Günstiges System für VM?

nukular8400

Lt. Commander
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Bald ist Weihnachten und da überlege ich, ein separates System für Basteleien und Programmieren zuzulegen, da ich vor kurzem mit einem nicht ganz klaren Kurzschluss einige Peripherie gegrillt hatte (unter anderem einen Designer-USB-Stick meiner Freundin - das darf nicht nochmal passieren). Ums kurz zu machen: ein eigener Rechner sollte her!

Anforderungen:

-möglichst viel Leistung zu möglichst wenig Geld, möglichst leise und sparsam etc...

Wichtig: Virtualisierung! Viele Entwicklungsumgebungen lasse ich virtuell laufen. Ich weiß nur nicht, welche Architektur hier zur Zeit effizienter ist. Vor zwei Jahren galt AMD hier noch als vorteilhaft, besonders wenn man nicht zu tief in die Tasche greifen wollte. Kann man das immer noch annehmen? Ich schwanke zur Zeit zwischen dem billigsten 2-Modul Trinity (5600K) und einem Intel Pentium, maximal dem kleinsten i3 (2100).

Ich finde da leider keine (halbwegs aktuellen) Vergleiche.
 
In Anwendungen sind die beiden CPUs fast gleich schnell.
Intel hat in Spielen den Vorteil.

Von der integrierten Grafik ist der 5600K schneller, dafür ist der Core-i3 sparsamer.

Benchmarks spezifisch zur Virtualisierung sind mir keine bekannt.
 
Nimm den i3, B75 oder H77 - Board, 8-16GB Ram, 300W NT (z.B. beQuiet L7), Rest nach belieben
 
Spiele sind komplett irrelevant, dafür haben wir einen richtigen Rechner (welcher ja in Zukunft nicht mehr gefährdet werden soll und unabhängig existiert). Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass da mal Videos drauf laufen, aber das ist ja keine Herausforderung für irgendeine Plattform.

Der i3 wird zwar etwas langsamer sein aber ist vom Volllast-Verbrauch besser, das sei stattgegeben. Virtualisierungs-Benchmarks wären natürlich weiterhin schön, ich suche selber auch noch.
 
Achte darauf, dass die CPU Virtualisierungsfeatures hat,
bei Intel VT-X genannt, bei AMD AMD-V
 
Was mich mal aus Neugierde interessiert warum so viele Leute so viele Virtuelle Systeme fürs Programmieren brauchen. Mir ist da echt nicht wirklich irgendein Szenario im Kopf was das nutzen solle.
Ich entwickelt nun schon fast 15 Jahre und Hardwarenah sowie im Webbereich und auch im Embeddedbereich, doch auch hier fällt mir da nichts zu sein.
Wofür also?
 
icyFranky schrieb:
Achte darauf, dass die CPU Virtualisierungsfeatures hat,
bei Intel VT-X genannt, bei AMD AMD-V

Sehe ich das richtig, dass alle Kandidaten (Trinity, Pentium, i3) die Features haben? Fehlte denn irgendeinem etwas?
 
GrinderFX schrieb:
Was mich mal aus Neugierde interessiert warum so viele Leute so viele Virtuelle Systeme fürs Programmieren brauchen. Mir ist da echt nicht wirklich irgendein Szenario im Kopf was das nutzen solle.
Ich entwickelt nun schon fast 15 Jahre und Hardwarenah sowie im Webbereich und auch im Embeddedbereich, doch auch hier fällt mir da nichts zu sein.
Wofür also?

Alleine schon, dass es kein Betriebssystem gibt, das alle Entwicklungsplattformen (fehlerfrei) unterstützt. Ich nutze für die Bedienbarkeit Windows 7 als Host-System, die meisten Entwicklungsumgebungen jedoch auf Windows XP und auf Xubuntu. Zudem kann man schnell mal was ausprobieren, ohne sein Host-System zu gefährden. Die Schnittstellen-Kontrolle ist auch schön. Ein kleines Beispiel wäre hier die Arduino-IDE, die gerne mal einfach abstürzt und das System mitreißt. So muss ich nur die VM abschießen und sonst ist nichts verloren. Die Gründe für Virtualisierung sind also vielfältig.
 
Virtualisierung hat weitaus mehr Vorteile als zB. beim Programmieren.
Unseren Programmierern muss ich ständig Umgebungen auf die Schnelle per Remote zur Verfügung stellen,
oder Tages-/Zeit Zustände wiederherstellen.

Zudem kann sein PC gleichzeitig Workstation, Win-Server, Linux Server gleichzeitig sein.
 
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