Sollte nicht böse gemeint sein, nur wenn man wie ich zu viel Zeit in bestimmten Themen verbringt, gerade aus einem vergleichbaren Thema antwortet, liegt leider noch ein anderer Ton in der Luft, der keinesfalls persönlich bezogen war. Als Lehrer wird es einem in entsprechenden Schulen oder Klassen bei entsprechenden Themen auch so ergehen.
Diese Internetplattform ist ein fast reine Konsumplattform mit entsprechender Zielgruppe und es ist nicht immer einfach die Netiquette hoch zu halten, geschweige ein verirrter Lehrer will Konsumprodukte als Lehrmittel nur weil es ein beliebter Trend ist. Bei meinen per du Schülern war es ganz normales Filesharing vor der Gesetzesüberarbeitung und trotzdem habe ich mir weder bei ihnen noch in entsprechenden Foren Tipps zum Erwerb eingeholt, nur weil es im Zeitgeist lag.
Die 45 Minuten sind etwas überzogen, da der Unterrichtstag weit mehr Unterrichtsstunden hat, sollte nicht die Hälfte der Schüler selbst am Aufmerksamkeitsdefizit leiden und die nötige Pflegezeit beanspruchen.
Ein gutes Notebook bis hin zum Tablet ist wie ein gut geführter Arbeitsordner von fähigen Schülern. Auf den Punkt, klar und produktiv.
Aufbau und Einstellung eines Notebooks oder Tablet mit Beamer löst man innerhalb von fünf Minuten, wenn man nicht gehetzt aus der Pause vielleicht noch als Vertretung arbeiten, in der Klasse Tadel verteilen muss oder Nachzügler den Unterricht stören. Den Aufbau können auch die Schüler im Rahmen der Vorbereitung auf die nächste Unterrichtsstunde kompetent übernehmen.
Weiterhin sind Notebooks und in Abwandlungen variable Produktivgeräte für alle möglichen Einsatzbereiche und können außerhalb der Schule für unterschiedliche Aufgabenbereiche genutzt werden. Als Desktopersatz seit Längerem mit der vorhandenen Leistung. Beamer und Zweitmonitoranschlüsse sind kein Thema, auch wenn mittlerweile über teils minderwertige Adapter, oder mit neuen Anschlüssen ausgestattet. Unter Umständen wird die Schule den Beamer austauschen müssen, auch unter den Gesichtspunkten immer schlechter werdender VGA Ausgabe der Quellgeräte oder Einstellung von der analogen Ausgabe.
Die 200-300€ stehen in keinem Verhältnis zur Leistungsfähigkeit und Nutzen eines Notebooks als Produktivgerät und damit Werkzeug. Sei es wie erwähnt in einer Slate oder Convertible Ausführung und damit ist diese Tablet ähnliche Klasse wie das Tablet selbst mindestens 10 Jahre auf dem Markt. Also selbst wenn ein Lehrer 2004 ein Slate für 2000€ gekauft hätte, würde die Leistung für heutige Präsentation ausreichend, da mindestens XP Tablet Edition installiert und ein alter Pentium M den ARM Lösungen von der Leistung her voraus ist. Der Rest hängt von der Anwendungsssoftware ab. Also ein Gerät, was sich produktiv über die Jahre ausgezahlt hätte.
Ist das Gerät aus Schulmittelgeldern für die Schule finanziert, dann eben auch für die IT Bildungsklassen. Kann man wunderbar mit in den Unterrichtsplan aufnehmen, in dem Programme für solch spezielle Produkte geschrieben werden und den Schülern beim Abschluss und Prüfungen Noten in Programmierkenntnissen mit tasächlichen Willen in dem Berufswunsch bescheinigen.
Wir reden daher bei den günstigen Tablets über Konsumplattformen auf Basis von Android. Apple lässt es sich nur mit seinem Betriebssystem besser vergüten.
Selbst ältere Atom Netbooks mit Touch wären sogar passend gewesen, nur ist dieser Trend gut fünf Jahre alt und das steht auch aktuellen Techniktrends bevor. Dabei waren Netbooks teils teurer.
Daher bitte Rücksprache mit den Kollegen aus den anderen Fächern rund um Wirtschaft und soziale Entwicklung einholen. Auch die IT Abteilung, sollte eine verfügbar sein. So fern die Kollegen nicht dem Trend erlegen sind und jedes Prospekt als Lehrfibel annehmen, wird kein 300€ Android zur Dabatte anstehen, nur weil es leicht ist und im Fernsehen hoch und runter beworben wird.
Windows RT, besser Windows 8 Tablet allein von der Infrastruktur und Arbeitsmöglichkeiten. Fällt die Kamera irgendwann mal aus, kann man immer noch eine Webcam oder Digitalkamera, wie auch andere Peripherie verwenden ohne 300€ wegzuwerfen. Liegen andere Präsentationen vor, müssen Office Dokumente gesichtet, abgeschrieben oder direkt am Gerät zu Bildungszwecken ergänzt werden, kann man über Beamer projezieren, ausdrucken und Daten problemlos verteilen. Selbst im schuleigenem Netzwerk arbeiten, wenn entsprechende IT die Freigabe ermöglicht.
@ Einige_Fragen
Wer sich dem aktuellen Konsum unterwirft, der lobt natürlich die aktuelle Entwicklung ohne die Entwicklung selbsr zu hinterfragen. Bei Digitalkameras, weil es ein Bestandteil des Themas ist, wurde der Funktionsumfang bei vielen Geräten auf Kosten der eigentlichen Bildqualität gegenüber älteren Generationen teuer vom Kunden bezahlt. Was also bringt eine Digitalkamera, die in den Produktionskosten gesenkt wurde, top selbst mit Video Ausgängen asugestattet ist und wie die Samsung Galaxy Camera oder S4 Zoom, die übrigens auch für diesen Einsatz geeignet wäre, aber im Fotobetrieb die Leistung einer handelsüblichen 130€ Kamera erreicht. Schlimmer noch, weil selbst der Wacom Digitizer fehlt um Notizen handschriftlich einzubinden.
Schrott für Fotografen, für Journalisten und für Smartphonenutzer, weil nichts richtig integriert wurde aber nur so mit Technik protzt. Mein letzter Arbeitgeber hat seine tollen Werbekugelschreiber als Arbeitswerkzeug im Rahmen der Selbstdarstellung von den Mitarbeitern erwartet zu nutzen. Habe ich drauf gepfiffen und meinem eigenen Schreiber auf Arbeit genutzt, während die anderen Kugelschreiber Dekoration in der Hemdtasche waren. Übrigens war das Leistungsangebot des Arbeitgebers teils entsprechend der Wertigkeit der Werbekugelschreiber mit denen man selbst arbeiten musste.
Ich würde ja noch ein Lumia WP8 1520 oder 1020 empfehlen, nur hinkt Microsoft selbst seinem ehemaligen, mobilen Betriebsystem hinterher und hat die Stifteingabe rausgenommen. Teuer und damit intern wenig dahinter, weil für Notizen die derzeitige Kapazitätseingabe grob ist. Selbst auf einem resistiven Display funktioniert diese Eingabe besser. Bleibt eingeschränkt das Surface RT System.
Die Tabletzukunft, sollte Microsoft diese nicht erneut und mit ARM verfehlen liegt bei Microsoft als globaler Anbieter von über 90% der Softwareinfastruktur auf heimischen Systemen. Mit vielen Tablets der Konkurrenz wäre selbst dieser Beitrag nicht zu bewältigen und diese Textmenge schreibe ich durchaus auch über ein passendes Windows Smartphone als ersatztaugliches Arbeitsgerät.
Gibt es sogar gebraucht recht günstig, liegt aber nicht im Trend Wissen mitzuteilen.
Ich hoffe, ich habe genug Anstoss für Überlegungen gemacht, auch wenn ich nicht alles zum Thema erwähnt habe und sich der eine oder andere Mensch mit seinen aktuellen Tablet Konsumgütern vor den Kopf gestossen fühlt.