Füe was ist es sinnvoll das man im Bios die einzelne CPU Kerne dektivieren kann.

Blanko3

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Habe das Gigabyte Mainboard GA-78LMT-S2P Rev. 5.0 auf dem ein AMD Phenom II X4 945 verbaut ist.
Habe jetzt im Bios einen Eintrag gefunden womit man bei der CPU die einzelne Kerne deaktivieren kann, wofür soll das nützlich sein.:rolleyes:
 
Wenn man den PC z.B. ne Zeit lang mit Downloads laufen lassen will ohne unglaublich viel Strom in die Verschwenderischen Kerne zu stecken. Die Phenoms sind nämlich nicht gerade sparsam.
 
Im Alltag garnicht, es sei denn du hast software die nur auf singel core systemen läuft.
Wird in der praxis aber wohl nur bei Rekordversuchen im übertakten genutzt ^^

OK, und ein paar Watt sparst du evtl auchnoch, stimmt :cool_alt:
 
Ich kenne Kollegen, die das bei Programmen verwenden um den Performance-Hunger der Anwendung zu errechnen, die sie gerade programmieren... Geht zwar auch anders, aber bitte schön... ;)
 
Sollten moderne CPUs nicht von sich aus automatisch heruntertakten, wenn die Leistung nicht gebraucht wird und sie daher nur sinnlos Strom in Wärme umsetzen würden?
 
DJND schrieb:
Sollten moderne CPUs nicht von sich aus automatisch heruntertakten, wenn die Leistung nicht gebraucht wird und sie daher nur sinnlos Strom in Wärme umsetzen würden?

So sehe ich das auch...!
 
Das Feature ist eigentlich im Serverbereich interessant, wo gewisse Software per Kern oder per Thread lizensiert wird.
Einen wirklichen Sinn im Heimbereich gibts imho nicht oder kaum. Ich hab das einmal genutzt für eine Maschine, die 24/7 lief, aber die Einsparungen waren minimal.
 
Also bei mir auf der Arbeit nutze ich es auch!
Den 6-Kerner Xeon (mit HT 12 Kerne) betreibe ich und meine Kollegen nur mit 2 physischen Kernen und deaktiviertem HT.
So bekomme ich permanent den Turbo-Modus auf 3,7 Ghz anstatt 3,33 Ghz. (10% mehr Takt)

Sonst wird immer mal wieder ein Task auf die 3, 4, 5 oder 6-CPU ausgelagert und die Turbo-Taktfrequenz sinkt nur noch auf 133Mhz oder schaltet sich komplett ab.

Unser CAD und FEM lastet nur immer einen Kern aus - und das Outlook, Adobe Reader und der Webbrowser fressen fast nichts an Leistung. (Wir nutzen nur das alte WinXP-64bit)

Im SPECmark ist der Rechner so auch schneller! 7% schneller beim Regenerieren eines großen Modells.
Wenn man alles nur auf einem Kern laufen lässt bleiben 5% Performancegewinn gegenüber 6 Kernen mit HT.

Schnelle Dual-Core-Xeons gibt es nicht mehr (Bei 3Ghz ist Schluss) - die jetzige CPU hätte eigentlich nur ein Quadcore 3,33 Ghz sein sollen, aber Lenovo hat ein kostenloses Upgrade beim Ausliefern der Workstations vollzogen und so wurde es dann der Sechskerner mit 3,33 Ghz. (Intel hat in dem Zeitraum für genau des selben Preis des alten 4-Kerner den neuen 6-Kerner verkauft)

Ob wir Strom damit sparen ist fraglich. Ich glaube die freigewordene TDP wird in Mehr-Takt für die verbleibenden zwei Kerne investiert. Wir wollten eher unnötige Wartezeiten vermeiden.
 
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