Meine Mom hat sich in der Apotheke so Pillen geholt die angeblich besonders gut sein sollen weil dort besonderer Rohstoff drin ist was besonders gut verfügbar ist. Allerdings hab ich mal auf die Packung geschaut und der Hersteller dieses patentierten Rohstoffs ist in Japan! Jetzt mach ich mir natürlich Gedanken ob das am Ende verstrahlt sein könnte. Selbst wenn die alle Importe aus Japan checken dann können die wohl kaum jede einzelne Kiste öffnen und dann einen Geigerzähler direkt daneben halten um auch geringe Strahlung zu messen. Und wenn die nicht gerade Staub aus dem Kraftwerk in ihren Pillen haben dann würde man wohl kaum was messen wenn man da aus Entfernung misst. Also gibts doch im Grunde keine wirkliche Sicherheit oder? Ich hab neulich nen Film gesehen wo sie das Essen von einem vergiftet haben und der konnte das verstrahlte Lebensmittel auch nur finden als er den Geigerzähler direkt nebendran gehalten hat. Das zeigt doch, dass man selbst gefährliche Strahlung nur messen kann wenn man wirklich nah dran ist.
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Hättet ihr Bedenken bei Nahrungsmitteln aus Japan?
- Ersteller dunz
- Erstellt am
F
Fu Manchu
Gast
Die Gefahr wird überschätzt, wie so viele Gefahren. IMO besteht keine Gefahr bei Lebensmitteln aus Japan, die werden geprüft, im Lande selbst (dort herrscht beste Panik wie im Manga, Handy mit Geigerzähler usw.) und auch bei der Einfuhr hier.
Handy mit Geigerzähler? Gibts sowas überhaupt?
Aber wie sollen die denn wirklich alles testen bei der Einfuhr? Glaubst du echt die rennen mit den Geigerzählern rum und machen jedes Paket auf und halten den Geigerzähler ne Minute rein? Das ist vollkommen unrealistisch. Und wenn es echt so ist dass ein Gegenstand lebensgefährliche Strahlung haben kann und man diese Strahlung dann dennoch nur misst wenn man direkt daneben ist wie in dem Film dann gibt es quasi keine Sicherheit.
Aber wie sollen die denn wirklich alles testen bei der Einfuhr? Glaubst du echt die rennen mit den Geigerzählern rum und machen jedes Paket auf und halten den Geigerzähler ne Minute rein? Das ist vollkommen unrealistisch. Und wenn es echt so ist dass ein Gegenstand lebensgefährliche Strahlung haben kann und man diese Strahlung dann dennoch nur misst wenn man direkt daneben ist wie in dem Film dann gibt es quasi keine Sicherheit.
Man braucht nicht jede Kiste öffnen, es reicht wenn man von einer Charge eine Stichprobe nimmt, daraus kann man auf den Rest schließen. Außerdem muss die Strahlung erst mal in die Produktionskette gelangen, diese müsste aber schon lang vorher registriert werden können (bah, was für ein deutsch).
F
Fu Manchu
Gast
Du überreagierst. Stichprobenartig zu kontrollieren reicht aus, das die Produkte alle aus den gleichen Grundmaterialen hergestellt werden und die werden mit Sicherheit auch getestet. Und wenn du zweifel hast dann lasse deine Lebensmittel im Labor testen, aber dann nicht nur auf Radioaktivität, sondern auch auf Gifte, Schwermetalle, Milch- und Nussprodukte, auf nicht deklarierte Produkte und so weiter.
Wenn er sie im Labor testen lässt werden diese aber wohl höchstwahrscheinlich zerstört werden, er weiß dann das diese sauber waren, aber was ist mit denen, die daneben lagen, die sehen ja vielleicht ganz anders aus, da weiß man ja nie...
Aber angenommen in Kapseln sind verstrahlte Rostoffe wieso sollte man das dann nicht von außen messen können?
Hier stehts auch in der Beschreibung von nem Geigerzähler:
Der Gamma-Check zeigt Ihnen einfach und schnell die radioaktive Belastung an. Das Gerät detektiert in kurzer Zeit die Strahlendosis in µS/h. So kann einfach und schnell eine Einschätzung über eine mögliche radioaktive Kontamination von Lebensmitteln, Geräten und Baustoffen im Vergleich zur natürlichen Umgebungsstrahlung getroffen werden.
Niemand hier, der mir wirklich sicher sagen kann, ob man mit sowas verstrahlte Lebensmittel erkennen kann?
Hier stehts auch in der Beschreibung von nem Geigerzähler:
Der Gamma-Check zeigt Ihnen einfach und schnell die radioaktive Belastung an. Das Gerät detektiert in kurzer Zeit die Strahlendosis in µS/h. So kann einfach und schnell eine Einschätzung über eine mögliche radioaktive Kontamination von Lebensmitteln, Geräten und Baustoffen im Vergleich zur natürlichen Umgebungsstrahlung getroffen werden.
Ergänzung ()
Niemand hier, der mir wirklich sicher sagen kann, ob man mit sowas verstrahlte Lebensmittel erkennen kann?
F
Fu Manchu
Gast
Würde mich auch interessieren warum man Lebensmittel nicht mit einem Geigerzähler auf Radioaktivität kontrollieren kann, Burner87?
Wie gesagt, futtere die japanischen Lebensmittel, die sind nicht schlechter oder besser als andere. Ich würde mir auch in heutigen Tagen eher Sorgen bei Waldpilzen machen, die sind dank Tschernobyl auch heute noch stärker belastet als vor den Tagen. Auch Lebensmittel aus der Kornkammer der Ukraine, und sei es Tierfutter, würden mir mehr Sorgen bereiten als Lebensmittel aus Japan, einem hochtechnisierten Land mit der wohl höchsten Geigerzählerdichte der Welt.
Wie gesagt, futtere die japanischen Lebensmittel, die sind nicht schlechter oder besser als andere. Ich würde mir auch in heutigen Tagen eher Sorgen bei Waldpilzen machen, die sind dank Tschernobyl auch heute noch stärker belastet als vor den Tagen. Auch Lebensmittel aus der Kornkammer der Ukraine, und sei es Tierfutter, würden mir mehr Sorgen bereiten als Lebensmittel aus Japan, einem hochtechnisierten Land mit der wohl höchsten Geigerzählerdichte der Welt.
@ fu manchu
Lies das mal. Das ist sehr besorgniserregend wie ich finde. Angenommen es ist wirklich so kompliziert festzustellen ob Lebensmittel verstrahlt sind dann bedeutet das doch im Umkehrschluss, dass es keine Sicherheit gibt bei importierten Lebensmitteln. Die werden wohl kaum alle Lebensmittel die aus Japan rüberkommen ins Labor schleppen und dort umfangreiche Tests machen. Bestenfalls rennen die vielleicht mit nem Geigerzähler durch ne Halle und schauen ob sie da was gemessen bekommen.
http://www.bloomberg.com/news/2011-...d-radiation-in-meals-may-be-meaningless-.html
Lies das mal. Das ist sehr besorgniserregend wie ich finde. Angenommen es ist wirklich so kompliziert festzustellen ob Lebensmittel verstrahlt sind dann bedeutet das doch im Umkehrschluss, dass es keine Sicherheit gibt bei importierten Lebensmitteln. Die werden wohl kaum alle Lebensmittel die aus Japan rüberkommen ins Labor schleppen und dort umfangreiche Tests machen. Bestenfalls rennen die vielleicht mit nem Geigerzähler durch ne Halle und schauen ob sie da was gemessen bekommen.
http://www.bloomberg.com/news/2011-...d-radiation-in-meals-may-be-meaningless-.html
1337 Lolly
Ensign
- Registriert
- Mai 2011
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- 177
Bist du nach Tschernobyl auch so aufgeregt gewesen? Die Gesundheitsorganisationen werden da ja schon n Auge drauf haben, dass hier nich jedes Produkt so verstrahlt ist, dass du auf jeden Fall Krankheiten kriegst. Ich würd einfach sagen, lass deine Mum ihre Pillen schlucken. Ne gewisse Strahlenmenge is ja bekanntlichweise immer da
Bleib cool und genies das Leben.... vor dem 21. Dezember 2012 an dem die Welt natürlich untergehen wird 
Aber was ist wenn die Sachen leicht verstrahlt wären? Dann würde man sich damit ja schaden. Ich frag mich wie die Japaner das machen. Woher wissen die denn ob irgendwas verstrahlt ist wenn es so schwer ist Lebensmittel auf Strahlung zu testen?
M
miac
Gast
Die Japaner haben, wie auch Deutschland und die EU nach der Tschernobyl Katastrophe, einfach die Grenzwerte hochgesetzt. Kannst Du leicht nach googeln.
Ich verzichte auch auf Fisch aus dem Pazifik.
Ich verzichte auch auf Fisch aus dem Pazifik.
rico_gross
Newbie
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- Okt. 2011
- Beiträge
- 4
Auch wenn angeblich so viel geprüft wird hätte ich derzeit große Bedenken, Nahrungsmittel aus Japan zu kaufen. Es kann ja nicht sein, dass man so kurz danach wieder vezehrbare Nahrungsmittel von daher kommen soll. Heute warnt man noch immer 25 Jahre nach der Tschernobylkatastrophe vor bestimmten Produkten die aus Weißrußland oder Ukraine kommen und da sollen die japanischen Produkte schon wieder einwandfrei sein. Ich habe daran meine Zweifel.
Weil eben die Halbwertszeit bei Plutonium z.B. 24000 Jahre beträgt. Lebensmittel aus kontaminierten Bereichen Tschernobyls strahlen heute noch (fast) genauso wie damals. Deswegen müssen Lebensmittel aus Hokkaido oder Kyushu aber nicht auch mit diesem Material belastet sein.
In bisschen Differenzierung würde der Sache schon gut tun.
In bisschen Differenzierung würde der Sache schon gut tun.
F
F0X1786
Gast
Es wird immer ein gewisses Restrisiko geben, mit dem man leben muss.
Mehr braucht man nicht zu sagen.
Mehr braucht man nicht zu sagen.
Ich hab ihr geraten die Kapseln lieber vorerst mal nicht zu nehmen. Die standen aber die ganze Zeit im Schrank neben anderen Lebensmitteln. Muss man jetzt Angst haben, dass die Kapseln am Ende das Zeug was nebendran stand auch verstrahlt haben?
Und ich frag mich auch wenn es so kompliziert ist Nahrungsmittel auf Strahlung zu testen und das mit nem Geigerzähler nicht einmal möglich ist wie testen die Behörden denn dann die ganzen Importe? Es kann mir keiner erzählen dass die aus jedem Container ne Probe nehmen und die dann im Labor untersucht wird.
Und ich frag mich auch wenn es so kompliziert ist Nahrungsmittel auf Strahlung zu testen und das mit nem Geigerzähler nicht einmal möglich ist wie testen die Behörden denn dann die ganzen Importe? Es kann mir keiner erzählen dass die aus jedem Container ne Probe nehmen und die dann im Labor untersucht wird.
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