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News Google Pixel Watch: Sturzerkennung könnte bald Konto erforderlich machen

mischaef

Kassettenkind
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Auch wenn für zahlreiche Funktionen von Google-Geräten ein Konto beim Suchmaschinenanbieter erforderlich ist, lassen sich einige davon bislang auch ohne Anmeldung nutzen. Bei der Sturzerkennung der Pixel Watch deutet sich jedoch an, dass diese Ausnahme in naher Zukunft entfallen könnte und ein Account zwingend notwendig wird.

Zur News: Google Pixel Watch: Sturzerkennung könnte bald Konto erforderlich machen
 
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bleibt die Frage bestehen, weshalb eine potenziell lebensrettende Funktion zwingend an ein Konto gebunden werden soll.
Ich würde sagen um Missbrauch/Spam wenigstens etwas einzuschränken ... und natürlich mehr Nutzer und Daten zu sammeln.
 
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Die Frage ist, ist das wirklich relevant? Wie viele Leute, die eine Pixel Watch tragen, nutzen sie ohne Google Konto? Das dürfte sich doch eher im Promillebereich abspielen.
 
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Mir war nicht bewusst dass man eine Pixel Watch überhaupt ohne Google Konto nutzen kann.
Kann man ohne Play Store überhaupt Apps darauf installieren?

Aber gerade sowas wie eine lebensrettende Funktion sollte ohne Konto gehen, da dass meines Erachtens zu den Grundfunktionen einer solchen Uhr gehören sollte.

Wenn ich einen RTW rufe brauche ja auch keinen Personalausweis oder eine Krankenkassenkarte.
Die medizinische Versorgung steht da an erster Stelle.

Nachher heißts: Tja, der ist leider verstorben weil er nicht eingeloggt war.
 
Naja meinem über 90 Jahre altem Opa kann ich nicht erzählen, er solle sich doch hier und da noch registrieren um eine wichtige funktion wie sturzerkennung nutzen zu dürfen. google macht den google move und will daten, daten, daten. Das wird im wahrsten sinne des spruches: friss oder stirb, was im zweifel zutreffend sein könnte.
es geht halt nicht darum effektiv zu helfen, sondern um weitere profitgier, nicht mehr und nicht weniger. gut, das notrufarmbänder bisher nur die registrierung beim anbieter wie johanniter oder asb oder malteser erfordern, d geh ich noch mit, die arbeiten wenigstens gemeinnützig.
 
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Eine Apple Watch kann man ohne Apple Account glaube ich nicht mal einrichten.
Gibt es überha eine Smartwatch die ohne Anbieterkonto funktioniert? Hätte auch nicht damit gerechnet dass die Pixelwatch bisher ohne überhaupt nutzbar war :D
 
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Und in 5 Jahren nur noch mit Premium Abo damit der Rettungsdienst keine Zeit mehr für Geringverdiener verschwendet. ;)
 
Jasmin83 schrieb:
Naja meinem über 90 Jahre altem Opa kann ich nicht erzählen, er solle sich doch hier und da noch registrieren um eine wichtige funktion wie sturzerkennung nutzen zu dürfen.
Du als brave Enkelin übernimmst das natürlich 🙂
 
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Funktioniert die Sturzerkennung denn wenigstens zuverlässig? Bei einer älteren Dame, die ich kenne, hat die Samsung Galaxy Watch 7 bei vier(!) Stürzen versagt...
Apple kommt nicht infrage, da kein iPhone vorhanden.
 
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@knoxxi nein, dafür lebe ich einfach zu weit weg. er hat einen notrufknopf und das facebook der neunziger: nachbarn, die sich kümmern. und er hat eine gesunde einstellung rückblickend auf das lange leben, das er schon hatte und das ich mir nur wünschen kann.
 
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Jasmin83 schrieb:
Naja meinem über 90 Jahre altem Opa kann ich nicht erzählen, er solle sich doch hier und da noch registrieren um eine wichtige funktion wie sturzerkennung nutzen zu dürfen. google macht den google move und will daten, daten, daten.
Deinem 90-jährigen Opa hast du das Google-Konto schon bei der Ersteinrichtung erstellt, also musst du ihm dann erstmal gar nichts weiter erklären.
 
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FTPFreezer schrieb:
Funktioniert die Sturzerkennung denn wenigstens zuverlässig?

Das ist halt am Ende des Tages die Frage:
Wie heftig muss ein Sturz ausfallen, damit eine Smartwatch ihn auch als solchen erkennt.
Eigentlich sind die ja für ganz andere Sachen da. Bewegung, Sport usw.
Und gerade beim Sport werden die Sachen fließend sein (Vollkontakt-Sport vs. unabsichtliche Verletzung
 
Naja, ist ja nicht so, dass der Algorithmus das nicht entsprechend berücksichtigen könnte. Wenn aber gerade kein Sportprogramm aktiviert ist, dann wäre es schon nett, wenn die Uhr lieber einmal zu häufig Alarm auslöst, als einmal zu wenig.
 
Aduasen schrieb:
Wie heftig muss ein Sturz ausfallen, damit eine Smartwatch ihn auch als solchen erkennt.

Die Sturzerkennung der Pixel Watch ist darauf ausgelegt, schwere Stürze in Verbindung mit Bewegungslosigkeit zu erkennen, anstatt einen bestimmten Schweregrad zu messen.

Es verwendet Bewegungssensoren und geräteinterne Intelligenz, um einen Aufprall sowie die Reaktion des Körpers zu erkennen. Wenn ein Sturz erkannt wird und etwa 30 Sekunden lang keine Bewegung erfolgt, benachrichtigt die Uhr die Person und prüft, ob diese Hilfe benötigt. Falls weiterhin keine Reaktion erfolgt, können automatisch die Rettungsdienste kontaktiert werden.
 
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Da denke ich an meinen Schlaganfall zurück. Plötzliche heftigste Kopschmerzen, aufgestanden um mich auf die Couch zu legen, ein Schritt getan und zu Boden gegangen, weil ich linksseitig keine Kontrolle mehr über meine Muskeln hatte. Wäre ich bewusstlos gewesen, hätte die Uhr das wohl gerafft, und es wäre bitter, wenn die Uhr dann gesagt hätte "Ich kenne dich nicht, du bist kein Kunde (obwohl du mich erworben hast). Dir helfe ich nicht!".

Glücklicherweise bin ich bei Bewusstsein geblieben, habe meine Situation verstanden, und konnte mich auf die Couch ziehen, um selber Hilfe zu rufen. Hatte noch gehofft, dass es nur ein sogenanntes TIA ist (quasi die Demoversion eines Schlaganfalls), aber nö, war die Vollversion.

Wie dem auch sei, könnte man nicht argumentieren, dass Google u.U. die Hilfeleistung unterlässt, wenn eine medzinisch relevante Funktion ein Kundenkonto voraussetzt. Prinzipiell weiß Google ja, dass dem Träger der Uhr etwas passiert ist und könnte die Smartphone-Kopplung verwenden, um einen Hilferuf abzusetzen, tut es aber nicht., weil die Datenkrake nicht gefüttert wurde. Wahrscheinlich könnte man tatsächlich auf "unterlassene Hilfeleistung" argumentieren, nur fehlt vermutlich der Rechtsrahmen, um die Hersteller solcher Devices in die Pflicht zu nehmen.
 
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