News Hyper 212 3DHP & V4 Alpha 3DHP: Cooler Master setzt auf neue Heatpipe-Technologie

Vielleicht 'ne Blöde Frage ... Funktioniert das auch wenn der Kühler nicht "steht" sondern quasi "liegt"? (die Heatpipes zeigen in meinem Rechner zur Seite und nicht nach oben)

Ach ja: Schön, dass die Autovergleiche jetzt schon direkt vom Hersteller in die News kommen. Da muss man nicht mehr Seitenweise das Forum lesen um einen zu finden. :D
 
NeoExacun schrieb:
Heatpipes funktionieren in jeder Ausrichtung
Nope. Kapillareffekt vs. Schwerkraft. Ist bei Tower Kühlern aber nicht relevant. Bei Low Profile Kühlern gibt es eine falsche Ausrichtung

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Staubwedel schrieb:
Die Anzahl der Heatpipes sind mir eigentlich egal wenn die Leistung und Preis stimmt
Dir ja, denen aber nicht weil Material gespart. Man muss sich hier fragen ist das ein Projekt zur Verbesserung der Kühlleistung oder ein Projekt zur Kosteneinsparung seitens des Herstellers ? Das wird sich noch zeigen wenn die ersten Tests da sind ...
 
NeoExacun schrieb:
@yellowbird Das ist nicht nur in deinem Rechner so ;) Heatpipes funktionieren in jeder Ausrichtung. Die verlassen sich nicht auf Schwerkraft.
Bei den Vollmaterial-Heatpipes geb' ich Dir recht - das ist nicht mein Problem. Hier soll aber verdampfende Flüssigkeit zunächst aufsteigen und dann nach kondensieren wieder zur Wärmequelle zurückfließen ... das sehe ich irgendwie nicht bei "liegenden" Kühlern. Kann mir das mal einer erklären (bitte)?

@kachiri
Ok, Fall 2 und 4 sind klar. Aber würden in den Fällen 1 und 3 nicht bloß jeweils die beiden oberen Heatpipes (halbwegs) richtig funktionieren? Die unteren stellen genau mein Problem beim Verständnis dar.
 
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yellowbird schrieb:
Vollmaterial-Heatpipes
Es gibt Heatpipes die nicht hohl sind? Was? 🤯
yellowbird schrieb:
Hier soll aber verdampfende Flüssigkeit zunächst aufsteigen und dann nach kondensieren wieder zur Wärmequelle zurückfließen
Damit hast du jede mir bekannt HP oder VC beschrieben.
Nur aufsteigen ist vielleicht etwas unscharf formuliert.
 
yellowbird schrieb:
Bei

Bei den Vollmaterial-Heatpipes geb' ich Dir recht - das ist nicht mein Problem. Hier soll aber verdampfende Flüssigkeit zunächst aufsteigen und dann nach kondensieren wieder zur Wärmequelle zurückfließen ... das sehe ich irgendwie nicht bei "liegenden" Kühlern. Kann mir das mal einer erklären (bitte)?

@kachiri
Ok, Fall 2 und 4 sind klar. Aber würden in den Fällen 1 und 3 nicht bloß jeweils die beiden oberen Heatpipes (halbwegs) richtig funktionieren? Die unteren stellen genau mein Problem beim Verständnis dar.
HeatPIPE = HizeROHR. Rohr=Hohl.

Bei Bild 1 und 3 fließt die flüssigkeit den GRÖSSTEN teil des rohrs parallel, und nur den kleineren teil des rohrs nach unten.

Wenn der GRÖSSTE teil der rohre nach unten fließt fiunzt es nicht wie in bild 4 darghestellt.

Mach gern mal ein paar experimente zum kapillareffekt, damit du dir vorstellen kannst wie stark er ist.

Zb schlauch in ein halb gefülltes wasserglas, und das ende unterhalb des tisch, dann (kurz) ansaugen, das wasser wird erstmal bergauf fliessen.
Ergänzung ()

Vincy schrieb:

Schöne kleine Innovation im Lange stillstehenden kuhlermarkt.
Frage ist halt wie viel die mittlere heatpipe bringt weil sie ja zu 30% keinen luftstrom abkriegt wegen dem mittig sitzenden luftermotor.

Ich glaub das wurde auf der letzten computex vorgestellt und cm meinte man muss schon einen etwas stromhungrigere cpu nutzen damit es was bringt.

Mir wär lieber sie würden mal ne Vaporchamber in cpu kühler einbauen xD 🧊
 
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Farrinah schrieb:
Ich weiß nicht ob die Heatpipes das Problem bei der Wärmeableitung sind. Eventuell mal ein anderes Konzept Erfinden als diese Heatpipes.
Das sehe ich sehr ähnlich, braucht irgendwer überhaupt eine CPU, die so hohe Abwärme erzeugt und nur mittels Luft oder Wasser herunter zu Kühlen.
Wäre es nicht effektiver die Verlustleistung wieder zurück zu führen.
 
R4ID schrieb:
Wie jetzt, ohne KI ?
Ich bin enttäuscht Cooler Master :D
Ich hätte gern durchsichtige Heatpipes mit innen RGB beleuchtung
 
@Hotzenplotz45

Danke!
(1. Mir war nicht klar dass alle Heatpipes hohl sind ... ist für die "ungefüllten" aber auch erstmal nicht wichtig, wenn die Wand dick genug ist.
2. Wenn an der "Knick-Stelle" der Kapillareffekt greift, dann kann ich es nachvollziehen.)
 
Heatpipes sind nicht hohl. Die sind mit ner Flüssigkeit gefüllt mit niedrigerem Siedepunkt als Wasser. Die verdampft im Rohr und kondensiert an den kühleren Stellen wieder.
 
wern001 schrieb:
Ich hätte gern durchsichtige Heatpipes mit innen RGB beleuchtung

Ich hätte gerne alles komplett unlackiert nur in Kupferoptik. Würde auch schöner zu Noctua passen.
 
Hotzenplotz45 schrieb:
...

Mach gern mal ein paar experimente zum kapillareffekt, damit du dir vorstellen kannst wie stark er ist.

Zb schlauch in ein halb gefülltes wasserglas, und das ende unterhalb des tisch, dann (kurz) ansaugen, das wasser wird erstmal bergauf fliessen.
Ergänzung ()



...
Das ist nicht der Kapillareffekt, sondern Unterdruck.
 
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@yellowbird et al. Heutige Heatpipes sind nicht einfach nur (mit kleinen Mengen Wasser gefüllte) Kupferrohre, sondern sind innen mit Rillen oder einer Art Kupfermesh ausgekleidet. Der Kapillareffekt führt mit Rillen oder Mesh dazu, dass das kondensierte Wasser in der gesamten Heatpipe verteilt wird.

Vermutlich lässt sich bei entsprechendem Aufbau ein Unterschied zwischen "aufwärts und abwärts kühlen" messen, im Alltag relevant sein dürfte das selten.
 
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Hotzenplotz45 schrieb:
...
Zb schlauch in ein halb gefülltes wasserglas, und das ende unterhalb des tisch, dann (kurz) ansaugen, das wasser wird erstmal bergauf fliessen.
...

Das hat so leider erstmal nichts mit dem Kapillareffekt zutun. Du beschreibst hier eher den Siphoneffekt der durch Unterdruck ausgelöst wird.

Man kann es aber sehen, wenn man einen sehr sehr dünnen Schlauch, oder ein dünnes Röhrchen ins Wasser hält - dann kann man sehen wie das Wasser innerhalb des Röhrchens etwas über den Wasserspiegel steigt. Und je dünner das Röhrchen desto weiter wird das Wasser im Röhrchen ansteigen sobald es ins Wasser kommt. Geht auch gut mit feim, porösem Material, wie nen Ziegelstein oder nen Schwamm den man in eine Schale mit Wasser stellt - der wird sich auch mit Wasser voll saugen. Bei Bäumen ist es das gleiche - dadurch kommt Wasser bis ganz nach oben (wobei ein Baum noch ein Unterdruck erzeugt durch Traspiration an den Blättern).

Heatpipe sind recht dünnwandig, und haben wie schon gesagt entweder Rillen an der innenwandung, oder was häufiger ebenfalls mit genutzt wird - Kupferpulver (bzw. feine KupferKörner) was gesintert wurde, also bis kurz vor dem Schmelzpunkt erhitzt wurde damit es eine feste aber dennoch grobe Struktur bildet. Darin bewegt sich das kondensierte Wasser wunderbar in alle Richtung - ohne dass die Schwerkraft noch großartig Einfluss hat. Und ja - zumeist wird Wasser genommen und durch Unterdruck in der Röhre der Siedepunkt herab gesetzt. Darum funktionieren Heatpipe auch nicht mehr wenn sie angebohrt wurden, oder zu stark geknickt wurden und es so feine Risse gibt und dadurch der Unterdruck abgebaut wird.
Je mehr Mesh bzw. gesintertes Pulver in der Heatpipe aber ist, desto schlechter ist die Wärmeleitkapazität, weil weniger Flüssigkeit rein passt. Heatpipe mit den Rillen an den inne Wänden sind daher "Stärker", aber sind halt einbau-Richtungsgebunden (wegen Schwerkraft). Da gilt es also, den optimalen Kompromiss zu finden.
 
Hmhh ich kann mich nicht erwehren aber ich hab das vor Jahren Schoneinmal gesehen ich weiß nur nicht mehr wo.
 
D0m1n4t0r schrieb:
Heatpipes sind nicht hohl. Die sind mit ner Flüssigkeit gefüllt mit niedrigerem Siedepunkt als Wasser. Die verdampft im Rohr und kondensiert an den kühleren Stellen wieder.
Ich dachte das ist typischerweise Wasser in Unterdruckumgebung und daher der reduzierte Siedepunkt. Wasser ist billig, funktioniert gut zum Wärmetransport und iirc in reinform auch nicht besonders korrosiv.
Klappt natürlich nur solange der Temperaturbereich passend liegt.
 
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