Nur so ein Gedanke: Mal abgesehen von zocken brauchst du das Ganze ja auch "ein bisschen für Musiksoftware"; je nachdem, was das konkret für dich bedeutet, wäre ein 7800X3D vielleicht nicht so optimal. Freilich, wenn du dich bisher durch den 8700K nicht groß limitiert gefühlt hast in der Hinsicht, dann passt das - der 7800X3D spielt in Sachen Gaming schließlich immer noch ganz oben mit, insbesondere mit Blick auf Effizienz. Und ja, für den Großteil der (Hobby-)Producer dürfte letztlich fast jede halbwegs aktuelle CPU mehr als ausreichend sein... Aber was Anwendungs- und SingleCore-Leistung angeht, fällt der 7800X3D halt schon deutlich zurück...
Prinzipiell performen die meisten DAWs (Reaper, Cubase, BitWig, ProTools..) auf den Intels besser, und für Musikproduktion dürfte ein 265K im Großen und Ganzen klar die bessere Wahl sein. Gerade Ableton ist hier die große Ausnahme, weil da die E-Cores nach wie vor anscheinend gar nicht direkt genutzt werden können (ich weiß nicht, wie es da mittlerweile bei FL Studio und Studio One aussieht, aber da galt bislang das gleiche..). Faktisch hat man dann "nur" eine 8-Kern-CPU, ebenso wie ein 7800/9800X3D - wobei der 7800X3D dabei klar am schlechtesten abschneidet.
Kommt, wie gesagt, sehr darauf an, welche Projekte du so machst, was und wieviel du an Synths und Effekten nutzt, und wo letztlich deine Prioritäten liegen (und sich vielleicht hinentwickeln wollen). Das ist halt so die Crux bei Musikproduktion, wenn man sich dem CPU-Limit nähert: Bei anderen Dingen dauert´s dann halt einfach nur (noch) etwas länger mit dem Rendern oder so; aber wenn beim Producing/Mixing nur ein einzelner Kern auch nur kurz überlastet ist, ist halt sofort das gesamte Projekt betroffen durch Aussetzer, abstürzende Plugins etc... Mehr als bei den meisten anderen Dingen setzt die CPU da halt ne ziemlich harte Grenze.
Bei der aktuellen Gen (in beiden Lagern) leider wirklich nicht so einfach, da einen guten Kompromiss zu finden - von den Speicherpreisen gar nicht zu reden... Aber auch am RAM würde ich nicht sparen; weniger als 32GB (auch wenn´s nicht unbedingt schnell sein muss) käme für mich für einen Rechner, der auch für Musikproduktion mit Softsynths und Samplern genutzt wird, auf gar keinen Fall in Frage...