hardwareversand.de verschickt falsche Ware! Rechltiche Schritte?

Träumer884

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Hallo,
ich habe bei hardwareversand.de für das ASUS Striker Extreme gezahlt, dieses bestellt und es wurde auch als ASUS Striker Extreme gelistet.
Heute nach 7 Monaten habe ich dank der Helfer und Profis in --> diesem Thread <-- herausfinden können, dass ich seit diesen 7 Monaten die ganze Zeit ein anderen Mainboard hatte. Nämlich das ASUS Striker mit der Produktnummer "HV1125USDE", welches auch heute noch mit ASUS Striker Extreme verkauft wird, was man aber bekommt weiß ich nicht, ich habe jedenfalls was falschen bekommen.

Nun zu meiner Frage:
Kann ich die Differenz nach 7 Monaten noch bekommen und vielleicht als Entschädigung noch etwas dazu? Schließlich werden bei meinem Modell weniger Updates (BIOS-Updates) gemacht, als bei dem Extreme.
Das Extreme wird voraussichtlich auch 45nm Prozessoren unterstützen, mein Striker aber nicht. Das heißt ich müsste mir für 45nm-CPUs ein neues teures Mainboard kaufen.

Könnte ich somit die Diffenrenz + ca. 200 Euro für das neue Mainboard verlangen?

Welche rechtlichen Schritte stehen mir offen?
 
Ich glaube kaum, dass dir hier jemand aus dem Forum einen juristischen Rat zu deinem Fall geben kann bzw. will. Nicht das wir hier dich falsch "beraten" und du am Ende drauf zahlen musst. Am besten gehst du gleich zu einem Anwalt oder aber auch zu einer Verbraucherzentrale.
 
Hast du den Sachverhalt schon mal dem Händler mitgeteilt? Würde ich als erstes versuchen, aber bitte sachlich und freundlich und nicht gleich mit rechtlichen Schritten drohen, denn evtl wussten die selber nichts davon. Ein Versuch wäre es wert.
 
hardwareversand.de hat mit einem Freund von mir den selben Müll durchgezogen.
Wenn etwas nicht passt (bzw. Kühler), wird einfach irgend ein anderer schlechterer eingebaut ohne den Kunden anzurufen, obwohl in der Bemerkung stand, dass die bei Problemen anrufen sollen.
Dazu wurden ihm 2 GB statt 4 GB geschickt, welche noch dazu wieder falsche waren. Und da es ja nicht genug ist, war das Gehäuse natürlich zerkratzt.
Er hat reklamiert und 200 Euro weniger bekommen...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Derart harsche Anschuldigungen nur mit stichaltigem Beweis!)
Hast du das Board vor oder nach den Problemen deines Kumpels gekauft?

Und selbst wenn, immer erst mit dem Händler reden, weil sonst eine Klage abgewiesen werden könnte weil du vorher keinen Einigungversuch unternommen hast. Alles schriftlich, höhflich-neutral und mit realistischen Fristen.

Screemon schrieb:
...dann ist man fast aufgeschmissen und schmeist seine 14 Tage Rückgabegarantie weg....

Bei Falschlieferungen greifen andere Mechanismen als das 14tägige Rückgaberecht.

Und bitte, wenn du denen schreibst, lass den Brief/Mail/Fax noch von jemanden anderen gegenlesen ;).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich hab zwar persönlich keinerlei Erfahrung mit hardwareversand.de - aber so oft wie man in letzter Zeit hier im Forum liest, dass diese Firma ohne was zu sagen falsche bzw. schlechtere Teile liefert als bestellt wurden, dann drängt sich doch der Verdacht auf, dass das bei denen System hat (also systematische Betrugsversuche).
Aber vielleicht ist das auch nur ein falscher Eindruck, weil ich einfach in den letzten Wochen mehrmals hier sowas in der Art gelesen hab... scheint ja auch zufriedene Kunden zu geben bei denen!
 
Zuletzt bearbeitet:
DaveStar schrieb:
Aber vielleicht ist das auch nur ein falscher Eindruck, weil ich einfach in den letzten Wochen mehrmals hier sowas in der Art gelesen hab... scheint ja auch zufriedene Kunden zu geben bei denen!

Denke eher, dass das zutreffender ist. Zufriedene Kunden äußern sich i.d.R. nicht zu einem erfolgreich abgewickelten Geschäft.
Ich war mit dem Service bisher zufrieden, den mir hardwareversand geboten hat.

Dem Threadersteller würde ich auch empfehlen sich mal mit der Serviceline in Verbindung zu setzen und freundlich nachzufragen wie's ausschaut.
 
Fu Manchu schrieb:
Bei Falschlieferungen greifen andere Mechanismen als das 14tägige Rückgaberecht.

Und bitte, wenn du denen schreibst, lass den Brief/Mail/Fax noch von jemanden anderen gegenlesen ;).

Es geht darum, dass man in den 14 Tagen die Ware einfach so zurückgeben kann. Tut man dies nicht (wie ich) weil man denkt / weiß, dass man die richtige Ware hat, dann bastelt man am PC rum und verliert die Garantie/Gewährleistung für einzelne Teile oder für den ganzen Zusammenbau.

Und den Brief hat der Freund geschrieben und von anderen auch lesen lassen. Auch ich habe den Brieg vorlesen lassen und es war nichts missverständlich, außer man kann kein/schlecht deutsch...
 
Screemon schrieb:
Es geht darum, dass man in den 14 Tagen die Ware einfach so zurückgeben kann. Tut man dies nicht (wie ich) weil man denkt / weiß, dass man die richtige Ware hat, dann bastelt man am PC rum und verliert die Garantie/Gewährleistung für einzelne Teile oder für den ganzen Zusammenbau....

Nein, denn bei Falschlieferung haben Garantie oder die 14 Tage keine Wirkung. Denn hier greift §433BGB, weil du einen Kaufvertrag über eine von dir beschriebene Ware abgeschlossen hast, nicht über die falsch verschickte Ware. Rückabwicklungsgesetze liegen irgendwo vor der 433.

Selbst wenn du die Ware in der Zwischenzeit verbaut hast - ohne zu diesem Zeitpunkt zu Wissen das sie falsch ist, hast du auf Grund eines nichtigen Kaufvertrages (weil falsches nicht von dir bestelltes Produkt) Recht auf Rückabwicklung.

Nur unter Kaufleuten gilt die rechtliche Vorschrift die Ware zu überprüfen auf Richtigkeit (siehe HGB), bei Privatkäufern geht man davon aus das der Käufer keinen gewerblichen Kauf unternimmt und somit als Laie handelt (auch wenn du evtl IT-Kenntnisse hast). Stellt sich später der Fehler heraus kann das nicht zum Nachteil des privaten Käufers gewertet werden.

PS: dies ist keine Rechtsberatung.
 
hast du hardwareversand jetzt drauf angesprochen? die reaktion würde mich auch interessieren, wenn sie denn kommt.
 
Ich wurde von denen noch nie enttäuscht:confused_alt:

Aber ich habe vor 2 Wochen:freak: was bestellt und erst nach 7 Tagen, ich überwies gleich am Bestell-Tag, kam die Bestätigungs-Mail von wegen Geld ist da. Und sie sagten mir das es wegen "Umstellungen im System und einem Umbau im Lager" (oder so ähnlich:p), zu 3-4 tagen Lieferverzögerung kommen könnte. mal sehen wie lang es dann noch dauert. Aber ansonsten ist das ein Top-Shop.
 
naja eine überweisung an sich kann auch schon bis zu ner woche lang dauern. von daher ist ein bestellung per überweisung immer langsamer als per nachnahme oder rechnung.

wie schon erwähnt wurde, kommen eigentlich nur zwei möglichkeiten für den vorfall, um dens in diesem thread geht (welcher nicht wirklich etwas mit deinem problem zu tun hat), in frage: entweder es war einfach nur ein missgeschick und es wurde aus versehen das falsche mainboard verbaut, was einem fachhändler zwar niemals passieren sollte aber zumindest halbwegs entschuldbar ist und sei es nur aufgrund der masse an einzelverkäufen, der so ein onlineshop ausgesetzt.

oder es wurde tatsächlich vorsätzlich das falsche teil verbaut, weil davon ausgegangen wird, dass der käufer sich eh nicht so gut auskennt bzw überhaupt erst keinen unterschied merkt, ob denn jetzt auch genau die teile drin sind, die bestellt wurden. solche "unerfahrernen" käufer könnte man zb dadurch identifizieren, dass sie den systemzusammenbau mitbestellen. denn das sind meistens halt auch die leute, die einfach nur einen laufenden pc haben wollen und zufrieden sind, wenn er das tut, was er soll. und im normalfall würde einem solchen nutzer auch nie auffallen, ob jetzt (drastisch gesagt) nur ein billig asrock board oder doch ein hochwertiges board drin ist. oder ob tatsächlich der bestellte, teure markenram und nicht nur ein billiges gleichgetaktetes modell verbaut wurde.
weshalb solche leute überhaupt so teure komponenten kaufen, obwohl sie auch mit standardware komplett zufrieden wären, sei mal dahin gestellt, zb würde jedes mainboard für 90€ locker ausreichen, um einen core2 auf 3ghz zu takten, da braucht man kein über(teuertes)board für. bezahlt haben sie eben für das teure zeug und sollten es auch bekommen.

aber naja, wie gesagt erst mal hardwareversand drauf ansprechen. kann mir die zweite möglichkeit einfach nicht vorstellen, weils zu dreist und dumm wär von so einem bekannten shop.
 
Deiner Meinung schließ ich mich an, aber meinste du nicht du siehst das ganze etwas arg pauschal?
 
Hatte fast das gleiche Problem mit Mindfactory, nach 8 Monaten gemerkt, dass mein Board eine andere Revision hat als in der Bestellbestätigung und in der Rechnung angegeben.

Bei Mitteilung gabs ne 0815 Antwort - sie Garantieren keine Revisionen usw.

Revision ist aber dennoch fett auf der Rechnung vermerkt.
Mehrfach drauf hingewiesen (nach juristischer Beratung) und der sry "Kackladen" hat einfach nicht reagiert.

Board ist inzwischen verkauft aber um wieder zum Thema zu kommen: Du bist im Recht.
3 E-Mail Anfragen senden, evtl. anrufen. Wenns nicht fruchtet ab zum Anwalt und dann mal schaun.

Viel Glück.

P.S. Ich kontrolliere nun bei Erhalt alles genaustens....
 
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