Hat der Desktop-PC im Massenmarkt ausgedient?

Mahdahun

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Hallo liebe Endanwender,

in Zeiten, in denen "Computer" für den Consumer immer kleiner, leistungsfähiger und günstiger werden: Wird da der klassische Desktop-PC aus dem Massenmarkt allmählich verschwinden bzw. eine Nischenrolle einnehmen? Wir haben heutzutage eine große Anzahl an unterschiedlichen elektronischen Endgeräten zur Auswahl: Smartphones, Tablets, eReader, Notebooks, Nettops, Mini-PCs, Thin Clients, PC Sticks, Einplatinen-PCs(z.B. Raspberry Pi), Fernseher mit integrierten Android-PCs, Multimediaplayer, Konsolen usw.! An Cloud-Computing-Streaming wird mittlerweile auch "geforscht".

Braucht der 0815-Konsument (ungleich Technik-Freak!) dann noch einen klassischen Desktop-PC?

Es ist ganz klar, dass "Enthusiasten" weiterhin auf Desktop-PCs zurückgreifen werden, genauso wie Hardcore-Gamer. Für viele Spezialprogramme, die viel Leistung erfordern, wird man weiterhin einen leistungsfähigen PC benötigen. Ebenso Leute, die auf Erweiterungskarten und spezielles Equipment angewiesen sind, z.B. Musiker. Allerdings betrifft das nur einen Bruchteil der Privathaushalte. Für das meiste andere reichen o.g. Gadgets.

Neigt sich also die Zeit der klassischen Desktop PCs ihrem Ende entgegen? Mich würde eure Einschätzung und Meinung zu diesem Thema interessieren!

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/desktop-rechner-verkauf-geht-weiter-zurueck-a-910562.html
 
Der 08/15 Nutzer wird beim PC bleiben, weil er nichts anderes kennt. Weiter sind viele der anderen Geräte in ihrer Bedienbarkeit, Sicherheit und weiteres nicht zu gebrauchen.
 
All deine aufgezählten Alternativen besitzen nicht die Leistung eines klassischen PC-Systems.
 
08/15 braucht doch gar keine Leistung, ich bin erstaunt wieviel Leute am Smartphone und Tablet machen, der große Rest von Privatanwendern wird Laptops nehmen, die preislich ansprechender als Gesamtsysteme sind, inzwischen gut laufen, leicht und portabel sind.

Von daher wird das Schrumpfen des Desktopmarktes fortschreiten, auch wenn NUCs als Office-PCs teilweise noch eine kleine Gegenströmung bilden, sind große PCs für viele Leute nicht mehr notwendig.

(Aussterben wird der Bereich aber noch lange nicht, dafür steckt auch viel zu viel Geld drin)
 
Wo Leistung wirklich oder augenscheinlich gebraucht wird, wird es das PC System, den Desktop-PC, die Workstation auch weiterhin geben. Im Massenmarkt verschiebt es sich ja schon seit Jahren hin zu Laptops. Was mit Tablets, Convertables etc die nächsten Jahre kommt könnte spannend werden.
 
Videobearbeitung (für die Filme von der Familie), Spiele. Diese 2 Dinge allein sichern schon das Überleben des Desktops. Da sind dann vielleicht eher Notebooks/Tablets am Aussterben weil sie zu Convertibles werden.
Der Office PC wird auch nicht verschwinden auch wenn er immer kleiner und billiger wird, aber solange es Büros gibt, gibt es Office PCs.
 
Du hast vergessen zu erwähnen, das die News von 2013 ist.

Und nein, der Desktop wird auch 2016 nicht aussterben.
 
Meiner Meinung nach schon. In Zeiten von Smartphones mit immer stärken Prozessoren und Tablets die einen Laptop fast vollständig ersetzen. Dazu kommt dass 8 Jahre alte Laptops mit einer SSD wieder flott gemacht werden können. Des weiteren stagniert auch der Markt, eine CPU von 2008 reicht mehr als für Office und Surfen und wenn man eine CPU aus der Sandy Bridge Reihe hat, die immerhin auch schon 5 Jahre alt ist, kann man mit dieser Leistungsfordernde Spiele spielen.

Bin gespannt wie das auf Dauer Intel, Nvdia, AMD Handhaben werden, bei den ersten zwei genannten mache ich mir keine allzu großen Sorgen, bei dem dritten im Bunde leider schon....

In Büros, Firmen reicht dann meist auch ein mini PC....
 
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Der 0815-Konsument ist mMn mit einem Notebook am Besten bedient.

Desktop-PC: "unnötig groß"
MiniPCs/Thin Clients/PC-Sticks: "wozu wenns auch Notebooks gibt, den kann ich auch rumtragen"
Notebook: "alles drin, vollwertiges Windows-OS, mobil mit Akku, genug Power auch für kleinere Spiele oder Bearbeitung"
Tablet: "Das ist doch ernsthaft kein PC-Ersatz"
Smartphone: "Lächerlich damit was Anspruchsvolleres zu machen"
Konsole: "Man kann damit nicht wirklich was machen außer zocken und Fernsehen"
 
Desktops waren eigentlich nie wirklich Massenmarkt. Es gab halt kaum Alternativen oder sie waren nicht erschwinglich. Die aktuelle Entwicklung war eigentlich schon immer absehbar. Für das was ein 0815 Haushalt macht sind Desktops halt oversized. Da reicht ein mobiles Gerät, dass nicht viel Platz einnimmt oder notfalls im Regal verschwindet.
 
Was sich aus der Konvergenz, welche Canonical seit Jahren propagiert, entwickelt wird spannend.

Mir gefällt der Gedanke, dass es ein Gerät (wohl Smartphone) gibt und je nachdem in welche Dockingstation ich es packe wird es zum Notebook oder Desktop.
 
In gewissem Maße werden wohl Geräte, die mehrere Dinge gleichzeitig beherrschen den klassischen Desktop verdrängen.
Besonders zu nennen ist da die alternative leistungsfähiger Notebooks.
Allerdings werden gadgets für spezialbereiche interessant.
So sind hier zu Hause mein System aus der Signatur als gaming und Workstation, ein klassischer Desktop mit extra Soundkarte als musikrechner (Aufnahme Schnitt etc.)
Mein Laptop (bequem surfen und schreiben auf der couch), der Laptop meines Vaters (gleicher anwendungszweck), mein rpi (streaming Station mit kodiert am Fernseher) und das Tablet meiner Mutter (solitaire spielen etc) im Einsatz.

Allein das zeigt, wofür manche Dinge spezialisiert oder allgemein eingesetzt werden.
 
Der Markt verändert sich wie er es seit jeher getan hat. Heute schneller als früher.

Die Frage ist weniger ob, sondern wohin und wie schnell. Alle computer, die früher für ICQ und msn benutzt wurden, wurden heute durch Handys ersetzt. Hardware technisch könnten die meisten Office PCs auf dem Handy laufen. Wenn irgendwann die Software stimmt, werden sie das auch bestimmt. Für jede sichtbare grafische Leistungssteigerung benötigt man exponentiell mehr Leistung, was dazu führt, dass deutlich langsamere Handy gpus nicht wirklich viel schlechtere Grafik liefern als Desktop GPUs (in einem gewissen Rahmen). Längerfristig können wir uns also vielleicht auch auf einen Android steam Client einstellen.

Server werden bei weniger kritischen Daten schon jetzt in die cloud gelegt.

Solang es noch Nutzer gibt, wird es den PC geben. Wenn ich aber alles auf einem Gerät haben kann (vermutlich die Zukunft des smartphones), warum soll dann noch irgendwo ein PC stehen? Bildschirm Maus Tastatur usw. kann man ja anschließen.
 
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Ich glaube der 08/15-Konsument hat schon seit Ewigkeiten keinen Desktop mehr sondern sitzt am Laptop.
Ehrlich gesagt habe ich in meinem Bekannten- und Freundeskreis noch nie jemanden mit Desktop gesehen, es sei denn erst ist Zocker oder es war ein Mac.
 
Größere Desktop-PCs haben meiner Ansicht nach vor allem folgende Vorteile:
- Zuschnitt des Rechners genau nach den eigenen Bedürfnissen
- sehr gute Erweiterbarkeit je nach akuellen Bedürfnissen
- modularer Aufbau => Möglichkeit des Austausches von defekten Teilen
- sehr gute Kühlmöglichkeiten => Leistungsfähigere Hardware einsetzbar und geringere Geräuschentwicklung

Da diese Vorteile sehr relevant sind, wird der Desktop-PC auch für den Durchschnittanwender interessant bleiben.

Außerdem verkauft Aldi ja auch weiterhin Desktop-PCs.
 
Komische Frage. Gibt es überhaupt soetwas wie einen Massenmarkt? Das muss jeder für sich selbst entscheiden was er braucht. Ich z.B. möchte nicht auf einen PC verzichten. Schon allein weil mir der Bildschirm auf dem Tablet, Notebook oder Smartphone zu klein ist und eine richtige Tastatur fehlt.
 
Leistungsstarke Systeme werden immer kleiner. Selbst Enthusiasten Gamer Hardware lässt sich heute mit etwas Geschick in einem ITX-Case unterbringen.

Ich denke dahingehend werden High-End-Systeme einfach immer kleiner, aber der Desktop wird uns noch eine ganze Weile erhalten bleiben, wenn auch im unkoventionellen Sinne.

Mittlerweile haben Tablets genug Rohleistung um so manchen Office-Rechner zu ersetzen.
 
desktop pc's müssen nicht klobig sein. mit den formaten µatx und mini-itx lassen sich dezente und zugleich leistungsstarke systeme aufbauen.
 
Desktop PCs werden halt vielleicht in der Zukunft immer kleiner werden. Wahrscheinlich reicht irgendwann alleine ein kleiner Prozessor(CPU) um fast alle Rechenaufgaben zu übernehmen. Dann wird man sich fragen, wozu man früher so große Desktopgehäuse gebraucht hat. :)
 
Ich glaube der 08/15-Konsument hat schon seit Ewigkeiten keinen Desktop mehr sondern sitzt am Laptop.
Ehrlich gesagt habe ich in meinem Bekannten- und Freundeskreis noch nie jemanden mit Desktop gesehen, es sei denn erst ist Zocker oder es war ein Mac.

Das kann ich bestätigen. Selbst der Fachinformatiker für Systemintegration in meinem Freundeskreis besitzt keinen Desktop PC mehr.
Verschwinden wird der Desktop PC wohl nicht, aber die Verkaufszahlen werden wohl weiter zurückgehen.
 
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