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News Hongkong-Proteste: Spieler und Angestellte distanzieren sich von Blizzard

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xpac schrieb:
Tatsache ist das Blizzard wohl auch bei einem Pro China Statement die selbe Nummer durchgezogen hätte.

So ungerne ich dir da auch widerspreche, aber dafür ist der chinesische Markt schlicht zu groß...
In so großen Firmen wird abgewogen welche Fraktion wie viel Umsatz bringt und wie wahrscheinlich ein Aufschrei ist und dann wird sich für die gewinnträchtigere Seite entschieden.
"In China etwas gegen China durchgehen lassen" gegen "im Rest der Welt was gegen HK duchgehen lassen"...
Und in dem Fall hat man sich schlicht wohl etwas verkalkuliert.

In so großen Unternehmen wird nicht nach sozialer Gerechtigkeit oder sonstigen ethischen Gesichtspunkten entschieden.
Die einzig relevante Größe ist da die Zufriedenheit der Aktionäre.
Nur zu gerne würde ich mich da widerlegen lassen, meine Erfahrungen in den Führungsreihen großer Firmen haben da aber leider diese pessimistische Haltung erstarken lassen :(

Es geht nicht um Mengen oder Menschlichkeit, es geht nur um Geld.
Und genau das war auch hier der ausschlaggebende Punkt für die Entscheidung für eine Seite.
Leider, oder besser zum Glück, hat man sich hier seitens Blizzard aber etwas verrechnet.
Das gibt zumindest noch etwas Hoffnung was die Menscheit angeht...
 
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China und die Chinesen als der neue Bösewicht passt so gut ins Bild mittlerweile.

Schön, dass man alles politisieren muss und jede Plattform als Gelegenheit benutzt um seine politische Meinung kund zu tun.
Nicht


Und die Doppelmoral/Heuchelei des Westen und der Westler ist widerlich. Waffenexportindustrie, Sportveranstaltungen in Doha und dann Qatar usw.
 
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EduardLaser schrieb:
Ein verlangen nach Trennung von Sport und Politik ist kein Unfug.
Doch! Warum sollte es das nicht sein?
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EAPOCS schrieb:
China und die Chinesen als der neue Bösewicht
Nein, die tun nur, was sie glauben tun zu müssen. Das ist legitim.
Allerdings ist es ebenso legitim arschkriechenden „westlichen“ Unternehmen mal so richtig in die Weichteile ob deren Scheinheiligkeit zu treten.
 
Unnu schrieb:
Nein, die tun nur, was sie glauben tun zu müssen. Das ist legitim.
Allerdings ist es ebenso legitim arschkriechenden „westlichen“ Unternehmen mal so richtig in die Weichteile ob deren Scheinheiligkeit zu treten.

Arschkriechende Unternehmen sind kapital orientierte Unternehmen. Ansonsten dürfte keinerlei Handel mit Staaten aus dem Mittleren Osten oder vielen Ländern Afrika durchgeführt werden.

Der Aufschrei und mediale Kampagne gegen China in letzter Zeit ist gewollt und initiiert von Trumps Regierung.
Und das beweist, dass Europa immer nur den USA hinterherhechelt, deren Handlanger ist.
 
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Dorne schrieb:
ich finde das Blitzchung die falsche Plattform für seine politische Meinung genutzt hat

Es gibt keine falsche plattform um auf solche poltischen missstände hinzuweisen. Daumen hoch für den typen, hat eier in der hose!
 
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Drakrochma schrieb:
So ungerne ich dir da auch widerspreche, aber dafür ist der chinesische Markt schlicht zu groß...
[snip]
Es geht nicht um Mengen oder Menschlichkeit, es geht nur um Geld.
(sic!)
 
EAPOCS schrieb:
Und die Doppelmoral/Heuchelei des Westen und der Westler ist widerlich. Waffenexportindustrie, Sportveranstaltungen in Doha und dann Qatar usw.

Naja, wer macht denn die Waffenexporte und wer hat das entschieden mit Doha?
Bestimmt nicht die Mehrheit der Bevölkerung. Das sind (mal wieder) ganz bestimmte Leute und oh Wunder, es geht nur um Geld!
Redest doch genauso pauschal über den Westen wie China. Fakt ist jedenfalls (leider) das System dort drüben ist noch autoritärer als bei uns.
 
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Nicop schrieb:
Was sollen sie denn machen? Entweder das durchgehen lassen und den riesigen Markt in China verlieren, oder kurzzeitig diese negative PR aushalten. Letztlich muss sich eine Firma wie Blizzard für das Geld entscheiden. Sie konnten eben in diesem Fall nur verlieren. Siehe die NBA.

Also in der Vergangenheit ging es ohne das chinesische Geld, jetzt MUSS dazu dazukommen, sonst gehen sie unter? Glaube nicht. Müssen tun sie garnichts.
 
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Kilikicker schrieb:
Ja was wohl?

Wenn Edeka jetzt Lebensmittel an den IS liefern würde, dann würde das auch niemand gutheißen mit der Begründung "Sollen sie sich den Markt etwa entgehen lassen?". Ja ein Unternehmen ist dafür da Geld zu erwirtschaften - jedoch nicht um jedem Preis. Sondern gewissenhaft. Dieses Gewissen haben manche Unternehmen aber nicht mehr und ich finde es richtig, wenn man sich dann gegen diese Unternehmen entscheidet und diese Ansicht auch publik macht.

Informiere dich mal, wo Deutsche Unternehmen überall hin liefern ...
 
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Lord_Ariakus schrieb:
Nicht falsch verstehen, ich unterstütze die Proteste, aber ist es nicht eigentlich auch so, dass politische Statements im Sport nichts zu suchen haben?

So wie der Sport von der Politik instrumentalisiert wird, kann da auch mal was zurück kommen. Traut sich sonst nur keiner.
 
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burglar225 schrieb:
Warum sollte er sich an die "Regel" halten, wenn die chinesische Regierung das schon nicht macht? Welche Plattform hätte er denn außerdem sonst verwenden? ...


Wer bestimmt diese Regeln?
Wer legt fest, welches Regelwerk das einzig Wahre ist?

Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.


Für mich bleiben mehr Fragen offen, als Antworten möglich sind...und ich bin Atheist und Humanist.

MfG
 
EAPOCS schrieb:
Arschkriechende Unternehmen sind kapital orientierte Unternehmen. Ansonsten dürfte keinerlei Handel mit Staaten aus dem Mittleren Osten oder vielen Ländern Afrika durchgeführt werden.

Der Aufschrei und mediale Kampagne gegen China in letzter Zeit ist gewollt und initiiert von Trumps Regierung.
Und das beweist, dass Europa immer nur den USA hinterherhechelt, deren Handlanger ist.

+1
 
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Was wäre gewesen, wenn ein chinesischer Spieler über die Protestanten hergezogen wäre? Ich wage zu behaupten, dass viele hier plötzlich anders über Politik im Sport denken würden. Das Blizzardbashing funktioniert nur, weil viele glauben sie hätten den Durchblick und die Deutungshoheit über Gut und Böse, dabei besteht ihre politische Bildung aus 5 Minuten Bild oder bento täglich. Wer sich näher mit der Sache beschäftigt wird feststellen, dass es wie so oft, so auch hier, wiedermal viel Böses auf beiden Seiten zu finden gibt. Ein Urteil steht 99.9% von euch mangels Sachkenntnis gar nicht zu.

Davon ab erscheint mir die Strafe zu hart.
 
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Corros1on schrieb:
Eben nicht. Mir geht es hier nur um "andere Länder andere Sitten" bzw. darum, dass leider nicht überall deutsche Verhältnisse herrschen.

Oh, in Ordnung. Tut mir Leid, wenn ich sehr angriffslustig rüber kam, aber es wirkte zunächst ein wenig ignorant auf mich.
 
EAPOCS schrieb:
Der Aufschrei und mediale Kampagne gegen China in letzter Zeit ist gewollt und initiiert von Trumps Regierung.
Und das beweist, dass Europa immer nur den USA hinterherhechelt, deren Handlanger ist.
Das beweist nur, dass du ein Verschwörungstheoretiker bist! Glaubst du denn, die Leute hinter den Medien bilden sich selbst keine Meinung und wir alle kritisieren China grundlos, weil wir von den USA manipuliert wurden? Dann viel Spaß auf der flachen Erde!
 
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Nur die ersten Kommentare der ersten Seite gelesen (ist ja schon spät) und schon das Kotzen bekommen... Sport war IMMER politisch und wird es immer bleiben. Olympia 36, 68, 72, 80, 84, Fußball-WM 34, 78, 2018, 2022... und das sind nur die größten der Sportereignisse, die einem so spontan einfallen könnten. Aber hey, wenn autoritäre Diktaturen Sport für ihre Zwecke missbrauchen ist das nur das gewohnte Bild und schon ok so, aber wehe einer nutzt (E-)Sport mal für den guten Zweck... Skandal, das geht nun wirklich nicht.

Für mich ist der Skandal nur noch ein (zugegebenermaßen ziemlich großer) Tropfen auf dem heißen Stein. Als ARPG-Fan hat mich der Umgang mit D3 und diesem mobile Diablo schon genug genervt, jetzt ist es eben endgültig vorbei. Ein D4 können wir nach der eingeschlagenen Route von D3 eh knicken, höchstens ein SC3 wäre interessant, gleichzeitig aber auch völlig utopisch, bei der momentanen Situation auf dem Spielemarkt und der Desinteresse Blizzards an allem, was irgendwie an das Blizzard erinnert, was sich wahrscheinlich jeder zurückwünscht. Gott sei dank gibt's PoE und Grim Dawn, sodass man ein neues Diablo absolut nicht vermisst. Nur die RTS, da könnte mal wieder was großes kommen... aber bei Blizzard kann man die Hoffnung aufgeben. Blizzard ist tot.
 
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paulemannsen schrieb:
Ein Urteil steht 99.9% von euch mangels Sachkenntnis gar nicht zu.

Aber du hast den Durchblick? Dann klär die 99,9% doch auf, anstatt so zu tun, als stündest du über den Dingen und sagst dann nichts. Das ist ja noch unglaubwürdiger, als die Leute die zumindest eine Position beziehen. Du enthältst uns deine bewusst vor, aber urteilst dass hier nur Ahnungslose sind? Ok.

Ich und viele andere meinen, hier eine Position gegen die Menschenrechte zugunsten wirtschaftlicher Erfolge zu erkennen. Blizzard hatte insofern Pech, dass das Turnier zur falschen Zeit am falschen Ort stattgefunden hat. Wäre HK nicht, gäbe es auch keinen Protest und Blizzard hätte keine Position beziehen müssen. So ist es nun aber mal gelaufen. Viele Menschen wissen um die Zustände der Menschenrechte und Zensur in China und ebenso ist es kein Geheimnis, dass die Chinesen sich gezielt zB in deutsche Unternehmen eingekauft haben. Im Bereich Robotik oder Biochemie waren wir mal gut dabei, dann sind die Patente in China gelandet und jetzt sind die Marktführer. Das geht so nebenbei unter und wird eben hingenommen.

Die Aktionen von Blizzard und der NBA zeigen jetzt aber einer großen Personengruppe einmal auf, wie hoch der Einfluss aus diesem Land wirklich ist. Es kann ja jeder selber für sich entscheiden, wie er damit umgeht. Ob man nun auf Verschwörungstheorien pocht, lieber Fan von Blizzard sein möchte oder zum Boykott von Waren und Marken aufruft, es wird zumindest das erste mal richtig über diese Situation nachgedacht und das verdanken wir auch dem Widerstand in HK, die sich dort gegen das Regime wehren und für ihre Rechte kämpfen.

Ich persönlich bin noch am überlegen, wie ich den eigenen Protest umsetze. Es erscheint zB Unnütz, meine gesamte Technik oder Videospiele aus dem Fenster zu werfen. Das Geld haben sie ja eh schon. Aber sicher werde ich in Zukunft mehr drauf achten, wo Dinge gefertigt werden und ob es nicht Alternativen gibt, deren Preis ich bereit zu zahlen bin. Wir haben noch das Glück auswählen zu können. Viele Chinesen können das nicht und das ist eine Schande.
 
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