Hat der Desktop-PC im Massenmarkt ausgedient?

die nächsten 10 jahre wird der desktoprechner mind. noch existieren..

mit virtual reality und immer stärker werdenen smartphones, kann dies danach schnell anders aussehen.
in 10 jahren werden smartphones mind. 10x so schnell sein ..

(wobei virtual reality erstmal viel leistung brauchen wird)
 
Mahdahun schrieb:
An Cloud-Computing-Streaming wird mittlerweile auch "geforscht".
Hier gibt es Probleme, die derzeit nicht gelöst sind:
  • Down-/up-Load
  • Daten-Sicherheit
Mahdahun schrieb:
Braucht der 0815-Konsument (ungleich Technik-Freak!) dann noch einen klassischen Desktop-PC?
Wer definiert den 0815-Konsument und dessen Anforderungen?

Für Personen die nur Medien (Musik, Videos) konsumieren, reicht ein mobiles Gerät. Bedingt durch seine Größe sind dem Einsatz eines Smartphone Grenzen, wie Bildschirmgröße, Leistung, usw., gesetzt. Beim Tablet sind die Grenzen nicht so eng. Bereits das schreiben längerer E-Mails auf der Bildschirmtastatur macht aber keinen Spaß mehr. Besserung bringen die Convertibles, die sich auch für Office-Arbeiten eignen, wenn der kleine Bildschirm ausreicht und nicht stört. Wer mehr Leistung benötigt und ein mobiles Gerät benötigt, greift zum Notebook. Wer den Platz nicht hat und zwingend ein mobiles Gerät benötigt, kann sogar ein Workstation Notebook kaufen, wenn er gewillt ist, den hohen Preis zu bezahlen.

Problematisch bei Smartphones und Tablets ist, dass diese meist entsorgt werden, wenn die Leistung nicht mehr ausreicht, der Akku ersetzt werden müsste oder diese nach Ablauf der Garantie defekt sind - Elektroschrott. Hier schneidet ein Notebook und vor allem PC besser ab.

Ein weiterer Punkt ist, der Komfort wenn längere Zeit am Bildschirm gearbeitet werden muss, wird selbst beim Notebook ein externer Monitor, Tastatur und Maus benötigt. Bin mit einem Kollegen einig, dass wenn das Notebook nur gelegentlich mitgenommen wird, ein PC mehr Sinn macht, da für unterwegs meist wieso ein Smartphone vorhanden ist.

Habe damals nur kurz überlegt ein Workstation Notebook zu kaufen. Habe mich dann für eine richtige Workstation und ein Tablet mit Windows entschieden, was zusammen den gleichen Betrag gekostet hat. Die Workstation hat den Vorteil, dass sie fast vollständig auf/umgerüstet werden kann. Beim Notebook könnte nur der Arbeitsspeicher und die Festplatte gewechselt werden und selbst hier besteht ein Limit.

Immer diese Marktforschungsunternehmen die das grenzenlose Wachstum propagieren. Ein PC der vor fünf Jahren erworben wurde, wird doch nur noch ersetzt, wenn er nicht mehr repariert werden kann. Der Tablet-Markt stagniert, da die meisten ein Smartphone haben und sich die Frage stellen, wofür noch ein Tablet. Selbst im Smartphone-Markt zeigt sich, dass es nicht mehr so weiter geht. Selbst Apple geht von fallenden Verkaufszahlen aus. An alle Marktforschungsunternehmen nichts in der realen Welt ist endloss - es gibt Grenzen.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
Ich persönlich zum Beispiel finde die Vorstellung eines Desktop-PCs schon seit längerer Zeit unattraktiv:

Eine sperrige Kiste die bis auf Grafikleistung keine merkliche Mehrleistung bietet, nur mit viel Aufwand an andere Ort gebracht werden kann, nur mit externem Zubehör bedient werden kann (Display, Tastatur, ...), bei einem Stromausfall direkt ausgeht, vergleichsweise viel Strom verbraucht, die Synchronisation von Daten erschwert und dazu noch das Flair der 2000er verbreitet.

Ich arbeite deshalb nur noch mit Notebooks. Lenovo Y50-70 sowie MacBook Pro. Letzteres hat Übigens ein 3K-IPS-Display, einen Haswell i7 mit 8 Threads, eine PCI-Express SSD mit 1,5 GByte/s, ist also besser als 99% aller Desktop-Kisten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Letztlich hat sich in den letzten Jahren nicht viel verändert.

Für Spiele, Videobearbeitung und andere rechenintensiven Anwendungen bleibt der Desktop die erste Wahl. Notebooks haben hier nach wie vor Defizite in Preis/Leistung, Wärmeabfuhr und Ergonomie.

Das Notebook hat den Desktop beim häuslichen PC, der nicht in die erste Kategorie fällt weitgehend verdrängt. Es ist einfach mobiler und platzsparender und die Leisung reicht aus.

Und dann ist da noch der Office-PC. Der wird aus den Büros dieser Welt auch nicht so schnell verschwinden, da er ergonomischer und zuverlässiger ist als ein Notebook.

Die anderen Geräte wie Smartphone, Tablet und Konsole sind meist eher Zweitgeräte und ersetzen PC/Notebook nicht.
 
Benjamin6972 schrieb:
In Zeiten von Smartphones mit immer stärken Prozessoren und Tablets die einen Laptop fast vollständig ersetzen.

Viel Spaß beim Schreiben/Anfertigen von z.B. Briefen, Excel-Tabellen, Stöbern in Online-Shops, Lesen in Foren, Internetrecherche etc.
Wie macht man das sinnvollerweise mit dem Smartphone?
Auch Tablets sind dafür nicht geeignet aufgrund fehlender Tastatur.
 
R4Z3R schrieb:
Eine sperrige Kiste die bis auf Grafikleistung keine merkliche Mehrleistung bietet, nur mit viel Aufwand an andere Ort gebracht werden kann, nur mit externem Zubehör bedient werden kann (Display, Tastatur, ...), bei einem Stromausfall direkt ausgeht, vergleichsweise viel Strom verbraucht, die Synchronisation von Daten erschwert und dazu noch das Flair der 2000er verbreitet.

Nur Grafikleistung? Den wichtigsten Mehrwert hast du komplett vergessen: Ergonomie!
Du hast bei Desktop-PC einen 24" Monitor und kannst diesen inkl. Tastatur und Maus in nahezu alle Himmelsrichtungen verschieben. Beim Notebook hat alles seine starre Position, inkl. deiner Muskulatur. Herzlichen Glückwunsch.

Und ich weiß ja nicht in welchem dritte Welt Land du wohnst, aber hier ist der Strom in den letzten 3 Jahren erst einmal ausgefallen.
 
Ich habe über die Jahre schon viele Geräteklassen neben dem Desktop verwendet. Sämtliche Mobilgeräte haben jedoch nicht den Desktop verdrängt, sondern sich gegenseitig.
Diese Entwicklung ist eigentlich offensichtlich, denn kein Mobilgerät kann einen ähnlichen Nutzwert bieten wie ein Desktop.

Ein banales (und wahrscheinlich schlechtes XD) Beispiel: Selbst wenn immer mehr Anbieter des täglichen Bedarfs in die Nähe der eigenen Wohnung kommen, wird man sein Auto dennoch nicht verkaufen, schließlich kommt man in eine 100 km entfernte Stadt dann doch nicht zu Fuß.

Für den Privatmann, der wirklich nichts weltbewegendes macht, ist ein Laptop, also ein Mittelglied zwischen richtigem Desktop und richtigem Mobilgerät, heutzutage sicherlich vollkommen ausreichend. Allerdings sehe ich einen Laptop ebenfalls als eine Art Desktop, schließlich sind Hardware und Software weitestgehend identisch, das Prinzip/Konzept bzw. die Idee (oder wie auch immer man das nennen möchte) ebenso.
Nur wird das Ganze in eine andere Form gebracht, die für einen Heimanwender einfach praktischer ist als ein Desktop. Ein professioneller und/oder gewerblicher Anwender hingegen braucht den Desktop, da die Nachteile irrelevant und die Vorteile (sehr) relevant sind.
Laptops und Desktop würde ich daher als "Basisstationen" für den jeweiligen Typ Anwender bezeichnen. Mobilgeräte sind daher nur Erweiterungen, die eben je nach Technologie variabel sind.

Für Zuhause ist also wie oben beschrieben die Annahme, dass Laptops mittel-/langfristig die Desktoprechner ablösen werden, durchaus plausibel. Allerdings denke ich auch, dass dabei der Laptop selbst von Surface bzw. Surface-artigen Gerätetypen abgelöst werden wird, da diese den Grundgedanken des Laptops aufgreifen, dabei aber noch praktischer sind, indem sie zwei Gebiete abdecken, und in Zukunft der Leistungs- und Ausstattungsunterschied zum Laptop vernachlässigbar werden wird. Einer solchen Entwicklung würde auch das normale Tablet zum Opfer fallen, wo wir wieder bei meinem ersten Satz wären.
 
Der Klassische schwere Klotz im Wohnzimmer, wird niemals aussterben.

Wenn wir uns mal zurück erinnern an unsere Kindheiten, dann wissen wir, das alles mal in groß angefangen hat.
Es wird vllt irgendwann nicht mehr der Klassische Desktop 12-Kant-Kübel sein, aber wir werden immer vor eine art Würfel sitzen, der immer zuhause im Wohnzimmer liegt und nicht mitgenommen werden kann, und auf den wir drauf starren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Viel Spaß beim Schreiben/Anfertigen von z.B. Briefen, Excel-Tabellen, Stöbern in Online-Shops, Lesen in Foren, Internetrecherche etc.
USB Hub und Bildschirm anschließen oder continuum von Microsoft nutzen. Damit geht es nur noch um die Software Umsetzung, wie ich schon am Anfang erwähnt habe. Geht mit tablets natürlich genauso. Von der Leistung her reicht das, und auf Windows Phone läuft Office auch gut.
 
Zurück
Oben