GuideOS - Ideal zum Linux-Einstieg?

Caramon2 schrieb:
Oh Mann! - Die Skripte waren doch nur als Referenz da, wie ich getestet habe und haben doch nichts mit GuideOS zu tun!

Wie kann man das so falsch verstehen?

Ich habe sie jetzt entfernt.

klingt für mich jetzt wie eine Zensur bzw verfälschung.
Und selbstverständlich hat es was damit zutun?
 
Vielleicht sollte man hier mal festhalten, dass das Label "für Anfänger und Umsteiger geeignet und gedacht" [1] von GuideOS selber kommt und @Caramon2 diese Aussage nur aufgegriffen hat.

Ich persönlich glaube nicht, dass es am Ende wirklich einfach und anfängertauglich sein wird, wenn sich daran nur Leute beteiligen, die Linux bereits kennen. Da hat man einfach einen anderen Blick auf viele Dinge.
 
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Caramon2 schrieb:
Statt eine große Distro, wo selbst den Chef gravierende Bugs offenbar nicht interessieren:
Ventoy hat(te?) auch mit openSUSE Probleme und/oder andersrum, es ist nicht Aufgabe von Distributionen deren Probleme zu lösen. Finde ich.

Meta.Morph schrieb:
Welche Tools bietet eine Distro für Einsteiger eigentlich dafür.
Ganz praktisch ist Gnome Disks (Laufwerke). Braucht nur wenige Mausklicks, Terminal nicht nötig.

https://wiki.ubuntuusers.de/Laufwerksverwaltung/#Einhaengeoptionen-bearbeiten
 
Ich finde solche kleineren Projekte durchaus sympathisch, die nahe an der Basis bleiben, hier sozusagen Debian pur mit kleinen Modifikationen. Andere Beispiele, die ich schon mal angetestet habe, sind PeppermintOS (Xfce) und Bunsenlabs (Openbox).
Besonders für Einsteiger geeignet, da müsste man zuerst definieren, aus welchen Gründen.

Überwiegend nutze ich Linux Mint und (noch nicht so lange) Linux Mint Debian Edition, jeweils mit Cinnamon-Desktop. Die sind für mich einsteigerfreundlich, weil geliefert wird ein stabiles Rundum-Sorglos-Paket. Und der Support ist auch ok, ich arbeite ja selbst seit Jahren mit.
GuideOS werde ich mal antesten, um herauszufinden, was die Unterschiede zu Debian pur sind.
 
ChatGehPeeTee schrieb:
lol


Ich glaube, es kann kein Linux für Einsteiger in dem Sinne geben.
Meiner Meinung nach scheitert es daran, das es "den Einsteiger" oder "die Einsteigerin" gibt.

Es wird eine Menge Leute geben, die Linux ausprobieren, bei Problemen sich durch Tutorials und Guides wühlen, youtube Videos schauen oder die KI befragen.
Für 99% der Fälle ist das dann auch wirklich ausreichend.
Von denen hört man dann auch nichts, weil sie die Probleme selbst lösen.

Stille Einsteiger nenne ich sie mal.


Bleibt die andere Gruppe der Leute, die es nicht gewohnt sind selbst zu recherchieren oder schlicht keine Lust haben.
Mit grundsätzlichen Fähigkeiten hat das meiner Meinung nach weniger zu tun.
Einer KI Fragen zu stellen oder bei youtube "wie installiere ich Linux mit USB Stick" einzugeben kann keine echte Hürde sein.

Der Anspruch scheint also zu sein diese Leute mitzunehmen ohne dass sie triviale Fragen in Foren stellen müssen.
Sofern das nicht erreicht wird, kann man sich eine "Einsteiger Distribution" auch sparen, weil die Fragen dann ja so oder so kommen und sich nichts am Status Quo ändert.

Keine Linux Distribution kann das Verhalten der Leute ändern.
 
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@ChatGehPeeTee

Ich hab als Neuling auch eine Lösung gesucht dann dieses Programm gefunden, das Programm installiert, die Optionen aufgerufen, angeklickt und war fertig. Noch einfacher ist sicher möglich, besonders kompliziert ist der Ablauf auf die Art aber auch nicht.
 
ich glaube das größte Problem von Linux ist, dass es nicht wie Windows bereits in Schulen und Fertig-PCs ausgeliefert wird. Gut, zur damaligen Zeit war das sicherlich unmöglich aber heutzutage für das ganze office und webzeug perfekt.
Ergänzung ()

sedot schrieb:
@ChatGehPeeTee

Ich hab als Neuling auch eine Lösung gesucht dann dieses Programm gefunden, das Programm installiert, die Optionen aufgerufen, angeklickt und war fertig. Noch einfacher ist sicher möglich, besonders kompliziert ist der Ablauf auf die Art aber auch nicht.

Du willst mir also sagen das, die Windows user da draußen wissen was Einhängepunkte sind? Aber ja im Gnometool ist es einffacher als das von KDE, habs eben angesehen. Danke
 
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Caramon2 schrieb:
Ich nutze Linux schon seit über 10 Jahren und halte es aus den genannten Gründen als guten Einstieg in Linux, kann es aber aufgrund meiner Erfahrung nicht mehr wirklich beurteilen, weil vieles für mich selbstverständlich ist.
Das merkt man. Soll auch keine Kritik an dir sein. Ich sehe den Vorteil frisch und Forum zum Mitmachen eher als Einstieg in Software Projekt deshalb auch die Frage.

Warum ich die großen für geeigneter halte ist Recht einfach die haben oft eine klare Linie und sehen mehr edgecases als das übliche klein Projekt.
 
Zuletzt bearbeitet:
naja GuideOS hat schon Potenzial finde ich.
 
nie gehört, würde ich auch nie verwenden,

aber am ende ist es auch egal mit welchem linux du einsteigst, solangs für dich funktioniert

wenn der erste Schritt gemacht ist, fällt auch ein wechsel zu "andere distro hier einfügen" nicht so schwer

Umstieg auf Linux ist 10% technische Probleme (gibts auch in Windows), 90% überwindung
 
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ChatGehPeeTee schrieb:
Du willst mir also sagen das, die Windows user da draußen wissen was Einhängepunkte sind?
Als ich noch Windows User war, tat ich mich mit diesem Konzept am aller schwersten. Überhaupt war lange Zeit die Ordnerhierarchie und -struktur ein Mysterium für mich.

Es tut eigentlich mal ganz gut, sich die Probleme der viel genannten Einsteiger, Anfänger, Neuling anzuhören. Ich will jetzt nicht darauf herum reiten. Aber ist das ein Problem? Oder geh ich da nur von mir aus? Seit ich denken kann, nutze ich nie nur ein Speicher in meinem PC.

Und da hat man auch Calamaris noch nicht einfach genug gemacht? Immerhin will man gerade eben diese Anfänger abholen. Auf der anderen Seite gibt es genügend Optionen, wie man ein Medium Mounten kann... das in einer einfachen Option abzubilden?

|Moppel| schrieb:
Meiner Meinung nach scheitert es daran, das es "den Einsteiger" oder "die Einsteigerin" gibt.

Dann gibt es auch noch die Große, und aus meiner Sicht völlig legitime Gruppe der User.

Und auch hier sehe ich gerade eine klaffende Lücken. Oder ist der Bedarf, Medien dauerhaft zu mounten, nicht so groß? Das muss ja auch schon wem anders aufgefallen sein...
 
Ich möchte einmal anmerken, dass ich die Themen von dir @Caramon2 schwierig zu lesen finde. Grund: Das Ausgangsposting hat nichts mehr mit dem folgenden Faden zu tun, weil nachträglich alles umgestrickt wurde.

Es ist durchaus beeindruckend wie du Details herausarbeitest und auch sehr eigene Sichtweisen hast.
 
Hallo.

Ich möchte mich bei allen für die anfängliche Verwirrung entschuldigen: Mir ist beim erstellen des Threads überhaupt nicht in den Sinn gekommen, dass es so verstanden werden kann, dass ich für mich eine Einsteiger-Distro suche. (lag vermutlich am besch… Wetter und irgendwie mieser Tagesform: mir ist schon den ganzen Tag kalt)

Den Eröffnungsbeitrag werde ich überarbeiten und den Titel anpassen lassen, damit es eindeutiger wird. - Aber erst nächstes Jahr. ;)

Bis dahin allen einen:

Guten Rutsch!.jpg
(der Esel war offenbar ich selbst)
 
Die nächste super einfache Distribution für Anfänger. Ich glaube es wäre mal an der Zeit für einen eigenen Thread welche die beste ist, damit ein Linux Anfänger unter den ganzen Einstiegs Distribution eine wählen kann.
 
sh. schrieb:
Ich glaube es wäre mal an der Zeit für einen eigenen Thread welche die beste ist, damit ein Linux Anfänger unter den ganzen Einstiegs Distribution eine wählen kann.
Du bist seit 2017 dabei und stellst das wirklich noch? Es gibt unzählige Themen schon darüber. Geschlafen? Der Punkt ist doch ganz einfach für einen Anfänger. Es gibt keine, die man empfehlen kann. Eine der üblichen Bekannten nehmen und anfangen, ist einfach das Ding. Denn mit allen Linux-Distributionen kannst du eine Art Office machen, E-Mails bearbeiten, gamen und das Übliche. Man wiederholt sich bei deinem Geschreibe nur. Schon 1000x mal besprochen und erklärt.
 
Die beste Distro für einen Anfänger hängt vor allem von ihm und seinem Umfeld ab.

Für meinen Vater (2000 mit 60 der erste Mal an einem PC mit Windows XP (andere Windowsen kannte er nicht): Auch nur mit der Maus etwas doppelklicken war die erste Zeit ein richtiger Kampf: zu langsam, Maus währenddessen verrutscht, falsche Maustaste genutzt … quasi der König alles DAUs) war 2015 das z. B. das von mir extra für ihn konfigurierte LinuxMint Xfce: Kein Doppelklick, keine Desktop-Icons, dezentralisierte Taskleite (links große Starter, rechts große Icons für Ende/Reboot/VM-WinXP (brauchte er für den Canon Lide 70: Drucker einschalten, VM-WinXP gestartet, Kopieren-Taste am Scanner grdrückt und dann große Ausschalten-Schaltfläche vom VM-WinXP geklickt - auch kein Doppelklick)) und unten zentriert und automatisch versteckt, die eigentlich Taskleiste, da er Multitasking nie verstanden hat: Er hat immer das laufende Programm beendet, um ein anderes zu starten.

Zuerst hat er sich mit Händen und Füßen gegen das neue "Programm" (damit meinte er Linux) gewehrt, aber nach "Entweder das oder gar nichts: Windows XP wird immer unsicherer!" (das war Mitte 2015) hat er schnell gemerkt, dass er viel besser damit klar kam: Schon nach 1-2 Wochen besser als jemals mit Windows XP. - Sogar die Aktualisierungen konnte er plötzlich selbstständig machen und hat mal erzählt, er würde gerne dabei zusehen, wie das durchläuft.

Hier ein paar Videos aus dem GuideOS-Kanal (alle nur wenige Min.):
Auf mich macht das weiterhin einen guten Eindruck.

Für meinen Vater wäre aber wahrscheinlich ein von mit für ihn angepasstes LMDE die bessere Wahl, würde er noch leben: Das ist mehr klickibunti.

Btw: Ich will mich erst noch weiter informieren, bevor ich den Thread überarbeite.
 
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