News Für KI-Systeme der Zukunft: Marvell kauft Lumentum für 115 Mrd. Dollar

MichaG

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Zumindest auf dem Papier ist es einer der größten Deals der IT-Branche. Der Halbleiterriese Marvell investiert 115 Milliarden US-Dollar in Aktien zur Übernahme des vergleichsweise jungen Unternehmens Lumentum, das sich auf optoelektronische Komponenten spezialisiert hat. KI-Lösungen der nächsten Generation geben den Anstoß.

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Wahnsinn …
Wo führt das noch Alles hin 🫪
 
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Ich dachte in elektrischen Leitungen würden Informationen auch in beinahe Lichtgeschwidigkeit übertragen.
 
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Deutlich größere Summe als ich erwartet hätte. Wahnsinn. Na vielleicht ist es ein Zeichen, dass es da mal voran geht.
@Arboster ja aber nicht beinahe genug.
 
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Arboster schrieb:
Ich dachte in elektrischen Leitunge
Wird es auch. Das Problem ist aber die Datentrate oder eher Bandbreite die man z. B. Über kupferkabel leiten kann gegenüber Licht/glasfasern
 
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Interessant, hatte Intel nicht mal etwas ähnlich entwickelt und es eingestellt?
 
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Northstar2710 schrieb:
Wird es auch. Das Problem ist aber die Datentrate oder eher Bandbreite die man z. B. Über kupferkabel leiten kann gegenüber Licht/glasfasern
Im Artikel wird aber nicht die Bandbreite sonden eben die Lichtgeschwindigkeit erwähnt:

Dabei werden die elektronisch erzeugten Daten in Lichtemissionen (Photonen) umgewandelt und letztlich im wahrsten Sinne des Wortes mit Lichtgeschwindigkeit übertragen.

Deswegen wundert mich das.
 
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Arboster schrieb:
Ich dachte in elektrischen Leitungen würden Informationen auch in beinahe Lichtgeschwidigkeit übertragen.
Ca. 2/3 der Lichtgeschwindigkeit in Vakuum.
Was vermutlich der Lichtgeschwindigkeit in Kupfer entspricht, aber ich habe keine Ahnung wie man das messen würde.

Das Problem ist mehr die Energiekosten für Datenübertragung und während in Kupfer bei GHz Schluss ist weil Transistoren nicht schneller schalten sind mit Licht THz denkbar.

Wobei ich nicht weiß wie das bei großen Chips funktionieren soll, weil bei 1 THz bewegt sich Licht selbst in Vakuum nur 0,3mm pro Zyklus. Wie soll da Signalintegrität über einen mehrere mm großen Chip behalten werden, wenn es dutzende oder hunderte Zyklen dauert damit Informationen von einem Ende zum anderen kommen?
 
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@Arboster mein Verständnis ist, dass es hauptsächlich ein Bandbreiten Thema ist aber mitunter auch zum geringeren Teil ein Latenz Thema ist. Kupfer ist halt günstig weshalb noch sehr viel drauf gesetzt wird aber die benötigten Bandbreiten machen das mittelfristig nicht mehr wirklich praktikabel. Zumindest bei den etwas längeren Kabelläufen.
 
Lumentum wurde zwar 2015 gegründet - aber ausgegründet von JDS Uniphase und die waren keine kleine Bude . Die machten dann im Jahr 2001 rund 50 Milliarden Dollar Verlust u.s.w.

Lumentum Holdings verfügte 2026 über Büros bzw. Produktionsstandorte in den USA, Kanada, Hongkong, China, Japan, Südkorea, Taiwan, Thailand, Frankreich, Italien, Slowenien, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich.

Laut Wikipedia steckte im März auch Nvidia 2 Milliarden Dollar in Lumentum.
 
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Rickmer schrieb:
Das Problem ist mehr die Energiekosten für Datenübertragung und während in Kupfer bei GHz Schluss ist weil Transistoren nicht schneller schalten sind mit Licht THz denkbar.

Wobei ich nicht weiß wie das bei großen Chips funktionieren soll, weil bei 1 THz bewegt sich Licht selbst in Vakuum nur 0,3mm pro Zyklus. Wie soll da Signalintegrität über einen mehrere mm großen Chip behalten werden, wenn es dutzende oder hunderte Zyklen dauert damit Informationen von einem Ende zum anderen kommen?
Vermischst du da nicht gerade ein paar Dinge? Die THz sind die Frequenz (bzw. Farbe) des Lichts, nicht die Taktfrequenz des halbleiter Chips. Zum Beispiel hat Infrarotlicht mit einer Wellenlänge von 1680 Nanometern eine Frequenz von 178,4 THz. Das ist so ungefähr im Wellenlängenbereich heutiger Glasfaser-Kommunikationsverbindungen.
 
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Arboster schrieb:
Deswegen wundert mich das.
Ich verstehe nicht was dich daran wundert. Zu den Techniken gehört ja nicht nur das Medium(licht/Strom) was die Daten transportiert sondern auch das Medium wo es mit geleitet wird/ glasfaser/Luft/kupfer) und da stößt man beim kupfer auf höhere Einschränkung. Vor allen wenn es höhere saubere Datentraten benötigt wird.

Der Artikel ist doch nur angerissen auf die Technik. Und erklärt diese nicht.
 
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Rickmer schrieb:
"Anvisiert" wohl eher nicht, da das bisher nur ein "Proof of Principle" ist. Außerdem ist es ja tatsächlich, so wie du sagst, so, dass sich das Licht bei den 10 THz nur maximal 30 µm weit fortbewegen kann pro Takt. Ich würde dem Fall also eher vermuten, dass die finale Chipgröße am Ende den Takt vorgibt und der begrenzende Faktor die Lichtgeschwindigkeit sein wird. Je größer der Chip bzw. je länger die Lichtleiter, desto langsamer die gesamte Chip-Taktung, damit die Signale synchron bleiben über den gesamten Chip hinweg.
Oder der ganze Chip muss von Grund auf asynchron geplant werden...
 
Arboster schrieb:
Ich dachte in elektrischen Leitungen würden Informationen auch in beinahe Lichtgeschwidigkeit übertragen.
Wird es auch.
Bandbreite ist da eher das große Thema.
In elektrischen Leitungen sind Dispersion, Dämpfung, Skineffekt und noch vieles mehr limitierend.
 
Hat eigentlich schon jemand kommentiert, dass er/sie/es hofft, dass die Blase bald platzen wird?

Ich frag für nen Freund... ;-)
 
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