HGST HUS726020ALE610 2 TB Vor- Nachteile? Empfehlenswert?

CoupeS2

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Hallo,

was haltet Ihr von der HGST HUS726020ALE610 2 TB?

Einsatzzweck:
Desktop PC mit Betriebssystem auf SSD als Arbeis/Archivlaufwerk

Sind von diesen Platten auch aufbereitete im Umlauf oder nur neue?
Hab leider erst kürzlich schlechte Erfahrungen gemacht.

Wichtig ist mir vor allem hohe Qualität des Laufwerks und Datensicherheit.

Meine vorigen Platten liefen im RAID0 12000 Stunden in 5 Jahren ohne Fehler,
was kann ich da von einer HGST 7K6000 erwarten?

Gruß
Max
 
HGST ist Hitatchi und tocherunternehmen von WD, an sich nix auszusetzen als "datenplatte" jedoch hatte ich bei meinen diversen 1TB platten ein unangenehmes rattern wenn das OS drauf lief, durchweg bei allen leider. so das ich die dann in ein externes gehäuse oder eben als datengrab nur benutzt habe. gib mal bei google ein, was erfahrungen so ausspucken... denke die werden ähnlich sein wie meine
 
Natürlich ist das eine super Platte. Evtl. für einen Desktop PC nicht gerade leise.


Bzgl. Original: Achte auf verschweißten Antistatikbeutel mit Logo drauf. Aber ich denke nicht, dass da zurückgesetzte im Umlauf sind. Denn das Modell ist sehr neu. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Du kannst bei keinen Hersteller sicher sein, dass es keine Probleme gibt, also wichtige Daten immer sichern. Meiner Erfahrung nach waren wd Platten immer die leisesten. Hatte aber sonst nur Seagate in den letzten Jahren.
 
CoupeS2 schrieb:
was haltet Ihr von der HGST HUS726020ALE610 2 TB?
Das wäre die HGST Ultrastar 7K6000 ISE 512e 2TB, SATA 6Gb/s (HUS726020ALE610/0F23009) ab € 138,58, die Serie gibt es noch nicht so lange, da musst man nicht so große Sorgen habe ob die gebraucht ist, trotzdem würde ich nach Erhalt nicht nur die S.M.A.R.T. Werte sondern auch die Logs auslesen.
CoupeS2 schrieb:
Einsatzzweck:
Desktop PC mit Betriebssystem auf SSD als Arbeis/Archivlaufwerk
Wie viele gelesene und Geschreibe Daten kommen denn da so im Jahr zusammen? Die Ultrastar scheint mir da etwas oversized für den Zweck, wenn es nicht wirklich so ist, dass die dann dauernd lesen oder schreiben wird.

CoupeS2 schrieb:
Sind von diesen Platten auch aufbereitete im Umlauf oder nur neue?
Das ist eine Enterprise Nearline und die hat 2TB, genau die Art von HDDs von der die meisten Gebrauchten um Umlauf sind und das dürfte kein Zufall sein, denn vermutlich unterstützten die Controller in den Rechenzenten aus denen die kommen keine größeren HDDs als 2TB. Die meisten Gebrauchten stammen ja aus den Jahren 2010 bis 2012, die haben ihre normale Dienstzeit hinter sich gebracht, die 7K6000 ist seit Sep. 2014 bei Geizhals gelistet und das dürfte auch mit dem Erscheinungsdatum hinkommen, die könnte aber trotzdem als Ersatz für ausgefallene ältere HDDs noch genutzt worden sein und daher würde ich eben auch prüfen, ob es dort verdächte Logeinträge gibt. Wenn das Rechenzentrum dann ein große HW-Upgrade fährt, werden dort sicher Platten mit größeren Kapazitäten Einzug halten und auch die noch recht jungen 2TB Platten die erst später in den Dienst gestellt wurden um Ausfälle zu ersetzen, fliegen dann mit raus.
CoupeS2 schrieb:
Meine vorigen Platten liefen im RAID0 12000 Stunden in 5 Jahren ohne Fehler,
was kann ich da von einer HGST 7K6000 erwarten?
Die Ultrastar hat die Zulassung für den Dauerbetrieb und 5 Jahre Garantie, die kann in der Garantiezeit also fast 44.000 Betriebsstunden machen. Trotzdem sollte man nicht erwarten, dass sie bei nur 2400 Betriebsstunden pro Jahr (bzw. 12000 in 5 Jahren) dann eben auch über 18 Jahre halten muss, die HDDs altern auch wenn sie nicht benutzt werden.

Wenn Du Sicherheit willst, denke an die Backups und daran diese schön aktuell zu halten und verzichte auf das RAID 0, denn jede HDD kann ausfallen, auch die besten Modelle! Dann dürfte die Ultrastar wohl auch nicht sehr leise sein, zumal bei Zugriffen, denn die ist nicht darauf optimiert leise zu arbeiten, sondern schnell zu sein und schneller geht es, wenn die Köpfe stärker beschleunigt und härter abgebremst werden, was dann aber auch mehr Lärm macht.
 
Abgesehen vom eigentlichen Thema: RAID0? Warum tut man sich sowas an? Wenn dir Datensicherheit wichtig ist, ist das doch wohl das Schlimmste, was man machen kann :D
 
Hallo,

was mir bei WD und Seagate aufgefallen ist sind die vielen negativen Bewertungen
auf Amazon bezüglich Laufwerksausfällen innerhalb kurzer Zeiträume.

Ich speichere viele Daten die ich auf keine fall verlieren möchte, sollte das neue
Laufwerk wirklich ausfallen würde ich es auch ungern tauschen auch wenns auf
Garantie geht. Es sind ja schließlich Bankdaten, Bilder usw. drauf, wer weis
in welche Hände solche Daten gelangen können.

Wir haben seit 1992 einen PC im Haushalt und noch NIE ist eine Platte ausgefallen,
gerade deswegen frage ich mich ob die Qualität heutzutage nachgelassen hat.

Ich hab noch über 10 Jahre alte Platten hier mit TOP Smart werten, obwohl diese
über Jahre hinweg zigmal täglich hochgefahren wurden nur um mal kurz die Mails
zu checken.

Deswegen bin ich zu der Überlegung gekommen das Enterprise-Platten eventuell
verlässlicher sind.

Toshiba gäbs auch noch, diese sind vor allem wesentlich günstiger, nur leider
findet man zu diesen weniger Bewertungen bzw. Erfahrungsberichte.

Gruß
Max
 
Ich habe die 6 TB Version und bei der ist die Kopfbewegung wirklich sehr sehr überdurchschnittlich laut und ich bin jemand den das bisher nie gestört hat und immer möglichst flotte 7200er Platten.
Macht auch im Leerlauf dauernd hörbare Kopfbewegungen.
Dafür praktisch keine Vibration und sehr leiser Motor.
2 TB wird wohl auch leiser sein.

Was das Raid-0 betrifft.
Da man ja sowieso immer Backups haben soll, spricht doch absolut nichts dagegen.
 
Das Raid0 war nur bei meinen bisherigen Platten (2 mal 500 GB), wurde bereits so von Dell gemacht (Studio 8100).

Die neue Platte wird nur als "Single" laufen.
 
CoupeS2 schrieb:
was mir bei WD und Seagate aufgefallen ist sind die vielen negativen Bewertungen
auf Amazon bezüglich Laufwerksausfällen innerhalb kurzer Zeiträume.
Technische Geräte fallen gerade wenn die neu sind besonders häufig aus, dann fällt die Ausfallrate recht bald und länger konstant zu bleiben und dann im Alter wieder stärker anzusteigen, was man als Badewannenkurve bezeichnet.Gerade bei HDD kommt dann auch noch wegen unsachgemäßer Behandlung gerade zu frühen Ausfällen und bei einem Händler der auch nicht selten HDDs wie Bücher verpackt auf den rauen Postweg schickt, wundern mich daher viele frühe Ausfälle in Kundenhand zu beklagen sind. Meine HDDs habe ich immer alle im Laden wie den Ladengeschäften der großen Händler gekauft, nie per Versand.

Von HGST gibt es dieses Video über die Empfindlichkeit und korrekt Handhabung von HDDs, mit dem Empfehlung wie die Umgebung aussehen sollte auf denen mit HDDs gearbeitet wird und sie weisen darauf hin, dass die Schäden sich auch erst später bemerkbar machen können.

CoupeS2 schrieb:
Ich speichere viele Daten die ich auf keine fall verlieren möchte, sollte das neue
Laufwerk wirklich ausfallen würde ich es auch ungern tauschen auch wenns auf
Garantie geht.
Also ich möchte mit dem Auto unterwegs auch nicht wegen einer Reifenpanne liegenbleiben und auf einen Abschlepper warten müssen und ggf. darauf, dass der nächste Reigenhändler wieder öffnet, was mache ich da am Besten: Mich erkundigen mit welchem Reifen die Leute am wenigsten Pannen haben oder mir ein Reserverad ins Auto legen?

Im Kofferraum meines Auto liegt ein Reserverad, wie ist es bei Dir? Wenn Du auch lieber auf ein Reserverad oder vielleicht Run-Flat Reifen vertraust statt alleine auf die Reifen zu setzen mit dem die wenigstens Kunden mit einem Plattfuß beim Reifenhändler ankommen, dann mache es mit Deinen Daten die Du nicht verlieren willst doch genauso und legen vernünftige Backups an! Nicht nur HW-Ausfälle bedrohen die Daten, da gibt es noch einiges mehr was zu Datenverlust führen kann und wogegen nur Backups schützen.
CoupeS2 schrieb:
Es sind ja schließlich Bankdaten, Bilder usw. drauf, wer weis
in welche Hände solche Daten gelangen können.
Dann verzichtet man entweder auf die Garantie oder man verschlüsselt solche Daten, wobei damit das Risiko von Datenverlust steigt, weil die Verschlüsselung am Ende meist nur einen am Lesen der Daten gehindert hat: Deren Besitzer!

CoupeS2 schrieb:
Wir haben seit 1992 einen PC im Haushalt und noch NIE ist eine Platte ausgefallen,
gerade deswegen frage ich mich ob die Qualität heutzutage nachgelassen hat.
Die Technik ist heute eine ganz andere, weil die Datendichten viel höher geworden sind und die Köpfe daher im Teilkontaktbereich arbeiten, was Einfluss auf viele Eigenschaften von HDDs hat, u.a. gibt es daher heute das Workload Rating, denn heute werden die Enden der Köpfe erhitzt damit sie sich ausdehnen und der Abstand wo von 10nm auf 1 bis 2nm gesenkt wird, also in den Teilkontaktbereich und somit ist bei jeder Zugriff auf Daten mit Verschleiß der Karbonschutzschichten auf den Köpfen und Plattenoberflächen verbunden.

HDDs können also ähnlich wie SSDs nur ein bestimmtes Datenvolumen in ihrem Leben übertragen und dann sind sie aufgeschliessen und gehen kaputt und während bei SSDs nur das geschriebene Datenvolumen zählt, ist es bei HDD auch das gelesene. Und genau wie bei SSDs ist die haltbarere Lösung nicht die billigste und es gibt Abstufungen zwischen sehr haltbar und sehr billig, ähnliches gibt auch für die Lager, Motoren etc. Die Modellvielfalt ist nicht dem Marketing (alleine) geschuldet, es werden auch technische Unterschiede gemacht, die besten sind am teuersten, wie z.B. die Ultrastar und die vertragen auch am meiste, können aber nicht zwangsläufig auch alles am Besten, so sind z.B. nicht besonders leise.

Die billigsten HDDs sind die Desktop HDDs und die können auch am wenigsten, die sind heute sehr auf hin optimiert und für viele Bereiche nicht mehr brauchbar, für die ihre Vorgänger nicht getaugt haben, schau Dir mal die Entwicklungsgeschichte der Barracuda Reihe an, da sieht man es schön. Vielen ist das entgangen, die nutzen heute noch solche Modelle wie sie es früher immer getan haben und wundern sich, wieso die nicht lange halten. Manche glauben wohl auch einfach, die wären sowieso alle gleich und man würde den Herstellern nur mehr Geld in den Rachen werfen, wenn man die teuren Modelle kauft. :freak: Da Du Dich ja CoupeS2 nennt, hast Du das vermutlich auch schon bei Motorölen erlebt, denen sieht man die Unterschiede auch nicht an und sie sind doch nicht alle gleich und bei Hochleistungsmotoren sollte man eben nicht das billigste 15W40 aus dem Baumarkt einfüllen, wenn man länger Freude am Auto haben will, da nimmt man eines wo der Ölhersteller auch die Einhaltung der vom Autohersteller geforderten Normen verspricht, obwohl der Motor ja mit der billigen Plörre auch erstmal läuft und es nicht gleich ausspuckt, auch wenn der das wohl am liebsten tun würde. :evillol:

Die Unterschiede die man so nicht sieht, zeigen sich aber dann mit der Zeit und das hängt eben auch von der Nutzung ab und damit meinen dann auch viele die Qualität wäre geringer als früher. Mag sein, die Mechanik ist heute sehr viel extremer am Limit als früher und richtig ist auch, dass es heute Platten gibt die so kostenoptimiert sind, dass sie viele Eigenschaften die früher selbstverständlich waren nicht mehr aufweisen. Außerdem würde ich von keiner heutigen HDD mehr warten diese 10 Jahre und mehr nutzen zu können, die dürften sogar noch 10 Jahren im Schrank hin sein. HGST und Seagate geben nur 12 Monate Lagerfähigkeit in der ungeöffneten Originalverpackung unter kontrollierten Bedingungen an und sonst 90 Tage, von WD dürfte es ähnliche Richtlinien geben nur kenne ich die nicht. Das liegt nicht zuletzt an der Chemie, die Oberflächen der Platter sind heute lubifiziert und das Zeug hat auch ein paar unschöne Eigenschaften.

CoupeS2 schrieb:
Ich hab noch über 10 Jahre alte Platten hier mit TOP Smart werten, obwohl diese
über Jahre hinweg zigmal täglich hochgefahren wurden nur um mal kurz die Mails
zu checken.
Die meisten HDDs sind unter optimalen Bedingungen für maximal 50.000 Start-Stopp Zyklen im Leben ausgelegt, unter weniger optimale Bedingungen können es auch nur 10.000 sein und gerade bei Enterprise Nearline HDDs wie der Ultrastar habe ich auch schon die Aussage gefunden, dass es nicht mehr als 250 pro Jahr sein sollen, also einmal pro Arbeitstag hoch- und runterfahren, mehr nicht.

CoupeS2 schrieb:
Deswegen bin ich zu der Überlegung gekommen das Enterprise-Platten eventuell
verlässlicher sind.
Das ersetzt aber eben auch keine Backups und sie sind vielleicht nicht wirklich zuverlässiger, nur langlebiger wenn man die Platten unter harten Bedingungen wie Dauerbetrieb, viel Workload (also große Datenvolumen) und mehrere HDDs im Gehäuse (oder andere Vibrationsquellen) einsetzt. Ob sie bei normalen Desktopeinsatz (2400 Stunden pro Jahr, nur eine HDD im Rechner) weniger Ausfälle haben als Desktopplatten, kann ich nicht sagen und würde ich auch nicht unbedingt als sicher hinstellen.

CoupeS2 schrieb:
Toshiba gäbs auch noch, diese sind vor allem wesentlich günstiger, nur leider
findet man zu diesen weniger Bewertungen bzw. Erfahrungsberichte.
Toshiba hat einen vergleichsweise kleinen Marktanteil, vielleicht deshalb. Aber schaue generell eher weniger auf den Hersteller als mehr auf die Kategorie der Platte, denn da gibt es im wesentlichen diese hier:

toshiba_festplatten-png.503023


Dazu kommen noch die NAS HDDs, die habe Zulassung für den Dauerbetrieb, je nach Modell auch 180TB/Jahr oder gar (Seagate Enterprise NAS) 300TB/Jahr, aber HGST und WD geben den nicht an und die Surveillance HDDs für Echtzeitvideoaufzeichnungen die auch die ATA Streamingbefehlserweiterung unterstützen und mehr auf gute Schreib- als Leseperformance ausgelegt sind und Archive HDDs bei denen es (auch wegen SMR) genau umgekehrt ist.

Wenn Du schon keine Backups machen willst, dann nimm lieber zwei HDDs in einem RAID 1, dann bist Du wenigstens Datenverlust bei Ausfall einer HDD geschützt.
 
Moigen!

Vielen Dank für die vielen Fachmännischen Antworten, hier wird man
besser beraten als beim Fachhändler, echt toll!

Momentan bin ich zum Entschluss gekommen KEINE größere/neue HDD anzuschaffen,
lieber Archivdaten auf Blueray auszulagern und mein bisheriges Laufwerk weiternutzen.

Da ja SSD´s immer mehr auf Vormarsch sind und diese scheinbar immer ausgereifter
werden ist es vielleicht sinnvoller auf ein 500 GB bzw. 1TB SSD-Laufwerk umzusteigen,
die Preise fallen ja zusehends.

Ich denke SSD´s halten heutzutage bei "normaler" Nutzung länger als HDD´s

Siehe hier:

http://www.pcgameshardware.de/SSD-Hardware-255552/News/Langzeittest-Samsungs-840-Pro-1153437/

Oder hier:

http://www.hardwareluxx.de/index.ph.../32186-haertetest-was-haelt-eine-ssd-aus.html

Sicher sind SSD´s noch teurer, ein Vorteil ist jedoch die geringere Leistungsaufnahme sowie der
Geräuschfreie Betrieb.

Gruß
Max
 
CoupeS2 schrieb:
was mir bei WD und Seagate aufgefallen ist sind die vielen negativen Bewertungen
auf Amazon bezüglich Laufwerksausfällen innerhalb kurzer Zeiträume.

Das kann prinzipiell mit jeder Platte passieren. Und jemand der die Platte jahrelang problemlos im Einsatz hat wird sie nicht mehr bewerten, zumal es das Modell dann in der Regel auch nicht mehr zu kaufen gibt. Außerdem sind Bewertungen meist ins negative verzerrt. Denn jemand der unzufrieden ist (warum auch immer), der macht seinem Unmut eher Luft als jemand der zufrieden ist ("nicht geschimpft ist gelobt genug"-Mentalität). Und gerade bei Amazon bewerten oft genug Personen gekaufte Waren, die von der Materie eigentlich null Ahnung haben. Wenn ich nur schreiben kann daß das Ding funktioniert brauch ich nicht zu bewerten und 5 Sterne zu vergeben. ;)

Bewertungen wie sie gehandhabt werden sind halt nicht objektiv. Da setzt jeder andere Maßstäbe an. Nach meinem Verständnis müsste z. B. für eine Bewertung von 5 Sternen bei Amazon sich ein Artikel gegenüber vergleichbaren anderen positiv aus der Masse hervorheben. Nicht jeder der bewertet hat dort aber einen Vergleich, außer vielleicht seinen (eventuell sogar überzogenen) Vorstellungen. Dazu kommt wie erwähnt eben oft noch unzulängliches Verständnis oder technisches Wissen zum Produkt. Da wird oft auch am Kriterium vorbei bewertet. Bei einer Produktbewertung hat nichts verloren, wie gut und schnell geliefert wurde, außer vielleicht wenn das Produkt unbedingt richtige und sorgsame Verpackung zum Versand erfordert. Bei einer Bewertung einer Film-DVD oder -Bluray ists fein, wenn dem Schreiber der Film gefallen hat. Das aber wiederum kann man gar nicht objektiv bewerten. Betsenfalls die Bild- und Tonqualität, Extras, Aufmachung, weiß der Teufel, aber nicht ob der Film selbst gut oder schlecht ist. Und schon kann man fast alles was da so geschrieben und bewertet wird in die Tonne kloppen. Gilt nicht nur für Amazon.
 
Zuletzt bearbeitet:
@coupeS2: Wenn man eh nur 2tb benötigt, ist es definitiv eine überlegung wert, sich eine 1tb ssd zu holen und den rest irgendwie auszulagern. Externe 1tb platten gibts ja auch schon für um die 50€.

Die sache bei einer ssd ist jedoch: Wenn die abkackt, kackt die meist gleich richtig ab. Also von jetzt auf gleich.

Günstig sind im moment die 960gb modelle sandisk ultra ii und Ocz trion 100.
 
Auch HDDs können von jetzt auf gleich so richtig abk*cken und dann kostet die Rettung auch leicht mal einen 4-stelligen Betrag. Davor schützt man such durch das Anlegen von Backups! Mindestens ein Backup sicher wichtigen Daten muss man immer haben und bei allen Daten von denen man kein Backup hat, muss man immer damit rechnen, dass man sie jederzeit verlieren kann oder schon verloren hat, denn wer weiß ob die USB Platte hinten im Schrank heute noch läuft.
 
CoupeS2 schrieb:
Ich denke SSD´s halten heutzutage bei "normaler" Nutzung länger als HDD´s

Siehe hier:

http://www.pcgameshardware.de/SSD-Hardware-255552/News/Langzeittest-Samsungs-840-Pro-1153437/

Oder hier:

http://www.hardwareluxx.de/index.ph.../32186-haertetest-was-haelt-eine-ssd-aus.html

Sicher sind SSD´s noch teurer, ein Vorteil ist jedoch die geringere Leistungsaufnahme sowie der
Geräuschfreie Betrieb.

die vorteile einer ssd kann man nicht absprechen, aber eine archivierung auf ssd ist immer riskanter als auf festplatten. vor allem wenn die hdd/SSD mal ausgebaut und im schrank liegt kann es nach jahren sein das die ssd keine mehr hat während die hdd ihre daten "beständiger" speichert beim reinen archivieren
 
Auch HDDs mögen es nicht ausgebaut jahrelang im Schrank zu liegen und bei den SSDs hängt es neben der Güte der verbauten NANDs vor allem von der Lagertemperatur ab, wie lange sie ihre Daten behalten. Aber Langzeitarchivierung ist sowieso ein ganz komplexes Thema und weder mit SSDs noch mit HDDs gut zu bewerkstelligen. SSDs würde ich schon wegen des Preises nicht dafür nehmen.
 
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