Grundlegendes zum bau von neuen Leitungen (Im freien)

MegaManPlay schrieb:
...maximalkosten von evt. 20-30k zu kommen
ich schätze sollten keine kanäle vorhanden sein werde ich wohl um die 100k rechnen müssen...
Diese Höhe der Kosten werden nur erreicht, wenn man über Provider als ersten Ansprechpartner geht. Jemand von der Gemeinde müsste sich mit dem Provider absprechen und die Grabungen selbst ausschreiben. Dann könnte die Gemeinde in Eigenregie "buddeln". Hängt aber von vielen Faktoren ab.

mtbriderlm schrieb:
...ich arbeite bei einem Provider und weiß, dass wir niemals fremde Leitungen an unser Netz anschließen.
Natürlich wird kein Leitungsbüschel aus dem undefinierten Nichts angeschlossen. Es wurden Beispiele verlinkt, wo angeschlossen wird. Macht ihr nur Intranet? Weil sein Netz nicht mit anderen zu verbinden widerspricht dem Gedanken des Internets.

CHaos.Gentle schrieb:
Dein Beispiel geht darum, dass ein paar Leute einen Graben gebuddelt haben...was hat das jetzt mit Netzausbau zu tun?
Nichts, da es hier im Thema nicht darum geht. Wenn andere buddeln, warum sollte MegaManPlay das nicht auch machen können?

CHaos.Gentle schrieb:
Und das zweite Beispiel ging darum, dass jemand einen LTE Vertrag auf ein Kabel brückt.
Hat leider alles verzweifelt wenig damit zu tun, private Kabel in öffentlichen Grund zu legen.
Ja, kein öffentlicher Grund, genau daher das Beispiel. Meine Frage zielte darauf ab, ob es sich in diesem Thema vielleicht auch um privaten Grund handeln könnte.
 
@alle

also es waren ein paar hilfreiche kommentare schon dabei dafür bin ich sehr dankbar ...so das ich auch ein bischen daraus ziehen konnte und mir schon bishcen mehr vorstellen kann...
das war ja auch das ziel... ich will ja nicht das jetzt ihr privat bei mir buddelt (dumm gesagt ist aber so:D)

Zwischen meinem grundstück und der Anschlussmöglichkeit liegt nur 1 grundstück... dieses sollte kein problem sein da ich den inhaber sehr gut kenne und er dies nicht nutzt und mich sicher buddeln lässt :)

und da schon einige geschrieben haben das dies der provider für ein paar tausender machen würde ....hmmm... ne denke ich nicht da es zu viel kosten für ihn wäre durch nur einen haushalt.
ist ja nicht so das ich nen 30 stöckigen block in der wildniss anschliessen möchte :D
 
MegaManPlay schrieb:
@Raijin
mein freund... dem provider ist UMSATZ wichtig wie jedem anderen arbeit geber / nehmer auch.
"Mr. Superklug", "mein Freund", geht's noch? Ich weiß beim besten Willen nicht warum du gleich persönlich wirst, weil dir eine Antwort nicht passt. Wenn du schon alles weißt und etwaige anderslautende Antworten nicht tolerierst, dann solltest du tunlichst keine Fragen in einem öffentlichen Forum stellen.

Außerdem habe ich ja geschrieben, dass sie dir den Ausbau zu 100% auf's Auge drücken und dass das eben sehr teuer werden kann. Keine Ahnung warum du dann so reagierst.

Im übrigen ist es kein Geheimnis, dass Provider kleine Gemeinden, einzelne Häuser bestenfalls mit der Kneifzange anfassen, wenn sie vom Bund ordentlich Subventionen in den Hintern geblasen bekommen. Warum? Ganz einfach, der Aufwand lohnt sich für eine Handvoll Anschlüsse nicht. Selbst in Ballungszentren wie Hamburg ist das nicht viel anders. Hier, in einem Industriegebiet in HH , gibt es nur 4 Mbit/s (traurig, ich weiß.. "Breitbandausbau auf dem Lande", schon klar) und die "Angebote" der Provider für mehr Bandbreite belaufen sich auf mehrere 10 TEuros, weil die Glasfaser "um die Ecke" endet. Dass am Ende noch weitere Kunden an der Leitung hängen könnten/würden und die Kosten für Kabel, Tiefbau, etc anteilig kalkuliert werden könnten, war den Providern hier herzlich egal. Sie wollten uns den vollständigen Ausbau auf's Auge drücken - und unsere Nachbarn hätten sich die Hände gerieben, weil sie dann für lau ein Kabel vor der Tür hätten.

*edit
Du solltest aber nicht die Flinte ins Korn werfen, nur weil hier eben auch skeptische Antworten kamen. Ein Anruf beim Provider kann nicht schaden, evtl. auch im Rathaus, falls generell Breitbandausbau auf der Tagesordnung steht. Die örtlichen Gegebenheiten mögen bei dir anders sein, der Provider vielleicht etwas gutmütiger. Fragen kostet nix.
 
Zuletzt bearbeitet:
mtbriderlm schrieb:
Mach wie Du meinst aber ich arbeite bei einem Provider und weiß, dass wir niemals fremde Leitungen an unser Netz anschließen.

Dein Wissensstand ist optimierungsfähig. Sowohl das Netz des Kunden als auch fremde Netze schließt der Provider bei dem Du arbeitest an. Beide Netze bestehen aus Leitungen, die logischerweise somit auch angeschlossen werden.
 
Ändert nix.
 
MegaManPlay schrieb:
@alle

also es waren ein paar hilfreiche kommentare schon dabei dafür bin ich sehr dankbar ...so das ich auch ein bischen daraus ziehen konnte und mir schon bishcen mehr vorstellen kann...
das war ja auch das ziel... ich will ja nicht das jetzt ihr privat bei mir buddelt (dumm gesagt ist aber so:D)

Zwischen meinem grundstück und der Anschlussmöglichkeit liegt nur 1 grundstück... dieses sollte kein problem sein da ich den inhaber sehr gut kenne und er dies nicht nutzt und mich sicher buddeln lässt :)

und da schon einige geschrieben haben das dies der provider für ein paar tausender machen würde ....hmmm... ne denke ich nicht da es zu viel kosten für ihn wäre durch nur einen haushalt.
ist ja nicht so das ich nen 30 stöckigen block in der wildniss anschliessen möchte :D

Wenns eine übersichtliche Stecke ist und der Nachbar nichts gegen Tiefbauarbeiten hat. Dann wäre vielleicht auch Leitungsverlegeung per Horizontalbohrung ne Idee.
Müsste man aber schauen was der Spass kostet.
 
Die Kosten für eine Horizontalspülbohrung bewegen sich so ab ca. 150 € pro Meter bei normalem Boden; je härter der Boden um so teurer, bei Felsen ist keine Spülbohrung möglich. Dazu kommen die Kosten für die beiden Kopflöcher und die Kosten für das einzuziehende Schutzrohr für den LWL. Man müsste für die Ausführung ein paar Angebote einholen ...
 
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