News 500 Milliarden US-Dollar: Nvidia will GPUs zur Finanzanlage machen

Jupp ! @Locutus2002 Du hast den Nafel auf den Kopf getroffen, mein erster Gedanke beim Lesen war: Investition in ... "Gebrauchsgüter"? Wer ist denn so blöd? Aber die versammelte Investment-Elite wird es schon zu verkaufen wissen, an kleine Banken und deren Kunden, die von Zertifikaten und Qualitätssiegeln mutwillig geblendet werden. Denn ich erwarte nicht, dass jeder alles nachvollziehen kann und somit sind Privatanleger auch nicht selbst immer Schuld.
Hier wird jetzt der hausgemachte Hype bzw. das immense Risiko auch noch sozialisiert. Das ist für mich das Signal: Sie glauben selbst nicht an dessen nachhaltiger Entwicklung!
 
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Also ich lese aus dem Artikel nur Folgendes:

Die "potenziellen" Kunden in Spe von Nvidia haben kein Geld (mehr) oder nicht genügend, und nun braucht es Finanzvehikel damit "potenzielle" Kunden von Nvidia weiterhin Hardware von eben Nvidia kaufen können.

Sollte das so zustande kommen sehe ich die Blase bereits überreizt denn die Verschuldung der Firmen nimmt astronomische Ausmaße an. Vergesst nicht, es sind keine Bankschulden die da aufgenommen und besichert werden, sondern "Privates Kapital" also weitestgehend unreguliert und ungebencht.
 
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Nvidia weiß halt, dass openai und Anthropic bald als Kunde wegfallen werden. Da muss einfach ein Automatismus her, damit man ständige Nachfrage generiert und möglichst viele mit in Abhängigkeit bringt.
 
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Cleaner57 schrieb:
Wer darin investiert, und dadurch reich wird, dem wird das ganze Geschwätze zurecht egal sein.

Leider wird Nvidia dann auch diktiert wie das Geschäft zu führen und die Produkte zu gestalten sind. Gaming-Produkte für Privatleute werden wohl dann sehr bald nicht mehr existieren.
Die 60XX Serie wird ja soweit fertig in der Schublade liegen. Danach bin ich auch gespannt wie das wird und ob da noch was neues kommt. Was ich aber aktuell noch nicht verstehe wo den das ganze Wasser und der Strom herkommen soll.
Denke man muss in Zukunft schauen Energieautark zu sein. Am besten noch eine Regenwasseraufbereitung....
Bei uns bekommt man teilweise nicht mal eine Hausdach PV angeschlossen.....
 
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buchemer schrieb:
wo den das ganze Wasser und der Strom herkommen soll.
Na aus dem Wasserhahn und der Steckdose du Dummerchen 😁

War nur ein Scherz, bitte nicht ernst und persönlich nehmen.
 
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soviel zum Thema "AM5 überspring ich"
 
Locutus2002 schrieb:
Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: da soll etwas zu einem Anlageprodukt werden, das durch Verschleiß und technologische Alterung früher oder später Alteisen ist, und Weiterentwicklungen im Software-Bereich (CUDA) sollen das kompensieren?
Nvidia will sich damit schlicht ein Monopol mit garantierten Einnahmen basteln. Die Investoren sollen fleißig Abermilliarden an Geldern für Nvidia einsammeln, damit Nvidia damit dann Hardware entwickelt/baut. Und die Investoren sollen dann dies die Rechenleistung der Rechenzentren mit Nvidia-Hardware vermarkten, damit sie die an Nvidia gezahlten Investionen refinanzieren.

Und da Hardware ja veraltet und durch neue Hardware (natürlich von Nvidia) ersetzt werden muss, hat Nvidia einen garantieren Absatz und garantierte Einnahmen.

Im Prinzip sicher sich Nvidia damit immense Einnahmen und langfristige Nachfrage im Voraus ab und die Geldgeber dürfen dann sehen, wie sie das ihrerseits wieder reinholen.
 
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über die späteren Erträge der Rechenzentren daran verdienen.

Welche Erträge denn (?), momentan ist es ein massives Minusgeschäft und eine Amortisierung der riesigen Investitionen ist bisher überhaupt nicht in Sicht, auch weil kein Plan und Mehrwert da ist, der die Massen bewegt.

Jetzt soll noch der Banken- und sonstiger Investmentsektor mit hinein gezogen werden und wenn das dann abstürzen sollte, ist die Weltwirtschaftskrise ziemlich garantiert. Das alles nur weil der kleine nVidia Mann in der Lederjacke auf einem Größenwahntrip ist bzw. einen Napoleonkomplex hat und wohl noch nicht genügend düstere Vorzeichen und Zweifel am aktuellen aufgeblasenen KI(-Sprachmodell)-Kartenhaus bestehen?

Es wird immer surrealer :rolleyes: ...
 
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So langsam glaube ich Skynet ist längst aktiv.
Unabhängig von den Summen.
Solche Leute bekommen ihre Rendite meistens.
Dafür sind sie zu lange im Geschäft
 
Fühlt ein bis an wie damals in Bitcoin miner zu investieren. Alles im glaube das trotz Tech Fortschritt, der zwangsläufig die Einnahmen mit der alten Generation Hardware halbiert, das Wachstum des Bitcoin bzw der KI blase, das mehr als kompensiert. Gut zu wissen das exponentielles Wachstum in der Realität immer Grenzen hat
 
Hab das gerade gelesen und musste mich tatsächlich noch mal an den Rechner setzen.

So sieht es für mich aus: Diese neuen Nvidia-Finanzierungsplattform dürfte aus meiner Sicht auch dazu dienen, den AI-Investment-Hype am Leben zu halten und neue Kapitalquellen zu erschließen – möglicherweise gerade auch für Privatanleger. Also: möglichst viel zusätzliches Geld ins Ökosystem holen, ohne dass Nvidia selbst das gesamte Risiko auf die eigene Bilanz nehmen muss.

Ich bin weder Projektfinanzierungs- noch Asset-Backed-Securities-Spezialist. Ich habe beruflich aber schon den einen oder anderen Kreditvertrag für Rechenzentren gesehen und kenne mich zumindest „ein bisschen“ mit der Finanzierung solcher Assets aus.

Nvidia bzw. das gesamte AI-Ökosystem braucht in den nächsten Jahren enorme Mengen an Kapital - wenn die Story weitergehen soll. Dafür gibt es theoretisch einige klassische Finanzierungswege:
  • Anleihen: Für Unternehmen wie Nvidia grundsätzlich wahrscheinlich eine der günstigsten Formen der Fremdfinanzierung. Der Haken: Die Finanzierung liegt direkt auf der eigenen Bilanz.
  • Bilaterale oder syndizierte Bankkredite: Funktionieren ebenfalls, aber bei diesen Dimensionen kommen Banken irgendwann an Konzentrationsrisiken, One-Obligor-Limits, regulatorische Kapitalanforderungen und schlicht an die Frage, wie viel AI-/Datacenter-Risiko sie auf die eigene Bilanz nehmen wollen.
  • Klassische Projektfinanzierungen: Rechenzentren werden natürlich schon lange projektfinanziert. Mein Eindruck ist aber, dass solche Finanzierungen gerade im AI-Bereich für Banken aktuell eher schwieriger als einfacher werden: extrem hoher Capex, Stromversorgung, technologische Obsoleszenz, kurze GPU-Zyklen, Auslastungsrisiken und schwer einschätzbare Residual Values.
  • Asset-Based Finance bzw. ABS auf GPUs und Compute-Cashflows: Gibt es bereits und ist grundsätzlich naheliegend. Auch hier bleibt aber das Bewertungsproblem: Was ist ein GPU-Cluster in drei, vier oder fünf Jahren noch wert, wenn die nächste Hardwaregeneration deutlich leistungsfähiger ist?
Genau da liegt aus meiner Sicht das Problem: Die klassischen Kapitalquellen sind entweder bilanziell unattraktiv, regulatorisch begrenzt oder bei dieser neuen Assetklasse noch vorsichtig.

Mit Apollo, Blackstone, KKR & Co. hat man natürlich erst einmal Zugang zu enorm viel Private-Credit-, Infrastruktur- und institutionellem Kapital. Allein diese Häuser verwalten zusammen mehrere Billionen Dollar.

Natürlich heißt AUM nicht, dass dieses Kapital frei verfügbar ist, und auch damit finanziert man nicht einfach mal 500 Mrd. USD. Aber etwas Kapazität ist vorhanden – insbesondere wenn man selbst an die langfristige AI-Story glaubt.

Und genau deshalb finde ich die Formulierung einer „neuartigen Finanzierungsplattform“ interessant.

Denn finanztechnisch ist daran vieles gar nicht neu. Im Kern nimmt man bekannte Produkte aus Projektfinanzierung, Asset-Based Finance, Private Credit und Verbriefung und baut daraus eine neue Verpackung für GPUs und AI-Compute.

Also alte Finanzierungsprodukte in neuen AI-Schläuchen – mit dem Ziel, möglichst viel neues Kapital ins System zu ziehen und möglichst wenig Risiko dauerhaft auf Nvidias, Banken, Finanzinvestoren Seite zu haben.

Also: Wer hält dieses Risiko am Ende?

Banken haben regulatorische Limits und Konzentrationsgrenzen. Institutionelle Investoren haben ebenfalls Risikobudgets und müssen solche Assets bewerten können.

Der Retailmarkt bleibt übrig.

Bei SpaceX hat man zuletzt gesehen, wie groß die Nachfrage durch Marketing sien kann. Dort waren bis zu rund 30 % des IPOs für Retail vorgesehen, während bei großen klassischen IPOs eher ungefähr 5–10 % üblich sind.

Deshalb würde es mich nicht überraschen, wenn langfristig ein diese AI-Infrastruktur über Fonds, strukturierte Produkte, ABS oder ähnliche Vehikel beim Privatanleger landet.

Ob Retail tatsächlich das Endziel dieser konkreten Plattform ist, ist natürlich Spekulation. Aber eigentlich gibts in der Finanzwelt schon alles - Vielleicht wieder nur Marketing.

Die Plattform könnte auch vollkommen rational sein, ohne dass Nvidia irgendwelches Risiko an Retail „dumpen“ möchte.

Das AI-Infrastrukturvolumen ist schlicht so groß, dass traditionelle Bankbilanzen allein dafür nicht ausreichen. Die Kapitalstruktur muss zwangsläufig breiter werden:

Bank Loans → Private Credit → Infrastructure Funds → ABS/CMBS → Bonds → Versicherungen/Pensionsfonds → eventuell Retail-Fonds

*Disclaimer: Ich habe ChatGPT zum glattziehen benutzt, das hier st auch alles eine steile These und die Gedanken sind meine eigenen und Chatty wollte es alles viel netter formulieren. :D Außerdem freu ich mich wenn Patrick Boyle dazu mal ein Vidoe macht haha.
 
mir fehlen langsam echt die Worte, wenn ich solche news lese...
 
Wenn GPUs ein gewinnbringendes Anlageobjekt wären, dann würde Nvida seine eignen Produkte gar nicht mehr verkaufen, so wie Antminer. Das man nun aber diese an Investoren verhökern will zeigt meiner Meinung nach, dass NV mittelfristig das eben so nicht sieht und davon ausgeht, dass die Nachfrage bald Rückläufig sein wird.
 
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Chismon schrieb:
Welche Erträge denn (?), momentan ist es ein massives Minusgeschäft und eine Amortisierung der riesigen Investitionen ist bisher überbaupt nicht in Sicht, auch weil kein Plan und Mehrwert da ist, der die Massen bewegt.
Ich denke, es wird einfach weiter aufgeblasen, bis KI sich selbst begründet. Man bedenke die ach so gefährlichen Modelle, die bei Anthropic und OpenAI in der Schublade liegen. Ohne KI kann man sich dann nicht vor KI schützen, ohne KI kann man den Datenwust der KIs im Internet nicht mehr durchblicken. Und schon gibt es eine Abhängigkeit, weil Problem und Lösung praktisch aus einer Hand kommen.
 
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Das ist so hoch spekulativ, dagegen sehen Sportwetten wie ein solides Geschäftsmodell aus.
 
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Jeder einzelne Konzern, jede Bank, jeder Hedgefonds, in jedem Land dieser Erde mit genügend Kapital, sie alle investieren Unmengen in KI, in die Rechenzentren, in Energie…

…aber hier auf Computerbase ist man sich einig: KI ist eine Blase, diese ganzen Investoren sind alles Idioten, purer Kapitalismus!

Mal davon abgesehen, dass das nicht mal Sinn macht, so ist das hier echt sehr bedenklich. Pure Realitätsverweigerung. Mehr fällt mir dazu nicht ein.
 
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Der kleine CB Michael kapiert mal wieder Nix. Es wird nur NVIDIA und KI gelesen und schon wird in die Tasten gehauen. Der Deal ist Mega für NVIDIA, hält die Kunden flüssig weiterhin für KI Geld auszugeben. Risiko bleibt eher die US Konjunktur und eine mögliche Zins Erhöhung daraus resultierend.
 
Fighter1993 schrieb:
Das Ende des Gamings ist damit wohl endgültig besiegelt.
Wenn das auf lange Sicht zu wenig abwirft wird es eben gestrichen. Solche Firmen fressen sich immer tiefer in das Unternehmen NVIDIA.
Wenn KI jetzt auf diese Weise finanziert wird ist denen alles zuzutrauen.
Zum Glück konnte ich die goldene Zeit des Gamings mitmachen…

Aber ich bin mit meiner Voraussage noch voll auf Kurs. Cyberpunk 2077 wird im Jahr 2077 zur Realität.
Wenn du wie ich eine halbwegs aktuelle Grafikkarte im Rechner hast, kannst du mit der mindestens noch 5 Jahre spielen.
 
Samuelz schrieb:
Der kleine CB Michael kapiert mal wieder Nix.
Der kleine Samuelz kapiert mal wieder nix. Über solche Konstrukte streust du schlimmstenfalls die Risiken der KI-Investitionen in die Portfolios von jedermann, wenn die dann irgendwann intransparent in irgendwelche Anlageprodukte aufgehen. Die Subprime-Kriese lässt grüßen. Und das dann noch on-too zu den KI-Verbindlichkeiten und Investitionen denen schon jetzt kein ROI entgegen steht.

Hier gehts mMn. darum das Schneeballsystem mit frischem Geld am laufen zu halten bis die Großen ihren Cashout fertig haben.
 
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Ozmog schrieb:
Und schon gibt es eine Abhängigkeit, weil Problem und Lösung praktisch aus einer Hand kommen.
Das ist leider durchaus denkbar, ähnlich wie bei der Wechselbeziehung Hacker/Cyberkriminalität und Cybersicherheit, nur haben sich diese über längere Zeit entwickelt (der Ausgangspunkt dafür war per se das Internet).

Ich mache mir ernsthafte Sorgen darum, wie weit die Instrumentalisierung von KI dann noch gehen kann (fernab der weltwirtschaftlichen Konsequenzen), so dass man als Bürger bald generell befürchten muss anlasslos von einer fremden Macht (etwa Unternehmen wie Palantir oder einem Staat wie China oder den USA) damit komplett ausspioniert zu werden, sobald man sich im Internet bewegt, und dieser relativ ausgeliefert zu sein (mangels eigenen, ebenbürtigen KI-Entwicklungsstadium und -Kapazitäten).

Diejenigen, die in diesem Jen-Hsun Huang'schen Investitions-Klub mit den Leben (Pensionen, Arbeitsplätzen, usw.) anderer spielen, wären bei einem Kollaps aber sowieso wieder fein heraus (haben Ihre Schäfchen längst im Trockenen) und sind sich Ihrer Verantwortung überhaupt nicht mehr bewusst. Es geht scheinbar nur noch um Geld und Macht um jeden Preis (auf Kosten anderer), wirklich widerlich und man kann nur hoffen, daß der Spuk bald ein Ende haben wird.
 
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