Moin,
ich habe so ziemlich null Ahnung von Netzwerken und IT. Mein Kind ist seit einem Jahr schwer erkrankt und als abendliche Ablenkung in dieser Elendszeit habe ich verschiedene IT-Projekte mit GPT -mitunter mit viel Qual- umgesetzt. Jetzt hat die „KI“ mich zu einem Projekt überredet und scheitert kläglich.
Ich betreibe hier im Haus hinter einer FRITZ!Box 6690 Cable ein Netzwerk basierend auf Omada mit OC200, zwei Switches, vier Access Points und knapp 60 Endgeräten. Der Internetanschluss läuft über Vodafone Kabel mit DS-Lite. Die FRITZ!Box erhält vom Anbieter ein IPv6-Präfix /59.
GPT hatte jetzt die glorreiche Idee, ein Gateway ins System zu setzen, um per VLAN ein IoT-Netz einzurichten, und war der festen Überzeugung, dass es mich anleiten könnte. Ein ER707-M2 wurde dafür angeschafft. Jetzt rudert die KI zurück: Trotz umfangreicher Bestandsaufnahme liegt noch kein geprüfter Umstellungsplan vor.
Geplant war, dass die FRITZ!Box für Kabelanschluss und Telefonie zuständig bleibt, künftig im Transitnetz 192.168.254.0/24. Dahinter soll der ER707 als Router arbeiten und das bestehende Hauptnetz 192.168.178.0/24 möglichst samt Geräteadressen erhalten bleiben. Zusätzlich soll ein IoT-VLAN 20 mit 192.168.20.0/24 eingerichtet werden. Das Hauptnetz darf Verbindungen zu IoT aufbauen, IoT aber keine neuen Verbindungen ins Hauptnetz — für IPv4 und IPv6. Möglichst ohne zusätzliches NAT am ER707; dafür sind statische Rückrouten auf der FRITZ!Box vorgesehen. Beide Switches sollen direkt am ER707 angeschlossen werden, damit ein Neustart des ersten Switches den zweiten Zweig nicht mit unterbricht.
Warum die KI jetzt Schiss hat:
"Der Controller hat aktuell 192.168.0.1/24 als manuelle LAN-Vorgabe gespeichert, die bei der Gateway-Einbindung übernommen werden könnte. Vorher muss deshalb geklärt werden, welche Einstellungen das Gateway bekommt und wie Controller und Router während der Umstellung erreichbar bleiben. Der OC200 erhält seine Adresse derzeit per DHCP ohne Reservierung; seine bisherige Adresse müsste bei der künftigen Adressvergabe berücksichtigt werden.
Außerdem sind die IPv6-Abschottung bei wechselnden Präfixen und die Übernahme der Adressvergabe noch ungeklärt. Es fehlt ein geprüfter Ablauf: Welche Einstellungen müssen vor dem Umstecken vorbereitet werden, funktioniert die IPv6-Trennung, und wie komme man bei einem Fehler zurück? Die Sorge ist, dass beim Umbau Internet und Zugriff auf die Geräteeinstellungen ausfallen und ein Laie das selbst nicht reparieren kann."
Meine Fragen an die Pros:
Ich danke Euch.
ich habe so ziemlich null Ahnung von Netzwerken und IT. Mein Kind ist seit einem Jahr schwer erkrankt und als abendliche Ablenkung in dieser Elendszeit habe ich verschiedene IT-Projekte mit GPT -mitunter mit viel Qual- umgesetzt. Jetzt hat die „KI“ mich zu einem Projekt überredet und scheitert kläglich.
Ich betreibe hier im Haus hinter einer FRITZ!Box 6690 Cable ein Netzwerk basierend auf Omada mit OC200, zwei Switches, vier Access Points und knapp 60 Endgeräten. Der Internetanschluss läuft über Vodafone Kabel mit DS-Lite. Die FRITZ!Box erhält vom Anbieter ein IPv6-Präfix /59.
GPT hatte jetzt die glorreiche Idee, ein Gateway ins System zu setzen, um per VLAN ein IoT-Netz einzurichten, und war der festen Überzeugung, dass es mich anleiten könnte. Ein ER707-M2 wurde dafür angeschafft. Jetzt rudert die KI zurück: Trotz umfangreicher Bestandsaufnahme liegt noch kein geprüfter Umstellungsplan vor.
Geplant war, dass die FRITZ!Box für Kabelanschluss und Telefonie zuständig bleibt, künftig im Transitnetz 192.168.254.0/24. Dahinter soll der ER707 als Router arbeiten und das bestehende Hauptnetz 192.168.178.0/24 möglichst samt Geräteadressen erhalten bleiben. Zusätzlich soll ein IoT-VLAN 20 mit 192.168.20.0/24 eingerichtet werden. Das Hauptnetz darf Verbindungen zu IoT aufbauen, IoT aber keine neuen Verbindungen ins Hauptnetz — für IPv4 und IPv6. Möglichst ohne zusätzliches NAT am ER707; dafür sind statische Rückrouten auf der FRITZ!Box vorgesehen. Beide Switches sollen direkt am ER707 angeschlossen werden, damit ein Neustart des ersten Switches den zweiten Zweig nicht mit unterbricht.
Warum die KI jetzt Schiss hat:
"Der Controller hat aktuell 192.168.0.1/24 als manuelle LAN-Vorgabe gespeichert, die bei der Gateway-Einbindung übernommen werden könnte. Vorher muss deshalb geklärt werden, welche Einstellungen das Gateway bekommt und wie Controller und Router während der Umstellung erreichbar bleiben. Der OC200 erhält seine Adresse derzeit per DHCP ohne Reservierung; seine bisherige Adresse müsste bei der künftigen Adressvergabe berücksichtigt werden.
Außerdem sind die IPv6-Abschottung bei wechselnden Präfixen und die Übernahme der Adressvergabe noch ungeklärt. Es fehlt ein geprüfter Ablauf: Welche Einstellungen müssen vor dem Umstecken vorbereitet werden, funktioniert die IPv6-Trennung, und wie komme man bei einem Fehler zurück? Die Sorge ist, dass beim Umbau Internet und Zugriff auf die Geräteeinstellungen ausfallen und ein Laie das selbst nicht reparieren kann."
Meine Fragen an die Pros:
- Macht das ganze Unterfangen überhaupt Sinn?
- Reicht es, der KI einen Ablaufplan zu geben, sollte ich einen ITler beauftragen oder es einfach sein lassen?
Ich danke Euch.