HDMI-Kabel 8m, für TV/3D zum Reciver Yamaha, welches? Audioquest 150€? Oder NoName?

florian. schrieb:
3D braucht mehr Bandbreite als nur FullHD, daher müssen die Kabel auch besser sein
falsch, 3D in FullHD mit 24hz braucht weniger Bandbreite als ein 2D FullHD Signal mit 60hz.

Hab übrigens auch noch ein "altes hdmi1.3" kabel 10m, war ca 15 euro damals und das macht fullhd 3d und sogar 2d fullhd mit 60hz.
 
Habe ein (No-Name) 15m HDMI Kabel. Das hat bei gewissen Farben rote Pixelfehler, obwohl es relativ dick ist, war aber günstig. Soviel dazu, dass digital keine Bildfehler verursachen kann, was übrigens allgemein völliger Blödsinn ist, natürlich können auch bei digitalen Signalen Leitungsverluste auftreten (wenn auch geringer als bei analog). Die binäre Argumentation würde nur aufgehen, wenn das gesamte Bild als eine 1 oder eine 0 gesendet wird. Das besteht aber aus tausenden 1en und 0en und wenn davon halt welche vertauscht werden dann is das Bild kaputt. Bildrauschen gibts daher auch bei digitalen Signalen (lesenswert dazu bzw. auch bzgl. HDMI Bezeichnungen Kabel: http://www.burosch.de/technik/400-hdmi.html). Das genannte Kabel geht vom AVR zum TV. Dann habe ich ein 1,5m Kabel vom HTPC zum AVR. Das 15 € 1,5m Kabel verursacht auf der Länge von 1,5m deutliche Bildfehler. Ein No-Name 5m Kabel (deutlich länger und dünner) verursacht diese Fehler nicht (unter exakt gleichen Bedinungen und Kabelverlegung). Lustig ist übrigens auch, dass wenn ich anstatt dem TV meinen Dell-Monitor an das 15m Kabel anschließe ich bei gleichem Bild diese Fehler nicht habe. Es scheint also nicht nur auf das Kabel, sondern auch auf die Quelle und Senke anzukommen, außer mein TV hat einen Fehler (müsste ich in der Tat mal testen^^):D

Bei meinem Antennenkabel wars übrigens genau umgekehrt. Mit einem No-Name Kabel konnte ich keine HD-Sender empfangen. Mit einem teureren No-Name Kabel konnte ich ZDF-HD ab und zu mal empfangen (ARD gar nicht). Jetzt habe ich das: http://www.amazon.de/gp/product/B0018884LK/ref=oh_o02_s00_i00_details und keine Probleme. Hier hat sich also der Mehrpreis gelohnt (der Preis ist mMn auch gut)...

Deshalb mein persönliches Fazit: Glückssache. Ich habe bisher immer günstig gekauft und wenns Probleme gab eine Stufe treurer ein Markenkabel probiert. Problem bei mir ist, dass das Kabel an der Steckdosenleiste und WLAN-Router und allem möglichen anderem Kram direkt vorbei geht. Das ist mit Sicherheit nicht optimal. Wenn das bei dir nicht der Fall ist hast du wahrscheinlich auch mit günstigeren Kabeln Glück. Prinzipiell glaube ich aber schon daran, dass man ab einem gewissen Preis die Wahrscheinlichkeit steigt, dass man mit dem Kabel glücklich ist. Je nach Bedingungen ist der Preis halt höher oder niedriger...
 
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Danke für die Links bzgl. Qualitätseinbußen bei unzureichender digitaler Übertragung.
Demnach treten tatsächlich erstmal Bildfehler auf (insb. Pixelfehler, die wie Rauschen aussehen), bevor das Bild komplett ausfällt.
 
Es ist immer wieder erstaunlich wie viele Leute meinen, bei einer digitalen Übertragung gäbe es nur ein Bild oder gar keines. Daher vielen Dank an florian für den Link. Viellicht lesen es sich ja ein paar Leute durch.
Man sollte sich einfach klar sein, dass es sich um die digitale Übertragung eines analogen(Zeit- und Werte kontinuierliches) Signals handelt. Erst am Empfänger wird durch Abtastung und Quantisierung wieder ein digitales (Zeit- und Werte diskret) Signal erzeugt. Treten durch Störeinflüsse jetzt Amplitudenänderungen oder zeitliche Verzögerungen auf, wird das Signal falsch "interpretiert" und es entstehen Bitfehler, die zwar in einem gewissen Masse durch die Kanalcodierung abgefangen werden können, aber zu unschönen Artefakten führen, falls sie überhand nehmen.

Von daher ist es nicht egal welches Kabel man nimmt. Gerade wenn eine hohe Bandbreite benötigt wird.
Allerdings sollte man auch daran denken, dass ein teueres kabel nicht automatisch besser ist als günstigere.
 
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