Gebrauchte GPU hat unverifiziertes BIOS (techpowerup.com)

b0mMeL

Ensign
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Hi Zusammen,

habe auf ebay eine MSI RTX 3060 TI Gaming Z Trio LHR (wollte bewusst dieses Modell haben) für etwas über 400€ gekauft, die weniger als 1 Jahr alt ist und ohne Probleme bei MSI registriert werden konnte.

Zustand ist optisch neuwertig, riecht neutral, kühl, leise, kein Spulenfiepen und gibt die Leistung einwandfrei, wie man es von der Karte entsprechend erwarten würde, wider.

Allerdings könnte es sein, dass das BIOS geflasht wurde, da folgendes aufgespielt ist (das neueste auffindbare BIOS):
https://www.techpowerup.com/vgabios/236146/236146

EDIT (Habe nach der X und nicht nach der Z Variante gesucht.. Mein Fehler)
Das unverifzierte BIOS hat im Vergleich zu den anderen Version (für das entsprechende Modell) einen leicht höheren Boost Takt (1845Mhz anstelle der 1830MHz bei den verifizierten Versionen).

Nach meinem Wissen verfällt durch ein Bios-Update nicht zwingend die Garantie, nur wenn es fehlerhaft durchgeführt wurde bzw. es kann gegen Kosten wieder auf das Standard-Bios wieder zurückgesetzt werden.

Ich bin mir auch bewusst, dass (gerade bei GPUs) viele eine kontroverse Meinung zu Gebrauchtkäufen haben, jedoch habe ich generell immer gute Erfahrungen damit gemacht. Eine Ersparnis von 150€ zum aktuellen Neupreis finde ich persönlich das Risiko in diesem Fall wert.

Nun zur eigentlichen Frage: Hat das zwingend etwas dubioses zu bedeuten, wenn hier von einem unverifzierten BIOS die Rede ist? Sollte ich ein verifiziertes BIOS umgehend draufladen? Dazu hätte mich eure Meinung interessiert. Auch falls mit der Karte mal etwas passieren sollte, um quasi einen verifzierten Zustand im Garantiefall zu haben.

Danke und Grüße
 
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wenn Du angst hast mach doch ein original BIOS drauf. die 15 MHz gehen in der messtoleranz vom Benchmark unter
 
Ist doch eher die Frage das möglicherweise kein LHR BIOS mehr drauf ist.

Somit vielleicht die Karte ganz anders beansprucht wurde, und der miner sich noch freut so viel Geld dafür zu bekommen.
 
xxMuahdibxx schrieb:
Somit vielleicht die Karte ganz anders beansprucht wurde, und der miner sich noch freut so viel Geld dafür zu bekommen.
Auch wenn es hier im Forum beliebt ist, gebrauchte Mining-Karten schlechtzureden, ist es in der Realität nahezu irrelevant, was der Vorbesitzer mit der Karte gemacht hat.

Es gibt weder belastbare Daten, noch eine nennenswerte Anzahl an Threads, Kommentaren oder sonstigem, über schlechte Erfahrungen mit Mining-Karten. Das selbe Thema gab es vor einigen Jahren bereits mit RX 480, beim ersten großen Mining-Boom. Bis heute werden die zu zigtausenden zufriedenstellend als Gamer-Karten betrieben.
 
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Solange man für die olle Karte noch Gewährleistung hat wär mir das egal.
Ansonsten würde ich bei bestimmter Hardware eher nicht zu Gebrauchtware greifen.
 
@m3rch3r Stichwort ist Elektronenmigration und wir hatten schon Threads darüber... Und nicht jeder der ein Problem hat meldet sich hier.
 
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m3rch3r schrieb:
Es gibt weder belastbare Daten, noch einen nennenswerte Anzahl an Threads, Kommentaren oder sonstigem, über schlechte Erfahrungen mit Mining-Karten
Linus (Tech Tips) hat angekündigt dass bald ein Video zu dem Thema kommt. Mal gucken was er da getestet hat und wie sein Fazit lautet.
 
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Gebrauchte GPU wo einwandfrei funktioniert, da macht der sich einen Kopf um VBios Verifizierungen.
 
b0mMeL schrieb:
Die BIOS-Version ist allerdings trotzdem keine verifizierte laut der Datenbank.
Ist der BIOS Dump da von dir? Da müsste ja erstmal jemand drüberschauen. Warum es jetzt konkret von der Karte von kein verifiziertes gibt, keine Ahnung, aber konkret auffällig ist da jetzt erstmal nichts.
 
Nickel schrieb:
Gebrauchte GPU wo einwandfrei funktioniert, da macht der sich einen Kopf um VBios Verifizierungen.

Für ein alteingesessenen Hasen mit 25.000 Beiträgen wirst du sicher eine große Erfahrung haben, so dass das für dich lächerlich erscheinen könnte. Ich persönlich bin da nicht so bewandert und habe aus Interesse einfach mal nachgefragt.

Ob es mit dem Hintergrund klug ist, gebrauchte HW zu kaufen, sei mal da hin gestellt :-)

Ich kann damit leben, konnte aber nichts eindeutiges im Netz finden, ob das etwas ist, was ich beheben sollte und dachte mir Fragen tut nicht weh. Jetzt bin ich schlauer.

Danke!
Ergänzung ()

Stormfirebird schrieb:
Ist der BIOS Dump da von dir? Da müsste ja erstmal jemand drüberschauen. Warum es jetzt konkret von der Karte von kein verifiziertes gibt, keine Ahnung, aber konkret auffällig ist da jetzt erstmal nichts.

Nein, der war schon vorher da.
 
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Wer weiß welches VGA BIOS bis zur Übergabe an den TE drauf war... Welche reale Belastung der Vram schon hinter sich hatte.

@Stormfirebird und dann flasht man einfach mehrmals das der Käufer glücklich ist.
 
Die Frage ist jetzt zwar aus einer kleiner unachsamkeit entstanden, aber ansich ist das nicht blöd erstmal zu schauen ob die gebraucht gekaufte Karte eig. überhaupt ein normales BIOS drauf hat.

@xxMuahdibxx Klar hat das jetzt erstmal in keine Richtung eine Aussagekraft, du schlägst vor? Hardware explizit nur noch neu kaufen?
 
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xxMuahdibxx schrieb:
Stichwort ist Elektronenmigration und wir hatten schon Threads darüber... Und nicht jeder der ein Problem hat meldet sich hier.
Elektromigration heißt das, lässt sich aber auch mit schlichter "Alterung von Technik" beschreiben.

Beim Mining wird der VRAM belastet und der hat eine extrem hohe Lebenszeit, wenn er nicht von Werk aus einen Fehler aufweist, welcher sich mittelfristig offenbart.

Und ja, nicht jeder mit einem Problem meldet sich, aber es melden sich mehr Leute mit Problemen als zufriedene, wenn wir schon dabei sind Unsinn von uns zu geben.

Ich wiederhole mich ein letztes Mal: Es gibt keine belastbaren Zahlen, es gibt keinen Aufschrei in irgendwelchen Foren, obwohl das ganze jetzt schon eine Weile läuft. Wenn RX 480 Modelle, mit welchen Monate am Stück durchgängig Mining betrieben wurde, heute noch gamingtauglich sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass man mit einer Karte der quasi aktuellen Generation Probleme bekommt, verschwindend gering.

Sobald ich echte Zahlen vor mir sehe ändere ich meine Meinung selbstverständlich. Da es diese aber nach Jahren immer noch nicht gibt bin ich überzeugt davon, dass Mining-Karten, für einen guten Preis, vor allem mit Restgarantie, unproblematische Käufe sind. Vor Allem diese Generation braucht man nicht noch nVidia sinnlos Geld in den Rachen schieben, während voll funktionsfähige Karten ggf. irgendwo verrosten.
 
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b0mMeL schrieb:
Hat das zwingend etwas dubioses zu bedeuten, wenn hier von einem unverifzierten BIOS die Rede ist?
Nein, da die Datenbank von TPU ist, nicht von Nvidia. Dass das Vbios in deren Datenbank unverifiziert ist, heißt erstmal nur genau das, und zwar seitens TPU.
Bei relativ neuen Modellen kann das ne Weile dauern, bis verifiziert wurde.

Ich hab schon Karten direkt neu aus dem Laden gehabt, deren Vbios bei TPU noch als unverifiziert galt. Wem vertraue ich da eher, der neuen OVP Karte oder der Datenbank einer Drittfirma?
 
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Ich schlage vor zu überdenken ob 25 Prozent Preisvorteil es wert sind kurz vor der Beweislast Umkehr solch eine Karte zu kaufen. Kommt immer drauf an wie man zu Käufer steht.
m3rch3r schrieb:
Beim Mining wird der VRAM belastet und der hat eine extrem hohe Lebenszeit, wenn er nicht von Werk aus einen Fehler aufweist, welcher sich mittelfristig offenbart.
Jup genau und wir haben genügend Threads wo schon 2000er Nvidia Karten da Fehler zeigen.

Und egal ob du neu oder eine ( zu teure ) gebrauchte Nvidia käufst hast denen das Geld direkt oder indirekt in den Rachen geworfen. Denn indirekt unterstützt du den miner wieder der mehr Geld bekommt um weiter zu machen.

Aber ob es eine Mining karte ist können wir nicht verifizieren.

Aber vielleicht wird einem Artikel ja eher geglaubt.
https://www.pcgameshardware.de/Graf...News/Gebraucht-Mining-Teildefekt-RAM-1397910/
 
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m3rch3r schrieb:
Auch wenn es hier im Forum beliebt ist, gebrauchte Mining-Karten schlechtzureden, ist es in der Realität nahezu irrelevant, was der Vorbesitzer mit der Karte gemacht hat.

Halt stopp. das ist nicht korrekt diese Aussage.

Wenn die dauerhaft (24/7) heiß gelaufen ist, sprich ohne sehr gute Belüftung etc pp. belastet das schon die Komponenten auf der Karte wesentlich mehr als normal und kann zu einen vorzeitigen Ausfall führen.
Gerade die SPAWAs und auch die (Feststoff)Kondensatoren mögen es gar nicht, durch weg unter heißen Bedingungen und Dauerlast zu laufen.
Auch die Lager dier Lüfter sind oft angegriffen, da die Kasten meist nicht horizontal, sondern vertikal betrieben werden, was je nach Lagerart einseitige Abnutzung verursachen kann, was vorallem dann zum tragen kommt, wenn der Nachbesitzer diese Karte horitontal betreibt.
 
@Sebbi auch ist ja der V-RAM das erste was eine sterbende Grafikkarte anzeigt. Und genau der wird durch OC extra beansprucht.
 
xxMuahdibxx schrieb:
Betrüger verkaufen defekte Karten als voll funktionsfähig. OK.
Sebbi schrieb:
Halt stopp. das ist nicht korrekt diese Aussage.
Da muss ich dir Recht geben, das hätte ich genauer erläutern müssen. Nur ist das bei einem Gebrauchtkauf immer ein gewisses Risiko. Da Miner ihre Karten als Arbeitsgeräte genutzt haben, liegt es allerdings nahe, dass man vergleichsweise sorgfältig mit ihnen umgegangen ist, aber das ist definitiv nur Spekulation meinerseits.

Lüfter sind aber tatsächlich eine der relevantesten Schwachstellen bei monate- bis jahrelangem Dauerbetrieb.

Beim Gebrauchtkauf persönlich die Karte zu betrachten und im Betrieb zu sehen (und hören) ist zweifellos die sinnvollste Herangehensweise. Aber das gilt bekanntlich für jedes gebrauchte Produkt.
 

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