Haus ist "opal-geschädigt" - was ist das genau?

das opal ging, ähnlich wie FTTC bis in den keller... dort ging es an die zB 8 parteien im mietshaus - imho :D

ab dem keller lagen natürlich kupferleitungen bis in die wohnungen... darüber wurde telefoniert und mit 56kbit/s im internet gesurft, auch ISDN war möglich - mehr aber nicht

opal ist eben nicht abgeschaltet... steht doch in dem von mir verlinkten artikel :-/ die opal technik verrichtet nach wie vor ihren dienst... dadurch bekommt der TE in dieser wohnung wohl kein DSL

dich verstehe ich nicht aber vllt verstehst du jetz mich xD
 
OK alle unklarheiten beseitigt,dass OPAL noch läuft hab ich aus dem Artikel scheinbar "ausgeblendet".
In den Wirren meines Gehirns hat sich irgendwie festgenagelt, dass man über die Glasfaserleitung ja eigentlich garnicht Telefonieren kann, was natürlich kompletter Quatsch ist.
Daher dachte ich die ganze Zeit da muss ja irgendwie eine Seperate Kupferleitung liegen ( was ebenfalls Quatsch wäre ).

Dadurch, dass ich dachte, da würde eine 2te Kupferleitung liegen, erschien es mir nur Logisch, dass man da auch DSL drüber empfangen kann.^^

Naja, man lernt nie aus :) nagut in ~2Jahren ist die Ausbilung vorbei xD
 
doch mittlerweile hat die telekom angefangen die opal gebiete mit kupfer zu überbauen... sonst hätte auch ich keine 16000 anliegen :D die glasfasern wurden einfach gekappt und kupfer geht jetz parallel in den keller... darf man eigtl keinem erzählen :D
 
Wenn das Problem nur bis zum KvZ bestände währe es vermutlich keins, da man das mit relativ geringem Aufwand überbauen könnte.
Problematisch ist wohl die Glasfaserleitung bis zum Haus. Was mich jedoch wunder ist, dass ein analoger Kabelanschluss Hinderungsgrund für Internet über Docsis sein soll.
 
Na gut das wir das geklärt haben^^ sonst wär ich die nächsten 2 Jahre mit dem Fehlwissen rumgelaufen ;D

cartridge_case schrieb:
darf man eigtl keinem erzählen
Naja, da ich beim Rosa Riesen Arbeite jukt mich das jetzt nicht so sehr^^
 
Bei mir liegt der Downstream irgendwo um 400 Mhz. Und gerade in den Gebieten wo die Telekom kein DSL oder nur langsames anbieten kann haben die Kabelanbieter ausgebaut um ein paar Kunden abzugreifen.
Würde also da nochmal nachhaken
 
Kann eigentlich jeder Anbieter selber entscheiden, wo er die DS Kanäle hinlegt.Nur die US sind aufs untere Frquenzband beschränkt
 
Definitiv die Wohnung nicht mieten. Du stehst da am Ende ohne DSL und Kabel-Internet.
Und UMTS ist kein Vergnügen, sage ich dir.
 
Okay jetzt nochmal auf Deutsch :D Die Kabel liegen in der Straße, es handelt sich um veraltete Glasfaserkabel die heute nur noch zum Telefonieren und ISDN reichen und man müsste die Straße aufreißen um an DSL zu kommen? :D
 
Genau, wenn du DSL willst muss die Straße aufgerissen werden.
Wies mit coax aussieht weiß ich nicht.
 
So liest sich das. Das veraltete Glasfasernetz - oder besser gesagt die veraltete Technik - verhindert wohl aus Rentabilitätsgründen ein wandeln auf DSL/VDSL, obwohl sich das für mich ähnlich anhört wie die FTTN-Lösungen bei VDSL/2.

Offenbar lassen sich diese Glasfaserkabel nicht so beschalten wie die die aktuell verlegt werden.

So ist es wohl billiger die Straßen aufzureißen und neue Kabel zu verlegen. Ja, es scheint zu stimmen, wenn du da einziehst kannst du nur darauf hoffen das bald andere Kabel verlegt werden im Ort.
 
rooney723 schrieb:
Opal ist nen Glasfaseranschluss, der heute nicht mehr genutzt wird, weil der Telekom die passenden Vermittlungsstellen fehlen
Unsinn.
1. OPAL ist eine Technische Übertragungseinrichtung Vst -> Apl
2. OPAL ist nach wie vor in einigen Ortsnetzen im Einsatz
3. Es hat nicht mal ansatzweise etwas mit fehlenden passenden Vermittlungsstellen zu tun, da es, wie erwähnt, nur eine Übertragungstechnik von jeder beliebigen Vermittlungsstelle zum Apl ist, es fehlt lediglich die Verbindung zum Kupfer- Hvt (Sonderanschaltungen von Datenleitungen und Co, die über die Channelbank physikalisch geschaltet werden, mal außen vor)
OPAL Technik gibt/gab es von verschiedenen Herstellern. Es ist überall dort mit Kupfer überbaut worden, wo der jeweilige Hersteller für die passende Breitbandtechnik Preise wollte, die weit über den Kosten des Kupferüberbaus lagen. Wo das nicht der Fall war, wurde auf Breitband OPAL umgebaut, in dem Fall kommt auch der DSL Anschluß über OPAL.
cartridge_case schrieb:
das opal ging, ähnlich wie FTTC bis in den keller... dort ging es an die zB 8 parteien im mietshaus
Nö, Indoor ONUs gibt/gab es nur in größeren Häusern, bei denen sich deren Aufbau gelohnt hat. In Gegenden mit Siedlungscharakter waren/sind Outdoor ONUs in Betrieb.

Und nach diversen Auskünften der Glasfaserexperten von Technik/Netze in unserer Region haben die für OPAL genutzten Glasfasern die gleiche Wellenlänge, wie die für FTTH/FTTB genutzten, ließen sich im Falle eines Ausbaus also nutzen. Das problem liegt einfach darin, daß es zu wenige sind, logisch. FTTH/FTTB ist ein Sternnetz, da sind die 2-4 Fasern pro (ehemaliger) ONU etwas wenig.
 
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Alles klar, vielen Dank. Schade dass man nicht so Leute wie euch an der Hotline erwischt. Wenn ich denen mein Problem erkläre sagen die: ":watt:? oral geschädigt? Nie gehört..." :heul:
 
Das sind in der Regel auch keine Techniker, nur selten sitzt da jemand der mal draußen war...
Das darf man auch nicht vergessen...
 
Mein Tipp: Beim zuständigen Kabelanbieter (MDCC, Telecolumbus, KDG oder wer auch immer bei dir zuständig ist) fragen ob die was schalten können.
Falls nicht, andere Wohnung suchen. auf irgendwelche Verspechungen, dass OPAL überbaut wird würde ich mich nicht verlassen
 
WTF? Ich hab jetzt das erste mal von OPAL gehört und verstehe ich das richtig: Die haben Glasfaser ausgebaut und dann auf Grund von DSL verworfen? Und jetzt weigern sie sich DSL anzubieten weil sie indem Bereich mit Glasfaser-Beta-Test verkackt haben? Geht's noch?

Und: nix für ungut, aber solange Leitungen liegen kann man spätestens durch Medien-Converter, Multiplexer/Demultiplexer und Switches eigentlich alles realisieren...

Siehe auch: http://www.teltarif.de/internet/glasfaser/opal.html
Richt für mich nach faulen Ausreden...

MFG, Thomas
 
HighTech-Freak schrieb:

Dabei geht es weniger um die Realisierbarkeit irgendeiner Verbindung sondern viel mehr um die Wirtschaftlichkeit und die Homogenität des Netzes. Wenn auf FTTH/FTTB ausgebaut wird, dann geschieht dies großflächig und nicht nur in einem einzigen Haus.
 
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