News Google Stitch: KI-Tool zur Erstellung von UI-Designs vorgestellt

Super Tool👍
Das wird die vielen kleinen von Laien entwickelten Webseiten kräftig aufwerten.

Und da es stark anzunehmen ist, dass das KI-Tool mit der Zeit immer besser wird als so manche "Profis", steigt der Druck in der Branche und Kosten werden gespart.
Im besten Fall gibt der Betreiber die gesparten Kosten an den Endverbraucher weiter und die Qualität ist ähnlich oder besser.
 
Cool Master schrieb:
Du sagst es - meistens. Meine Bilder werden danach noch mit PS bearbeitet.
Ich kenne deine Bilder natürlich nicht, daher kann ich mir da kein Urteil erlauben. Ich habe bisher aber auf Twitter, Pixiv, Deviantart und Co. noch keinen "AI-Artist" gesehen mit einem irgendwie individuellen und gleichzeitig konsistenten Stil oder (für mich) einer Quote an guten Bildern von >20%.

Cool Master schrieb:
Ich habe festgestellt, dass die Leute 0 Interesse daran haben wie ein Bild erstellt wird sondern da kommt es nur auf den Output an.
Traurig genug. Der Schaffensprozess war bei kreativen Arbeiten schon immer irgendwo Teil des Gesamtwerkes. Gerade auf Social Media hat ein Bild aber dann leider doch nicht mehr als 3 Sekunden, um Leute zu überzeugen und da wird entsprechend der größte Müll geliked.

Cool Master schrieb:
ich habe genug UIs, vor allem aus den 90er gesehen das ich erkennen kann wann was gut ist und wann nicht.
Ich weiß ja nicht. Das erinnert mich daran, wie ausnahmslos jeder Spieleentwickler sagt, man solle auf keinen Fall zu sehr auf seine Fans hören. Nicht nur haben die nur einen sehr begrenzten Blickwinkel, sie wissen am Ende oft auch gar nicht, wie man ein Problem sinnvoll und nachhaltig löst. Sie denken nur, sie wüssten eine gute Lösung weil sie gar nicht alles in so einem Projekt überblicken können.

Einfachstes Beispiel: ich wüsste nicht, worauf es für ein barrierefreies UI ankommt. Dabei wird das heute zurecht immer wichtiger.

wtfNow schrieb:
Und da es stark anzunehmen ist, dass das KI-Tool mit der Zeit immer besser wird als so manche "Profis", steigt der Druck in der Branche und Kosten werden gespart.
Und wo soll die Webdesign-Branche Geld sparen? Das sind doch fast 1:1 Personalkosten. Weiß nicht, ob ich es da so viel besser finde, wenn stattdessen ein paar große Anbieter von Tools wie Google das Geld einsacken.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Gigaherz
seyfhor schrieb:
Aber auf den Artikel bezogen, macht es die kreativen Köpfe eher unnötig. Kommt halt drauf an ab wann der KI Generator ein selbstläufer ist und nicht nur unterstützend für die erste Phase ist.
Es ist wohl eher "das Tool" für kreative Menschen. Endlich kann man schnell Prototypen umsetzen und mehrere Dinge ausprobieren, statt tagelang an einem Design zu arbeiten und direkt ein halbes Team zu benötigen. Nur damit man am Ende merkt, dass der Idee vielleicht doch nicht so toll war und sich das Problem mit einem anderen Design vielleicht doch besser lösen lässt.

Conqi schrieb:
Nur wird eine KI, da einfach billiger, auch Fachkräfte ersetzen inklusive des damit einhergehenden Qualitätsverlustes. Genau so wie jetzt schon Redaktionen durch LLMs ersetzt wurden oder Grafiker und Künstler durch Bildgeneratoren.
Unternehmen die ihr Produkt durch minderwertigen (AI) content ohne Kuration ersetzen, werden vom Markt nicht akzeptiert und verschwinden in der Bedeutungslosigkeit. War auch "vor AI" schon so. Verstehe nicht wo jetzt der Unterschied zwischen einer 10.000€ Photoshop-Brush oder einem LLM-Backend sein soll. Auch point-and-click WYSIWYG GUI-Editoren gibt es seit Jahrzehnten - sogar mit Templates.

Der Irrglaube, dass Künstler schon immer davon geträumt haben jeden Tag Holz- und Steintexturen zu malen ist einfach nur absurd. Jeder Designer freut sich, wenn man sich direkt mehrere Ergebnisse für Auftragsarbeiten erstellen kann und diese nach eigenem Geschmack weiter optimiert oder als Inspiration für weitere Arbeiten nimmt.
Alle lästigen und nervigen Arbeiten können von der AI unterstützt oder sogar ersetzt werden, es bleibt deutlich mehr Zeit für echte Kreativität. Nichts anderes ist bei der Digitalisierung von Workflows auch schon passiert. Höhere Effizienz bei weniger Belastung - traumhafte Arbeitsbedingungen.

Und brauchst du wirklich die handgeschriebene Zusammenfassung von der bereits 100-fach recycelten News? Lieber könnte man die Zeit sinnvoll einsetzen und eigenen Content erstellen - wie z.B. Testberichte, Ratgeber, Reportagen, Hintergrundberichte, ...
Und selbst wenn der Mensch dann nur mehr Zeit hat um mehr News zum recyclen auszuwählen, um z.B. interessantere Beiträge zu finden, würde das am Ende schon einen Mehrwert haben.

Conqi schrieb:
Nirgends ist dadurch bisher die Qualität gestiegen.
Massiver Qualitätsanstieg ist eigentlich in allen Medien zu beobachten. Egal ob es das AI-Quest-Voice Addon für World of Warcraft, AI-CGI-Videoeffekte, AI-"geschnittene" YT-shorts oder das Fandom von deinem Lieblingsanime ist. Weiß niemand mehr, was da früher für ein Schrott gepostet wurde?

Conqi schrieb:
Zudem: da haben Laien halt für den örtlichen Fußballverein grausig hässliche Webseiten entworfen. War das so ein Problem?
Wenn die Website täglich mehrfach öffnen musst, um irgendwelche Termin zu planen - Ja?
Wo ist das Problem, wenn eine AI eine individuelle, funktionierende und schöne Website produzieren kann? So angepasst und umgesetzt wie der Verein es gerne hätte. Ist ja wohl besser als den tausendsten Website-Baukasten mit neuem comic-sans Titelbild zu sehen?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: KarlsruheArgus und Cool Master
Cool Master schrieb:
Immer wieder lustig wie die Leute sagen KI sei so schlecht.
Dunning Kruger in Reinkultur.

Ich gehe schwer davon aus dass mein Entwicklerjob noch eine verbleibende Lebensdauer von 5-10 Jahren hat, dann ist schicht im Schacht und der PM labert nicht mehr die Entwicklung sondern das LLM zu und hinten purzelt dann direkt raus was er dem Model verklickert hat. Er kann es direkt ausprobieren und dann Änderungen diktieren.

Wer bei einer derartigen Verkürzung der Iterationsschleife ernsthaft glaubt dass menschliche Entwicklerteams die sich in Scrum Zeremonien ihre eigene Unproduktivität schön reden, noch irgendwo einen Stich landen, der hätte auch als das Model T auf den Markt kam noch in eine Pferdekutschenmanufaktur investiert oder einen weltweiten Bedarf von maximal 5 Computern prophezeit.

aLanaMiau schrieb:
oder das Fandom von deinem Lieblingsanime ist. Weiß niemand mehr, was da früher für ein Schrott gepostet wurde?

Danke. Genau mein Eindruck seit Waifu-Diffusion und allem was danach kam sind plötzlich auf allen Seiten die komplett kruden Zeichnungen auf denen man die Charaktere nur mit Glück überhaupt erkennen konnte verschwunden und es ist viel mehr interessanterer Content online.

Von dem gigantischen Qualitätssprung bei Meme-Posts mal ganz zu schweigen. Hab schon ewig kein Meme mehr gesehen wo irgendwer nur was grob mit dem Lasso Tool ausgeschnitten und dann auf ein anderes Bild geklatscht hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: rosenholz, sturmpirat, Cool Master und eine weitere Person
dgschrei schrieb:
ihre eigene Unproduktivität schön reden, noch irgendwo einen Stich landen, der hätte auch als das Model T auf den Markt kam noch in eine Pferdekutschenmanufaktur investiert
Die eigene Unproduktivität ist schön. Kreativität ist ein Prozess. Menschlichkeit ist ineffizient. Weil das Auto ja auch soooo ein Segen war....

Das Produkt hier führt nur dazu dass ein Großkonzern noch mehr vom Kuchen abbekommt, die Allgemeinheit vergraut und sich ein weiterer Berufszweig in Suizidtheraphie begeben darf.

Schöne neue Welt. Das ist einfach pervers.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: LadyAlice
Gigaherz schrieb:
Grafiker. "noch wesentlich verschlimmern"
Hast du dir schon ein Plan B überlegt, glaube es wird sehr schwer in Zukunft, egal wie stark man gegen Ki Argumentiert.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ElliotAlderson
dgschrei schrieb:
Ich gehe schwer davon aus dass mein Entwicklerjob noch eine verbleibende Lebensdauer von 5-10 Jahren hat
Bist du nur ein Code Monkey oder jammerst du nur gern?
Jeder, der halbwegs komplexe Dinge verwaltet und dafür AI als Support nimmt, sieht, dass sein Job sicher ist. Man arbeitet effizienter, die Arbeit muss man aber trotzdem noch machen, weil die AI null Plan hat was sie da wirklich tut. Also ja, es wird vielleicht weniger Entwicklerjobs geben, ganz sicher wird er sich aber nicht auflösen.

Ist doch gut, wenn man effizienter wird, denn nur durch Effizienzsteigerungen kommt die Gesellschaft weiter, weil dann einige Leute was anderes machen können. Sonst würden wir ja alle noch auf Feldern ackern.
 
iSteven schrieb:
Hast du dir schon ein Plan B überlegt, glaube es wird sehr schwer in Zukunft, egal wie stark man gegen Ki Argumentiert.
Klar, zwangsläufig. Geld verdient man immer irgendwie aber als kreativ schaffender eine Lebenswerte Perspektive zu finden wird unrealistisch.
Ich bin mir sicher dass diese Defizite in der Gesellschaft auch irgendwann kippen werden.
Einen Bullshit Bürojob oder Handarbeit verlieren? Geschenkt. Auf zum nächsten.
Keine Möglichkeit zu Selbstverwirklichung? Das tut weh.
 
jackii schrieb:
Joa wobei die damit meist nichts weiter anfangen können, weil es so keine Funktionalität hat. Wer den sehr viel schwereren Hintergrund mit PHP und mysql bauen kann, wird auch mit HTML und CSS klarkommen.
PHP wird doch außerhalb von Legacy Anwendungen so gut wie gar nicht mehr genutzt.

Stattdessen gibt es immer mehr Full Stack JS oder für Enterprise Projekte ein Java / Kotlin / Go Backend und JS Frontend.

Eine Web Application ohne großartige Skalierungsanforderungen kann dir mittlerweile jeder Fiverr Inder bauen, wird ohnehin zu 70% von AI erstellt. Die ganzen Frameworks haben das so sehr vereinfacht und wegabstrahiert, dass es langsam was von Low Code hat.

Ob die UI jetzt aus einem riesigen Pool an Vorlagen zusammengebastelt oder komplett per AI erstellt wird, ist da auch fast egal. Richtige UI Designer leisten sich sowieso nur noch größere Unternehmen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: rosenholz und aLanaMiau
seyfhor schrieb:
Wenn man dann erfährt, dass KI zB im medizin Sektor massiv unterstützen kann, dann ist das großartig, weil es Leben rettet und die Fachkräfte entlastet.
Ja, KI hilft in medizinischen Anwendungen wirklich toll: https://www.augsburger-allgemeine.d...-vorteile-und-huerden-im-ueberblick-104437994

Cool Master schrieb:
Stable Diffusion das man da mittlerweile mit einigen Modellen Sachen machen kann die vor 6-12 Monate nicht möglich waren

Ja, durch einen der massisvsten industriellen Diebstähle künstlerischer Werke die wir je gesehen haben.

Don’t get me wrong, ich finde es ein spannendes Thema, aber nicht für die Kosten die es real verursacht. Siehe hier: https://www.wired.com/story/abeba-birhane-ai-datasets/
https://unipd-centrodirittiumani.it...-artificial-intelligence-in-colonial-dynamics

https://www.cnn.com/2025/05/19/climate/xai-musk-memphis-turbines-pollution

Solange wir „KI“ nicht nachhaltig anwenden können ohne Menschen, ihre Werke oder den Planeten zu zerstören, sollten wir evtl. mal auf dem Boden der Tatsachen bleiben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: seyfhor und Gigaherz
Gigaherz schrieb:
Die eigene Unproduktivität ist schön. Kreativität ist ein Prozess. Menschlichkeit ist ineffizient. Weil das Auto ja auch soooo ein Segen war....

Das Produkt hier führt nur dazu dass ein Großkonzern noch mehr vom Kuchen abbekommt, die Allgemeinheit vergraut und sich ein weiterer Berufszweig in Suizidtheraphie begeben darf.

Schöne neue Welt. Das ist einfach pervers.

Das einzige was am Ende zählt ist, dass mit dem gleichen Input mehr Waren und Dienstleistungen rauspurzeln als davor. Sämtliche Zuwächse beim allgemeinen Wohlstand sind praktisch ausschließlich auf die Steigerung der Arbeitsproduktivität zurückzuführen.

Dass Designer und Künstler ihre "Kreativität" immer als heilige Urmenschliche Eigenschaft hochstilisieren hat einfach nur was von Pseudoreligion.

Die Aussage mit dem Auto ist auch einfach hochnotpeinlich. Ohne das Automobil hättest du nur Zugriff auf Dinge die in einem Umkreis von vielleicht 30km um dich herum wachsen und verarbeitet werden können. Alles was von ein bisschen weiter weg käme würde mit Gold aufgewogen so wie Gewürze im Mittelalter.

Aber man kann sich das ja immer schön reden wie böse doch die Wirtschaft ist, und der ach so gemeine Großkonzern. Dass es die finanziellen Mittel eines Großkonzerns gebraucht hat um das Containerschiff zu bauen mit dem alle Annehmlichkeiten des heutigen Lebens überhaupt zu einem kommen... geschenkt, was interessiert das schon.

Und ich rede da nicht von der Schwemme an Temu und Wish Schrott der über die Grenze schwappt und ohne den man wirklich leben kann, sondern von so ganz banalen Dingen, wie dass du wahrscheinlich wie die meisten in Baumwolle und nicht in Hanfleinen gekleidet bist.


Enurian schrieb:
Bist du nur ein Code Monkey oder jammerst du nur gern?
Ich jammere nicht. Ich sehne den Tag förmlich herbei, dass es den Wald und Wiesen Programmierer für nix mehr braucht. Muss ich halt was anderes sinnstiftendes mit meiner Zeit anfangen. Gleichzeitig nehme ich die ganzen Produktivitätsgewinne mit und werde wie alle anderen auch ein bequemeres Leben haben als vor AI.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Haldi und sturmpirat
Conqi schrieb:
Ich weiß ja nicht. Das erinnert mich daran, wie ausnahmslos jeder Spieleentwickler sagt, man solle auf keinen Fall zu sehr auf seine Fans hören. Nicht nur haben die nur einen sehr begrenzten Blickwinkel, sie wissen am Ende oft auch gar nicht, wie man ein Problem sinnvoll und nachhaltig löst. Sie denken nur, sie wüssten eine gute Lösung weil sie gar nicht alles in so einem Projekt überblicken können.

Das ist auch korrekt - bedingt. Gutes Beispiel ist da z.B. Blizzard. Das WoW UI war bis vor zwei (?) Erweiterungen (glaube Dragonflight) noch das gleiche wie in 2004. Spieler haben aber schon seit begin Addons um es anzupassen, da es schon 2004 doch eher "schwierig" war. Mit Dragonflight hat man auf die Kunden gehört und es war eine echte Verbesserung. Gleichzeitig hat man auf Spieler aber auch bei Gameplay gehört. Klingt ja erst mal gut aber was war das Problem? Man hat auf die Top ~5% der Spieler gehört. Für 95% der Spieler war das also ein Rückschritt und man hätte es nicht einbauen sollen. Das gibt es aber denke ich überall und in jeder Branche. Kunden können wertvolles Feedback geben man muss es aber entsprechend einordnen.

Conqi schrieb:
Einfachstes Beispiel: ich wüsste nicht, worauf es für ein barrierefreies UI ankommt. Dabei wird das heute zurecht immer wichtiger.

Gut da kenne ich mich nun aus, da ich da in aktuell in einem EU Projekt bin aber ich habe mal ChatGPT gefragt (kostenlos, nicht angemeldet) und das war das Ergebnis:

Prompt: "Ich bin neu im UI Design / Entwicklung. Ich bräuchte nun Hilfe bei einem UI Design insbesondere was die Barrierefreiheit angeht. Gebe mir dazu bitte Hilfestellungen."

Antwort:

Willkommen im Bereich UI Design und -Entwicklung – besonders schön, dass du dich gleich zu Beginn mit Barrierefreiheit (Accessibility) beschäftigst! Das ist ein wichtiger, oft unterschätzter Aspekt guter Nutzererfahrung.
Hier findest du grundlegende Hilfestellungen für barrierefreies UI Design, aufgeteilt nach wichtigen Bereichen:

🧭 Grundprinzipien der Barrierefreiheit (nach WCAG)​

Die WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) beruhen auf vier Prinzipien:
  1. Wahrnehmbar – Inhalte müssen für alle Sinne erfassbar sein.
  2. Bedienbar – Nutzer:innen müssen alles steuern und navigieren können.
  3. Verständlich – Inhalte und Bedienung müssen leicht verständlich sein.
  4. Robust – Inhalte müssen mit verschiedenen Technologien funktionieren (z. B. Screenreader).

🧱 Konkrete Design-Elemente​

🎨 1. Farben und Kontraste

  • Nutze einen hohen Kontrast zwischen Text und Hintergrund (mind. 4.5:1 bei normalem Text, 3:1 bei großem Text).
  • Verlasse dich nicht nur auf Farbe, um Informationen zu vermitteln (z. B. bei Fehlermeldungen auch ein Icon oder Text verwenden).
👉 Tools:

🔡 2. Typografie

  • Lesbare Schriftarten (z. B. sans-serif, keine verschnörkelten Fonts)
  • Klarer Textfluss, ausreichender Zeilenabstand (1.5x Zeilenhöhe ist ein guter Start)
  • Schriftgröße mind. 16px für Standardtexte

🎯 3. Navigation und Fokus

  • Alles muss per Tastatur erreichbar sein (Tab, Enter, Esc)
  • Fokus-Indikatoren (sichtbare Umrandung, wenn man z. B. per Tab springt)
  • Verwende logische Reihenfolgen und semantische HTML-Elemente (<nav>, <header>, <main>, <footer>, usw.)

🧏‍♀️ 4. Screenreader-Kompatibilität

  • Verwende semantisches HTML statt nur divs und spans
  • Nutze ARIA-Rollen und -Labels, wo nötig (aber nicht zu viel!)
  • Alt-Texte für Bilder: kurz, präzise beschreiben, was zu sehen ist

📱 5. Responsives und mobiles Design

  • Stelle sicher, dass deine UI auf verschiedenen Bildschirmgrößen gut lesbar und bedienbar bleibt
  • Mindestabstand von Buttons: mind. 44x44 Pixel (für Touch-Geräte)

🔁 6. Fehlermeldungen und Formulare

  • Klar verständliche, beschriftete Felder (<label>)
  • Fehlermeldungen sollten:
    • in Textform erscheinen
    • klar beschreiben, was falsch ist
    • nicht nur durch Farbe hervorgehoben sein

👩‍🔧 Praktische Tools und Tests​

  • Lighthouse Audit (in Chrome DevTools): prüft u. a. Barrierefreiheit
  • axe DevTools: Chrome-Plugin zur Accessibility-Analyse
  • NVDA (Windows) oder VoiceOver (Mac) – Screenreader zum Testen

🔄 Einstieg: Checkliste für ein barrierefreies UI​

ThemaGeprüft?
Kontraste ausreichend?✅ / ❌
Schriftgröße gut lesbar?✅ / ❌
Tastatur-Navigation möglich?✅ / ❌
Fokus-Indikatoren sichtbar?✅ / ❌
Bilder mit alt-Text?✅ / ❌
Formulare klar beschriftet?✅ / ❌
Fehler auch textlich erklärt?✅ / ❌


------

Das gibt schon einmal ein sehr guten Überblick. Das ganze könnte man ggf. noch durch "Leichte Sprache" ergänzen bzw. das UI auch dafür auslegen.
 
dgschrei schrieb:
Das einzige was am Ende zählt ist, dass mit dem gleichen Input mehr Waren und Dienstleistungen rauspurzeln als davor. Sämtliche Zuwächse beim allgemeinen Wohlstand sich praktisch ausschließlich auf die Steigerung der Arbeitsproduktivität zurückzuführen.
Von dem Wohlstand bemerke ich aber irgendwie nichts. Vor allem nichts von einem Zuwachs. Was bringt mir die Globalisierte Warenvielfalt eines Supermarkt wenn ich mir am Ende doch immer nur das günstigste leisten kann?

Ich bin raus. Ich kann das alles nicht mehr.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: KlaasKersting und LadyAlice
dgschrei schrieb:
Zuwächse beim allgemeinen Wohlstand
Naja der Wohlstand ist jetzt nicht wirklich beim ärmeren Teil der Bevölkerung angekommen. Nur das die Reichen immer reicher werden, den Trickle-Down-Effekt gibt es im Großteil der Bevölkerung nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Haldi und LadyAlice
@iSteven Immer dieses Märchen. Natürlich wächst der allgemeine Wohlstand andauernd. Praktisch die ganze Republik kann sich heute leisten täglich Fleisch zu essen. Zu Zeiten als meine Eltern noch klein waren, wäre das undenkbar gewesen.

Als ich in der Schule war, war frei mit Leuten aus anderen Bundesländern oder Gott bewahre anderen Ländern zu diskutieren, so wie wir das hier gerade machen noch ein Luxusgut, für das man der Bundespost Unmengen für Ferngespräche und Auslandssendungen zahlen durfte.
Heute kann das jeder für 2 Stunden Mindestlohn im Monat in unbegrenztem Umfang haben.

Und so zieht sich das bei allem Möglichen durch.
Ja es konzentriert sich auch immer mehr Geld bei irgendwelchen Superreichen. Aber es wird in der deutschen Neiddiskussion immer so getan dass diese Ansammlung an Fantasiegeld (nichts anders sind Aktienbewertungen) entsteht indem man den armen Bürger an den Rand des Hungertods treibt und ihm alles wegnimmt. Alles während der Durschnittsbürger einen Lebensstandard genießt um den einen zu Beginn des 20ten Jahrhunderts Adelsgeschlechter beneidet hätten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Haldi und Cool Master
LadyAlice schrieb:
Ja, durch einen der massisvsten industriellen Diebstähle künstlerischer Werke die wir je gesehen haben.

Sehe ich nicht so. Ein Mensch lässt sich doch genau so von der Kunst inspirieren. Vor allem in der Musik ist es doch auch gang und gäbe Sachen zu klauen. Wie soll es auch anders gehen? Es gibt eben nur A, B (bzw. H), C, D, E, F und G an Noten. Die kann man auch nicht unendlich kombinieren und am Ende wird man immer Ähnlichkeiten und zum Teil genau die gleiche Abfolge haben. Siehe z.B.:

https://www.delamar.de/fun/plagiate-in-der-musik-39019/

Wenn man es sich anhören will:


Oder auch aktuell bei Spielen:

https://www.forbes.com/sites/paulta...ling-marathon-art-is-probably-the-last-straw/

LadyAlice schrieb:
Don’t get me wrong, ich finde es ein spannendes Thema, aber nicht für die Kosten die es real verursacht. Siehe hier:

Ich kann von mir behaupten meine Bilder / Werke sind mit 100% erneuerbaren Energien erstellt. Entweder per PV direkt bei mir oder im Winter durch den (Teil-)Stromeinkauf der immer 100% erneuerbar ist. Dazu kommt das ist aktuell der Fall. Das wird auch wieder runter gehen. Dazu kommt Stromverbrauch ist erst einmal nicht schlimm. Moderne Rechenzentren sind des Weitern sehr gut was die Benutzung der Wärme und co. angeht. Das ist bekannt als PUE Wert.

LadyAlice schrieb:
Solange wir „KI“ nicht nachhaltig anwenden können ohne Menschen, ihre Werke oder den Planeten zu zerstören, sollten wir evtl. mal auf dem Boden der Tatsachen bleiben.

Wer kein Fortschritt will kann ja drauf verzichten. Verzichten wir jetzt verlieren wir den Anschluss was in 20 Jahren deutlich mehr kostet als jetzt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Amischos
Irgendwie scheint es mir so, dass mit KI nur Schund kommt. Hauptsache etwas mit KI
 
LadyAlice schrieb:
Solange wir „KI“ nicht nachhaltig anwenden können ohne Menschen, ihre Werke oder den Planeten zu zerstören, sollten wir evtl. mal auf dem Boden der Tatsachen bleiben.
/Ironie an
Immerhin planen Google & Co. neue Kraftwerke mit sauberer Atomenergie für ihre Rechenzentrum
/Ironie aus
 
Cool Master schrieb:
Wer kein Fortschritt will kann ja drauf verzichten. Verzichten wir jetzt verlieren wir den Anschluss was in 20 Jahren deutlich mehr kostet als jetzt.
Wir sollen Nichtsnutz Fortschritt verzichten, wir sollten lediglich dafür sorgen das der Fortschritt der Technologien nicht zu unserem Nachteil geschieht. Dies passiert global allerdings.
dgschrei schrieb:
20ten Jahrhunderts Adelsgeschlechter beneidet hätten.
Sag das doch mal den Menschen die unter Menschenunwürdigen Bedingungen leben und „deine“ KI für einen Hungerlohn trainieren. Oder sag das den Menschen in Memphis die durch den Smog von Groks Serverfarm und der dortigen Umweltbelastung krank werden und potentiell nie wieder ihre volle Gesundheit erlangen werden.


Es ist heftig mit welcher Ignoranz „KI“ hier verteidigt wird und wie egal es anscheinend fast allen ist, dass ihr „Wohlstand“ zu lasten wirklich armer Menschen geschieht.
 
LadyAlice schrieb:
Wir sollen Nichtsnutz Fortschritt verzichten, wir sollten lediglich dafür sorgen das der Fortschritt der Technologien nicht zu unserem Nachteil geschieht.

Wie gesagt ich finde KI super und das wird uns nun einfach mal die nächsten 100 Jahre begleiten. Kann man ablehnen oder nicht. Wie gesagt wer es ablehnt wird in Zukunft nicht viel erreichen können. Man muss sich halt einfach anpassen. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: sturmpirat und Xiaolong
Zurück
Oben