Klartext:
Ich habe nie auch nur das geringste Problem dadurch gehabt, wenn wir bei unseren Rechnern im BIOS die APG-Spannung von der serienmässigen 1,5 Volt auf 1,7 Volt erhöht laufen ließen.
Aber:
- Es braucht halt ein Board, dass so ein BIOS hat,
- und sicherlich ist gute Kühlung des Gehäuses, also am besten erstklassige Durchströmung - und auch als Frischluftangebot auch von hinten-unten direkt an den Grakalüfter - wenn nicht Pflicht, so dann doch sehr hilfreich.
Was sonst noch zu sagen wäre:
Mein Eindruck ist vor allem immer der gewesen, dass das die höhre AGP-Spannung vor allem eher nicht besonders viel mehr MHZ an der GPU bringt, dafür aber dem GPU-RAM ein oft deutlich auf die Sprünge hilft.
... und zwar besonders, wenn man so ein Mittelklassemodell hätte, das zwar ungefähr eine GPU aus der Top-Reihe hat (und zusätzliche Pipes nachträglich freigeschaltet, z.B. NV6800LE @GT

), dafür aber preiswertere Speicher nur, z.b. 2,0 Nanosekunden.
Gerade die an sich langsameren Speicher profitieren hinsichtlich Takt und Stabilität/ Auftreten von Artefakten von den 0,2/1,5=13% mehr Spannung durchaus sichtlich, war immer mein Eindruck.
Nochmals: Mein Eindruck rund um das Geschehen um eine ganze Reihe Rechner hier und um mich rum ist der, dass
im Grunde nicht 0,2 Volt mehr Spannung auf der Graka wirklich schädlich sind für die Graka, sondern vor allem die extrem miese Gehäuselüftung bei vielen Rechnern.
(Dauernd über 90°C an der GPU auch bei nur 1,5 Volt @default sind eindeutig zuviel, meine ich. Und auch bei häufig 105° Kerntemp. werden viele Grakas bloß innerlich schreien, die User hören/merken das oft noch nicht, weil sie nicht nachmessen, nicht wissen, wo das abzulesen ist. (Im ForceWare z.B.) (Oder: "Die darf ja bis 115 oder 125...") Dann aber sich über Haltbarkeit beklagen, Reklamationen haben... .)
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