Gibt es noch Drucker die sich vernünftig warten lassen?

Arcturus128

Captain
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Hi,

mich interessiert, ob es noch Drucker gibt, die sich vernünftig warten lassen. Früher konnte man den Druckkopf problemlos ausbauen und nach Herzenslust reinigen, heute ist dieser soweit ich weiß immer fest verbaut - oder gibt es noch Drucker bei denen das möglich ist?

Gleiches gilt für die Saugmatte. Wenn diese voll ist, ist der Drucker nicht mehr nutzbar. Gibt es noch Drucker, bei denen man die Saugmatte austauschen kann?
 
Billige nicht. Je teurer und vor Allem professioneller der Drucker wird, desto besser ist das.
 
Teure Businessgeräte haben jedes Ersatzteil normal tauschbar und nachbestellbar.

Wobei man sich aber allgemein fragen sollte, ob man überhaupt einen Tintenpisser braucht.
Fotos werden eh viel besser, wenn man sie aus der Drogerie holt, vor allem aber viel günstiger.
Für alles andere farbige gibts Laserdrucker. Da gibts die Frage gar nicht nach Druckkopf und Schwamm.
 
Laserdrucker sind imho ein No-Go weil sie krebserregend sind. Es ist klar, dass teure Businessgeräte vernünftig zu warten sind. Die Frage ist, was gilt als teures Businessgerät - ein Drucker für 500 €, für 1000 €?
 
Es ist bewiesen? Wenn man nur die Überschrift liest kann man sowas vll. annehmen:
Die Aussagekraft ihrer Erkenntnisse schränkten die Freiburger Mediziner allerdings sogleich ein: Die Ergebnisse seien noch nicht in einem wissenschaftlichen Fachjournal veröffentlicht. Weitere Studien seien nötig, um das Gesundheitsrisiko näher zu untersuchen. "Es kommt auf die Tonerfarben an, auf das Alter der Geräte, auf den Wartungszustand und sogar auf das Druckerpapier", sagte Mersch-Sundermann. Von diesen Faktoren hänge das mögliche Gesundheitsrisiko ab. Die ersten Ergebnisse der Freiburger Untersuchungen sollen nun in Studien mit Probanden überprüft werden.

Wie mit allem Feinstaub und anderen Partikel auch geht davon einen potentielle Krebsgefahr aus. Kannst also Laserdrucker auch durch Dieselmotor oder sonstiges ersetzen
Ergänzung ()

Zu deiner zweiten Quelle: Das wäre wie wenn du Greenpeace befragst, was sie von Walfang halten oder einen Religiösen was er von Atheisten hält. Das ist KEIN seriöse Quelle einen Blog zu zitieren um Argumente zu liefern. Noch dazu wenn der Blog von "Raumluft" handelt
 
Da hast du natürlich gekonnt das wichtigste ignoriert:
Die feinen Partikel aus Kopierern und Laserdruckern können nach Ansicht von Freiburger Wissenschaftlern Krebs verursachen. Forscher des Freiburger Universitätsklinikums konnten nach eigenen Angaben erstmals nachweisen, dass Lungenzellen genetische Schäden aufweisen, wenn sie den Emissionen von Kopierern und Laserdruckern ausgesetzt sind. "Es kann passieren, dass die Zelle zu einer Tumorzelle transformiert wird. Das ist sehr ernst zu nehmen", sagte Volker Mersch-Sundermann, Ärztlicher Direktor des Instituts für Umweltwissenschaften der Uniklinik Freiburg. Kopierer und Laserdrucker sollten seiner Meinung nach nicht direkt am Arbeitsplatz stehen, sondern in separaten und gut gelüfteten Räumen.

Man kann auch alles herunterspielen. Wie bei jeder Studie gibt es Einschränkungen. Auch wenn es noch nicht klar ist, wovon genau die Krebsgefahr abhängig ist, so ist es offenbar bewiesen, dass diese besteht.
Wie wäre es, wenn das Offtopic jetzt aufhört? Ich habe diesen Thread nicht erstellt um über Laserdrucker zu diskutieren.
 
Leli196 schrieb:
Laserdrucker sind imho ein No-Go weil sie krebserregend sind. Es ist klar, dass teure Businessgeräte vernünftig zu warten sind. Die Frage ist, was gilt als teures Businessgerät - ein Drucker für 500 €, für 1000 €?

4000€ und aufwärts.
 
Das ist ja lächerlich. Ein Drucker ist jetzt nicht gerade High-Tech und die Standardgeräte werden absichtlich irreparabel gebaut. Firmen, die dann auf Besseres angewiesen sind werden dafür zur Kasse gebeten und der Privatmann muss sich weiterhin alle paar Jahre einen neuen Drucker kaufen, wenn dieser Schrott ist.

@unter mir
Omg, manche Leute sind echt von sich überzeugt. Du sagst es selbst, das Thema ist "Drucker die sich vernünftig warten lassen". Du kommst an mit: "Nimm einen Laserdrucker" und erzählst mir dann noch, ich würde mit Offtopic anfangen, wenn ich entgegne, dass Laserdrucker keine Option sind?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Topic ist "Drucker die sich vernünftig warten lassen". Du hast doch mit dem offtopic angefangen
Ergänzung ()

Du kaufst auch in der Regel einen Drucker an dem der hersteller nicht verdient oder gar drauf zahlt. Da kann man nur über die Tinten Geld verdienen. Entsprechend billig sind die Drucker eben auch gebaut. Oder man nimmt eben etwas hochwertiges, was du aber nich bereit bist zu bezahlen.
 
500 € für einen Drucker ist also nicht hochwertig? Wenn wir von einem Gerät für 100 € sprechen stimme ich dir absolut zu, aber für mehrere Hundert Euro sollte man ein Gerät bekommen, welches einfach zu warten ist.
 
Epson bietet austauschbare Resttintenbehälter bei viele Workforce-Modellen, Canon wechselbare Druckköpfe bei vielen Pixma-Modellen. Ein Drucker, der beides erlaubt, ist mir nicht bekannt. Allerdings sollte das bei typischer Nutzung auch gar nicht notwendig sein.

rg88 schrieb:
Teure Businessgeräte haben jedes Ersatzteil normal tauschbar und nachbestellbar.
Dem muss ich widersprechen, zumindest wenn es um Tintenstrahldrucker geht. Bei diesen steht es dir aber offen lange Garantieverlängerungen mit zu bestellen, dann übernimmt der Hersteller den Druckkopfaustausch, häufig sogar vor Ort. Einige der Spitzenmodelle kann man sogar nur inkl. Service leasen und gar nicht kaufen.

rg88 schrieb:
Wobei man sich aber allgemein fragen sollte, ob man überhaupt einen Tintenpisser braucht.
Die Tintenstrahler sind günstiger, kompakter, sparsamer, sind flexibler bei bedruckbaren Medien, brauchen keine Aufwärmphase, haben einen besseren Farbdruck und geringere Verbrauchskosten (wenn man das Budget für den Laser nicht verdoppeln oder verdreifachen möchte). Empfehlenswert halte ich den Laser eigentlich nur, wenn man entweder sehr wenig und/oder sehr unregelmäßig druckt oder sehr viel, wobei selbst in diesem Bereich mittlerweile die High-End Tintenstrahler gleichgezogen haben.

rg88 schrieb:
Fotos werden eh viel besser, wenn man sie aus der Drogerie holt, vor allem aber viel günstiger.
Ich drucke für gewöhnlich für etwa 0,15-0,20€ pro A4-Foto (Papier + Tinte). Die Qualität ist auf meinem Bürodrucker sicherlich nicht so gut wie beim Fotolabor, aber wenn man nicht drauf achtet fällt es nicht weiter auf.

Für Laborqualität müsste man auf einen spezialisierten Fotodrucker ausweichen. Es gibt bezahlbare Modelle, bei denen der gleiche Druckkopf werkelt wie bei den professionellen Geräten für die Fotolabore. Der Unterschied liegt da in erster Linie an den Patronen (<=10ml statt 500ml+) und der Tinte selbst. Die beste TInte gibt es nur für die Labore, aber man kann auf eBay die Labor-Patronen finden. Deren Tinte kann man mit Bohrer und Spritze in Refill-Patronen für den Home-Drucker umfüllen.

rg88 schrieb:
Für alles andere farbige gibts Laserdrucker. Da gibts die Frage gar nicht nach Druckkopf und Schwamm.
Laserdrucker haben allerdings auch Verschleißteile (je nach Modell z.B. Fixiereinheit, Bildtrommel, Transfereinheit, Resttonerbehälter). Bei vielen Modelle sind zumindest einige dieser Teile nicht zum Austausch vorgesehen, so dass die max. Lebensdauer entsprechend genau wie bei den Tintenstrahlern begrenzt ist.
 
Leli196 schrieb:
500 € für einen Drucker ist also nicht hochwertig? Wenn wir von einem Gerät für 100 € sprechen stimme ich dir absolut zu, aber für mehrere Hundert Euro sollte man ein Gerät bekommen, welches einfach zu warten ist.

Für den privaten Sektor leide nicht drin. Leider. Wir sind ja quasi alle davon betroffen. Bei meinem Arbeitgeber werden Drucker geleast. Alle paar Jahre kommen 10 Stück für einen Paketpreis von xx.xxx€ und dann hat man Ruhe. Techniker vor Ort innerhalb von 24h gehört dann halt zum Service den sich die Hersteller zahlen lassen.
 
Leli196 schrieb:
Laserdrucker sind imho ein No-Go weil sie krebserregend sind.
und die dämpfe der tintenpatronen (lösungsmittel) sind natürlich gesundheitsfördernd, auch die feinstpartikel, die in der umgebung des druckers herumschwirren. genauso wie der elektrosmog jedes elektrisch betriebenen gerätes macht aus einem kranken menschen einen gesunden...
:D

zum thema... jein. die 80euro drucker werden ersetzt, weil das so konzipiert wurde (billig-assembly ohne rep.-fähigkeit). es gibt aber viele youtube videos, wie man druckköpfe aus den billig-drucker rausschrauben und reinigen kann, sofern der druckkopf nicht an die patrone geflanscht wurde. bei businessdruckern wird meistens ein service-abo mitgekauft oder das gerät geleast, oder pro druck bezahlt, vorteile: ist was kaputt, musst du nur anrufen..
 
Zuletzt bearbeitet:
Schau dich mal bei HP-Druckern um, da gibt es noch einige Modelle bei denen der Druckkopf in der Patrone steckt (kann man ja nachfüllen). z.b. Patrone 301. ich hab mir da den günstigsten geholt und bin einigermaßen zufrieden, ducke halt recht selten, die Qualität ist ok für das Geld.
 
Von Tesa gibt es auch Filter, die du auf die Lüftungsöffungen des Laserdruckers kleben kannst. Alternativ einfach in den Keller stellen oder nach dem Drucken stoßlüften. Bei mir selbst hat es zwei mittelpreisige Tintenstrahldrucker gedauert, bis ich einsehen musste, dass dies die praktikablere Lösung ist.
 
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