Hallo zusammen,
bei dem Thema klinke ich mich mal ein, mir geht es nämlich gerade genauso.
Ich habe mir einen neuen Rechner aufgebaut, und habe vor ca. einem Monat einen Intel i7 4790k durch eine Rabattaktion sehr günstig auf zengoes-online.de gekauft. Im Nachhinein habe ich mich zwecks besserer Zukunftssicherheit für einen i7 6700k entschieden, und den 4790k wieder auf eBay verkauft.
Ich hatte die Packung des 4790k nie geöffnet und das Siegel bzw. der Aufkleber mit der Seriennummer war noch intakt, wovon ich auch Bilder habe und auch bei der Auktion mitangefügt hatte. Aufgrunddessen habe ich ihn als Neu und OVP und mit Garantie verkauft, eine Kopie der Rechnung habe ich deshalb auch beigelegt.
Nun ist der Kauf mittlerweile abgeschlossen, aber der Käufer behauptet die CPU wäre "geköpft" und würde auch gar nicht in den Sockel 1150 passen. Er verlangt schon in seiner ersten Mail dass ich den Prozessor zurücknehme und ihm sein Geld zurücküberweise. Auch droht er direkt seinen Anwalt einzuschalten und mich von ebay sperren zu lassen
Ich habe ihm dann zurückgeschrieben dass es nicht sein kann, da ich die Packung nie geöffnet habe. Allerdings habe ich die Packung auch nicht akribisch auf irgendwelche Manipulationen abgesucht, aber normalerweise kann man die Packungen doch nur an den Stellen öffnen, über die der Aufkleber geklebt ist?
Jedenfalls hat er noch drei Bilder von der CPU teils ohne Heatspreader geschickt, die allerdings so schlecht sind dass man nichtmal die Schrift auf dem Heatspreader lesen kann...
Auf meine Frage hin wie er sich erklären kann dass die CPU bei intakter Verpackung manipuliert worden sein muss, antwortet er nur trotzig und stellt mir eine Frist von 5(!) Werktagen bis er seinen Anwalt einschaltet.
Aufgrund seines Schreibstils und seinen Drohungen halte ich es für möglich dass er den Heatspreader selbst entfernt hat, und mir jetzt irgendeine alte CPU zurückschicken will.
Was würdet ihr vorschlagen wie ich weiter vorgehen soll?