News Grüne wollen Recht auf Breitband durchsetzen

klabur1 schrieb:
Nur weil viele mitten im Wald oder am Berg wohnen, das Grundstück dort "nachgeschmissen" bekommen, saubere Luft genießen können, soll die Allgemeinheit diesen Leuten Breitband zahlen. Aber mit dem Auto in die Stadt pendeln um zu arbeiten und damit schön alles verpesten, die ganze Infrastruktur nutzen, und am Abend wieder nach Hause. Wenn die den Vorteil ihres Wohnortes nutzen wollen, sollen Sie auch mit den Nachteilen leben.

Typische belanglose Dummschwätzerei.

Darf ich dann für Stadtmenschen ein höheren Krankenkassenbeitrag fordern?!Schließlich lebt ihr ja absichtlich ungesund!? Seid ja selbst schuld! Und ich muss das auch noch bezahlen! :freak:

man man man ... immer diese idiotischen Argumente.
 
@Bambaataa22:

Ich für meine Teil glaube, es kann jeder die Vor- und Nachteile des Stadt und Landlebens für sich selber entscheiden. Und so habe ich es auch gemeint.

Ich gönne jedem ne schnelle Verbindung und auch gute Luft. Nur schon die Stones sangen "You Can't Always Get What You Want" Da ist schon was wahres dran.
Ergänzung ()

crackett schrieb:
@ klabur1

Wenn Du nur noch das zum Essen bekämst, was in Deiner Stadt produziert wird, wärst Du bald da, wo Du mit Deiner Einstellung auch hin gehörst.

zum Thema:

Ein Recht auf Breitband wäre schon eine schöne Sache. Bis März letzten Jahres hatte ich nur DSL light (480Mbit)


Ich weis nicht was du willst. Ich muss mich hier mit 100Mbit abquälen und du schimpfst über 480 Mbit.

Also manchen kann man es auch nie Recht machen.:D

Und zu Thema Land. Ich weis ja, ihr seit alle Bauern mit ner Landwirtschaft. Jetzt verstehe ich.
 
klabur1 schrieb:
Nur wenn jeder anfängt alles als Recht eizufordern, was andere aufgrund bestimmter Vorraussetzungen haben, werden wir nie mehr fertig. Ich kann auch nicht dass Recht auf bessere Luft einfordern. Ich kann aufs Land ziehen - richtig. Umgekehrt auch möglich.

Du kannst sehr wohl das Recht auf bessere Luft einfordern. Bzw. kriegst es sogar indirekt vom Staat zugestanden ohne dass du danach gefragt hast, Stichwort Feinstaubplaketten und ähnlicher Unsinn.

Um es mal ganz trocken mit deiner Argumentation zu sagen: nur weil Egoisten wie du mitten in der Großstadt saubere Luft haben wollen, darf ich mit nem modernen, gerade mal 7 Jahre alten PKW, der die zulässigen Schadstoff-Grenzwerte minimalst überschreitet, nicht mehr in die Innenstadt fahren. Was soll das jetzt? Zieh doch aufs Land wenn dir die Luft in der Stadt zu schlecht ist.

Dasselbe Spielchen könnte man jetzt auch noch mit anderen Dingen spielen, z.B. Lärm. Von meinen Steuergeldern werden Lärmschutzwände bezahlt (nach geschätzten 5000 Gutachten, die garantiert auch ein paar Millionen gekostet haben), nur weil sich Leute, die ihr Eigenheim bewusst (!) spottbillig unter ner Autobahnbrücke oder neben nem Bahngleis gebaut haben, sich nun über den Lärm beschweren.

Im Zuge dessen kann man auf dem Land wohl auch erwarten, dass dort auf Kosten der Allgemeinheit halbwegs vernünftige Breitbandleitungen verlegt werden.

Oder mit anderen Worten: deine Argumentation hinkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Glück haben wir Kabel BW 25.000 :D
Und wir wohnen in einem Kuhdorf!! Also finde ich :D
 
redsector schrieb:
Um es mal ganz trocken mit deiner Argumentation zu sagen: nur weil Egoisten wie du mitten in der Großstadt saubere Luft haben wollen, darf ich mit nem modernen, gerade mal 7 Jahre alten PKW, der die zulässigen Schadstoff-Grenzwerte minimalst überschreitet, nicht mehr in die Innenstadt fahren. Was soll das jetzt? Zieh doch aufs Land wenn dir die Luft in der Stadt zu schlecht ist.

Dasselbe Spielchen könnte man jetzt auch noch mit anderen Dingen spielen, z.B. Lärm. Von meinen Steuergeldern werden Lärmschutzwände bezahlt (nach geschätzten 5000 Gutachten, die garantiert auch ein paar Millionen gekostet haben), nur weil sich Leute, die ihr Eigenheim bewusst (!) spottbillig unter ner Autobahnbrücke oder neben nem Bahngleis gebaut haben, sich nun über den Lärm beschweren.

Im Zuge dessen kann man auf dem Land wohl auch erwarten, dass dort auf Kosten der Allgemeinheit halbwegs vernünftige Breitbandleitungen verlegt werden.

Oder mit anderen Worten: deine Argumentation hinkt.


Ich habe selber nen Diese der 7 Jahre alt ist, und diese bescheuerte Diskussion über die Feinstaubwerte erlebe ich jetzt in meiner Stadt auch. Bin ganz deiner Meinung. Auch mit der Wahl des Wohnortes (Autobahnbrücke usw.) stimme ich mit dir überein. Und ich habe mich nie über die Luft in der Stadt beschwert. Nur ich kenne einige, die deswegen, und weils billiger ist, aufs Land gezogen sind und jetzt täglich pendeln. Und dann sehe ich nicht ein, warum solche Leute sich nicht dem den örtlichen Gegebenheiten abfinden können, und auf Zwangsausbau pochen. (der eh nie kommen wird)

Wenn es sich`s für Unternehmen auszahlt, wird auch passieren.

Ich zb. Habe aus mir unverständlichen Gründen in meiner Wohnung keinen bzw. sehr sehr schlechen Handyempfang. Na und. Wenns mir nicht passt, muss ich halt umziehen. Nur ich renn jetzt nicht zum Bürgermeister und fordere, dass er mir nen Sendemasten vors Fenster pflanzt. Es wird sich schon was tun. So einfach ist das.
 
lol,....es steht nur: das Recht auf eine Breitbandverbindung bla bla bla... *grins* und da fängst ja an;)
wie die dann läuft, ist doch latte;) hauptsache man hat eine^^
oder besser: LTE die zweite, diesmal mit volumenbegrenzung nach einem Tag, wegen traffic und so.

aber wenn man das richtige dsl möchte, so mit richtigen kabeln und so weiter, dann bleibt man eben weiter in der "stadt"....
 
klabur1 schrieb:
Nö, ich lebe in der richtigen. Und dein Vergleich stimmt nicht wirklich.

Deiner Meinung nach kaufe ich mir also im Wald ein Grundstück, baue dort ein Haus und die Allgemeinheit muss mir dann ne Strasse dorthin bauen, ein Glasfaserkabel einbuddeln und auch noch einen Pizzazustelldienst anstellen. Weil dass kann man ja auch in der Stadt bestellen.

Es gibt nun mal regionale Unterschiede mit denen man leben muss. Es braucht mir niemand erzählen, er könne nicht mit 384 Kbi/s bei Wikipedia was nachschauen, bzw. seine Newsseiten lesen. Er kann aber nicht in einer vernünftigen Zeit sich den neuen Batman als mkv in1080p ziehen. Das ist dann halt so.

Du hast echt keine Ahnung aber laberst nur Müll.
Für 384er DSL würd ich töten, ich darf hier aufm Dorf mit ISDN ins Internet.
Die meisten Seiten sind fast garnichtmehr nutzbar bei dieser Geschwindigkeit, entweder lädt alles ewig lange oder bricht ab und solche Späße.
Mal zu deinem tollen Beispiel mit Wikipedia, dies Seite lädt bei mir fast 2min, das nur alleine für die Hauptseite.

An Windows/Treiberupdates brauch ich nichtmal denken, die krieg ich nie fertig, stattdesssen fahr ich zu nem Bekannten mit DSL 6K wenn ich mal was laden muss.
Nächste Stadt mit DSL 16K ist 7km weit weg, ausbauen will keiner bzw. is kein Geld da.

Mit dem nachteil aufn Land leben, damit muss ich mich nicht abfinden, schließlich leben wir nichtmehr im vorletzten Jahrhundert.
Ich will ja nichtmal sowas wie 32K+, selbst die 384er Leitung würde reichen, aber nichtmal das bekommt man hier.
Einen gesetzlichen Anspruch auf brauchbare Geschwindigkeiten hätt ich gern, aber mehr als heiße Luft wird das sicher nicht weils wieder keiner Bezahlen will.
 
Wenn der Staat was dazu gibt sind sicher auch einige Firmen bereit auszubauen nur das Aktuelle Problem ist es soll alles immer billig sein ;/

Bin aber mal gespannt was dabei rumkommen wird und wer dann Leitungen verbuddeln darf kann mir schon irgendwie vorstellen wer nicht darf ;/^^
 
Wenn's halt sonsts net so hinhaut in der Politik, dann muss man halt im IT-Bereich Punkte sammeln.

lächerlich...andere Länder haben schon modernere IT-Netze und hier faseln alle rum.
 
@ klabur1

Fassen wir das mal so zusammen: Du bist also neidisch auf die Leute die ein schönes Häuschen im Grünen besitzen und willst diesen nun kein DSL gönnen, weil auf dem LAND wohnen MUSS ja auch Nachteile haben, stimmts? -.-

@ Topic

Mich würds freuen, aber ich sehe da schon ein großes Kostenproblem. Wenn man nun zu jedem kleinen Haus auf irgend nem Hügel extra ne Leitung ziehen müsste, falls man sie nicht anders erreicht ( z.B LTE ), halte ich das nicht für sinnvoll. Das ganze Ortschaften teilweise kein DSL haben ist natürlich nicht hinnehmbar.
 
Zitat davidzo:
"Ich finde das Recht auf Internet ist mittlerweile fast so wichtig wie das recht auf Schulbildung. Ohne existiert keine Chancengleichheit, kann man sich nicht entwickeln. Und überteuerte isdn upload, sky download schüsselangebote mit endlosen latenzen sind nicht wirklich eine alternative für eine Landbevölkerung die das Internet noch nicht in dem Maße schätzen gelernt hat wie wir."

Absolut Richtig. Und einmal im Leben einen Fehler gemacht, gibts kein bezahlbares Internet mehr.
(Schufa)
 
da_deus schrieb:
@ klabur1

Fassen wir das mal so zusammen: Du bist also neidisch auf die Leute die ein schönes Häuschen im Grünen besitzen und willst diesen nun kein DSL gönnen, weil auf dem LAND wohnen MUSS ja auch Nachteile haben, stimmts? -.-

Nein, Genau dass wollte ich damit nicht sagen. Ich lebe gern in der Stadt und habe mich bewusst dafür entschieden, weil für mich die Stadt die bessere Wahl ist.

Da hat aber jeder andere Vorlieben.

Auch wenn du es nicht zugeben wirst, aber es hat überall seine Vor- und Nachteile. Ganz einfach und verständlich. Und wenn es so weit ist, wird auch die letzte Hütte im keineAhnungwoWald eine Breitbandverbindung bekommen. Nur muss es sich für die Betreiber schon auszahlen, oder? Ist dass nicht verständlich. Es hat auch schon genug Gemeinden gegeben, die haben sich an den Grabarbeiten finanziell beteiligt, weil es ihnen wichtig war, und Sie nicht noch 5 Jahre warten wollten.

Du siehst also, wo ein Wille, da ist auch sicherlich ein Weg zu finden.
 
klabur1 schrieb:
@Bambaataa22:

Ich gönne jedem ne schnelle Verbindung und auch gute Luft. Nur schon die Stones sangen "You Can't Always Get What You Want" Da ist schon was wahres dran.

Mal davon abgesehen, das ich den Text eines warscheinlich nicht mal politischen gemeinten Songs einer 2. klassigen Band nicht für massgeblich halte, aber niemand fordert hier das man den Leuten allen das gibt was sie wollen, wenn man die Leute fragt wollen die sicher alle 100mbit aufm land, das fordert man ja nicht, obwohl man das auch fordern könnte, nein es geht um eine Grundversorgung, das man nicht völlig von der digitalen Revolution abgehängt wird und wie schon im Artikel erwähnt ist das für die Wirtschaft generell gesehen auch gut, so kann man mehr Werbung und vielleicht ein paar Bezahldienste mehr verkaufen.

Infrastruktur kann man eben nicht völlig marktwirtschaftlich sehen, das das nach hinten los geht sieht man sowohl an unseren Strom-Monopolen als auch an der halb privatisierten Bahn. Und da wohl Banken auch Infrastruktur sind heutzutage laut allen Parteien (Systemimanent) müsste man diese warscheinlich auch verstaatlichen, wenn sie nicht Bankrot gehen können kann es auch kein privates Unternehmen mehr sein. Da für ein funktionierden Markt es auch sein muss das riskante Geschäfte im Pech Fall zu konsequenzen führen muss zum Bankrott warscheinlich, wenn das außer Kraft gesetzt ist muss man wohl egal ob man das will oder nicht konsequenterweise Banken verstaatlichen zumindest ab einer größe die die zu groß für einen Bankrott ist. Alternativ könnte man vielleicht die größe von Banken so stark zu begrenzen und auch deren Umsatzgröße vorallem so das diese immer Bankrot gehen können noch. Da dies warscheinlich schwer umsetzbar sein wird, bleibt aber wohl nur die verstaatlichung, aber gut Banken war jetzt eher am Rande ;)
 
jetz fordern die grünen noch schön, später wird dann dagegen protestiert, wenn irgendwo leitungen gelegt werden müssen, wegen umwelt weis der geier was.
is wie bei regenerativen energien. groß nach alternativen verlangen, aber dann protestiern, wenn für die windkraftanlagen neue stromleitungen gelegt (bzw halt masten gesetzt) werden müssen.
 
JJ31 schrieb:
Es gibt auch Leute wie mich die in einem Dorf geboren wurden und vllt dann auch dort weiterleben ;)
Jeder Wohnort hat Vor- und Nachteile. Damit muss man sich abfinden oder seine Konsequenzen ziehen.
Ein Unternehmen wird man wohl kaum zwingen können, Leitungen zu legen. Ein Unternehmen handelt im Sinne seiner Eigner. Diese sind an Gewinnen interessiert und nicht daran, dass der "letzte Bauer" mit DSL versorgt wird.



zatarc schrieb:
Darf ich dann für Stadtmenschen ein höheren Krankenkassenbeitrag fordern?!.
Darfst du. Ob eine solche Krankenkasse dann überlebt, ist aber fragwürdig...



Jethro schrieb:
Du hast echt keine Ahnung aber laberst nur Müll.
Mit dieser Aussage hast du dich schon disqualifiziert. Aber vielleicht bringt man euch auf dem Dorf auch nicht bei, das Diskussionen über Argumente geführt werden und nicht mit Kraftausdrücken.



Einen gesetzlichen Anspruch auf brauchbare Geschwindigkeiten hätt ich gern, aber mehr als heiße Luft wird das sicher nicht weils wieder keiner Bezahlen will.
Und warum sollte der Telekom-Aktionär für deinen Internet-Anschluss bezahlen? Oder wie stellst du dir die Finanzierung vor?
 
Mitte 2014 sollen 75 Prozent der deutschen Haushalte dann 75 Megabit pro Sekunde zur Verfügung haben.

In etwas mehr als 3 Jahren? Da sprechen wir dann nochmal drüber^^.
 
Ich möchte nochmal auf das Problem, überhaupt Internet zu bekommen, hinweisen.
Von wegen Internet - und Schnelles für alle...
 
... =)

Und sowas von den Grünen. Ich hoffe die sorgen dann auch für Öko-Internet :D
Aber da sie grad nicht so viel an der Macht sind müssen sie ihre versprechen nicht halten.

Bei der derzeitigen Regierung müsste man anders argumentieren. Eher mit "mehr überwachungsmöglichkeiten und vorratsdaten" oder so =)

Aber komisch ist es schon, dass es regionen gibt, die für die anbieter nicht von interesse zu sein schein.
 
Die "Grünen" wollen´s also richten...
Bin gespannt, wie Fr. Kühnast das hier in Berlin verwirklichen will, gesetzt den Fall, daß sie tatsächlich den derzeitigen regierigen Partymeister ablösen kann.

Morgens forden, abends gegen die Umsetzung demonstrieren.

Bezahle übrigens auch für DSL6000 obwohl gerade mal stabile 2000 (+ein bißchen) nutzbar sind.
In den Verträgen steht halt bis zu. ;)

Agi
 
tsingtao schrieb:
Darfst du. Ob eine solche Krankenkasse dann überlebt, ist aber fragwürdig...

jetzt unterstellst du noch das Krankenkassen etwas wäre was Marktwirtschaftlich geregelt ist würde hier ein höherer Beitrag für Stadtmenschen gewollt werden würde das natürlich, weil es ein quasi-staatliches System ist das pseudoprivatisiert ist, vom Gesetzgeber von oben herab beschlossen für alle Kassen, vielleicht jeh nach politischer Färbung mit einem Gewissen spielraum aber die Freie gestaltung von den Preisen ist weder mit CDU noch mit SPD machbar zumindest bisher.


Generell finde ich diese vermarktwirtschaftlichen Ansichten so nach dem Motto bis auf die härtesten Lebensrisiken soll man alles privat absichern, bei gleichbleibenden Löhnen bzw in den letzten 10 jahren gesenkten für Dumm und Gefährlich. Plappert nicht einfach alles nach was sich irgendwie halbwegs gut anhört sondern schaltet mal euren Kopf ein. Man könnte bei dem Geplapper hier meinen das die FDP 40% Stimmen hätte stattdessen packen sie laut aktuellen Umfragen nicht mal mehr die 5% Hürde gott sei dank.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben