Hallo...
Es wird ja immer mehr berichtet über die sogenannten "Aufstocker", die mehr und mehr und mehr werden. Wer ist das? Menschen die freiwillig (also keine Zwangs 1€-Maßnahme) Vollzeit arbeiten, aber dennoch nicht genug Geld bekommen, daß man davon auch nur im geringsten Leben könnte. Diese müssen ihr Gehalt mit ALG2 auftstocken, um dann trotz 8-10h Arbeit jeden Tag genau die gleiche Summe zur Verfügung haben wie ein normaler Hartz4-Empfänger.
Betrifft das nur einfache Hilfsarbeiter? Nein, auch klassische Berufszweige wie Friseure, Bäcker, Maurer usw. sind betroffen.
Wer es nicht glaubt, dem lege ich folgenden Beitrag mal zu Herzen:
"Schuften und doch kein Geld"
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/536478?inPopup=true
Was bedeuten diese 350€? Sie reichen zum Überleben und ein Wassereis am Wochenende.
Man kann sich damit überhaupt nichts leisten. Und das gegen 8-10h harte Arbeit jeden Tag!
Fernab von Fragen der Finanzierbarkeit höre ich, wenn es um Mindestlohn geht, immer häuftiger folgendes Argument von "Bürgern" sowieo auch von Politikern. Ich gebe das mal sinngemäß wieder:
"Wer sich über zu wenig Geld beklagt und einfacher Arbeiter ist, der soll halt Abitur machen und studieren, dann bekommt er auch entsprechend Geld".
Ich finde das wirklich sehr zynisch. Warum?
a) Unser Land kann nicht aus 82 Millionen Unternehmern, Akademikern und Managern bestehen. Irgendjemand muss auch die grundlegende Arbeit machen. Wir brauchen Friseure, Maurer, Kellner usw. Ich möchte mal sehen, was passiert, wenn wirklich all diese Leute alles stehen und liegen lassen und nun Akademiker werden. Korrekt: Das Land bricht zusammen.
b) Es ist nicht jeder Faul. Ich kenne genug Leute, die jeden Tag stundenlang versucht haben zu büffeln, aber über einen mittelmässigen Hauptschulabschluss nicht hinausgekommen sind. Das sind auch Menschen. Und sie machen genau wie der Akademiker jeden Tag ihre Arbeit. Eine Arbeit, die wie ich finde, überhaupt nicht minderwertiger ist. Und sie machen die Arbeit, auf der die Gesellschaft fußt. Lasst euer Haus mal von einem Manager mauern. Oder eure Wand von einem Politiker streichen...
Fazit:
Ich finde es absolout abscheulich, wie Bürger und Politiker diese Armutsspirale auch noch gut heissen und rechtfertigen.
Und ich bin gerne bereit, wenn denn z.B. ein Mindestlohn käme, ein paar € mehr zu bezahlen. Ihr etwa nicht? Falls ihr jetzt "Was kümmern mich die anderen..." denkt... Eure Branche kann ganz schnell auch betroffen sein! Genauso bin ich natürlich auch dafür, die Raffgier einiger Unternehmer zu beschneiden, die den Mitarbeitern Hungerlöhne bezahlen, um ihren neuen Ferrari zu bezahlen
Es wird ja immer mehr berichtet über die sogenannten "Aufstocker", die mehr und mehr und mehr werden. Wer ist das? Menschen die freiwillig (also keine Zwangs 1€-Maßnahme) Vollzeit arbeiten, aber dennoch nicht genug Geld bekommen, daß man davon auch nur im geringsten Leben könnte. Diese müssen ihr Gehalt mit ALG2 auftstocken, um dann trotz 8-10h Arbeit jeden Tag genau die gleiche Summe zur Verfügung haben wie ein normaler Hartz4-Empfänger.
Betrifft das nur einfache Hilfsarbeiter? Nein, auch klassische Berufszweige wie Friseure, Bäcker, Maurer usw. sind betroffen.
Wer es nicht glaubt, dem lege ich folgenden Beitrag mal zu Herzen:
"Schuften und doch kein Geld"
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/536478?inPopup=true
Was bedeuten diese 350€? Sie reichen zum Überleben und ein Wassereis am Wochenende.
Man kann sich damit überhaupt nichts leisten. Und das gegen 8-10h harte Arbeit jeden Tag!
Fernab von Fragen der Finanzierbarkeit höre ich, wenn es um Mindestlohn geht, immer häuftiger folgendes Argument von "Bürgern" sowieo auch von Politikern. Ich gebe das mal sinngemäß wieder:
"Wer sich über zu wenig Geld beklagt und einfacher Arbeiter ist, der soll halt Abitur machen und studieren, dann bekommt er auch entsprechend Geld".
Ich finde das wirklich sehr zynisch. Warum?
a) Unser Land kann nicht aus 82 Millionen Unternehmern, Akademikern und Managern bestehen. Irgendjemand muss auch die grundlegende Arbeit machen. Wir brauchen Friseure, Maurer, Kellner usw. Ich möchte mal sehen, was passiert, wenn wirklich all diese Leute alles stehen und liegen lassen und nun Akademiker werden. Korrekt: Das Land bricht zusammen.
b) Es ist nicht jeder Faul. Ich kenne genug Leute, die jeden Tag stundenlang versucht haben zu büffeln, aber über einen mittelmässigen Hauptschulabschluss nicht hinausgekommen sind. Das sind auch Menschen. Und sie machen genau wie der Akademiker jeden Tag ihre Arbeit. Eine Arbeit, die wie ich finde, überhaupt nicht minderwertiger ist. Und sie machen die Arbeit, auf der die Gesellschaft fußt. Lasst euer Haus mal von einem Manager mauern. Oder eure Wand von einem Politiker streichen...
Fazit:
Ich finde es absolout abscheulich, wie Bürger und Politiker diese Armutsspirale auch noch gut heissen und rechtfertigen.
Und ich bin gerne bereit, wenn denn z.B. ein Mindestlohn käme, ein paar € mehr zu bezahlen. Ihr etwa nicht? Falls ihr jetzt "Was kümmern mich die anderen..." denkt... Eure Branche kann ganz schnell auch betroffen sein! Genauso bin ich natürlich auch dafür, die Raffgier einiger Unternehmer zu beschneiden, die den Mitarbeitern Hungerlöhne bezahlen, um ihren neuen Ferrari zu bezahlen
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