Gegen den "harten Kern" der Raubkopierer hilft DRM sowieso nicht, die Angst der Industrie ist eher das der "Normaluser" bei nicht kopiergeschützten Medien diese einfach kopiert, die Hardware dazu ist ja heute in jedem PC vorhanden (CD/DVD-Brenner).
Bei den ganzen "Schadenssummen" die immer veröffentlicht werden vergisst man leider das kein mensch sich die ganzen Filme/Lieder gekauft hätte die er sich vielleicht per P2P runterlädt.
Der Download ist momentan noch viel zu teuer, vor allem wenn man die Einschränkungen (Qualiät+DRM) bedenkt.
Was kostet denn die Industrie überhaupt Geld im Download-Geschäft? Im wesentlichen der Traffic! Also warum nicht einfach per P2P verkaufen, z.B. so:
Ein Musikstück kostet 40 Cent, ein Film 2,50 Euro, die Stücke kann man nun sharen mit einem speziellen P2P Programm. Wenn man ein Musikstück/Film kauft bekommt man die Adresse eines Users der dieses Musikstück/Film schon gekauft hat und einen Key. Der Besitzer des Stücks nimmt nun den Key und fragt "bei der Industrie" nach ob dieser gültig ist, wenn ja kann der Download beginnen. Am Ende bestätigen beide den erfolgreichen Downlaod "bei der Industrie" und diese schreibt demjenigen der die Daten zur Verfügung gestellt hat einen gewissen Betrag gut, z.B. 5 Cent pro Lied, 20 Cent pro Film.
Man sollte auch noch darüber nachdenken Rabatte zu vergeben wenn man viel downloaded, denn kein Mensch kauft sich z.B. 10 Filme pro Monat, aber wenn jeder Film nur noch 1,50 Euro kostet...
Durch die gesparten Kosten in Herstellung, Vertrieb und beim Kopierschutz und durch die höheren Verkaufszahlen wird der niedrigere Verkaufspreis wieder reingeholt.
Wenn die Industire das Internetgeschäft nicht so verpennt hätte wäre das P2P gar nicht so stark geworden, jetzt muss man was tun, sonst verliert man den Kampf...
Gruß
Christian