Für Uni: Lernen lernen

Die Seite werde ich mir mal zu gemüte führen.
Was ich so mitbekommen habe ist, dass man anfangs und auch durch gesamte Studium immer mal s.g. Abstracts schreiben muss. man bekommt 4 Themen, die man lernen muss, und am Ende muss man dann über eines alles runterschreiben, zählt wohl 30% zur gesamtnote hinzu, je nach Fach.

Ist das normal, an unis, also solche Abstracts zu schreiben? und was für ein Sinn steht dahinter? Lernen lernen?

http://www.fom.de/fom_bachelor_of_arts_business_administration.html
Die uni wirds werden...
 
Die Uni ist anders als die normale Schule, die du kennst. Da brauchst du dir keine Sorgen machen. Es gibt so gut wie keine Pflichten, jedem ist es selbst überlassen, ob und was er tun will.

Die Prüfungen laufen in etwa so ab: Am Ende des Semesters gibt es eine dreiwöchige Prüfungsphase. In dieser Phase finden ausschließlich Prüfungen statt, Vorlesungen gibt es nicht mehr. Üblicherweise (zumindest bei mir) gibt es etwa 7 Prüfungen, die im Schnitt ca. 2h dauern.

Man sollte mindestens einen Monat vorher anfangen zu lernen, sonst muss man Nachtschichten schieben. Man unterschätzt sehr, wie viel Stoff sich so in einem Semester ansammeln kann. Dazu bekommt man noch mehr Stoff als in der Schule eingetrichtert. Bis zu der doppelten oder dreifachen Menge ist möglich. Hoch gerechnet auf 7 Fächer ist das eine extreme Menge. Man lernt quasi ganze Bücher auswendig.

Mach dir aber keinen Kopf. Wenn du zu den Übungen und Tutorien gehst, prägt man sich alles recht gut und schnell ein. Ohne Übungen wird es gleich doppelt schwerer.


Btw, schau unbedingt nach, ob der Studiengang an der privaten Hochschule akkreditiert ist. Ein Abschluss, der nicht anerkannt wird, ist nutzlos.
Edit: Ok, der Studiengang ist akkreditiert. Hier gibt's also keine Probleme.
 
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Danke e-Laurin.
Der Studiengang ist akkreditiert.:)
ist eine anerkannte private Hochschule. bestens geeignet für Studierende, die neben dem Beruf ein Studium absolvieren wollen.
Danach kann man dort auch den Master machen. kosten sind natürlich bissl höher. ich zahle knapp 300 Euro im Monat...also etwas mehr als 12.000 euro...das kann ich nicht so einfach schludern lassen, weil ich es natürlich selber zahlen werde und muss.

Die Stoffmenge hört sich natürlich im ersten Moment beängstigend an:)
also ich weiß garnicht wieviele Fächer man da hat:
So stehts auf der Seite...

1. SEMESTER
Management Basics:
Einführung in das wiss. Arbeiten und "Student Consulting"
Grundlagen der BWL, der VWL, des Rechts und des Entrepreneurship
Human Resources:
Personalplanung, -beschaffung, -einsatz
Grundlagen der Organisation
Organisationsentwicklung
Wirtschafts- u. Privatrecht:
BGB allgemeiner Teil
Schuldrecht allgemeiner Teil
Handelsrecht
Internationales Kaufrecht

sind das also dann 3 Fächer oder wie? also im ersten Semster.
 
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Ganz ehrlich? Es kommt auf deinen Typ an und wie leicht dir der Stoff fällt.

Ich habe eine Prüfung geschrieben, in der ich dann den Prof. zum ersten mal gesehen habe, keine einzige Vorlesung vorher besucht. Skripte und "Probeklausuren" haben gereicht um in einer Woche den Stoff reinzuhauen.

Wichtig ist halt den Stoff einschätzen zu können. Das fällt Leuten mit Berufserfahrung und damit auch Lebenserfahrung in der Regel leichter, als frischen Abiturienten.

Manche Module brauchen halt kontinuierlichen Arbeitsaufwand, andere hingegen nicht. Ich würde mir nicht soviele Gedanken machen, eventuell bietet deine Uni auch Kurse an zum Thema "Richtig Lernen" ;-)
 
100% kann ich es dir nicht sagen, für mich sieht das aber nach 3 Modulen aus welche insgesamt 9 Veranstaltungen beinhalten.
 
Weiter unten beim 6. Semester erscheint es so, als wäre jeder Stichpunkt ein Modul.
Es könnte aber auch so sein, dass einfach alles zusammengewürfelt wird, da man ja alles wegen der Zeitnot komprimieren muss.
 
NitroX007 schrieb:
kannst es mit einem lernplan versuchen. Wenn du weißt was du wissen musst solltest du dir nen Lernplan machen und den versuchen einzuhalten (also z.B. heute lerne ich 2 Stunden konzentriert XY und danach ZY ...). Hatte ich mir vorgenommen ... nach 2 Wochen hab ichs aufgegeben, aber vielleicht hast du ja mehr Disziplin.

Hilfreich ist, wenn man dazu einen "Aufpasser" hat. Einen guten Freund, Mitbewohner oder auch Familienmitglied, mit dem man regelmäßig über den Lernplan spricht. Also was man sich vorgenommen hatte und wie viel man davon geschafft hat und was alles dazwischengekommen ist. Das muss keine Belehrung sein, sondern lediglich bei der Reflexion helfen. Das mag vielleicht nicht jedem liegen, aber ausprobieren schadet nicht.

Grundlegend ist es nicht verkehrt zumindest den Überblick zu bewahren. Man muss nicht jede Lernstunde im Voraus planen und streng protokollieren. Dennoch ist es hilfreich Deadlines, Abgabetermine usw. immer im Auge halten, um rechtzeitig fertig werden zu können.
 
Die Fähigkeit zu lernen ist die Schlüsselkompetenz, die den Schültern über 10/13 Jahre in der Schule beigebracht werden sollte. Leider geschieht dies nicht im ausreichendem Maße. Meine Frau ist Studienrätin und hält zweiwöchige Seminare zu diesem Thema. Zielgruppen sind die Klassen 11+ und die Erwachsenenbildung.
Einige stichwortartige Tipps aus diesem Forum werden nicht ausreichen, damit du das Lernen lernst. Für jede Art von Stoff gibt es unterschiedliche Strategien, die auf den jeweiligen Lerntyp angepasst werden müssen. Ich bin z.B. der lesende Autodidakt mit teilausgeprägten visuellen und akkustischen Neigungen. Ich lerne am besten, wenn ich mir den Stoff selbstständig durch Bücher aneigne und anschließend in kleinen Seminarrunden durch zusätzliche Impulse und Fragen festige.
 
Also ich beginne zusammen mit einem Freund, der mit mir auch die Ausbildung zusammen gemacht hat.
Der ist im gegensatz zu mir z.B. sehr sehr fleißig und eher der ruhige Typ, der sich auch voll dahinter knallt.
davon könnte ich auch profitieren, dass er mich sozusagen immer auch aufrafft und man dann auch öfter zusammen lernt usw.

Was das 6.Semseter angeht: das denke ich so, dass man aus jedem Aufbaumodul eines Wählen kann, wobei es auch auschlussfächer gibt.
Nen Kollege meinte wohl, dass ich im Aufbaumodul I Marketing und Marktforschung nehmen kann, dafür aber in den anderen Aufbaumodulen andere Fächer nehmen muss, was ich schade fände, weil ich mich auf Marketing, Vertrieb und CRM spezialisieren wolllte...
 
hast du ein Fach-/Abitur oder geht das an einer FOM auch ohne? Ausbildung natürlich vorausgesetzt. Kenne das nur mit der Regelung, dass du 3 Jahre danach gearbeitet haben musst.
 
An der FOM brauchst du minimum nen Fachabi, plus dann 6 Monatiges Praktikum. oder halt ne abgeschlossene ausbildung. also hier mal was auf der Seite steht:

für Berufstätige:Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder Fachhochschulreife und zusätzlich
Nachweis einer praktischen Tätigkeit im kaufmännischen Bereich von mind. 6 Monaten (diese kann auch während des Studiums erworben werden).
für (Fach-)Abiturienten/ Auszubildende:Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder Fachhochschulreife und zusätzlich
Ausbildungsvertrag über kaufmännischen Beruf.

ist also wie bei einer normalen Fachhochschule auch.
Nur das es ne private ist...
 
Achja: in Mathe hab ich so meine Probleme, da müsst ich also zumindest für die Fächer Buchführung, Mathe I und II noch was tun im Vorfeld

Mathe für BWLer ist sowieso nicht besonders fordernd. Mach dir darum mal keine Sorgen. Buchführung ist ansich auch nur simple Prozent-Rechnung. Das Gleiche gilt auch für Kosten und Leistungsrechnung und Bilanzierung.

Ansonsten wie du dich motivieren kannst, wirst du selber sehen. Wenn dich das Theman interessiert, funktioniert es von selber. Wenn nicht solltest du dir vielliecht überlegen, ob es wirklich der richtige Studiengang ist.


Und so ungefähr in der Mitte des zweiten Semesters wirst du hoffentlich feststellen, das es besser ist, nicht jede Vorlesung zu besuchen und die Zeit sinnvoller zu nutzen.

Genau. Lieber ausschlafen und dafür fit sein und effektiv Lernen als in die Vorlesung gehen. Vor allem bei BWL-Modulen trifft das wohl am meisten zu. Es kommt aber auch auf die Person an. Es gibt Leute,die alles mal gehört haben müssen.

Btw, schau unbedingt nach, ob der Studiengang an der privaten Hochschule akkreditiert ist. Ein Abschluss, der nicht anerkannt wird, ist nutzlos.

Da fällt mir spontan das hier ein.

http://www.studis-online.de/HoPo/art-1216-ppp.php
 
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@Airbag: also ich kann so in etwa einschätzen, was so in Buchführung usw dran kommt. hatte das aufem Wirtschaftsgymnasium und als Industriekaufmann steigt man da in der Ausbildung auch relativ tief rein.
Hab da also schon ein gewisses Vorwissen vorzuweisen, was mir anfangs evtl. einiges erleichtern wird.

Aber die Tips nehm ich natürlich gerne mit...ich bin nämlich öfters mal nicht soo ausgeschlafen, weil ich abends immer relativ spät ins bett gehe und dann früh wieder raus...
 
Wenn du schon Vorwissen hast, sollte es kein Problem werden, weil auf der Hochschule bzgl. Rechungswesen nicht mehr gemacht wird als in der Ausbildung. Ich sehe es ja selbst bei vielen Kommilitonen, dass sie dank ihrer kaufmännischen Ausbildung locker 1,x Noten im Rechnungswesen geschrieben haben.

Ist letztendlich nur Buchungssätze aufstellen, T-Kontenverbuchung und Hauptabschlussübersicht erstellen.
 
Den Link hab ich gelesen. noch nicht ganz zu Ende, aber die FOM ist das was anderes.
Kann man mit den im Artikel genannten Institutionen nicht vergleichen:)
ist ne reine Privat Uni, und bietet es nicht nur in Dortmund an, sondern in ganz Deutschland.
Wenn ich also mal umziehen sollte während des Studiums, kann ich ganz einfach den Standtort wechseln, zumindest in der Theorie:)

Dieser Studiengang wurde nach den internationalen Standards der FIBAA akkreditiert. Hervorgehoben wurde, dass der Studiengang durch seine berufsbegleitende Präsenz-Konzeption ein Alleinstellungsmerkmal im Bildungsmarkt hat. In inhaltlicher wie auch konzeptioneller Ausrichtung orientiert sich der Studiengang »Business Administration« an den Anforderungen des Beschäftigungssystems und fördert konsequent die Employability. Der Verbindung von Theorie und Praxis sowie dem Erwerb fachübergreifender Kompetenzen wird dadurch in besonderer Weise Rechnung getragen.

Also unsere ehemaligen Azubis machen das seit jahren dort neben dem Beruf.
Auch viele andere aus kleineren und großen Unternehmen studieren dort neben dem Beruf.
ist wohl sehr beliebt dort.
 
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Wenn du schon Vorwissen hast, sollte es kein Problem werden, weil auf der Hochschule bzgl. Rechungswesen nicht mehr gemacht wird als in der Ausbildung.

Das gesamte Wissen einer Ausbildung reicht für 1 max. 2 Vorlesungen ... Kommt aber sehr auf den Studiengang an. In Luschenstudiengängen (z.B. BWl) muss man kaum mehr machen, als im Abitur.
 
Meine Aussage war konkret auf das Rechnungswesen bezogen, was bei anderen Modulen der Fall ist, ist eine andere Sache. Pauschalsierung ist wie immer wohl kaum möglich. Von deiner Übertreibung mit den max. 2 Vorlesungen mal abgesehen. :rolleyes: Genauso ist es Schwachsinn BWL generell als Luschenstudiengang abzustempeln.
 
Ich habe es doch bei uns gesehen ;) Ist nicht so, das ich nicht BWL studiert hätte. Meinen Abschluss habe ich zwar im Wirtschaftsingenieurwesen gemacht, aber nebenbei auch BWL gemacht. Und ich weiß aus erster Hand, das BWLer im Gegensatz zu Wi-Ings, Wi-Mathe bzw. Wi-inf deutlich weniger tun müssen. Da besteht ein signifikanter Unterschied.
 
Unterschätz das nicht. Das ist ganz schön viel Arbeit, die da auf dich zukommt. Einem Vollzeitjob nachzugehen und "nebenbei" zu studieren bedeutet, nach Feierabend (wenn man erschöpft ist) konsequent zu lernen, sich auf Jahre hinweg von freien Wochenenden zu verabschieden, Freundin/Freunde zu vernachlässigen und damit im Grunde kaum noch leben zu können. Ein Vollzeitstudium an einer FH/Uni ist normalerweise mit min. 40h/Woche Präsenz- und Selbstlernphasen veranschlagt. Da dieses Studium "neben dem Beruf" aber nicht länger dauert als ein übliches Vollzeitstudium, kannst du ja ungefähr erahnen, was da an Belastung auf dich zukommt. Für manche mag es vielleicht die einzige Möglichkeit sein, ein Studium angehen zu können, aber ich persönlich würde vorher jede andere Möglichkeit, es an einer öffentlichen Hochschule ganz stinknormal im Vollzeitmodus zu studieren, vorziehen. Wenn man sich die Kosten ansieht wiegt ein Verdienstausfall, den man mit Bafög und besser steuerbaren Neben/Ferienjobs kompensiert, vielleicht gar nicht so schwer.
 
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Wie habt ihr euch motoviert und habt ihr Lerntricks, Tips zum Studium?

Wenn es wirklich grundlegende Zweifel an der eigenen Motivation gibt, würde ich mir das mit dem Studium nochmal überlegen. Gerade wenn es Berufsbegleitend ist, denn das ist wirklich sehr fordernd.

Die Frage der Motivation darf sich für ein erfolgreiches Studium eigentlich gar nicht stellen, wenn du dich selbst dauernd mit der Frage konfrontiert siehst "warum mache ich das hier eigentlich" dann studierst du höchst wahrscheinlich das falsche. OK du bist noch nicht im Studium daher kannst du darüber noch keine Aussage treffen. Solltest du aber feststellen, dass dir sowas passiert, dann such dir lieber was anderes, denn mit Hängen und Würgen erreichst du in nem Studium nicht viel.

Pauschale Lerntricks sind so eine Geschichte, jeder Mensch lernt unterschiedlich. Wichtig ist Kontinuität, lerne immer. Wenn du ein Buch fürs Studium lesen musst (eigentlich sollte es heißen "lesen willst" da du freiwillig studierst) du aber von dir selbst weißt dass du nicht der Typ bist der sich 1000Seiten in einer Woche geben kann und dann genug behält um eine Klausur zu bestehen. Dann lies lieber jeden Tag ein paar Seiten, schreib dir Stichpunkte raus die dir wichtig erscheinen, wenn das Buch / die Thematik interessant ist, schreib eine Zusammenfassung des interessanten Kapitels oder auch des ganzen Buches. Das hilft Dinge zu behalten und zu verstehen. Gerade wenn du Sachverhalte selbst ausformulieren musst, siehst du ob du sie verstandne hast.

"Von der Hand in den Verstand" klingt altbacken, funktioniert aber erstaunlich gut.

Rede mit anderen Leuten über dein Studium, nicht blos wie es gerade läuft, sondern erklär ihnen die Dinge, die du gerade lernst oder gelernt / gehört hast. (Der Gesprächspartner sollte natürlich ein gewisses Interese haben).

Oftmals wird zu Lerngruppen geraten, ich persönlich lasse von sowas die Finger, da ich oft die Erfahrung gemacht habe, dass die meisten Leute in der Hoffnung zu so einer Gruppe gehen, dass jemand anders die zündende Idee bzw. die Arbeit schon gemacht hat.

Ist das normal, an unis, also solche Abstracts zu schreiben? und was für ein Sinn steht dahinter? Lernen lernen?

Der Sinn ist der oben bereits erläuterte. Die FOM ist allerdings eine Fachhochschule, keine Universität. Und hier liegt wie bei vielen Dingen in Deutschland die betonung auf der letzten Silbe. "Schule" d.h. Klassen, Hausaufgaben, Stundenplan.

Das alles hast du an einer Uni nicht, ob du an einer Uni irgendwas machst, ist dir überlassen. An einer Schule hast du ziemlich strickte Regeln und die die Abstracts sind an der FOM normal.

Greetz
Ganzir
 
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