Günstiges Tablet mit Beamer-Anschlussmöglichkeit und Kamera

brotgott

Cadet 1st Year
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Juli 2010
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Hallo zusammen,
ich möchte mir gerne ein Tablet zulegen, dass ich zum Unterrichten benötige. Das Gerät muss eigentlich nur zwei Dinge können:

- in annehmbare Qualität fotografieren
- an einen Beamer angeschlossen werden können (auch gerne mit Adapter)

Der Haupteinsatzbereich des Gerätes ist nämlich, dass ich Dinge, die meine Schüler erarbeitet haben, abfotografieren und dem ganzen Kurs auf dem Beamer zeigen möchte. Ich habe das Ganze bisher so realisiert, dass ich die Sachen einfach mit einer Digicam abfotografiert habe und die Cam direkt über VGA mit dem Beamer verbunden habe.
Da ich auf den entsprechenden Fotos aber gerne noch Dinge markieren oder mit Notizen versehen möchte, würde ich mir nun gerne ein Tablet zulegen. Ich habe schon einige Zeit mit Hilfe von Google recherchiert, aber leider kein Tablet mit diesen Funktionen im unteren Preissegment gefunden. Vielleicht hat hier ja jemand einen Tipp für mich.

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe.
 
Also das Nexus 7 Tablet von Google kann das problemlos. Die Fotos sind annehmbar und mit einem Slimport-Adapter (auf HDMI) kann es auch am Beamer angeschlossen werden.

Preislich liegt das 16GB-Modell bei 229€.
 
Ich würde auch sagen, schau dir das Nexus7 an. Falls das aber noch nicht "günstig" genug ist solltest du bei deiner Suche darauf achten das die Kamera einen Autofokus bietet ohne wirst du deinen Schülern nicht sonderlich viel zeigen können
 
Hallo,
vielen Dank schonmal für die Nachrichten. Kann ich das Nexus 7 mit Adaptern auch an einen Beamer anschließen, der nur einen VGA-Anschluss hat? Ich werde das Tablet nämlich auch an ältere Beamer anschließen müssen.
Ansonsten wäre ich noch für günstige Alternativen zum Nexus 7 dankbar. Das Tablet liegt wirklich an der Obergrenze von dem, was ich ausgeben möchte.

Mir sagt ja (vor allem preislich) das ASUS MeMo Pad HD 7 sehr zu. Aber das kann man nicht wirklich an einen Beamer anschließen, oder?
VG
 
Zuletzt bearbeitet:
Für diese zwei Anwendungen wirft man Geld und sein gebildetes Gehirn weg?
Das kann jedes bessere Notebook, was ein Lehrer normalerweise als Arbeitsgerät dabei haben sollte. Mein ehemaliger Geschichtslehrer hatte schon 94 seinerzeit ein Laptop auf dem Lehrerschreibtisch aufgestellt gehabt. Mit Slate oder Convertible hat man heute weit bessere Produktivgeräte.

Oder verdient ihr Lehrer so gut, dass ihr Arbeitswerkzeug nicht mehr vom Spielzeug unterscheiden könnt?
Was glaubst du war bei mir in der Grundschule los, als in der ersten Klasse ein Füllfederhalter gefordert wurde und die Eltern einen Kugelschreiber mitgeben wollten. Ohne Füllfederhalter hätte ich nicht das Schreibfeingefühl erlernt und gleichzeitig die Feinmotorik in den Händen ausgebildet.
 
@ Der Nachbar:

Als ebenfalls gebildeter Mensch kann ich nicht erkennen, was du aktiv zum Thema beizutragen hast. Allein die Forderung, dass jeder Lehrer immer ein Notebook bei sich tragen müsste bzw. dieses dann wohl im Unterricht einsetzen sollte, ist doch grotesk. Die Tablets sind auf Grund ihrer kompakten Größe nicht umsonst so beliebt.

Der Threadersteller wird sich wohl schon Gedanken gemacht haben, weshalb er ein Tablet möchte.
 
Der Nachbar schrieb:
Für diese zwei Anwendungen wirft man Geld und sein gebildetes Gehirn weg?
Das kann jedes bessere Notebook, was ein Lehrer normalerweise als Arbeitsgerät dabei haben sollte. Mein ehemaliger Geschichtslehrer hatte schon 94 seinerzeit ein Laptop auf dem Lehrerschreibtisch aufgestellt gehabt. Mit Slate oder Convertible hat man heute weit bessere Produktivgeräte.

Oder verdient ihr Lehrer so gut, dass ihr Arbeitswerkzeug nicht mehr vom Spielzeug unterscheiden könnt?
Was glaubst du war bei mir in der Grundschule los, als in der ersten Klasse ein Füllfederhalter gefordert wurde und die Eltern einen Kugelschreiber mitgeben wollten. Ohne Füllfederhalter hätte ich nicht das Schreibfeingefühl erlernt und gleichzeitig die Feinmotorik in den Händen ausgebildet.

Ich unterstelle mal, dass es sich bei dir auch um einen gebildeten Menschen handelt. Es wäre schön wenn du deinen Ton dementsprechend wähltest. Zum Thema hast du ja offensichtlich, wie mein Vorredner schon festgestellt hat, nichts beizutragen. Davon abgesehen ist die Behauptung, dass ein Lehrer immer einen Laptop dabei haben sollte, völlig abstrus. Bei 45 min Unterrichtszeit sollte man sich genau überlegen, wieviel Zeit man dafür aufwendet, Technik auszupacken und aufzubauen.
 
Also es gibt (für die Nexus-Geräte) auch Slimport auf VGA-Adapter (bei Amazon z.B.).
Es gibt auch Videos (YouTube), die bestätigen, dass diese Adapter funktionieren (entgegen den Amazon-Rezessionen).

Selbst getestet habe ich so einen Adapter auf VGA aber noch nicht. Slimport --> HDMI klappt anstandslos.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sollte nicht böse gemeint sein, nur wenn man wie ich zu viel Zeit in bestimmten Themen verbringt, gerade aus einem vergleichbaren Thema antwortet, liegt leider noch ein anderer Ton in der Luft, der keinesfalls persönlich bezogen war. Als Lehrer wird es einem in entsprechenden Schulen oder Klassen bei entsprechenden Themen auch so ergehen.
Diese Internetplattform ist ein fast reine Konsumplattform mit entsprechender Zielgruppe und es ist nicht immer einfach die Netiquette hoch zu halten, geschweige ein verirrter Lehrer will Konsumprodukte als Lehrmittel nur weil es ein beliebter Trend ist. Bei meinen per du Schülern war es ganz normales Filesharing vor der Gesetzesüberarbeitung und trotzdem habe ich mir weder bei ihnen noch in entsprechenden Foren Tipps zum Erwerb eingeholt, nur weil es im Zeitgeist lag.

Die 45 Minuten sind etwas überzogen, da der Unterrichtstag weit mehr Unterrichtsstunden hat, sollte nicht die Hälfte der Schüler selbst am Aufmerksamkeitsdefizit leiden und die nötige Pflegezeit beanspruchen.
Ein gutes Notebook bis hin zum Tablet ist wie ein gut geführter Arbeitsordner von fähigen Schülern. Auf den Punkt, klar und produktiv.

Aufbau und Einstellung eines Notebooks oder Tablet mit Beamer löst man innerhalb von fünf Minuten, wenn man nicht gehetzt aus der Pause vielleicht noch als Vertretung arbeiten, in der Klasse Tadel verteilen muss oder Nachzügler den Unterricht stören. Den Aufbau können auch die Schüler im Rahmen der Vorbereitung auf die nächste Unterrichtsstunde kompetent übernehmen.

Weiterhin sind Notebooks und in Abwandlungen variable Produktivgeräte für alle möglichen Einsatzbereiche und können außerhalb der Schule für unterschiedliche Aufgabenbereiche genutzt werden. Als Desktopersatz seit Längerem mit der vorhandenen Leistung. Beamer und Zweitmonitoranschlüsse sind kein Thema, auch wenn mittlerweile über teils minderwertige Adapter, oder mit neuen Anschlüssen ausgestattet. Unter Umständen wird die Schule den Beamer austauschen müssen, auch unter den Gesichtspunkten immer schlechter werdender VGA Ausgabe der Quellgeräte oder Einstellung von der analogen Ausgabe.

Die 200-300€ stehen in keinem Verhältnis zur Leistungsfähigkeit und Nutzen eines Notebooks als Produktivgerät und damit Werkzeug. Sei es wie erwähnt in einer Slate oder Convertible Ausführung und damit ist diese Tablet ähnliche Klasse wie das Tablet selbst mindestens 10 Jahre auf dem Markt. Also selbst wenn ein Lehrer 2004 ein Slate für 2000€ gekauft hätte, würde die Leistung für heutige Präsentation ausreichend, da mindestens XP Tablet Edition installiert und ein alter Pentium M den ARM Lösungen von der Leistung her voraus ist. Der Rest hängt von der Anwendungsssoftware ab. Also ein Gerät, was sich produktiv über die Jahre ausgezahlt hätte.

Ist das Gerät aus Schulmittelgeldern für die Schule finanziert, dann eben auch für die IT Bildungsklassen. Kann man wunderbar mit in den Unterrichtsplan aufnehmen, in dem Programme für solch spezielle Produkte geschrieben werden und den Schülern beim Abschluss und Prüfungen Noten in Programmierkenntnissen mit tasächlichen Willen in dem Berufswunsch bescheinigen.

Wir reden daher bei den günstigen Tablets über Konsumplattformen auf Basis von Android. Apple lässt es sich nur mit seinem Betriebssystem besser vergüten.
Selbst ältere Atom Netbooks mit Touch wären sogar passend gewesen, nur ist dieser Trend gut fünf Jahre alt und das steht auch aktuellen Techniktrends bevor. Dabei waren Netbooks teils teurer.

Daher bitte Rücksprache mit den Kollegen aus den anderen Fächern rund um Wirtschaft und soziale Entwicklung einholen. Auch die IT Abteilung, sollte eine verfügbar sein. So fern die Kollegen nicht dem Trend erlegen sind und jedes Prospekt als Lehrfibel annehmen, wird kein 300€ Android zur Dabatte anstehen, nur weil es leicht ist und im Fernsehen hoch und runter beworben wird.

Windows RT, besser Windows 8 Tablet allein von der Infrastruktur und Arbeitsmöglichkeiten. Fällt die Kamera irgendwann mal aus, kann man immer noch eine Webcam oder Digitalkamera, wie auch andere Peripherie verwenden ohne 300€ wegzuwerfen. Liegen andere Präsentationen vor, müssen Office Dokumente gesichtet, abgeschrieben oder direkt am Gerät zu Bildungszwecken ergänzt werden, kann man über Beamer projezieren, ausdrucken und Daten problemlos verteilen. Selbst im schuleigenem Netzwerk arbeiten, wenn entsprechende IT die Freigabe ermöglicht.

@ Einige_Fragen
Wer sich dem aktuellen Konsum unterwirft, der lobt natürlich die aktuelle Entwicklung ohne die Entwicklung selbsr zu hinterfragen. Bei Digitalkameras, weil es ein Bestandteil des Themas ist, wurde der Funktionsumfang bei vielen Geräten auf Kosten der eigentlichen Bildqualität gegenüber älteren Generationen teuer vom Kunden bezahlt. Was also bringt eine Digitalkamera, die in den Produktionskosten gesenkt wurde, top selbst mit Video Ausgängen asugestattet ist und wie die Samsung Galaxy Camera oder S4 Zoom, die übrigens auch für diesen Einsatz geeignet wäre, aber im Fotobetrieb die Leistung einer handelsüblichen 130€ Kamera erreicht. Schlimmer noch, weil selbst der Wacom Digitizer fehlt um Notizen handschriftlich einzubinden.

Schrott für Fotografen, für Journalisten und für Smartphonenutzer, weil nichts richtig integriert wurde aber nur so mit Technik protzt. Mein letzter Arbeitgeber hat seine tollen Werbekugelschreiber als Arbeitswerkzeug im Rahmen der Selbstdarstellung von den Mitarbeitern erwartet zu nutzen. Habe ich drauf gepfiffen und meinem eigenen Schreiber auf Arbeit genutzt, während die anderen Kugelschreiber Dekoration in der Hemdtasche waren. Übrigens war das Leistungsangebot des Arbeitgebers teils entsprechend der Wertigkeit der Werbekugelschreiber mit denen man selbst arbeiten musste.

Ich würde ja noch ein Lumia WP8 1520 oder 1020 empfehlen, nur hinkt Microsoft selbst seinem ehemaligen, mobilen Betriebsystem hinterher und hat die Stifteingabe rausgenommen. Teuer und damit intern wenig dahinter, weil für Notizen die derzeitige Kapazitätseingabe grob ist. Selbst auf einem resistiven Display funktioniert diese Eingabe besser. Bleibt eingeschränkt das Surface RT System.

Die Tabletzukunft, sollte Microsoft diese nicht erneut und mit ARM verfehlen liegt bei Microsoft als globaler Anbieter von über 90% der Softwareinfastruktur auf heimischen Systemen. Mit vielen Tablets der Konkurrenz wäre selbst dieser Beitrag nicht zu bewältigen und diese Textmenge schreibe ich durchaus auch über ein passendes Windows Smartphone als ersatztaugliches Arbeitsgerät.
Gibt es sogar gebraucht recht günstig, liegt aber nicht im Trend Wissen mitzuteilen.

Ich hoffe, ich habe genug Anstoss für Überlegungen gemacht, auch wenn ich nicht alles zum Thema erwähnt habe und sich der eine oder andere Mensch mit seinen aktuellen Tablet Konsumgütern vor den Kopf gestossen fühlt.
 
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