GraKa für Photoshop gesucht

Ja, das reicht dicke. Das meinte ich oben auch, 512 MB benötigt die Grafikkarte bei der Art der Anwendung nie.
 
Also wenn ich das richtig mitbekommen hab, gibt es bei der Bildbearbeitung sehr wohl eine wichtige Sache, und das ist Farbreinheit. Sprich, man sollte die Farben möglichst präzise kalibrieren können. Daher verwenden z.B. Grafiker sehr gerne Matrox-Grafikkarten (astreine Signalqualität). Allerdings spielt der Monitor da auch 'ne sehr tragende Rolle...
 
Eine normales Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop belegt doch keinen Speicher auf der Grafikkarte .... :rolleyes:

Von daher ist´s völlig egal ob die Grafikkarte nur 32 MB oder so hat .....

Normale Windowsanwendungen wie Photoshop und Co. belegen nur den normalen Arbeitsspeicher es ist also völlig unnötig für so ein Programm ne Grafikkarte zu kaufen die 256 MB oder 512 MB VideoRAM hat , viel eigenes VRAM wird nur von 3D Spielen verwendet die dort die Texturen ec. im VideoRAM der Grafikkarte ablegen.

Wie schon einige Vorgänger sagten nimm die günstigste die du bekommen kannst fertig. :)
 
|nsb|urmel schrieb:
Also wenn ich das richtig mitbekommen hab, gibt es bei der Bildbearbeitung sehr wohl eine wichtige Sache, und das ist Farbreinheit.
:) Ja, so ähnlich. Das nennt sich Farbverbindlichkeit, und ist nur wirklich wichtig, wenn es um die Druckvorstufe, wo ein Andruck (Probedruck) gegen den Bildschirm abgemustert werden muss. Da spielen dann eine Reihe von Faktoren eine Rolle.

Sprich, man sollte die Farben möglichst präzise kalibrieren können.
Der Monitor, besser die gesamte Bildbearbeitungskette, sollte sich kalibrieren lassen, das ist richtig. Damit wird einerseits sichergestellt, dass die Farben des Monitors "gleichmäßig verteilt" sind und Verzerrungen des Monitor-Farbraumes ausgeglichen werden, und andererseits die Farben auch absolut korrekt sind (Farbverbindlichkeit). Letzteres sind die "höheren Weihen" des Farbmanagements und ist bei TFTs nur bei elendig teuren Highend-Geräten vollständig möglich.

Daher verwenden z.B. Grafiker sehr gerne Matrox-Grafikkarten (astreine Signalqualität).
Die Grafikkarte spielt dabei quasi keine Rolle, sie muss nur eine LUT pro Monitor vorrätig halten können. Wegen Signalqualität: -> DVI.

Allerdings spielt der Monitor da auch 'ne sehr tragende Rolle...
Allerdings! Je besser der Monitor, desto geringer fallen die notwendigen Korrekturen aus, das ist insbesondere bei TFTs wichtig.
 
Ich habe noch mal ein wenig nachgeforscht, und es gibt tatsächlich zwei Boards mit G33 Chipsatz und DVI:

Intel® PC-Mainboard DG33TL
Gigabyte GA-G33M-S2H

Beide kosten um die 100 Euro. Das Intel Board ist wohl keine gute Basis, wenn man mal ein wenig ocen will, außerdem hat es lt. Manual eine Einschränkung bzgl. Auflösung:
The maximum support resolution is 1600 x 1200 at a 60 Hz refresh rate.
Da irgendwann auch mal ein 24-Zöller angeschafft wird, kommt es nicht in Betracht. Beim Gigabyte findet sich keine solche Einschränkung. Trotzdem glaube ich aber, dass ich mit einem GA-P35-DS3 und günstiger 128MB-GraKa besser aufgehoben bin.

Danke nochmal für die Tipps! :)
 
Hallo bleibert,

Könnte es sein, dass wir uns aus einem anderen Forum bereits kennen (wegen deinem Benutzernamen, der mir so bekannt vorkommt)?

Auf jeden Fall stehe ich jetzt vor genau dem gleichen Problem wie du:
Neues System mit E6750, Gigabyte P35-Board (DS3R oder eher DS3P), 2 GB Ram (vorerst) und Hauptanwendung Photoshop (+ natürlich Office).
Zocken tue ich alle drei Monate für 10 Minuten Solitär und einmal im Jahr "Siedler" oder so...

Aber es sollen 2x 22" CRT sauber angesprochen werden (1600x1200 @ 100 Hz).
Das mit den LUTs ist kein Problem - jede halbwegs aktuelle Grafikkarte (so in den letzten 2 Jahren auf den Markt gekommen) kann das. Und falls doch nicht -> Windows mit dem Farbverwaltungstool (Microsoft Color Control Panel Applet) übernimmt es auch anstelle der GraKa.
Man muss also nur darauf achten, dass die Karte an zwei Ausgängen eine gute Signalqualität liefert, sonst wird's unangenehm.

Ursprünglich wollte ich mir eine 7300GT kaufen, dann habe ich aber ein paar mal gelesen, dass diese Karte keine allzu saubere Signalqualität liefern kann und damit eher ungeeignet ist, was Farbtreue und Bildbearbeitung angeht...

So richtig gut wäre wohl eine Matrox Millenium G450. Aber die ist mir persönlich auch zu teuer. Ich wollte eigentlich nicht mehr, als etwa 50€ ausgeben dafür.
Da ich in der Schweiz wohne und hier noch ein Preissprung dazwischen ist, sollte die Karte in Deutschland im Bereich 40€ sein (dann sind wir in der Schweiz bei etwa 80 Fr., was rund 50€ entspricht).
Und leise solle sie auch sein, also passiv gekühlt.

Leider ist es gar nicht so einfach, da etwas passendes zu finden. Und wenn man etwas findet, ist es in der Schweiz nicht erhältlich...

Gruss

Christoph
 
Hallo christoph!
christoph.ruest schrieb:
Könnte es sein, dass wir uns aus einem anderen Forum bereits kennen (wegen deinem Benutzernamen, der mir so bekannt vorkommt)?
:D Ja, "Dennis" ist nicht mehr überall frei...

Auf jeden Fall stehe ich jetzt vor genau dem gleichen Problem wie du:
Neues System mit E6750, Gigabyte P35-Board (DS3R oder eher DS3P), 2 GB Ram (vorerst) und Hauptanwendung Photoshop (+ natürlich Office).
Zocken tue ich alle drei Monate für 10 Minuten Solitär und einmal im Jahr "Siedler" oder so...
Klingt nach meinen Anforderungen. Der 6750 ist ein Superschnäppchen zur Zeit, kostet kaum mehr, als ich für den 6420 vor zwei Monaten gelöhnt habe :mad: "Damals" waren die 67er noch weit über 200,-

Aber es sollen 2x 22" CRT sauber angesprochen werden (1600x1200 @ 100 Hz).
Ich nehme einmal groß (24") und einmal "klein" (19" oder so, was billiges)

Das mit den LUTs ist kein Problem - jede halbwegs aktuelle Grafikkarte (so in den letzten 2 Jahren auf den Markt gekommen) kann das. Und falls doch nicht -> Windows mit dem Farbverwaltungstool (Microsoft Color Control Panel Applet) übernimmt es auch anstelle der GraKa.
Ach ja? Das ist mir neu...

Man muss also nur darauf achten, dass die Karte an zwei Ausgängen eine gute Signalqualität liefert, sonst wird's unangenehm.
Ja schon, bloß wie erfahre ich, ob eine Karte eine "gute Signalqualität" hat? Was ist das, und wie misst man das? Nach welchen Specs muss man Ausschau halten?

So richtig gut wäre wohl eine Matrox Millenium G450.
Die wird Dir aber nicht ausreichen:

Maximum resolutions (per display)
• Digital: 1280 x 1024
• Analog, main display: 2048 x 1536
• Analog, secondary display: 1600 x 1200
(link)

Unter einer 650er mit 64MB geht da wohl nichts.

Gruß,
Dennis.
 
Hallo Dennis,


Klingt nach meinen Anforderungen. Der 6750 ist ein Superschnäppchen zur Zeit, kostet kaum mehr, als ich für den 6420 vor zwei Monaten gelöhnt habe :mad: "Damals" waren die 67er noch weit über 200,-

Ja, der 6750 ist momentan schon fast ein "Dauersonderangebot".
Zumindest gibt es einige langsamere Prozessoren, die sehr viel mehr kosten.
Ich würde sagen, es dürfte momentan derjenige Intel-Desktop-Prozessor mit dem besten P/L-Verhältnis sein.

Ich nehme einmal groß (24") und einmal "klein" (19" oder so, was billiges)
.

Ja, würde ich auch. Die Monitore habe ich aber schon - die behalte ich natürlich auch ;)

(LUT)
Ach ja? Das ist mir neu...

Diese Information habe ich hier sowie in anderen Foren (z.B. Mediengestalter, Photoshop oder Microsoft) von Leuten erhalten, die nach eigenen Angaben einiges davon verstehen...

Ja schon, bloß wie erfahre ich, ob eine Karte eine "gute Signalqualität" hat? Was ist das, und wie misst man das? Nach welchen Specs muss man Ausschau halten?

Ich glaube es gibt kaum Specs, nach denen man Ausschau halten kann.

Was ich damit meine: An einem grossen (z.B. 22 oder 24 Zoll) Bildschirm mit hoher Auflösung (z.B. 1600x1200) und rel. schneller Wiederholfrequenz (z.B. 100 Hz) ein "sauberes", also flimmerfreies, farbsaumfreies Bild zu erhalten.

Das kann man eigentlich nur anhand von Erfahrungsberichten oder eigener Erfahrung beurteilen.
Ich habe mich jetzt z.B. für diese Karte entschieden.
Ein Kollege von mir hat sie bei sich eingebaut und ich fand die Bildqualität für mich gut.

Die wird Dir aber nicht ausreichen:

Wieso nicht? Ich habe analoge Bildschirme (CRT).

Gruss

Christoph
 
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