Geschockt @ WLAN Sicherheit!

Ein Bekannter hat sein WLAN per WEP abgesichert, obwohl sein Router WPA kann. Irgendwann kam er nicht mehr auf seinen WLAN-Router drauf. Seine SSID war auch nicht mehr da. Irgendwann hat er dann rausgefunden, dass sich jemand auf seinen Router gehackt hat und die SSID geändert hat. Das WLAN hiess jetzt "WPAWAEREBESSERGEWESEN". Nach einem Routerreset haben wir den Router dann sicherheitstechnisch gut eingerichtet (SSID geändert, WPA-Key mit 15 Stellen, Routerpasswort 8 Stellen). Seit dem war Ruhe.
 
interessanter sind so Dinge wie 80K MAC Adressen pro Minute an ner NIC produzieren um die CAM-Table von nem Switch lahm zu legen.

aye geschah vor längerer zeit auf ner lan mit über 1000 leuten. haben den typ nie bekommen, bis er danach gesagt hat was und wie er es gemacht hat; anonym natürlich :freak:
 
Morgoth schrieb:
Na, jetzt kennsten ja, gell? ;)

Rufmord ist kein Kavaliersdelikt. :) Habe mich noch nie auf einer LAN rumgetrieben, bin zu alt für diese Form von Freizeitunterhaltung. Sinn so einer Aktion ist auch nicht in erster Linie ein DoS sondern ein konvertieren des Switches in einen Hub damit man besser Sniffen kann.

Edit: Ein anständiger Netzwerker mit einem fundierten Grundwissen und der richtigen Hardware (z.b. Cisco) hätte per Port-Security und einem Clear auf dem CLI dem Spuk schnell ein Ende setzen können. Aber in der Regel hapert es an ersterem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer an den A... der Welt fährt, um dann DSL light mitzubenutzen, ist selber schuld ;) .

Ich habe nur WEP eingerichtet, da mein Nintendo DS nicht mehr kann. Außerdem habe ich die Router Sendeleistung soweit runtergedreht, bis draußen nichts mehr zu empfangen ist.
 
Zipfelklatscher schrieb:
Das WLAN hiess jetzt "WPAWAEREBESSERGEWESEN".

Da kenn ich auch einen: "DerRouterGehoertJetztMir"!


@Topic
Wer sein Netz nicht verschlüsselt ist selber schuld.
Derjenige der dabei erwischt wird dies auszunutzen "kann" zivilrechtlich belangt werden.

Aber derjenige der sich in ein verschlüsseltes W-Lan, sei es WEP oder sogar WPA bzw. WPA2,
hineinhackt kann und wird strafrechtlich sowie zivilrechtlich bestraft... wenn man ihn erwischt natürlich!
 
Bei diesem Thema kann man den gesellschaftlichen Wandel sehr gut beobachten. Im Gegensatz zu den meisten Beiträgen bisher distanziere ich mich von Aussagen wie "wer sein WLAN nicht verschlüsselt ist selber schuld".

Diese Aussage macht ein Opfer irgendwie zum Täter. Prinzipiell ist es zumindest in meinen Augen schade, d. man sein Eigentum immer mehr schützen muss. WLAN sniffen ist mittlerweile irgendwie Volkssport.

Gerade wenn ich mir die Werbung einiger Hersteller und Anbieter die letzte Zeit so anschaue verwundert mich der Titel dieses Beitrages überhaupt nicht mehr. Plug & Use. Da ist alles soweit vorkonfiguriert das sich die Anwender mit dem Thema überhaupt nicht mehr auseinandersetzen müssen.

Spätestens an dieser Stelle fangen wir uns alle an im Kreis zu drehen. Wollen wir es einfach oder kompliziert? Wie sind unsere Ansprüche? Ist es sinnvoll, d. WLAN-Netzwerke immer mehr Verbreitung finden? Warum werde ich gezwungen mein Eigentum zu schützen?
 
FooFighter schrieb:
Warum werde ich gezwungen mein Eigentum zu schützen?

Weil es, so wie es aussieht, in der Natur des Menschen liegt, sich fremden Sachen anzueignen. der Urmensch musste seine Sachen auch vor fiesen Dieben schützen.

Es zwingt dich doch niemand dein Eigentum zu schützen, das machst du vollkommen freiwillig. Und das wohl auch aus gutem Grund.

Mfg McHurtz
 
ScOp3 schrieb:
Das kann jeder Windows-Nutzer z.b. ganz einfach. MAC Adressen sind kein Schutz oder auch kein Sicherheitsfeature. In dem Fenster einfach nen anderen Wert eintragen und Voila hast du ne MAC Adresse gespoofed.
Ich bin mir nicht ganz sicher aber ich glaube wir reden aneinander vorbei. Man hat ein WLAN per MAC-Adressen-Selektion abgesichert und ein (wortwörtlich :) ) Außenstehender kennt diese Adressen nicht. Könnte man dies einfach so knacken oder nicht?

Und wenn ich "können" sage, meine ich damit, dass 80% der PC-User nicht wissen, was eine MAC-Adresse ist. Sicher weiß es auch der eine oder andere versierte User nicht. Ich wüsste es auch nicht, wenn ich kein WLAN hätte.
Man braucht sich also keine Sorgen machen, dass Nachbars 15-Jährige Tochter zufällig das WLAN hackt und auf fremde Daten Zugriff hat.

FooFighter schrieb:
Bei diesem Thema kann man den gesellschaftlichen Wandel sehr gut beobachten. (...) Diese Aussage macht ein Opfer irgendwie zum Täter.
(...). Plug & Use. (...)Wie sind unsere Ansprüche?
Sehr interessant das Thema. Wie ich hier schon gesagt habe, soweit ich das verinnerlicht habe, ist ein ungesichertes WLAN kein Eigentum und nicht direkt erlaubte Benutzung kein Diebstahl. Anders sieht es aus, wenn ich technische Maßnahme (Verschlüsselung etc.) umgehe. Das ist illegal.
Ich habe im Rechtslehreunterricht einmal mitbekommen (ist schon ca. ein Jahr her), dass man ein unverschlossenes Auto mit steckendem Zündschlüssel "klauen" darf und es benutzen darf, wenn man es zurückbringt. Das ist dann kein Diebstahl. Jetzt stellt sich aber die Frage, ob das überhaupt stimmt :D .

Das mit dem gesellschaftlichen Wandel ist so eine Sache. Eigentlich setzt die Gesellschaft immer mehr auf Opferschutz und Entrechtung des Täters (inklusive entsprechender politischer Scharfmacher) . Siehe elektronische Fußfessel oder Folter von Kidnappern (da war ein Fall mit einem Polizeichef und einem Kindesentführer) und Terroristen.

Zipfelklatscher schrieb:
"WPAWAEREBESSERGEWESEN"
WJoerg schrieb:
"DerRouterGehoertJetztMir"
Rofl ist das geil...naja hart aber fair. Hacker haben halt noch Sinn für Erziehung...:lol:
 
McHurtz schrieb:
...Es zwingt dich doch niemand dein Eigentum zu schützen, das machst du vollkommen freiwillig. Und das wohl auch aus gutem Grund...

Indirekt wird man schon gezwungen. Mal vom Standpunkt ausgehend, z. B. durch illegales Filesharing rechtlich belangt zu werden, bzw. entsprechende Konsequenzen fürchten zu müssen.

Das mit der Steinzeit ist schon klar. Dir ist hoffentlich auch bewusst, d. es immer noch Orte in Deutschland gibt, wo niemand seine Haustür verschliesst. In ein fremdes Haus zu gehen trauen sich nur wenige, mal so eben ein fremdes WLAN benutzen ...

Hier müsste dann vermutlich nach Personengruppen getrennt werden. Aber damit mag ich den Fred nicht füttern.

Jeder versierte Windowsuser nimmt wissentlich in kauf, d. er "fremdes" Eigentum benutzt, wenn er sich mit einem entsprechenden WLAN verbindet. Auch wenn sich das System automatisch verbindet, dies hat man als Nutzer zuvor zumindest bestätigt.
 
Morgen,


FooFighter schrieb:
Bei diesem Thema kann man den gesellschaftlichen Wandel sehr gut beobachten. Im Gegensatz zu den meisten Beiträgen bisher distanziere ich mich von Aussagen wie "wer sein WLAN nicht verschlüsselt ist selber schuld".

Prinzipiell hast du ja schon recht aber andererseits... Ich mein... Wie offt kommen verdammt nochmal Berichte dazu in den Nachrichten/Reportagen und wie offt liest man davon in Zeitschriften/Magazinen/Internet bzw. kommt das durch andere Personen mit?
Inzwischen sollte eigendlich ein Großteil davon bescheid wissen.
Aber es liegt nicht nur daran... ich finde auch die Hersteller/Verkäufer/Shops sollten darüber aufklären bzw. beim ersten konfigurieren des Router sollte ausdrücklich darauf hingewiesen bzw. beraten werden. Manche Leute wissen garnicht, welches Sicherheitsrisiko ein WLAN bildet - es gab ja auch schon genug fälle mit Kontodaten etc...



FooFighter schrieb:
Diese Aussage macht ein Opfer irgendwie zum Täter.

S.o. teils/teils.

FooFighter schrieb:
Prinzipiell ist es zumindest in meinen Augen schade, d. man sein Eigentum immer mehr schützen muss.

Wie oben erwähnt - es ist mit allem so und war auch schon immer so.

FooFighter schrieb:
WLAN sniffen ist mittlerweile irgendwie Volkssport.

Naja Volkssport würde ich das nicht nennen... ist zwar nicht schwer solch ein entpsrechendes Tool zu verwenden, aber ich denke, dass nur ein sehr geringer Teil davon bertroffen ist.

FooFighter schrieb:
Gerade wenn ich mir die Werbung einiger Hersteller und Anbieter die letzte Zeit so anschaue verwundert mich der Titel dieses Beitrages überhaupt nicht mehr. Plug & Use. Da ist alles soweit vorkonfiguriert das sich die Anwender mit dem Thema überhaupt nicht mehr auseinandersetzen müssen.

JA, sehe ich auch so -->> wie oben erwähnt.

FooFighter schrieb:
Spätestens an dieser Stelle fangen wir uns alle an im Kreis zu drehen.
Wollen wir es einfach oder kompliziert?
Wie sind unsere Ansprüche?

Sehe ich auch so.

FooFighter schrieb:
Ist es sinnvoll, d. WLAN-Netzwerke immer mehr Verbreitung finden?

Wieso nicht? Mal vom aspekt der Sicherheit abgesehen ist es ja einfach nur genial und würde z.B. in Firmen viel arbeit ersparen.
Und nicht nur in Firmen, sondern auch zu Hause - man hat einfach nicht noch mehr Kabel die nerven...

FooFighter schrieb:
Warum werde ich gezwungen mein Eigentum zu schützen?

Wie oben erwähnt, ist es mit allem so.



MfG Tobi
 
MacroWelle schrieb:
Ich habe im Rechtslehreunterricht einmal mitbekommen (ist schon ca. ein Jahr her), dass man ein unverschlossenes Auto mit steckendem Zündschlüssel "klauen" darf und es benutzen darf, wenn man es zurückbringt. Das ist dann kein Diebstahl. Jetzt stellt sich aber die Frage, ob das überhaupt stimmt :D .

Das stimmt, wenn man sich das Auto nicht zueignen will. Allerdings macht man sich in der Regel wegen unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeugs strafbar (§ 248 b StGB). Die Höchststrafe liegt hier bei 3 Jahren, im Falle des Diebstahls bei 5 Jahren.
 
Wie sieht es eigentlich rechtlich mit den Hotspotanbietern aus. Wie sind diese rechtlich gegen den unsachgemäßen Gebrauch Ihrer WLAN-Netze geschützt?

Ich würde gerne wissen, wie es bei den öffentlichen Zugängen aussieht, was man da zu beachten hat. Was muss ich beachten wenn ich mein Netzwerk öffne und nicht belangt werden will.
 
also theoretisch hätte ich nix dagegen wenn mein WLAN mal vonnem nachbar mitbenutzt wird wenn der seine emails abrufen will oder nur bissel icq an hat und rumsurft...
aber wenn der dann anfängt über mich dick dateien zu saugen ist das einfach nur unverschämt.
Ich mein ist doch nix gegen einzuwenden wenn man im Auto mim PDA sitzt und übern privaten offenen zugang mal eben ins netz kann um paar sachen zu checken (solangs ne Flatrate ist und man den besitzer nicht stört is doch nix dabei, das man da nix illegales treibt sollte man schon beachten weil wenn der dann angekackt ist ist beim nächsten mal das Wlan vielleicht weg un das will man ja nich ;P).
 
@ZeroBANG
Ja genau, und statt nur zu surfen verteilt der werte Nachbar via deines Accounts Kinderpornos oder sonst. Ferkelzeugs. Und irgendwann kommt die Polizei vorbei und während du in Handschellen abgeführt wirst lacht dein Nachbar dumm zum Küchenfenster raus ;) Soll es schon gegeben haben. Ne, ne, denke doch, das wenigstens die WEP- Verschlüsselung des Routers aktiviert sein sollte...
 
eigs schrieb:
Was tut man eigentlich, wenn jeman illegale sachen herunterladet und dann bekommt man eine Abmahnung mit 1500€ strafe?
Tja, dann musst du zahlen, weil du rechtlich für dein WLAN verantwortlich bist. Zu diesen Verantwortungen gehört auch, das WLAN gegen unberechtigte Nutzung zu sichern. Falls man das versäumt, wird man für alle Konsequenzen zur Rechenschaft gezogen!

eigs schrieb:
Wie kann man dann beweisen, dass man das selber nicht war?
In der Regel gar nicht, und selbst wenn du es per Log usw beweisen könntest, greift die obige Aussage von mir. Der Richter wird dir zumindest eine Teilschuld zuweisen, weil du es versäumt hast, das WLAN abzusichern!

Ein Kollege von mir wohnt gegenüber einem Hotel, und deren WLAN war komplett offen!:freak: Keine Verschlüsselung usw.
Wir sind dann mal rüber und haben denen erklärt, was das für ein Versäumnis darstellt, die wußten gar nicht das sie z.B. für heruntergeladene Kinderpornos (als Beispiel) haftbar und zur Rechenschaft gezogen werden können!
Naja, wir haben denen dann ein paar Möglichkeiten aufgezeigt, die der IT-Mensch mal umsetzen sollte.
Der Cheffe hat uns dann in sein Restaurant eingeladen, weil wir ihm "die Augen geöffnet" haben, fand ich sehr nett!:D

PCB
 
PCB schrieb:
Tja, dann musst du zahlen, weil du rechtlich für dein WLAN verantwortlich bist. Zu diesen Verantwortungen gehört auch, das WLAN gegen unberechtigte Nutzung zu sichern. Falls man das versäumt, wird man für alle Konsequenzen zur Rechenschaft gezogen!

Ich hab gelesen, dass das nicht der Fall ist. Ich glaube das war irgendwas im Zusammenhang mit Freifunk. Aber wenn man es sich so überlegt: Wenn man beweisen kann, dass man es selbst nicht war, was soll dann passieren?
 
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