Ich würde meinem 14 Jahre alten NAS gerne ein neues an die Seite Stellen

totti78

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Hallo Leute,
zur Zeit nutze ich noch ein Qnap TS-119+ welches ich im Jahr 2011 gekauft habe. In diesem steckt zur Zeit eine 6TB Festplatte die auch fast voll ich. Ich nutze dieses NAS zu Datenspeicherung von 2 Rechnern, 3 Tablets und 3 Smartphones.
Auf den ersten Blick kommen Drei Hersteller in frage.
  • Qnap
  • Ugreen
  • Synology

Ich denke das es für meine Anwendungsprofil keine High End sein muss und preislich wollte ich mich eigentlich für das Reine Leere Gehäuse Maximal 350€ ausgeben. Ich denke eins mit zwei Laufwerken zur späteren Erweiterung lang aus. Ich weis allerdings nicht ob in Zukunft noch weite Anwendungen dazu kommen.

Daher kommen für mich folgende auf die Liste.
  • Qnap TS-233
  • Qnap TS-216G
  • Ugreen DXP 2800
  • Ugreen DH 4300
  • Synology DS225+
  • Synology DS 223

Habe ich noch Geräte vergessen die ich mir mal ansehen sollte vergessen? ggf. auch anderer Hersteller?

Contra der einzelnen Geräte gegenüber der anderen Geräte

Qnap TS-223
  • Hat nur einen 1 GB Anschluss
  • mit 2GB den kleinsten Ram
  • nur 4GB Flashspeicher

Qnap TS-216G
- nur 4GB Flashspeicher

Ugreen DXP2800
- nur 800 MHz (Intel N Prozessor)

Ugreen DH4300
- mit einem Preis von 364,99 leicht über meinem Maximal Preis

Synology DE223
  • Festplattenbindung
  • Nur einen 1GB Gnschluss
  • Nur 2 GB Ram

Synology DS 225+
- nur 2GB Ram

Pros im Vergleich zu den Anderen Geräten:

Qnap TS 233
- Preis

-Qnap 216G
- Preis

Ugreen DXP 2800
  • 8GB Ram
  • 32 GB Flashspeicher
  • Preis

Ugreen DH4300
  • Platz für 4 Platten (zwei sind nur gewünscht)
  • Ocatcore
  • 2,4/1,8 GHz
  • 32GB Flashspeicher
  • 8 GM Ram

Synology DS223
- Preis

Synology DS225+
  • Festplattenzwang soll wohl bei den + Modellen mit einem Update aufgehoben sein
  • Prozessor 2,0/2,7 (Turbo) GHz

So das sind meine Pros und Cortas der einzelnen Geräte, aber ich bin mit meiner Entscheidung noch nicht viel weiter.
Bei Qnap kenne ich das Betriebssystem und finde es sehr übersichtlich und leicht verständlich. Synology soll ja ähnlich sein aber wie sieht es bei Ugeen aus?
Bewerte ich die Größe Rams bzw. die Größe des Flashspeichers und die Geschwindigkeit der CPU zu sehr. spielen diese Kriterien ggf. eine nicht so Große Rolle?
Technisch gesehen mach das Ugreen DH4300 für mich die beste Figur, liegt aber auch leicht über meinem Limit.
welche wichtigen eigenschafften habe ich ggf. vergessen?

Ich hoffe das Ihr mir bei meiner Entscheidung behilflich sein könnt.

Gruß

Totti 78
 
Schau dich mal am gebrauchtmarkt um, die Innereien bleiben teils über zig Jahre dieselben. Ich habe nen QNAP TVS-471 für 300 gebraucht bekommen.
 
totti78 schrieb:
- nur 4GB Flashspeicher
Wird nur vom Betriebssystem QTS genutzt, daher egal.... den Flashspeicher kannst du nicht für was anderes (SSD Ersatz o-ä) nutzen.

totti78 schrieb:
Bewerte ich die Größe Rams bzw. die Größe des Flashspeichers und die Geschwindigkeit der CPU zu sehr. spielen diese Kriterien ggf. eine nicht so Große Rolle?
Flash kannst du bei "geschlossenen Systemen", wie Qnap und Synology vollkommen irgnorieren, spielt für dich keine Rolle. Bei Synology ist auf dem Flash lediglich der Bootloader, der Rest liegt auf den Disks, inkl. OS auf jeweils eigenen Raid1-Paritionen undabhängig davon wieviele Disks verbaut sind.

RAM ist alles >= 2 GB ok, Würde auf Nachrüstbarkeit (gesockeltn) setzen, falls du mal doch mehr brauchst.

totti78 schrieb:
- nur 800 MHz (Intel N Prozessor)
Wie bereits erwähnt, schätzt du den Intel N hier voll kommen falsch ein, der dürfte hier in dem Feld der genannten NAS der schnellste sein.
 
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In diesem Monat (also Oktober 2025) soll auch noch das Ugreen DH2300 für 2 Festplatten rauskommen, der Rest soll wohl recht ähnlich zum DH4300 sein. Preislich soll es angeblich zwischen 200$ und 250$ liegen. Bei deinem Nutzungsprofil könnte das was für dich sein.
 
totti78 schrieb:
totti78 schrieb:
totti78 schrieb:
totti78 schrieb:
Hast den ARM Prozzi vergessen als Contra vergessen, ich würde keine NAS mehr mit ARM Prozzi kaufen, weil man mit x86 deutlich flexibler ist, denn wenn man was braucht an Software kann man das einfach per Docker nachrüsten. Nicht alle Docker-Container werden als ARM64 gepfelgt.
 
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Falls die Volume/Plattenverschlüsselung für Dich wichtig ist, musst Du beim Ugreen nachprüfen/nachfragen ob die das mittlerweile können. Früher konnten die das out of the Box nicht. Wenn dann mit Zusatztools.
Ob das immer noch so ist, weiss ich nicht.

Grüße
Cunhell
 
Das beste P/L Verhältnis bietet das UGREEN mit 2,5GB LAN dem Ram und auch eine NVME kann man nutzen
Der N100 ist ein guter Performer und man kann auch Home Assistant und ein paar Spielereien im Docker laufen lassen wie Adgard u.ä.
 
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Ich habe ebenfalls einen N100 (nicht im NAS) und lasse darauf Unraid laufen – inklusive ein paar Docker-Containern und Jellyfin.
Dank Intel QuickSync ist 4K-Streaming überhaupt kein Problem, und der Mini-PC ist dabei kaum ausgelastet. 😊 Also Power hat der kleine schon ;)
 
Was stört am aktuellen NAS?
Wenn es die NW-Geschwindigkeit ist, dann sollte man eines mit 2,5/5/10Gbit sich jetzt holen (Erweitern kann man das bestehende nicht).
Ich habe noch ein TS-509Pro (Reserve) und TS-269L/669L im wöchentlichen/täglichen Einsatz und da fehlt mir nichts, außer dass eben 1GBit jetzt nicht mehr so zu meinem Netzwerk passt.
Ggf. würde in das TS-119+ auch noch eine größere Platte passen, aber sicher ist das nicht.
Mein TS-669L aus 2013 hat auch 14TB-Platten verbaut.

Ansonsten, wenn Du mit QNap zufrieden bist, dann bleib doch einfach dabei, die Bedienung ist Dir ja geläufig.
Ob ARM oder nicht-ARM, es stellt sich die Frage was Du damit machst und ob das überhaupt zum Tragen kommt. Meine NAS haben zufällig alle Intel CPUs. :D
 
Man kann auch einfach einen 08/15 2.5 gbit usb Adapter an die qnap stecken und hat dann 2.5 gbit. Ansonsten sollten in dein qnap Platten mit einer Größe von 16 tb passen.
 
@VDC
Das ist mir klar, dazu muss das Gerät aber USB3 haben, das haben die Kisten aus 2011 - 2013 natürlich noch NICHT.
16TB ist so die Grenze, wenn das Gerät mehr als 6TB verträgt, aber beim TS-119+ des TE wäre ich mir schon mit 8TB nicht sicher.
 
DAs TS119+ hat einen so schwachen ARM Prozzi, wie es damals halt üblich war, damit wird man wohl nicht mal 1 Gbps schaffen, da braucht man nicht man sich nicht mal Gedanken über einen 2,5 Gbps Adapter zu machen. Hatte den Marvell 6282 1.6GHz im TS-212 quälend lahmes Teil. Chapeau für den TE es so lange mit so ner Krücke ausgehalten zu haben. 50 MB/s unverschlüsselt waren schnell, 10 MB/s verschlüsselt ebenso.
 
prian schrieb:
16TB ist so die Grenze, wenn das Gerät mehr als 6TB verträgt, aber beim TS-119+ des TE wäre ich mir schon mit 8TB nicht sicher.
Doch, 16tb ist das Limit der 32bitSoftwarevariante, das kann pro Volume nicht mehr. Musste hier 300 GB bei einer 18tb Platte liegen lassen, damit die in der gen läuft.
prian schrieb:
USB3 haben, das haben die Kisten aus 2011 - 2013 natürlich noch NICHT
Doch? Also das Teil ist älter und das fast kleinste, aber die 239 und 259 aus 2011 haben alle entsprechende ports. Aber bei dem Satz ging es weniger um das alte, als mehr um die ausschlusskriterien für neu weil kein 2.5.
 
conf_t schrieb:
Ähm, lesen? Schreibe das die größeren das haben und das der Satz für die neuen gilt?
 
VDC schrieb:
Man kann auch einfach einen 08/15 2.5 gbit usb Adapter an die qnap stecken und hat dann 2.5 gbit. Ansonsten sollten in dein qnap Platten mit einer Größe von 16 tb passen.
Ok, dann ist dein ganzer Post #12 im Kontext des Threads überflüssig. Schön, dass man bei alten NAS theoretisch 2,5 Gbps nachrüsten kann (wissen hier auch viele), aber nutzt halt bei USB 2.0 und nem schnarchlahmen Prozzi nix, der nicht mal 1 Gbps bedienen kann. Die in #12 gemachte falsche Aussage mit der einfachen Aufrüstbarkeit mit USB 3.0 2,5 Gbps Adapter in Bezug auf das NAS des TE wird auch nicht richtiger, wenn du USB 3.0 fähige NAS aus der Zeit aufführst. Brauch ja auch keine 240 kmh Reifen auf nem Käfer oder Trabbi oder Ente. Dam kannst du das "Lesen?" auf dich selbst anwenden und den Eingangspost lesen und dich schlau machen, was für ein NAS Modell das überhaupt ist. Klar war @prian Aussage etwas weit gefasst, aber USB 3.0 war noch nicht in allen Geräteklassen verbreitet.
 
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@conf_t
Dann versuche ich es einzugrenzen. :D

@VDC
Weder TS-239 (auch nicht Pro und Plus und Pro+) noch TS-259 (auch nicht deren Varianten) hatten damals USB3, dafür aber E-SATA. :D

Aber trotzdem bleibe ich dabei, wenn man mit QNap zufrieden ist, dann macht man mit einem aktuellen Nachfolgeprodukt auch nichts falsch, ich würde aber auch, der TE hat das ja genannt, zu einem 2-Bay tendieren. Gut im Futter (leistungstechnisch) steht das TS-264 da (wodurch auch Mehrkosten entstehen), da kann man auch eine 10GBit-Karte einbauen, RAM ist erweiterbar, es kann (im Märchenland) aufräumen, Staub wischen .... muss mich einbremsen. 😱:D
 
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Qnap würde ich aufgrund der Software nicht nehmen, die mir persönlich nicht mehr gefällt. Da ist Synology auf den ersten Blick besser, hat aber im Unterbau sehr alte Pakete und Anhängsel.

Was an dem Synology-Prozessor gut sein soll, kann ich nicht verstehen. Dieser wird von Synology seit 2020 in den unterschiedlichsten Geräten verbaut. Bei den 2025er‑Geräten hat Synology gerade die Grafikeinheit für die Transcodierung deaktiviert bzw. die Treiber entfernt. Somit ist der alte Prozessor, welcher bereits 7 Jahre auf dem Buckel hat und EOL ist, noch einmal beschnitten. Zu den Synology-CPUs habe ich hier schon etwas geschrieben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese nicht in einem gewissen zeitlichen Abstand viel Ärger produzieren wird.

Von den ARM-Ugreen-Geräten bin ich nicht wirklich überzeugt. Das liegt nicht nur an der CPU, sondern auch am möglichen Speicher, OS und an dem Preis. Im Gegensatz zu den DXP-Geräten lässt sich dort das OS nicht ersetzen. Ein Fehlen von NVMe-Steckplätzen schränkt den Hibernate-Modus der HDDs bei der Verwendung von Docker ein. Bei Ugreen wirst du nicht um Docker herumkommen, um deine Apps zu installieren. Fertige Apps und Pakete sind ziemlich spärlich, was aber kein Problem ist, wenn man sich auf Docker einlässt. Man hat dann nicht nur sehr viel Auswahl, sondern ist auch unabhängig vom Hersteller, falls dieser wie Synology die eine oder andere wichtige App einstellt. Natürlich ist bei einem DH4300 auch eine 2,5" SSD möglich, aber ich sehe das DXP2800 mit 2 × NVMe zzgl. 2 × HDD/SSD, DDR5 RAM (über 32 GB möglich), mit Intel-CPU und austauschbarem OS deutlich vorne. Dazu ist das Gerät ab 250 € im Angebot regelmäßig zu haben. Es gibt unterschiedliche NAS-OS, welche sich an Anfänger wie auch Fortgeschrittene richten, wenn einem das Hersteller‑OS nicht zusagt. Dazu gehören ZimaOS, UmbrelOS, CasaOS, TrueNAS oder Unraid. Aber auch DSM von Synology kannst du auf alternativer Hardware installieren. Diese Option würde ich mir immer offenlassen! Somit schneiden dann Synology, Qnap und Ugreen DH für mich aus.

Da du scheinbar selbst noch nicht weißt, was du in Zukunft mit dem neuen NAS anfangen kannst und willst, würde ich mir die Möglichkeiten nicht schon mit dem Kauf verbauen. Schau in meinen anderen Beiträgen, dort wurde alles schon mehrfach diskutiert.
 
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