Fritzbox 7170 hat nach Reset plötzlich Vodafone Firmware

cmdSoniq

Lieutenant
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Hallo,
ich habe ein sehr merkwürdiges Problem. Habe zuhause eine FritzBox 7170. Bei dieser hatte ich jedoch leider das Kennwort vergessen. Um ein neues Kennwort vergeben zu können muss man aber leider das Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen.
Das habe ich nun getan.
Doch nun glaubt meine FritzBox 7170 sie sei eine EasyBox von Vodafone. also ich habe jetzt plötzlich Vodafone Firmware auf meinem Gerät. Ich bin aber nicht bei Vodafone Internet Kunde und war es auch nie gewesen.
Ins Internet kann ich mich mit dem Gerät nun leider auch nicht mehr einwählen weil ich in der EasyBox-Firmware nicht die nötigen Einstellungen dazu zur Verfügung habe.

Wie bekomme ich jetzt bitte wieder FritzBox Software auf den Router?

Hilfe :(
 
dann klemm deine Fritzbox (Lan) direkt an einen PC/notebook und dann sollte es schon wieder eine Fritzbox werden, oder?
 
warum sollte es dann plötzlich wieder eine FritzBox werden? Es ist doch eine Fritzbox, diese hat blos seit dem "auf werkseinstellungen zurücksetzten" eine Vodafone Firmware drauf.

achso, ich habe mich auch nich versehentlich in ein falsches WLAN eingeloggt. wohn hier auf dem Dorf in nem einfamilienhaus, hier is weit und breit kein anderes Netz. Also das is schonmal auszuschließen.
 
Ich glaube hier eher an einen DNS Fehler oder ähnliches, also das auch eine easybox im Netzwerk ist oder das dein Browser Cache spinnt. Die Wahrscheinlichkeit das eine VF FW auf der box ist geht gegen 0.
Steck den PC direkt mal an LAN der BOX und probiers mit http://192.168.178.1

Sollte alles nix helfe Hiermit Probieren.
 
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Mir ist nicht bekannt, dass es eine Fritzbox gibt, die mit easybox Firmware läuft aber man lernt nie aus.
Ergänzung ()

@ #4

endlich einer der mich versteht :)
 
Die Frage ist nicht, wie bekommst du die Alte Firmware wieder. Viel bedenklicher (ja quasi unheimlich) ist, wie es zu diesem Ergebnis kommt.
Evtl. spielt hier auch TR-069 eine tragende Rolle.
Mein Ansatz wäre, Vodafone hat eine falsche Firmwareaktualisierung rausgegeben, die nun auf nicht-Vodafone-Geräten angenommen wurde. Normalerweise haben die Vodafone-Geräte eine eigene Firmware, auch wenns von AVM ist. Damit können gezielt Einzelgeräte angesprochen werden. Evtl. gabs hier bei der Programmierung der FW einen Fehler in der Beschränkung auf Geräte ausschließlich von Voafone.
Was dem aber widerspricht ist die Tatsache, dass nicht jeder der im Internet unterwegs ist einfach so Firmwares an IADs senden kann. Dazu bedarf es einer Atuhentifizierung am ACS-Server des Providers.
Wenn du garkein Kunde von Vodafone bist und du hast plötzlich Fremdsoftware auf dem Gerät, würde mir das zu denken geben.
Die ACS-Server sind ohnehin ein total geschlossenes Sytsem, in das nichtmal die Provider selbst reingucken können. Das wird alles fast zu 100% von einer einzigen Firma auf dem ganzen Markt angeboten.
Wenn du wirklich felsenfest davon "überzeugt" bist, dass du kein Vodafone-Kunde bist und ein Router von AVM direkt (kein IAD) hast, und du beweisen kannst dass vorher eine andere Firmware drauf war (Zeuge) würde ich zur Polizei gehen und Strafanzeige gegen unbekannt stellen. Evtl. hat sich der Provider strafbar gemacht (ich weiss, strafrechtlich können nur Zivilpersonen belangt werden, aber Ihr wisst was ich meine). Hier wurden Daten verändert, und zwar Daten die Dir bzw. AVM gehören. Das ist ein eindeutiger Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz (http://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_1990/__14.html).
Wie bist du denn zu dem Router gekommen? Im laden gekauft?
Browsercache ist ein gutes Stichwort.
 
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Das was mir spontan einfallen würde wäre ein gebrandete FritzBox.

Probier mal ein Zurücksetzen über ein Telefon aus und wenn das nichts bring nimm die Recovery-Tools von AVM für die 7170 aus, die machen auch den Flash leer.

Edit: Der Link von M-X zeigt auf die Recovery Software. Anleitung findest du auf der AVM-Homepage.
 
Meinst du mit Vodafone FW eine Fritzbox FW mit Vodafon branding oder eine richtige easybox Firmware? Den zweiteres solle gar nicht laufen da die Router unterschiedliche Architekturen verwenden.

Kannst du mal nen screeen posten?

Über LAN oder WLAN verbunden?
 
el-mujo schrieb:
Wie bist du denn zu dem Router gekommen? Im laden gekauft?

der wurde meinen Eltern von unserem Provider "ComPlusNet" zugesandt... das ist der einzige internet Provider den es hier gibt, und das auch erst seit kurzem. kleines Dorf, Richtfunk.. usw. Hier gibs kein DSL Netz der Telekom oder ähnliches. naja jedenfalls sehr merkwürdig.
 
Da AVM gefühlte 95% der IADs verkaufen, gehe ich mal davon aus, dass auch Vodafone OEM-AVM-Geräte einsetzt. Die Telekom, macht das genauso. Arcor hatte aber früher mal Zyxel als Lieferant.
 
Nunja, formal würde ich dir da zustimmen. Aber gibt es nicht doch die Möglichkeit, dass unterschiedliche Hersteller ähnliche oder gleiche Hardware einsetzten? Sicher Standard-ARM CPUs mit Standard-W-Lan-Karten von Atheros oder Railink. Einzig eine Software-Sperre vgl. dem Smartphone, verhindert das einspielen von Fremdbetriebssystemen.
Die Ganze geschichte wirkt ziemlich diffus und unglaubwürdig. Trotzdem würde ich Fehler beim Provider nicht ausschließen wollen. Und um sicher zugehen würde ich im Zweifellsfall wirklich zur Polizei gehen. Die müssen dann ermitteln, auch bei Vodafone und bei den ACS Anbietern. Aber den Weg würde ich erste gehen, wenn nichts anderes rationelles mehr greift.

Noch ein kleiner Nachtrag:
Was den Provider jedoch entlastet ist die Tatsache, dass du scheinbar der einzige bist dem dass passiert ist. Ich meine wenn es Vodafone-seitig wäre, wären doch sicher mehrere FritzBox Inhaber betroffen.
 
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der wurde meinen Eltern von unserem Provider "ComPlusNet" zugesandt... das ist der einzige internet Provider den es hier gibt, und das auch erst seit kurzem. kleines Dorf, Richtfunk.. usw. Hier gibs kein DSL Netz der Telekom oder ähnliches. naja jedenfalls sehr merkwürdig.
Wie schon angedeutet wurde, dass du plötzlich Easybox-Firmware auf der Fritzbox hast, geht gegen 0.
Das ist irgendeine Spielerei mit DNS-Servern o.Ä., es sieht nur so aus als ob du auf der Fritzbox drauf bist, in Wahrheit bist du aber mit einer Easybox verbunden, die irgendwo in eurem Netz ist. Es wird bei euch ja kein klassischer Aufbau sein, wie schon angedeutet wird.

Noch mal:

Die Fritzbox von allem abklemmen, so dass nur noch dein PC per LAN-Kabel mit der Fritzbox verbunden ist. Spaßeshalber die Fritzbox dann noch mal neu starten.
Kommst du jetzt per fritz.box auf das Gerät?

edit: Das Kabel "von außen", also vom Anbieter: Wo steckt das in der Fritzbox normalerweise drin? Durch den Werksreset wurde ALLES zurückgesetzt, auch die Einstellungen über die Art der Internetverbindung. Hattet Ihr die Fritzbox selber eingerichtet oder hat das der Anbieter gemacht?
 
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el-mujo schrieb:
Die Ganze geschichte wirkt ziemlich diffus und unglaubwürdig.

zum aktuellen Zeitpunkt die einzige, für mich, plausible Erklärung.

wenn es denn wirklich so ist, dann würde ich die Fritzbox@easybox mutiert versuchen zu konfigurieren; dazu muss der Provider ja eine minimale Dokumentation geliefert haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
zum aktuellen Zeitpunkt die einzige, für mich, plausible Erklärung.
Die Fritzbox zieht sich aber nicht spaßeshalber bei einem Werksreset einfach mal eben eine Firmware, schon gar nicht wenn die Geräteparameter nicht übereinstimmen.

Die schlüssigere Ursache ist die, dass durch die Sonderlösung des Internet-Anbieters & durch den Werksreset die korrekten Zugangseinstellungen vermurkst wurden (Internetzugang über LAN1) und jetzt eine Easybox im "Dorf"-Netzwerk Server spielt.

wenn es denn wirklich so ist, dann würde ich die Fritzbox@easybox mutiert versuchen zu konfigurieren; dazu muss der Provider ja eine minimale Dokumentation geliefert haben.
Bevor nicht auszuschließen ist dass der User nicht auf einer fremden Easybox eingeloggt ist, würde ich von irgendwelchen Einstellungen die Finger lassen ;)

edit2, kleiner Vorschlag: Schau mal mit welcher SSID die Easybox ein WLAN ausstrahlt (idR mit "easybox" im Namen). Und jetzt schau mal ob du an deinem Ort dieses WLAN empfangen kannst.
 
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stellt sich die Frage, warum ein Provider ein DSL Router mit ADSL2+ für Richtfunk einsetzt und dann z. B. über LAN1 den Zugang als Router konfiguriert?

eine exotische Lösung, aber der Markt ist gespickt mit kreativen "Abteilungsleitern" :)
 
stellt sich die Frage, warum ein Provider ein DSL Router mit ADSL2+ für Richtfunk einsetzt und dann z. B. über LAN1 den Zugang als Router konfiguriert?
Kabelanbieter bieten auch ADSL2-Fritzboxen an, obwohl das Modem hier hinfällig ist.
Der TE wird wahrscheinlich nicht nur die Fritzbox im Haus haben.
eine exotische Lösung, aber der Markt ist gespickt mit kreativen "Abteilungsleitern"
Eben ^^
 
t-6 schrieb:
Bevor nicht auszuschließen ist dass der User nicht auf einer fremden Easybox eingeloggt ist, würde ich von irgendwelchen Einstellungen die Finger lassen ;)

TE kanns nicht schaden, sollte er "irgendwo" eingeloggt sein, was er weiter oben übrigens ausgeschlossen hat.
Zudem fliegt da eh nur der Besitzer der Easybox aus dem Netz, TE hat eh schon den Flugschein :)
Ergänzung ()

goiler thread :D
 
Das mit dem Richtfunk hatte ich überlesen. Aber dass macht am meisten Sinn. versuche doch mal die MAC der "neuen" Easyboy rauszubekommen. und vergleiche sie mit der auf dem Gerät aufgedruckten. Oder versuche mal die Easybox zu tracen. Sollte es deine sein sollte folgendes Ergebis kommen:
C:\Documents and Settings\Benutzer>tracert 192.168.1.1

Routenverfolgung zu Benutzerpc[192.168.1.1] über maximal 30 Abschnitte:

1 <1 ms <1 ms <1 ms benutzerpc [192.168.1.1]

Ablaufverfolgung beendet.

C:\Documents and Settings\benutzer>

sowohl die Abschnittslänge als auch die ping-Zeiten geben Aufschluss, ob es wirklich Dein Gerät ist, wo du dich versuchst einzuloggen.
Noch etwas. Läuft die Fritzbox am WAN Ausgang? Wenn ja, sollte eigentlich der Webaufruf WAN-Seitig gesperrt sein und es ist wahrscheinlich doch dein Gerät. Lauft der Uplink über eine LAN-Buchse, also ohne Adressumsetzung, wäre ein Login auf ein fremdgerät sicher im Bereich des möglichen bis Wahrscheinlichen. Dann würde ich den Provider aber kräftig auf die Finger klopfen.
 
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