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henning1969

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Mai 2017
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Hallo,

bin nue im Forum , komme aus dem Raum Hannover un dhabe gleich
ein Problem, hoffe Ihr könnt mir helfen.

Ich bekomme ein Datenbank Programm (Docuframe), auf welches
ich auch über einen mobile Access zugang auf meine mobilen Geräte
haben werde. Dieses Programm verwaltet dann meine diversen
Mail-Eingänge, sämtliche Adressdaten, rechnungserstellung etc.
da ich auch mehrere Einzelrechner und Laptops im haus habe, würde
ich einen Server für ideal halten.

Jetzt habe ich so viele Ratschläge gegen und für einen Server bekommen,
dass ich fast nichts mehr weiss.

A contrag eigenen Server zuu hause

1. Stromverbrauch , bis zu 800 Euro pro Jahr

2. teure Zusatzsoftware
Firewall bis 300 Euro pro jahr Lizenzgebühr

3. Serveranschaffung 2000 - 3000 Euro

4. Abschaltung mit Zeitplan geht nicht, hält der Server nicht aus
(nachts brauche ich z.B. keinen Zugriff........)

pro für mich wären

1. mobile Access zugang von aussen über meine Mobilgeräte

2. weitere rechner zu Hause könnten integriert werden


Was tue ich jetzt ? HPMicroserver
Habt Ihr einen Lösungsvorschlag
Ein weiterer Anbieter sagte mir jetzt ?
Einfach normalen rechner mit Windows 10 nehmen.

ich brauche eine einfache und bezahlbare Lösung

ein verzweifelter
actros1969
 
Contra ist so ziemlich alles totaler Quatsch.

Bei (hoch gegriffenen) 50W Verbrauch braucht der PC pro Jahr maximal 440kWh Strom, das sind so ca. 130€.
Firewall ist völlig unnötig. Wichtig ist aber eine öffentliche IPv4 welche z.B. Kabelinternet nicht immer hat.
Abschalten geht natürlich ganz normal. Das geht je nach Hardware unter Umständen (nicht immer!) auf die Lebenszeit aber reduzert den Stromverbrauch natürlich auch um 30-50%
Einen "Server" kann man für ~250€ zusammenbauen oder einen Mikroserver kaufen. Das kommt aber stark darauf an was die Software die den Server nutzen soll braucht.
 
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Hallo Henning,

die Empfehlung überlasse ich lieber denen, die mit der Materie regelmäßig(er) zu tun haben; dennoch möchte ich einen Ratschlag loswerden.

Zwischen den Zeilen - bitte korrigiere mich, sollte ich falsch liegen - höre ich auch ein gewisses Maß an beruflichen Zwecken heraus (Adressdaten, Rechnungen usw.). Hier solltest Du auf keinen Fall am falschen Ende sparen. Die Verfügbarkeit und Absicherung solch sensibler Daten sollte immer im Vordergrund stehen.

Stell Dir einfach die Frage, ob Du es Dir leisten kannst, für einen Zeitraum X nicht auf die Daten zugreifen zu können, oder sie gar gänzlich zu verlieren. Eine Backupstrategie ist unumgänglich, sonst ist das "Jammern am Ende" groß. Ob hingegen eine gewisse Redundanz oder höhere Verfügbarkeit notwendig ist, kannst nur Du einschätzen. Hier lässt sich sicherlich wirklich an der Preisschraube drehen, um die Kirche im Dorf lassen zu können ;)
 
henning1969 schrieb:
Dieses Programm verwaltet dann meine diversen
Mail-Eingänge, sämtliche Adressdaten, rechnungserstellung etc.

Geht es hier um einen professionellen Einsatz? Sprich, ein Ausfall der Hardware kostet dich Geld? Gibt es von deiner Software eine Liste mit empfohlener/freigegebener Software?
Was passiert, wenn der Server kaputt geht, wer kümmert sich bei Problemen darum?

Sofern das Ding keine Spielerei ist oder du niemanden kennst der das Ding zuverlässig warten kann, frag bei nem Systemhaus nach

Für ein paar hundert Euro ne Kiste hinstellen, wo dann irgendwas drauf läuft und hoffen dass nix passiert klappt wahrscheinlich in 8/10 Fällen (zumindest über 2-3 Jahre). Aber irgendwann wird etwas sein, was ist dann? Wer macht ein Backup? Wer spielt das Backup wieder ein?

Ganz andere Alternativer wäre, ob es deine Software nicht als Cloud-Dienst gibt, dann kannst du auch ohne Probleme mobil darauf zugreifen
 
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Was ist denn für dich eine bezahlbare Lösung? Es wurde ja schon angesprochen, dass es so scheint als würdest du den Server beruflich nutzen. Dann musst du dich unbedingt fragen ob du es dir leisten kannst, wenn der Server ausfällt und alle Daten weg sind oder wie lange du dir einen Ausfall leisten kannst bis ein Ersatz-Server mit dem Backup eingerichtet ist. Backup ist übrigens auch etwas, woran man unbedingt denken muss...

Ja, für kleines Geld kann man sicher einen HP MicroServer oder einen Dell T-20 oder T-30 kaufen, aber wer kümmert sich dann um Einrichtung und Wartung?

Ich habe gesehen dass der Hersteller von Docuframe auch Hardware, Hosting und Servicedienstleistungen anbietet:

https://www.gsd-software.com/de/Hardware/

Vielleicht kannst du da ja mal anfragen was die so empfehlen. Dann hast du einen Richtwert wohin die Reise geht und kannst auch mal bei lokalen Systemhäusern Vergleichsangebote einholen. Oder du schaust dir mal deren Hosting an, dann hast du mit der Hardware gar nichts mehr am Hut.
 
Hallo,

ich wollte schon etwas sicheres haben, wichtig ist mir der Zugriff von aussen.

das wurde mir angeboten :

MiniServer inkl. Intel Xeon E3 | 16GB RAM | Hardware Raid-Controller | 2x1 TB Festplatte gespiegelt | Windows Server 2012r2 Foundation a.Kostenpunkt ca. 1.800,-€ + MwSt. + Datensicherung Software ca. 400€ + externe USB HDD ca. a.100€

Gewarnt werde ich immer wieder vor dem Stromverbrauch

600 - 700 Euro p. Jahr

wo kann man hier sparen ?

henning
 
440,- € Dell T30, Xeon E3-1225 v5, 8 GB RAM, 1 TB HDD, ohne OS
90,- € 1 x 8 GB RAM Kingston ECC
60,- € 1 x 1 TB HDD WD Red
210,- € Server 2012 R2 Foundation

= 800,- € Server insgesamt

Plus zusätzlich:
70,- € 1 x 1 TB HDD Transcend StoreJet M3 Anti-Schock (schockresistent, soll ganz gut sein)
400,- € Backup Software (Kann hinkommen, da Backup-Software für ein Server-OS in der Regel relativ teuer ist)

Man kann schon einiges sparen, aber ohne im Detail zu wissen was dir angeboten wurde ist es schwierig ein System vorzuschlagen. Die oben genannten Komponenten und deren Ca.-Preise sind daher auch nur Beispiele um auf die Schnelle ein System mit vergleichbarer Ausstattung hinzubekommen. Der Vergleich zu deinem Angebot könnte aber trotzdem sehr hinken, da es eine gewaltige Bandbreite an Serverhardware gibt. Dieses Beispiel orientiert sich natürlich am unteren Preisbereich, beinhaltet mit dem Dell T30 aber trotzdem echte Serverhardware.

Die Beträge für die horrenden Stromkosten vor denen du gewarnt wurdest, sind vielleicht entstanden weil die Leute einen 19" Rack-Server im Sinn hatten. Bei denen steht Strom sparen ganz weit unten im Anforderungskatalog. Zu dem Dell-System gibt's bei Hardwareluxx auch einen Thread mit vielen weiteren Infos, u. a. auch zum Stromverbrauch:

https://www.hardwareluxx.de/community/f101/dell-poweredge-t30-1142541.html

Ein Zugriff von außen ist natürlich möglich, dafür macht aber eine feste IP Sinn. Dafür braucht man in der Regel einen Business-Vertrag beim Provider, da meist nur solche Verträge feste IPs beinhalten. Man könnte das aber vielleicht auch per DynDNS oder ähnlichen Diensten nutzen.

Und da wäre man schon beim wichtigsten Aspekt:

Wenn du so ein System beruflich nutzt (die Frage hast du ja noch nicht beantwortet), dann wäre die Einrichtung aller Bestandteile (OS, Software, externer Zugriff, Backup, etc.) durch ein Systemhaus sinnvoll. Die ist ja möglicherweise schon in dein Angebot hineinkalkuliert, was den Mehrpreis von etwa 1.000,- € schon relativert, denn das wäre gerade mal ein Tagessatz, wenn überhaupt...
 
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daniel_m schrieb:
Die ist ja möglicherweise schon in dein Angebot hineinkalkuliert, was den Mehrpreis von etwa 1.000,- € schon relativert, denn das wäre gerade mal ein Tagessatz, wenn überhaupt...

Ich denke eher dass da 5 Jahre Garantie + Austausch NBD enthalten sind, die Dienstleistung wird ja eigentlich immer separat angegeben. Aber irgendwas in die Richtung wird es definitiv sein

Zum Stromverbrauch: Ich kann jetzt nur von Fujitsu reden, ich denke aber jeder andere Hersteller hat das auch im Angebot. Da gibt es extra sparsame Server (auch in Rack Variante), die sind dann natürlich meistens eher klein dimensioniert (also Xeon E3 oder kleiner) und für kleine Unternehmen gedacht. Gibt es dann auch idR als Tower-Variante, aber sowas ist auf alle Fälle vorhanden und die sind dann auch nicht so laut und verbrauchen auch nicht so viel Strom (da oft davon ausgegangen wird, dass sie im Büro rumstehen)
+ Automatisches abschalten und Aufwecken ist ja wie gesagt trotzdem möglich, was den Stromverbrauch auch enorm senkt

Es gibt aber trotzdem immer noch zig ungeklärte Fragen: Wird das Teil jetzt beruflich genutzt? Hat die Software spezielle Mindestanforderungen? Wer kümmert sich um die Kiste (sowohl wenn etwas ist, als auch allgemeine Wartung wie bspw. Updates)?
 
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Wenn Du den Server beruflich nutzt und damit Geld verdienst ---> Systemhaus

Hier wirst du anständig beraten, es wird ein Konzept erstellt und Du kannst Dich immer an dieses wenden, wenn du Probleme hast.

Datensicherungssoftware für 400€ und dann eine USB-Festplatte hört sich für mich nicht wirklich vertrauenswürdig an.
Was ist mit Archivierung, z.B. mittels RDX?

Außerdem, je nach Größe der Datenbank, möchtest Du sicher keine langsamen HDD´s in der Kiste haben ;)

Der Stromverbrauch ist mit der heutigen Hardware und deiner Konfig sicherlich "vernachlässigbar", zumindestens wird es keine 600 - 800€ im Jahr kosten ;)
 
Bei geschäftlich genutzten Servern kann ich nur dringendst zu einem professionellen System raten. Wenn man hier fragen muss und nur ein rudimentäres Verständnis für die Materie an den Tag legt (kein Vorwurf), ist man mit dem Aufbau, der Einrichtung und der Administration eines Servers überfordert. Ein Server ist nicht einfach nur ein PC wo man eine CD einlegt, auf Installieren klickt und ihn dann 24/7 laufen lässt. Gerade wenn er über das Internet erreichbar ist, sollte man ein Mindestmaß an KnowHow mitbringen, um die Kiste abzusichern.

Besser wäre es, ein Systemhaus in der Nähe damit zu betrauen. Neben Hardware und Einrichtung bieten sie je nach Tarif eben auch Service. Ist das zu teuer, würde ich über einen gemieteten Server nachdenken.

Die Stromkosten kann man relativ simpel kalkulieren. Jedes Watt Verbrauch kostet auf's Jahr gerechnet ca. 2,50 €. Bei 800€ pro Jahr müsste die Kiste also schlanke 320 Watt verbrauchen - für 98% nichts tun. Der Server läuft die meiste Zeit im Leerlauf und langweilt sich. Ein gängiger Homeserver verbraucht 40-60 Watt, je nach Ausstattung. Wenn man's auf die Spitze treibt, geht's auch noch sparsamer.
40-60 Watt sind nach obiger Rechnung ca. 100 - 150 € im Jahr.

*edit
Docuframe kenne ich nicht, aber evtl. kann man das sogar schon mit einem Raspberry PI für 35€ hosten. Inkl. Netzteil, Gehäuse, etc. liegt man insgesamt bei ca. 50-70€ Hardwarekosten. Verbrauch .. .. vernachlässigbar (<5W => ca. 10€ im Jahr...). Ist jetzt kein professionelles System ala Systemhaus, aber einmal einrichten, Image ziehen, regelmäßiges Backup (zB auf ein NAS) und fertig. Stirbt das Ding (unwahrscheinlich), kauft man sich einfach einen neuen, spielt das Image und anschließend das Backup auf. Bei dem Preis kann man sogar einen zweiten PI immer in Reserve im Schrank haben - oder für andere Spielereien :cool_alt:


*edit2
Den Zugang von außen würde ich im übrigen stets nur per VPN realisieren. Ich halte nicht viel davon, beliebige Anwendungen/Dienste vom www aus erreichbar zu machen. Man reißt zuviele Löcher in das Netzwerk und ist auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, dass die Softwareschmiede auch weiß wie sie ihre Dienste sichert, verschlüsselt, etc. Bei VPN hat man ein darauf spezialisiertes Konzept mit Zertifikaten, Verschlüsselung, etc. und kann darüber im Prinzip von außen alles machen was man auch daheim macht, so als säße man auf der Couch.

Beispiel Netzlaufwerke: Das Protokoll für Netzlaufwerke (SMB) ist für private und nicht für öffentliche Netzwerke entwickelt worden. Wenn man nun von außen ebenfalls seine Laufwerke anbinden will, könnte man die SMB-Ports in der Firewall freigeben/weiterleiten. Nu kann aber ein findiger Hacker - oder ein Skriptkiddie - mit Leichtigkeit an deine Daten. Lässt man die Freigabe/Weiterleitung in der Firewall weg - also Tür zu! - und verbindet sich via VPN mit dem Netzwerk, kann man wie gewohnt auf die Netzlaufwerke zugreifen - sicher.
 
Zuletzt bearbeitet:
brauchst du unbedingt den server zuhause? es gibt viele virtual-dings-mietserver... da brauchst du dir über stromkosten keine gedanken zu machen, auch nicht über ausfall oder absicherung, noch über malware oder sonstigen befall, auch dein internetabo (je nach anwendung und bandbreite) fällt nicht in deine überlegungen.
 
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