HTPC: NUC6 vs. Eigenbau - P/L? Stimmig?

kr4xi

Cadet 2nd Year
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Mahlzeit,

ich bin schon länger auf der Suche nach einem passenden HTPC und da der Intel NUC mit Skylake bald erhältlich bzw. schon möglich vorzubestellen ist, wollte ich mir eure Meinung dazu mal einholen.

- Preisspanne: Im Bereich vom Intel NUC6
- Verwendungszweck: Multimedia (Streamen, Musik), Surfen, ...
- Nutzungszeit: ~ 5 Jahre
- Bes. Wünsche: 1080p, nicht allzu laut, Gehäuse-Tiefe unter 35 cm und Höhe unter 10 cm.
- Vorhandenes: Eine Samsung 850 Evo 500 GB.

Der NUC6i3 kommt auf ca. € 342 ohne RAM...

Folgendes System um € 390 hätte ich mir überlegt:

https://www.mindfactory.de/shopping...221455972488ec6ce5433407613db4280e84d830f8609

Den Lüfter würde ich für eine bessere Zirkulation reinbauen, ist das sinnvoll?
Das Node 202 hab ich wegen dem extra Platz ausgewählt, falls mal eine GraKa oder HDD rein soll (Soundkarte ist nicht möglich oder?).
Ist der Boxed Kühler ein lauter Brummer?

Was würdet ihr mir raten zu kaufen oder evtl. auszutauschen?

Bin leider am Handy tätig und halte mich deshalb kurz (hasse das Tippen ^^).


Vielen Dank im Voraus.
 
Der Nuc ist klein und sparsam, das diy-System größer, braucht mehr Strom, ist aber auch viel flexibler.

Ich würde an deiner Stelle überlegen:
- Will ich in der nächsten Zeit erweitern (TV-Karte, vielleicht HDDs, Grafikkarte, ...) oder nicht => wenn nein pro NUC
- Ist mir der Stromverbrauch wichtig? => wenn ja pro NUC
- Stört mich ein "großes" Gehäuse im Wohnzimmer? => wenn ja pro NUC

Ich denke eine pro und contra Liste für/gegen NUC hilft dir weiter.

Ich denke, dass sind die größten Vorzüge des NUC. Ich war am überlegen meinen Homeserver in ein NUC zu verwandeln... der NUC kann ab dem I3 auch VT-D - damit hätte ich dann auch VMWare ESXi probieren können - letztendlich hätte ich aber jede Festplatte per USB anschließen müssen und nur SSD als Datengrab ist mir zu teuer... Ich bin mir bis heute noch unsicher. Bei mir sieht es so aus:
Größe => eher pro NUC
Stromverbrauch => definitiv pro NUC
Erweiterung => pro DIY
Kosten (da vieles schon vorhanden) => pro DIY
 
Wenn man HTPC als Begriff ernst nimmt spielt die Lautstärke des Systems auch eine Rolle. Einige NUCs lassen sich gänzlich passiv Kühlen. Dies wäre ein weiterer Punkt Pro NUC.

Ansonsten noch als Anmerkung: Für den genannten Verwendungszweck muss es IMO kein i3 sein, Pentium / Celeron schaffen das auch und sind leichter zu kühlen.
 
@LimePie & Schiller72
Je nach Szenario kann hier sogar ein i5 an seine Grenzen gebracht werden. Ich betreibe selbst zu Hause einen Server unter Linux mit ownCloud, Madsonic (je ca. 20 Nutzer) und ein paar kleineren Webseiten. Wenn hier über Madsonic zwei FullHD Filme gestreamt werden, liegt die CPU Auslastung meines i3-4130T bereits bei über 90%. Da zu den Anforderungen hier auch 1080p Streaming zählt, sollte es schon ein i3 oder schneller sein, um hier auch bei der geplanten langen Laufzeit nicht in Bedrängnis zu kommen.

@master_0815
Ich sehe hier keinen großen Vorteil der NUC Modelle beim Stromverbraucht. Woher nimmst du diese Aussage?

@kr4xi
Die Fragestellungen von master_0815 sind definitiv die richtigen. Bei mir zu Hause läuft aktuell die zBox ID91 zusammen mit 8GB RAM und einer 128 GB Samsung SSD. Inzwischen ärgere ich mich, dass ich nicht selbst zusammengestellt habe, da die Erweiterbarkeit gerade mit größerer Laufzeit doch ein wichtiger Punkt ist.

Mfg Kae
 
Ich hab sowohl ein i3 (8GB) NUC für Multimedia am Fernseher, als auch ein i5 (16GB) NUC Arbeitsrechner u.a. mit VMware Workstation, Photoshop etc. die VMs nutze ich für Webentwicklung (Linux), CRM (Windows) und habe ich auf ein NAS ausgelagert, sind aber auch nicht so Performance hungrig.
Möchte die Dinger echt nicht mehr missen, vor allem die Multimediakiste am Fernseher rockt, da kommt weder die Playstation, noch das Raspi mit und die Apps auf dem TV schon gar nicht.

Edit: @KaeTuuN
Der Beschreibung nach möchte er keine Heimserver, wobei bei deinem NUC schon nicht mehr von Heimserver gesprochen werden kann. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Endlich bin ich an der Tastatur...

Ein Server wird es bei mir bestimmt nicht :D
Wisst ihr den Stromverbrauch des NUCs bzw. des Systems ca.? Ich war wohl zu doof dazu etwas zu finden.
Bzgl. Lautstärke: Wenn ich einen anderen CPU-Kühler drauf packe, dürfte man ihn doch kaum hören. Das Einzige was dann noch laut werden kann ist das PSU, oder?

Mich zieht es momentan eher zum DIY HTPC hin, da er flexibler ist und ich später noch irgendetwas nachrüsten könnte.
Was wäre mit einem Skylake als T-Version?
Ergänzung ()

Ist das DIY System soweit stimmig?
wäre ein ddr4 besser?
 
Hmm, ich weiß nicht so recht ... Der Kern war: "Verwendungszweck: Multimedia (Streamen, Musik), Surfen, ..."
und @KaeTuuN es ging nicht um einen Power-User-Heimserver mit x-Nutzern.

Ich habe auch bewusst keinen Raspi-Pi vorgeschlagen, weil dieser dann doch etwas zu "schwachbrüstig" wäre. Ich habe selber so ein Set, sogar die "alte" Version. Aber auch mit dem ca. 40 Euro Set kann ich Filme schauen und die Kiste ist passiv gekühlt, klein und lautlos. Es "ruckelt und zuckelt" aber dennoch, daher auch hier nicht als Empfehlung als HTPC. Darum ging es hier nicht, daher nur als Randbemerkung.

Die Kernfrage ist: was will man im WOHNZIMMER ?! Ich würde da halt meinen - im Sinne von HTPC - klein (entweder fast unsichtbar) oder im (Hifi) Rackstyle (also klein und edel). Betriebs-Lautstärke des Systems (maximal LEISE) auch ein wichtiges Thema.

Für die Kosten des Ursprungssystems (Warenkorb des TE) würde ich da eher einen preiswerten Celeron / Pentium nehmen, dafür aber eine SSD. Solch Systeme kann man, was die Betriebsgeräusche anbelangt, sehr leise bekommen (Pico PSU).

Und Erweiterbarkeit hin und her .... Was bringt es ?! .. Es gibt immer Änderungen an Sockeln, CPU-Generation ... (Haswell, Skylake, ...). Einen Stand-/Arbeits-Pc kann man evt. versuchen (IMMER IN GRENZEN) erweiterbar zu halten. Aber einen HTPC ? Was soll da später hinzukommen und vor allem wofür .. eine dezidierte Grafikkarte ? ... Wozu ? (wenn die iGPU auch aktuell schon das kann, was man braucht zum Filme sehen).
Soundkarten sind im wahren Sinne eines HTPC heutzutage auch keine Empfehlung mehr. Wenn man guten Sound haben will, dann holt man sich einen externen DAC, der klingt deutlich besser und ist auch sehr flexibel und in "zig" Jahren noch nutzbar, völlig unabhängig vom aktuellem PC und dessen internen Schnittstellen/Steckplätzen.
Ansonsten sehe ich Nichts, was es da zu erweitern gäbe ? Außer es kommen ganz neue Technologien (daraus resultierende Standards) ... dann ist ERWEITERN aber auch kaum möglich, sondern eher ein Neukauf angesagt. Aber aktuell sehe ich da nichts, man kann aktuell mit einen Celeron / Pentium gut Filme schauen und auch Office-PC's bauen, das geht schon einige Jahre so ... was sollte sich da so "schnell" ändern ?

Anders ist das bei Zocker-Maschinen. Wer stets die neusten Spiele mit max. Details spielen will, der muss öfters nachrüsten und kann das auch, sofern er das Geld dafür bereit ist auszugeben. Nur solche Anwender bauen sich dann eher selten eine solche Maschine als HTPC (wäre auch rel. sinnfrei).
 
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