Funken aus dem Netzteil nach dem Umstellen des PCs

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YakatoSan

Gast
Guten Tag,
Ich habe folgendes Problem: Ich habe gestern morgen meinen PC umgestellt und dafür alle Kabel gezogen. Nachdem ich ihn dann umgestellt hatte und die Kabel wieder angesteckt habe, kam es zu Funken aus dem Netzteil (beim anstecken des Stromkabels).
Es roch verbrannt. Ich hab das Netzteil ausgebaut und mir ein altes eingebaut und habe ich gewundert, weshalb er trotzdem nicht anspringt. (Lüfter drehen nicht, rgbs gehen nirgends an außer für eine Sekunde beim anstecken des NTs an das MB).

Hat das Netzteil mein Motherboard beschädigt?
Ich weiß, dass Online-Diagnosen sehr schwer sind, aber leider geht es gerade nicht anders.

Mein Motherboard hat LEDs und diese leuchten noch, wenn ich das MB mit Strom versorge.

Ich habe bereits versucht einmal alles auszubauen, doch auch bei nur dem Netzteil, dem Motherboard und der CPU rührt sich nichts.

Ich habe auch versucht, ob es der Power Button sein könnte (hab es nur über diesen probiert, da ich keine Ahnung habe wie es sonst noch geht) , indem ich diesen an anderen Pins angesteckt hab. Auch kein Erfolg.

Specs:
Gehäuse: Sharkoon TG4
Mb: Asus b450 Steel Legend
Gk: Radeon RX590
NT: Thermaltake SmartRGB 700W
Ram: 2x GSkill Ripjaw + 2x GSkill TridentZ
Kühler: Cooler Master ML 240
M2 SSD: ADATA XPG Spectrix S40G

Hoffe man kann mir hier helfen, bin nämlich echt frustriert hierüber.
 
Ohne 2. PC mit dem man die Teile gegenprüfen kann, wird das hier keinen geben. Du musst quasi jedes Teil einzeln kontrollieren. Im Prinzip kann so ein Kurzschluss alles zerstören was mit Strom versorgt wird im PC.

War der kleine Stromswitch am Netzteil aktiv als du den Stecker eingesteckt hast oder warum kam es da zum Kurzschluss?
 
YakatoSan schrieb:
Es roch verbrannt. Ich hab das Netzteil ausgebaut und mir ein altes eingebaut und habe ich gewundert, weshalb er trotzdem nicht anspringt.
Was für ein altes? Ist das evtl auch defekt? hat es evtl nicht den passenden ATX Standart, so dass Steckverbindungen fehlen und es deswegen einfach nicht angehen kann?

Bei einem "guten" Netzteil würde ich sagen, das es in der Regel die Komponenten schützt, wenn es wegfliegt, aber ich kann nicht mit guten Gewissen behaupten, das Thermaltake sei ein "gutes" Netzteil.
 
Danke erstmal für die Antwort
Ja, der Strom war an.. Darauf werde ich in Zukunft wohl besser aufpassen.

Ich habe noch alte Einzelteile, nur weiß ich nicht, ob ich mein Zeug da einbauen kann.

Ich kenne mich nicht allzu stark aus.. Kann ein Motherboard zu alt für die Grafikkarte sein?
Und für den Ram aufjedenfall, richtig?
 
Wenn du ein B450 Mainboard hast, dann hat dein SmartRGB Netzteil immernoch Garantie.
Das würde ich auf jeden über die Garantie tauschen -> falls es noch gewährleistung hat würde ich es zurückgeben und ein Seasonic oder BeQuiet! als Ersatz holen. Mit dem Ersatz der kommt würde ich testen was noch läuft.

Falls der PC mit dem Retouren-Netzteil nicht anspringt, hat er wohl das Mainboard, die CPU, den Ram, oder die Festplatten zerstört. Entweder nur einzeln, oder gleich alles... weiß man halt nicht.

Thermaltake ist jetzt auch nicht für allzutolle Netzteile bekannt. Trotzdem sollte es keine anderen Teile beschädigen.
 
Jasmin83 schrieb:
Was für ein altes? Ist das evtl auch defekt? hat es evtl nicht den passenden ATX Standart, so dass Steckverbindungen fehlen und es deswegen einfach nicht angehen kann?

Bei einem "guten" Netzteil würde ich sagen, das es in der Regel die Komponenten schützt, wenn es wegfliegt, aber ich kann nicht mit guten Gewissen behaupten, das Thermaltake sei ein "gutes" Netzteil.
Also wenn ich es richtig im Kopf habe, hatte ich das Netzteil schon einmal in meinem PC einbauen müssen. Mit dem Thermaltake Netzteil hatte ich schonmal ein Problem und musste es umtauschen.
Das alte Netzteil heißt "Power LC600H-12"
 
wahrscheinlich ist interne Sicherung im NT geflogen.
Wenn Zeit vorhanden und Löten kein Problem darstellt, man kann versuchen das abgebrannte Bauteil zu ersetzen.
Sonst hilft nur rein neues NT und hoffen, dass andere Komponenten das überlebt haben.
 
Gaugaumera schrieb:
Wenn du ein B450 Mainboard hast, dann hat dein SmartRGB Netzteil immernoch Garantie.
Das würde ich auf jeden über die Garantie tauschen -> falls es noch gewährleistung hat würde ich es zurückgeben und ein Seasonic oder BeQuiet! als Ersatz holen. Mit dem Ersatz der kommt würde ich testen was noch läuft.

Falls der PC mit dem Retouren-Netzteil nicht anspringt, hat er wohl das Mainboard, die CPU, den Ram, oder die Festplatten zerstört. Entweder nur einzeln, oder gleich alles... weiß man halt nicht.

Thermaltake ist jetzt auch nicht für allzutolle Netzteile bekannt. Trotzdem sollte es keine anderen Teile beschädigen.
Ja, ich habe gestern schon mit dem Suppirt gesprochen und schicke es auch heute oder morgen weg. Alle Teile sind rund um den 3.11.2019 gekauft worden, also sollte im schlimmsten Fall auch Garantie auf dem Rest sein?

Wenn das überhaupt so funktioniert. Mir wurde gesagt, dass bei einem Kurzschluss die Garantie verfällt. xx
 
YakatoSan schrieb:
Das alte Netzteil heißt "Power LC600H-12"
Aua.
Bitte direkt mit beim Elektroschrott abgeben, da gehörte das Modell schon beim verlassen der Fabrik hin.

LC-Power hat auch gute Netzteile, aber dashier ist keins davon.
 
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Goozilla schrieb:
LC würde ich jedenfalls nicht einbauen das ja noch schlimmer!

Erstmal vernünftiges Netzteil bestellen und dann weiter schauen.
Ist notiert. Dann warte ich mal auf ein neues, danke :)
Aliosy schrieb:
wahrscheinlich ist interne Sicherung im NT geflogen.
Wenn Zeit vorhanden und Löten kein Problem darstellt, man kann versuchen das abgebrannte Bauteil zu ersetzen.
Sonst hilft nur rein neues NT und hoffen, dass andere Komponenten das überlebt haben.
Löten.. noch nie gemacht also lass ich mal die Finger davon. Die Bude abzufackeln wäre das einzige was mir noch fehlt.
 
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Aliosy schrieb:
Wenn Zeit vorhanden und Löten kein Problem darstellt, man kann versuchen das abgebrannte Bauteil zu ersetzen.
Sonst hilft nur rein neues NT und hoffen, dass andere Komponenten das überlebt haben.
Wenn noch Garantie drauf ist nie nie niemals dran rumlöten. Zurück zum Hersteller/Händler damit.
Falls keine Garantie drauf ist würde ich persönlich auch ungerne an schon mal explodierten Netzteilen herumdoktoren. Da geht mir persönlich die Sicherheit vor.

YakatoSan schrieb:
also sollte im schlimmsten Fall auch Garantie auf dem Rest sein?
Ich sags mal so. Wer kein schlechtes Gewissen hat kann rein theoretisch versuchen auch die anderen Teile über Garantie zu tauschen. Da würde es halt helfen, wenn man weiß welches wirklich defekt ist.
 
Rickmer schrieb:
Aua.
Bitte direkt mit beim Elektroschrott abgeben, da gehörte das Modell schon beim verlassen der Fabrik hin.

LC-Power hat auch gute Netzteile, aber dashier ist keins davon.
Dann ziehe ich das mal in Erwägung, wenn jeder hier der selben Meinung ist 😂
Ergänzung ()

Gaugaumera schrieb:
Wenn noch Garantie drauf ist nie nie niemals dran rumlöten. Zurück zum Hersteller/Händler damit.
Falls keine Garantie drauf ist würde ich persönlich auch ungerne an schon mal explodierten Netzteilen herumdoktoren. Da geht mir persönlich die Sicherheit vor.


Ich sags mal so. Wer kein schlechtes Gewissen hat kann rein theoretisch versuchen auch die anderen Teile über Garantie zu tauschen. Da würde es halt helfen, wenn man weiß welches wirklich defekt ist.
Dann werde ich nu erstmal das Netzteil zurückschicken und schauen, ob ich wie es mir hier empfohlen wurde ein anderes zulege.

Sobald ein neues eintrifft, werde ich mir hier einmal melden. Das hoffentlich mit guten Neuigkeiten 😅

Aber vielen vielen Dank für die so schnellen Antworten, damit hätte ich wirklich nicht gerechnet!
 
Aus meinen Erfahrungen kann ich berichten: Funken aus dem Netzteil und der Geruch verbrannter Elektronik -> der PC darf so wie er ist getauscht werden. Vor allem dann, wenn, wie in deinem Fall, der PC nach dem Tausch des NT nicht funktioniert.... Das schreit grade zu nach weiteren Defekten.

In meinem Fall ging der PC irgendwann nach mehreren Tagen LAN Party einfach aus. Er ließ sich nicht wieder einschalten, also hatte ich den Schalter am Netzteil auf aus gestellt, 10 Sekunden gewartet und ihn wieder an geschaltet. Dabei gab es einen Knall mit Funken, diverse Gerüche und die LAN Party war für mich beendet (für die anderen nur so lange, bis die Sicherung wieder drin war)

Defektes Mainboard, defekter RAM, angesengter/verfärbter ATX Stecker.

also neues Board, RAM und CPU (direkt Systemupgrade mit neuem Sockel), alte Grafikkarte, alte Festplatte. Kurz (ein paar Monate) später ging die Festplatte kaputt .... Also das System mit neuer Festplatte wieder von 0 aufgesetzt.

Man weiß nie, was alles wirklich betroffen ist....
 
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Naja Netzteile sind eh so eine Spargeschichte. Bei Tomshardware gabs ja mal den Bericht/Test, dass die Netzteile (auch von namenhaften Herstellern) nach den Tests und der Zertifizierung downgradend werden. D.h. eine Komponente wird weggelassen, eine andere durch eine deutlich günstigere ersetzt, solange bis die Produktionskosten passen. Was bleibt ist das Modell oder die Marke.
Insofern kann man aus meiner Sicht nicht mehr generell sagen, dass etwas gut oder schlecht ist. Ein potentieller noname Böller ist da manchmal besser als ein Markenmodell. Je nachdem was gerade an Komponenten im Einkauf günstig war.
Können wir Igor ja noch mal fragen.
 
@Gaugaumera
Hast ja recht ;) Solange Garantie vorhanden ist, so versuchen auf diese Art abzuwickeln. Das stand leider im Hauptpost nicht dabei.

Dennoch würde ich die billigen NTs nicht unbedingt links liegen lassen. Verrichten ihre Arbeit genauso wie die treueren . Wenn man nicht gerade an das Leistungsmaximum fährt. Bei billigen immer min. 33% Leistungsbedarf draufrechnen und gut ist. Die treueren NTs sind mir genauso um die Ohren geflogen wie die billigen auch. Hier sehe ich nicht mehr ein, das teuerste zu nehmen und für Markennamen zu zahlen. Wenn man nicht gerade OC betreibt, macht es keinen Sinn. Hab auch LC Netzteile über 10Jahre im Betrieb gehabt, 0 Ausfall.
@Carsti80
meine Rede ;) Kommt eh alles aus China und gespart wird überall.
 
Wenn ich das richtig sehe, ist das MB nicht von ASUS, sondern von ASRock. Die bewerben das Board unter anderem mit einer "Full Spike Protection". Du hast also gute Chancen, dass nur das Netzteil hinüber ist.

Some sensitive digital components on the motherboard are vulnerable to power surges, the excessive current may cause your system to malfunction immediately. ASRock Full Spike Protection includes various technologies to prevent your motherboard’s components from being damaged by these unexpected voltage spikes.
Quelle ASRock Webseite
 
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Hey, kurzes Update.
Habe gestern ein neues Netzteil bestellt. Wurde ein BeQuiet Pure Power 11 700W.

Mit dem Netzteil lässt sich der PC auch wieder anschalten, jedoch fährt er nach kurzer Zwit wieder runter und startet neu. Hat sich herausgestellt, dass die 2 GSkill Ripjaw Ram Riegel das Problem sind. Ohne diese kam ich zumindest wieder ins BIOS rein. Nach einbauen der SSD aber das nächste Problem.

Der PC erkennt die SSD, aber anscheinend sind die Daten korrupt? oder sowas in der Art, denn er erkennt nicht, dass da Windows drauf ist.

Ich krieg lediglich die Fehlermeldung "Reboot and Select Proper Boot Device or Inster Boot Media in selected Boot Device".
Ergänzung ()

Und mir wurde gestern noch gesagt, dass das Erstaznetzteil kaputt war, also kein Wunder, dass das nicht funktioniert hat hehe 🤦🏻‍♂️
Mr.Seymour Buds schrieb:
Wenn ich das richtig sehe, ist das MB nicht von ASUS, sondern von ASRock. Die bewerben das Board unter anderem mit einer "Full Spike Protection". Du hast also gute Chancen, dass nur das Netzteil hinüber ist.


Quelle ASRock Webseite
Klingt eigentlich sehr schön, aber war bei mir wie es scheint wohl anders. 😅
 
YakatoSan schrieb:
Ich krieg lediglich die Fehlermeldung "Reboot and Select Proper Boot Device or Inster Boot Media in selected Boot Device"
Die Frage ist auch, wie im UEFI der Bootmodus eingestellt ist (CSM, legacy, UEFI, siehe Mainboard-Handbuch). Passen die Einstellungen nicht zu der Art der Windows-Installation, dann gibts keinen Boot.
 
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