News Google-Geschäftszahlen: KI-Investitionen sollen auf 175 bis 185 Mrd. US-Dollar steigen

Haldi schrieb:
Oh my sweet summer child...
NVidia würde dir auch GPUs für 2045 Verkaufen wenn du danach fragst. Glaub mir.
Die Wirtschaft findet immer Möglichkeiten an Gels zu kommen.
Wenn es keine Konsumenten mehr gibt, weil ein Großteil der Arbeiten von KI und verbundener Robotik übernommen wurde und die Konsumenten kein nennenswertes Einkommen mehr haben... die Wirtschaft aber auf Konsumenten angewiesen ist, zumindest wenn man das aktuelle System betrachtet, dann könnte es eventuell interessant werden, wo das Geld herkommt oder ob das überhaupt noch was wert ist.

Mal abgesehen davon, will Google ja jetzt investieren um im Wettrennen am Ball zu bleiben und nicht Versprechen von Nvidia haben, das die in 20 Jahren dann die Hardware bekommen. Soweit ich gelesen habe, haben die ja auch eigene Beschleuniger in der Entwicklung, aber ohne Speicher werden die sicher auch nicht auskommen und die Produktion davon ist global nun mal begrenzt und auch nicht eben in 1-2 Monaten oder Jahren beliebig erweiterbar. TSMC redet beim US-Ausbau von mehreren Jahren um auf einen Bruchteil der Kapazität aus Taiwan zu kommen.

Die komplette restliche Wirtschaft braucht allerdings auch Technik. Wenn bei nem KMU auf einmal der Server aussteigt und die Client-Server-Software zum arbeiten angewiesen sind, verschiebst du nicht mal eben alles fix in die Cloud. Da kannste dann den Laden zumachen, wenns grad keine Hardware am Markt gibt. Das alles einfach nur teurer wird, weil die mal eben eine 0 hinten an den Preis für einen neuen Server klatschen, wäre da noch das kleinste Problem.

@Gigaherz Ich weiß, aber das was da wirklich noch kommen könnte, das hat außerhalb der IT-Bubble so gut wie keiner auf dem Schirm.
 
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Ich denke Google wird demnächst von der eigenen KI erfahren was für ein Schwachsinn sie da machen. :D
 
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Deckimbal schrieb:
  • Das Amortisations-Rätsel: Es ist völlig unklar, wie diese astronomischen Ausgaben jemals wieder eingespielt werden sollen. Wir erleben einen Infrastruktur-Wettlauf, dessen ökonomische Rentabilität bislang auf reinem Glauben an die Zukunft fusst.
Der Unterschied dieser Blase zu den letzten: Es ist egal ob es sich rechnet, denn es sitzen als Geldgeber Konzerne dahinter, die ja genug Geld machen, wie du dann auch weiter ausführst. Du hast also eine Blase, wo der Investor nicht pleite geht und somit keine Angst um sein Investment hat. Damit läuft das Ding halt so weiter, weil es sich ausreichend lohnt darauf zu wetten, um dann, wenn KI sich doch durchsetzen sollte, mit dabei zu sein.

Deswegen schön ausgeführt, aber die Frage stellt sich eigentlich überhaupt nicht.
 
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Schlumpfbert schrieb:
Eingespielt durch den Einsatz von KI, nicht durch Werbung.
Dedenne1987 schrieb:
Aber wie hoch ist der Umsatzanteil der sich durch die KI Investitionen ergibt? Und wäre der Umsatz ohne KI Ivestitionen genau so hoch, was zu höheren Reingewinn führen würde.
SavageSkull schrieb:
Wieviel Umsatz/Gewinn generiert denn die KI Investition? Man liest immer mehr davon, welche Firmen hier gigantische Summen investieren, aber nirgends wie damit Geld gemacht wird.
In einem normalen Umfeld entscheidet man schon primär danach, ob sich eine Investition selbst rechnet.
Aktuell ist der KI-Markt aber nicht normal:
  • Jeder Teilnehmer weiß, dass der erste (mit einem tragfähigen Geschäftsmodell) das ganze Geld abräumt (das lehrt die Vergangenheit mit digitalen Plattformen, die meist einen Monopolisten hervorbringen, vielleicht noch einen zweiten Gewinner).
  • Die Teilnehmer haben fast alle Geld im Überfluss und wissen nicht wohin damit
  • Wie will man gegenüber den Aktieninhabern argumentieren, dass man nicht in DEN Megatrend investiert? Was ist die Alternative? Aktienrückkäufe (hallo Apple)? Kann man machen, aber unternehmerisch doof
  • Also ist es ein Wettrennen um den ersten Platz, ausgetragen von den reichsten Unternehmen - sowas kann nur eskalieren
 
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Irgendwohin muss man ja die Gewinne stecken. Ki ist nun mal der große Hoffnungsträger der heutigen Zeit.
Ob man das Geld dann zurück kommt muss sich erst zeigen.
 
Cr4y schrieb:
  • Jeder Teilnehmer weiß, dass der erste (mit einem tragfähigen Geschäftsmodell) das ganze Geld abräumt (das lehrt die Vergangenheit mit digitalen Plattformen, die meist einen Monopolisten hervorbringen, vielleicht noch einen zweiten Gewinner).
Grundsätzlich hast du völlig Recht.
Versuche mal, mit etwas besserem Whatsapp, Ebay etc. (bzw. den jeweiligen Marktführer eines Landes) zu verdrängen, die größte Nutzerbasis ist ein kaum zu schlagender Vorteil. Wo heute alle sind, da sind auch morgen noch alle.
Aber bei KI sehe ich das (noch) nicht. Wenn heute ChatGPT besser ist und morgen Gemini oder Claude, dann wechsel ich halt, da hat es für mich im Gegensatz zu den o.g. Beispielen keinen Vorteil, wenn möglichst viele andere auch da sind. Bei Google suche ich heute auch immer noch nur deswegen, weil ich die Ergebnisse besser finde, als bei anderen Suchmaschinen, sonst würde ich sofort wechseln, gar kein Problem. Jetzt kann man argumentieren, dass die Suchergebnisse durch KI besser werden, aber wie gesagt sehe ich das mit der Marktführerschaft hier nicht als so entscheidend an.
Das wird sehr spannend, wie sich das alles entwickelt.
 
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Ich nutzte Gemini aktuell fast jeden Tag um meine eigenen Rezepte zu verfeinern und die Ergebnisse und Ideen welche Details angepasst werden können sind wirklich gut. Meine Familie ist mehr als zufrieden ^^
 
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Schlumpfbert schrieb:
Aber bei KI sehe ich das (noch) nicht. Wenn heute ChatGPT besser ist und morgen Gemini oder Claude, dann wechsel ich halt, da hat es für mich im Gegensatz zu den o.g. Beispielen keinen Vorteil, wenn möglichst viele andere auch da sind.
Lange hatte OpenAI einen Vorsprung, was deren Nachteil der Finanzierung auffangen konnte. OpenAI kann es sich am wenigsten von allen leisten, nicht das beste Produkt zu haben. Alle anderen haben einen längeren Atem. Aber auch da wird irgendwann die Frage kommen "Lohnt sich das noch?". Angenommen, Gemini bleibe die nächsten drei Jahre deutlich hinter ChatGPT: Google würde irgendwann den Stecker ziehen. Für den zweiten Platz lohnen sich die Investments und laufenden Kosten nicht.
 
Es dauert irgendwie erstaunlich lange bis ChatbotAds da sind. Warum will google/openAi eigentlich noch kein Geld sehen, damit ihre Chatbots meine Produkte empfehlen, statt die der Konkurrenz? :)

Klar ist das nur ein Bruchteil dessen wert was diese Dinger heute schon erstellen: Perfekte Persönlichkeitsbilder zur gezielten Werbenutzung (oder sogar Beeinflussung). Aber irgendeinen Deckmantel brauch man doch um die Milliarden und Abermilliarden rechtfertigen zu können.
 
Deckimbal schrieb:
Der ultimative Vergleich: Alphabet (Google) erwirtschaftet jährlich mehr Umsatz als das gesamte Bruttoinlandsprodukt der Tschechischen Republik.
Wow? Als die tschechische Republik? :stacheln:
Deckimbal schrieb:
operiert Big Tech längst nicht mehr als Unternehmen, sondern auf dem Niveau von Supermächten.
Ach ja, die tschechische Republik, diese „Supermacht“ :lol:
 
MalWiederIch schrieb:
Ach ja, die tschechische Republik, diese „Supermacht“ :lol:

Auch wenn er das Beispiel unglücklich gewählt hat, liegt doch ein Funken Wahrheit in seiner Aussage.
Umsatz Google(Alphabet) 2025: 400 Mrd. Dollar
Verteidigungsetat Volksrepublik China: ca. 320 Mrd. Dollar

Ist doch passendes Futter für einen cyberpunk'schen SciFi-Roman. :)
 
@ChilliSchotte Präsident Joe Biden hatte für das US-Finanzjahr 2025 einen Budgetantrag in Höhe von 777,1 Milliarden Euro verabschiedet. Donald Trump plant für das kommende Jahr eine drastische Erhöhung auf 1,5 Milliarden US-Dollar.

Unabhängig davon gehen Experten von Investitionen in Höhe von 600 bis 700 Millionen US-Dollar aus – ohne Alibaba und ByteDance (TikTok). Der KI-Wettlauf ist in vollem Gange: Alle Tech-Giganten wollen dabei sein und suchen nach dem Gerät oder der Anwendung, die sich durchsetzt. Ähnlich wie Apple einst das Smartphone populär machte und Milliarden Stück verkaufte.

Das Ziel ist es, ein Produkt zu entwickeln, das massenhaft verkauft wird, Umsätze generiert und Abhängigkeiten schafft – vergleichbar mit dem Streben nach allgemeiner künstlicher Intelligenz (AGI).
Es bleibt abzuwarten, ob nicht einige Unternehmen scheitern werden und den hohen Kosten und Erwartungen der Investoren nicht gerecht werden. Hoffentlich werden die dann freiwerdenden Ressourcen für Wissenschaft und Forschung verwendet. In Europa gibt es deutlich weniger Investoren, die Universitäten unterstützen, sodass diese mit ihren begrenzten Budgets auskommen müssen.

Der Platzhirsch Google/Alphabet profitiert von diesem KI-Infrastrukturprogramm und ist sehr gut aufgestellt.
 
Das Beispiel des BSP der tschechischen Republik ist sogar sehr gut gewaehlt. Mit 392 Mrd, und einem Durchschnitt von 32000 Dollar pro Kopf gehoeren sie zu den 50 staerksten Volkswirtschaften weltweit! Die dazu noch den Grossteil mit exportierten Produkten machen.

Dazu macht Google seinen Loewenanteil nur mit einer Dienstleistung .......Werbung und Verkauf von Daten. Das ist pervers, nichts anderes kann man dazu sagen.

Nichts, womit man nicht Leben kann.
 
Die Geschäftszahlen von Alphabet deuten aus meiner Sicht klar darauf hin, dass KI keine kurzfristige Modeerscheinung ist. Die steigenden Investitionen, die Produktintegration und die wachsenden Umsätze im KI-Umfeld zeigen, dass hier ein langfristiger Technologietrend entsteht. Natürlich gibt es überzogene Erwartungen und einzelne Hypes, aber die wirtschaftlichen Kennzahlen sprechen dafür, dass KI zunehmend realen Mehrwert schafft und sich als zentraler Zukunftsmarkt etabliert.
 
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Manchmal frage ich mich, ob man diese Anti-KI-Kommentare für die Geschichte erhalten sollte.

Ich würde gerne lesen, was die Menschen damals vor dem Internet über das Internet gesagt haben.
Genauso würde ich in Zukunft meinen Kindern oder Enkelkindern zeigen wollen, was damals die Menschen über KI geschrieben haben.
 
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@WauWauWau
Ich bin mir dieser außerordentlich großen Zahlen bewusst, empfinde diese aber ehrlich gesagt gar nicht als verwunderlich. Es ist eine Art Wetteinsatz von dem man sich sehr viel mehr Geld verspricht und sicherlich werden dabei auch etliche Firmen auf der Strecke bleiben.

Viel erschreckender finde ich die Macht die eine solche "BigTech-Company" inne hat, angefangen hat das so ein wenig mit dem targeted advertising und der KI-Run ist nur eine weitere große Stufe.
Habe letzt eine Mutter kennengelernt, die Ihr Kind vegetarisch und Reisfrei ernährt. Da ist ja nichts verwerfliches dran, ich kenne viele Veganer oder Vegetarier die dies alle aus bestimmten Gründen oder Überzeugungen sind und das ist vollkommen plausibel und nachvollziehbar.

Erschreckend für mich war, dass es bei dieser Mutter keinerlei Überzeugung gab. Die Überzeugung war ChatGPT. Ein Chatbot hat einer Mutter gesagt wie sie ihr Kind ernähren soll und sie folgt dieser Anweisung.
Je alltäglicher der Umgang mit solchen Chatbots wird, desto leichter fällt bei vielen Menschen auch die sinnbildliche "gesunde Skepsis".
Ich bin sehr gespannt wo dieser Weg hinführt, gerade auch wenn solche "KI's" auch teil der Bildung sind.

Als IT'ler werde ich oft mit dem Thema KI oder Informationen im Internet konfrontiert und gerade im ländlichen Raum mit älteren Menschen ist die Tendenz leider negativ. Es werden immer mehr Falschinformationen verbreitet ohne diese selbst zu hinterfragen, so absurd diese auch sein mögen.
 
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Werbung : Meta ist ebenfalls stark im Werbegeschäft aktiv und versucht, mit ihren Brillen ein unverzichtbares Gerät zu etablieren – jeder möchte sich einen Teil des KI-Kuchens sichern. Unternehmen wie Amazon und Alibaba verfolgen eine andere Strategie. Sie konzentrieren sich auf ihr Kerngeschäft, profitieren aber durch die Symbiose von Handel, Robotik und Cloud von den Investitionen in KI, da sie bereits Anwendungen dafür haben. OpenAI hingegen sucht noch nach einer tragfähigen Anwendung und bedient zahlende Kunden mit KI-Diensten, während kostenlose Angebote eher als "KI-Slop" bezeichnet werden können. Ob dieses Modell ohne Werbeeinnahmen langfristig funktionieren könnte, bleibt abzuwarten.
 
Das ist ja gerade mal der Umsatz von zwei Quartalen...das ist ja nichts.
Besonders Google sollte da schon etwas größer denken und mehr Geld in die Hand nehmen für neue KI Rechenzentren. Sie wollen ja schließlich Marktführer bleiben.
Aber vielleicht sehen sie das bald selber ein und legen nochmal 300 Milliarden oben drauf.
 
@ChilliSchotte Du hast Recht, die Vielfalt der Antworten von KI-Modellen verdeutlicht die Notwendigkeit kritischen Denkens und Filterfähigkeit – ähnlich wie bei Medieninhalten generell. Diese Kompetenzen werden zwar in Schulen vermittelt, aber das Bildungssystem selbst steht ebenfalls zur Debatte. Es braucht Zeit, bis Menschen lernen, mit dieser Technologie umzugehen. Besorgniserregend ist, dass der Kontakt mit KI-Technologien kaum vermeidbar ist: Android/Google Apps mit Gemini und Windows/Office mit Copilot sind allgegenwärtig. Kritisch ist, dass Benutzer oft nicht über Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt werden. Dennoch gibt es viele sinnvolle Anwendungsfälle für KI, insbesondere wenn sie richtig eingesetzt wird – ohne LLMs und andere zugrundeliegende Technologien sähe die Zukunft düster aus.
 
Google ist eines der Unternehmen, welches sich zumindest theoretisch mit KI selbst einen kompletten Schuss in den Ofen leisten kann.

So wie Meta mit dem Metaversum. Zweistellige Milliarden-Beträge verpufft und gestört hat es zum Schluss absolut niemanden. Weder dem Portemonnaie, noch der Profitabilität. Heute fiebern die "Investoren" bei Meta ja schon auf das nächste, nächste große Ding: Wearables.
 
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