Für Uni: Lernen lernen

getexact

Fleet Admiral
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Apr. 2007
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Hallo zusammen,

seit Januar diesen Jahres bin ich fertig mit meiner Ausbildung zum Industriekaufmann.
Nun bin ich erstmal 1 Jahr befristet, also bis januar 2012 eingestellt und arbeite in der Vertriebssteuerung.

Mein Ziel war es nun zu schauen, wie ich mich weiterbilden kann und ich habe mich nun dafür entschieden, an die FOM zu gehen.
Ist ne private Hochschule und bietet ein Studium auch neben der Arbeit an.
Das Bachelor-Studium würde 7 Semster dauern. Vorlesungszeiten sind Freitag abends und Samstag morgens bis nachmittags.
Studiengang nennt sich Business Administration.

Alles schön und gut, doch was ich wissen will, wie man richtig lernt.
Das hört sich nun blöd an, aber ich bin seit jeher, immer sehr lernfaul gewesenm hab mir alles aufen letzen Drücker reingestampft ins hirn und alles ist bis jetzt immer super gut gegangen.
Diese Zeiten sind aber denke ich nun vorbei.
Wie habt ihr euch motoviert und habt ihr Lerntricks, Tips zum Studium?
Achja: in Mathe hab ich so meine Probleme, da müsst ich also zumindest für die Fächer Buchführung, Mathe I und II noch was tun im Vorfeld.

Danke schonmal im Voraus!

MFG

getexact
 
Viele zahlen Lehrgeld, sie schludern, machen alles auf den letzten Drücker und im Studium fliegen sie damit auf die Schnauze und dann verstehen sie es.

Genau hinter diesem Hintergrund bin ich durch mein Studium. Möglichst viel erledigen wenn Zeit ist.
 
kannst es mit einem lernplan versuchen. Wenn du weißt was du wissen musst solltest du dir nen Lernplan machen und den versuchen einzuhalten (also z.B. heute lerne ich 2 Stunden konzentriert XY und danach ZY ...). Hatte ich mir vorgenommen ... nach 2 Wochen hab ichs aufgegeben, aber vielleicht hast du ja mehr Disziplin.
 
Ich habe mich vor kurzem mit dem selben Thema befasst. Ziemlich erstaunt stellte ich fest, dass die deutschen Schulen vollends an der Sache vorbei zielen. Das Wissen zwar zur Verfügung stellen, jedoch die Aufnahme bei weitem effizienter und einfacher von statten gehen kann.

Such dir bei Amazon ein paar Bücher zum Thema raus. Das Thema ist ziemlich umfangreich und jeder muss für sich selbst herausfinden was das Richtige für sich selbst ist.
 
an sich wuerde ich sagen, man muss sich vordergruendig mit zeitmanagement befassen. meist scheitert es wirklich an dem "alles auf den letzten druecker erledigen" ... schein wohl eine, unter studenten weit verbreitete, krankheit zu sein.
 
Also meine Regel ist immer, lerne jeden Tag ein bisschen, das hilft am meisten. An einen Lernplan wirst du dich nach ein paar Tagen schon nicht mehr halten, denn es kommt immer etwas dazwischen!
Wenn du dir aber als Ziel setzt jeden Tag ein bisschen, vielleicht so 1-2 Stunden etwas zu lernen, dann kannst du selbst bestimmen, ob du z.B. nach oder vor dem Fußballspiel lernst, die Motivation ist höher.
Außerdem könntest du sonst mit anderen Studenten lernen, damit es nicht so langweilig ist. Man ist zwar mit mehreren nicht so produktiv, aber man tut wenigstens immer was!
Durch die Methode immer ein bisschen zu machen, staut sich am Ende auch nicht viel an, womit man sich intensiver beschäftigen muss.
Wichtig wenn du keinen neuen Stoff hast, dann wiederhole wenigstens den Stoff für eine Stunde am Tag oder arbeite vor! Nie nichts tun und eine Stunde am Tag hat jeder frei.:D

Naja ich hoffe ich konnte helfen.;)
 
Das klingt jetzt vll doof, aber ein ausgeschlafenes Gehirn studiert besser. Jeder lernt anders. Ich z.B. kann mich ganz gut an den Prof erinnern, und was er uns zum Tafelbild erzählt hatte, wenn ich mir nur das abgeschrieben Tafelbild wieder anschaue. Das klappt bei Profs, die eine Folie nach der anderen an die Wand werfen, natürlich nicht :(
Wichtig ist: Plane deine Zeit isnnvoll. TV kannste wohl quasi vergessen zum Wochenende hin udn Party ist auch gestrichen. Donnerstags zeitig pennen, damit du Freitag Abend noch aufnahmefähig bist. Was du beim Prof mitnimmst, dass brauchst du dir zu hause nicht mühsam selbst erarbeiten.
 
Ich denke, dass sich dein Lernwille zum Teil auch selber einstellen wird. Mir ging es ebenso. Ich war in der Schule immer ziemlich faul, hab im Unterricht gut aufgepasst, zuhause dann viel gezockt oder anderweitig die Freizeit genossen. Das hat auch imemr ganz gut funktioniert.
Im Studium selbst habe ich dann irgendwie einen gewissen Lerneifer entwickelt, und sei's nur, weil das ein BEreich war, den ich zum ersten Mal selbst frei wählen konnte.
Ich habe nach wie vor beim Lernen kein wirkliches System. Tutorien (insofern soetwas bei dir existiert) bereite ich immer vor, ansosten wird nachbereitet, wenn man irgendwo feststeckt. Das Feststecken selbst bemerkt man eigentlich relativ schnell.
In einem Lehrbuch stand, dass der Anfang bereits die halbe Miete sei. Klingt erstmal platt, stimmt aber wirklich, wenn man mal sitzt und lernt, dann läuft es wie von selbst. Zudem sollte man sich eben ab und zu fragen, warum man jetzt nicht einfach etwas für die Uni tut anstatt irgendein stumpfsinniger Konsum irgendwelcher Medien.
Diese Sätze wie ein Mantra im Kopf vor sich hinmurmeln, hilft sich fürs Lernen zu motivieren. Nebenbei braucht man aber dann halt immer noch seine Auszeiten. Die sind bei mir in Form von Training abends, der Bundesliga in einer Kneipe in der Nähe am Wochenende (bald nichtmehr, ich weiß :-( ), oder eben doch mal Musik hören oder eine Runde zocken.
Wenn man das halbwegs stimmig einteilt, dann leidet die Langzeitmotivation auch nicht allzu sehr darunter.
 
Sachen, die mir in meinem Studium geholfen haben:
- Vorbeireiten der Vorlesungen inkl. Auffrischung von der vergangenen (das kann man gut auf Bahn-/ Busfahrten machen)
- Ausgeschlafen sein ist ganz wichtig
- Mitschreiben und Aufpassen (willst ja was lernen und nicht neue Freunde kennenlernen... klingt doof, hilft aber)
- Für Klausuren sehr früh mit der direkten Vorbereitung beginnen (Lernzettel schreiben, Aufgaben rechnen...)

und sehr diszipliniert sein, sonst klappt das nicht.

Greetz und viel Erfolg!
 
Hallöchen,

Lernen durch Verstehen/Begreifen ist für mich am effizientesten (vorrangig Physik, Mathe - oft reichten mir hier die Unterrichtsstunden auf der Penne, um das Thema "durchdrungen" und die Zusammenhänge verstanden zu haben, was die Wiederholung zur Festigung nur selten ersparte).

Es ist immer gut, so viel Fakten und Wissen wie möglich in Zusammenhang zu bringen, aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und somit zu "vernetzen" (z.B. Geschichte).

Selbstdisziplin vorausgesetzt, reichen oft schon tägliche 15 - 30 Minuten Wiederholung des Stoffes, um diesen längerfristig abrufen zu können (vorrangig z.B. bei Vokabeln).

Das Abrufen des Lernstoffes trainiren, Sprechen der zu erlernenden Sprache, Erklären des Gelernten vor anderen...

Frag doch mal Google nach dem Titel "Lernen lernen", Autor ist mir nicht mehr geläufig.


Viel Erfolg!
 
Ich studiere im 2ten Semester Medizin. Kann dir nur eines sagen. LERNEN LERNEN LERNEN. Die Zeiten der Schule sind in nahezu jedem Studienfach vorbei. Spätestens nach der ersten Klausurenphase wirst du merken, dass du mit "auf den letzten Drücker" Einstellung, so richtig auf die Schnauze fliegen wirst.
Ich war in der Schule genau der selbe Typ wie du, faul, alles aufn letzten Drücker...
Bei mir und auch bei allen aus meinen Freundeskreis, hat sich diese Einstellung aber mit den Beginn des Studiums selbstständig verflüchtigt. Wenn dich dein Studienfach interessiert und du weist, wofür du dir das antust, kommt die Disziplin von ganz alleine. Für mich sind Lehrpläne sehr hilfreich. Und zwar nicht in der Form "heute mache ich 2h xy", sondern in der Form "Heute Schaffe ich Knochen, Bänder, Gelenke der oberen Extremitäten", da muss man dann halt mal 12-18h durchbeißen. Doch gibt diese Form von Lehrplänen einen auch immer einen Motivationskick, wenn man es dann geschafft hat. (oder gar mehr)
Zusätzlich solltest du immer mindestens 3 zusätzliche Tage einplanen. --> 3 Tage vor Prüfung versuchen alels gelernt zu haben. Natürlich schafft man das nahezu nie, aber sollte eine kurzfristige Erkrankung dazwischen kommen, hast du so noch die Chance diese auszugleichen.
Weiterhin empfinde ich das Lernen in der Uni-Bib als sehr hilfreich. Bei Problemen und Fragen kann man sich an Komilitonen oder höhere FS richten und man vertieft sich nicht so schnell mal in fb oder cb-forum...
So far, gl.
 
Wichtig bei jedem Studium: Kontinuieliches lernen, also immer am Ball bleiben. Das was du am Fr, Sa. lernst, solltest du in der nächsten Woche schon verinnerlicht haben.
 
Ich kann dir empfehlen: Weniger ist manchmal mehr! Also lieber 5 Stunden am Tag konzentriert lernen und davor/dazwischen/danach noch andere Sachen machen und Aufgaben erledigen, anstatt den ganzen Tag nur mit Lernen zu verbringen.

Außerdem ist ein regelmäßiger Tagesablauf wichtig! Also in etwa zu gleichen Zeiten ins Bett gehen und aufstehen. Und hier ist die Devise lieber früher als später. Also bis auf Ausnahmen solltest du nach Mitternacht nicht mehr wach sein.
 
Wenn man es sonnst nie gemacht hat wird das Zeitmanagment echt das größte Problem...wenn du weißt das du den ganzen Tag Zeit hast und in in 3 Wochen irgend ne Prüfung schreibst musst du dich einfach zum lernen zwingen können.

Wie man am bessten lernt findet man normalerweiße unterwegs raus. Ich weiß z.b. das ich Sachen die ich mir selbst laut vorlese extrem viel schneller merken kann.
 
Das sind ja schonmal sehr sehr viele Anregungen und tips. Danke schonmal dafür!
die Sache in der Schule war zum Ende hin so: kein bock mehr die Schulbank zu drücken, weil ich nun endlich was praktisches machen will. Das kaufmännische interessiert mich sehr, habe ein Wirtschaftsabi gemacht.
Dann nun in der ausbildung hatte ich nur lsut auf arbeiten, keine lust in der Schule zu hocken, weil ich mir wie ein Kind vorkam, alles wurde mir vorgesetzt und ja, ich wollte das nicht, also hab ich mich da durch gerungen und hab wie gesagt immer aufem letzten Drücker gelernt.
Nun der schritt mit der Uni ist einfach die Vorfreude auf mehr wissen, eigeständig lernen, neue Themen, darauf freu ich mich, also hoffe ich mal, wie das einige schon gesagt haben: wenn man sich für eine Sache interessiert, dann kommt der lerneifer von alleine.
das ist meine Hoffnung.

Das natürlich nun in den nächsten Jahre wenig Freizeit vorhanden sein wird, ist mir klar, sehe das bei Kollegen, die nun dabei sind. das ist schon ne Masse.
Ich denke es ist ein zusammenspiel aus jedem. Ein Lehrplan ist für mich wohl nichts.
Ich denke, das beste Konzept für mich wird sein, dass ich jeden Tag ein bisschen mache. mich gründlich vorbereite und die Sachen wiederhole, die man in der Vorlesung vorgsetzt bekommen hat.

Dazu muss ich mich es schaffen, früh genug mich auf Klausure vorzubereiten. hört sich alles leicht an, wird aber sicher eine Herausforderung werden. dumm bin ich nicht, aber ich weiß, wie faul ich war bis jetzt und ich mich am riemen reißen muss.
 
Also ich kann dir empnfehlen Ca 2-3 Monate vor der klausur mit lernen anzufangen, damit du ohne Zeitdruck bleibst. Ich mach mir vorher immer Ne übersicht mit den Themen die ich lernen möchte. Pro tag lerne ich dann für zwei Klausuren und so 2-3 stunden. Mir persönlich bringt es viel anfangs Ne schriftliche Zusammenfassung zu erstellen. Ausserdem halte ich meine Motivation mit kleinen Belohnungen hoch, wie z.b. einer runde battlefield im Anschluss. Einen tag vor der Klausur lerne ich dann für das entsprechende Fach nichts mehr, da macht man sich nur unnötig verrückt.
 
Hm
Also ich war ebenso lernfaul in der Schule und im Studium ist es bei mir nicht besser geworden.
Vorlesungen nachbereitet hab ich eigentlich nie, sondern eher meine freie Zeit genossen. Hab auch nicht unbedingt alle Vorlesungen mitgenommen, da bei uns die Übungen wichtiger waren für die Klausuren.
Angefangen mit lernen hab ich auch immer kurz vor knapp, aber trotzdem fehlt mir jetzt "nur" noch die Diplomarbeit um mein Studium abzuschließen.

Was ich damit sagen will: Es ist zwar schön und gut sich Tipps zu holen, allerdings muss man selber ausprobieren, wie man am Besten klarkommt. Ich wurde im Verlauf des Studiums zwar auch fleißiger, aber den Stress mit Lernzetteln, Vor- und Nachbereitung, etc. hab ich mir nie gemacht :)
 
ja 2-3 monate vorher anfangen wäre natürlich immer optimal, aber was ist, wenn ne Flut von Klausuren kommen?
ich kanns noch garnicht einschätzen wie das ganze läuft. wie die masse aussehen wird, usw. ich bin wirklich gespannt darauf.
Vorbereitung, wiederholung und frühes beginnen zu lernen vor Prüfungen ist für mich das aller wichtigste. wenn ich das schaffe, dann könnte es gut klappen. kann man zwar jetzt nicht vergleichen, aber WENN ich denn mal ausnahmsweise früh angefangen habe für die Schule zu lernen, also man war direkt so erleichtert und man hatte einfach das gefühl: ich kann das jetzt und hab kein stress mehr...dieses glückgefühl war leider mangels eifer nicht oft vorhanden...
dann hab ich mir vorgenommen, das nächste mal auch wieder früher anzufangen, aber dann war die lust doch wieder weg.

denke, wenn ich da den Hebel umlegen kann, dass es gut werden kann.
Ich glaube, dass dii Uni-Zeit für mich was ganz anderes darstellen wird, als die Schulzeit, das ist zumindest meine Hoffnung. denn ich will was lernen und weiter kommen.
 
Da fällt mir doch sofort das hier ein.
Keine Ahnung ob du dir sowas wünscht und ob es für dich etwas vergleichbares gibt ;)

Ansonsten lernen wie blöd oder die andere Alternative (die auch sehr verbreitet ist).

Und so ungefähr in der Mitte des zweiten Semesters wirst du hoffentlich feststellen, das es besser ist, nicht jede Vorlesung zu besuchen und die Zeit sinnvoller zu nutzen.
 
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