News ID.1 ab 2027: Volkswagen bekräftigt E-Einstiegsmodell für 20.000 Euro

Viel zu spät für VW, bis dahin sind se gefühlt schon klinisch tot...

Ich hab mir das Treiben von VW & Co. mehrere Jahre von nem Zulieferer aus angeschaut und was da im VW Konzern ablief, ging auf keine Kuhhaut.
Zig Entwicklungsschleifen von ein und dem selben Produkt, paralleles Entwickeln von ein und der selben Software über die Konzernmarken hinweg uvm... anstatt die Kräfte zu bündeln und der Konkurrenz zu trotzen, gab's Machtspielchen, Neid und Arroganz und so hat man sich intern selbst bekämpft und kaputt gemacht.

Anhand von CARIAD sieht man jetzt das Resultat und das ist einfach nur beschämend, wie man sich selbst so kaputt machen kann... und die Konkurrenz lacht sich tot, leider zurecht
 
Das Problem wird sein, ob die Autos auch gekauft werden. Bei dem Preis wird VW alles Cutten was nur geh, natürlich auch die Reichweite und mehr als 250km Reichweite sehe ich weder beim ID2 noch beim ID1. Solange es keine starken finaziellen Anreize gibt, wird die Frage bestehen bleiben warum die Kunden die Modelle kaufen sollen, anstatt einem deutlich billigeren Benziner mit dem dreifachen an Reichweite.

mRcL schrieb:
Am Ende ist halt wichtig, dass Wettbewerb am Markt herrscht - eine chinesische Dominanz will ja schließlich auch keiner. Und wenn wir ehrlich sind, ist es auch nicht nur der Preis.
Garantie, Netzabdeckung & Restwerte sind halt auch n Thema.
Der Wettbewerb ist im Grunde schon vorbei, der Automarkt auf dem mehr Autos verkauft werden als im Rest der Welt zusammen ist ja schon "frei" von "Ausländern" (bei den E-Autos). Betrift ja auch nicht nur uns, keiner hat es auf dem chinesischen Markt geschafft.
Das wirkliche Problem ist, wir haben einfach immer noch nicht verstanden wie die Chinesen funktionieren und warum unser Wirtschaftsmodel keine Chance haben kann. Nicht falsch verstehen, die deutschen Autobauer haben auch jeden Fehler seit 20 Jahren gemacht den man machen kann und gehören zurecht in die Tonne in der sie sich gerade befinden. Ist halt deutsche Tradition das die Wirtschaft bei uns machen kann was sie will und nie einer hinter Gittern landet.

ElliotAlderson schrieb:
Naja, die Chinesen subventionieren das ganze massiv und unabhängig davon ist die Produktion dort schon viel günstiger als bei uns. Wie sollen wir da mithalten?
So einfach ist es nicht. Das viel größere "Problem" ist unsere Gier. Man hat einfach geglaubt die Chinesen werden es trotz tech. Transfer nie hinbekommen kompl. tech zu bauen, die können ja "nur kopieren". Solange man tolle Gewinne gemacht hat, hat man einfach die Augen zugemacht und sich gesagt wird schon schiefgehen, was es natürlich auch ist.
Aber keine Angst, Europa ist da top drin. Wozu ein eigenes SWIFT? Freund Ami macht das doch für uns und so günstig oder? Gleiches bei allen anderen digitalen Gütern. Eine gemeinsame Verteidigung mit entsprechender Industrie? Wozu wir haben doch Donald...... Das einzige was wir noch gut können ist der Welt eine moralische Flagge vor der Nase wedeln!
 
OpenSystemFan schrieb:
Dabei wird gerade mal bis zum Ende der eigenen Fußmatte gedacht.
Das Problem ist eben auch das was bei sehr vielen nach Abzug der Lebenshaltungskosten vom dem das auf dem Lohnzettel gestanden hat noch übrig bleibt und das ist eben fast jeden Monat weniger.

Anders ausgedrückt, die eigene Brieftasche ist näher als die Fussmatte - wozu das am Ende führen wird ist natürlich klar.
Eine Kaufprämie wäre da eine möglich Lösung (beschränkt auf in Deutschland hergestellte Fahrzeuge was mit der EU nicht machbar ist), aber eben etwas anders als bisher, z.B.
  • 6000€ bis 20.000 Kaufpreis
  • 3000€ bei 20.000 bis 30.000
  • 1500€ bei 30.000 bis 40.000
  • ...
Die Frage ist nur wovon das bezahlt werden soll..., wobei, wir haben's ja noch wenn man sich anschaut was wir unnötig an Geld verpulvern.

Natürlich haben die Hersteller in teuren Ländern welche über so gut wie keine eigenen Rohstoffe verfügen ein Problem
  • teure Autos können nicht in Massen verkauft werden
  • günstige Autos können nicht hergestellt werden
Das betrifft aber so nicht nur die Auto-Hersteller, zur Zeit wird alles was geht Ausgelagert, oder direkt verkauft.
 
Schaut man sich die Zulassungszahlen der günstigeren E-Autos an, scheint der Bedarf wohl gar nicht so groß zu sein. Die Hersteller wollen sich ihre Margen wohl auch nicht gegenseitig kaputt machen -> Von einem Verdrängungswettbewerb sind wir wohl ziemlich weit entfernt.
Würde das ein ID2All für 20.000 Euro ändern? -> Fiat 500e, Dacia Spring, Peugeot 208E, Opel Corsa E & Co sind absolute Raritäten im Straßenbild. Stattdessen verkaufen sich eSuvs der 40.000 - 100.000 Euro Klasse. Natürlich hauptsächlich als Leasing-/Firmenzulassungen.

Scheitert es an Real-Reichweiten <XXX km? -> 30-40km durschntl. Fahrweg pro Arbeitskraft in Europa sprechen eigentlich dagegen. Aber, klar fährt man dann doch etwas weiter will man keinerlei Kompromisse eingehen.

Sind steigende Energiepreise das Problem? -> Als ich vor 4 Jahren mein erstes Elektroauto bekam war der Strompreis hier in Österreich an den Ladesäulen bei 18 Cent / kWh. Mittlerweile hat es sich verdoppelt. Verglichen zum Verbrenner bei 17 kWh/100km Ganzjahresverbrauch immer noch vernachlässigbar. An der Energiepolitik und dem Netzausbau scheint sich nicht viel getan zu haben. Ein abweichen der Energiepolitik von fossilen Brennstoffen aktuell nicht von Priorität zu sein. Also dürfte billige/grüne Energie gar nicht so wichtig sein?

Liegts an der geringeren Vmax bei den billigeren Elektromodellen? -> Schau ich hier in Österreich auf die Autobahn sinds meistens nur mehr Lieferdienste und Firmenwagen die früher "übliche" 140 km/h auf der Autobahn fährt. Der Großteil scheint sich schon auf ein Autobahnleben bei 100-120 km/h festgelegt zu haben. Klar bei euch Deutschen mag es aktuell noch anders sein, ich denke das hat sich aber dann in 5-10 Jahren auch erledigt.

Liegts an horrenden Wertverlusten bei E-Autos? -> Schau ich mir die Gebrauchtwagenpreise von eUps, eGolf, ID3, Born, 500e etc an scheint nach 3 Jahren sogar genau das Gegenteil der Fall zu sein. Krasser wirds dann wieder wenn man mehr Geld ausgibt

Ich persönlich würde sagen das nicht das E-Auto im 20-30.000 Euro Segment das Problem ist, sondern die Kaufkraft der Konsumenten im Einstiegssegment in den letzten 5-10 Jahren komplett verloren gegangen ist.
Jene mit Benzin im Blut werden auch 2027 nicht zum ID2All greifen, Diesel Dieter schwört weiterhin auf den Benz aus den 90ern für sein tägliches 1000km Autobahnprogramm; Im Forum werden weiterhin zu teure Fahrzeuge angeprangert und das Ende der deutschen Automobilindustrie ausgerufen werden. Also tu ma einfach so weiter wie bisher. :smokin:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: cma_i, Weyoun, elohim und eine weitere Person
HITCHER_I schrieb:
:smokin:Jemand hat herausgefunden, wie einfach man einen el. Golf-Wagen mit Batteriebetrieb umbauen kann, auf benzin-elektrisch ohne Batterien. Hat angeblich nur Vorteile:
*Kein Aufladen, nur tanken und dann gleich fahrbereit.
*Der Umbau ist billiger (angeblich) als 4 große Spezialbatterien zu ersetzen.
*Fährt nun schneller als zuvor und hat geringeres Gesamtgewicht.
Robot Cantina: youtu.be/nEJpZb0vqIg
Wer immer noch um jeden Preis Fossileenergien verbrennen möchte, für 100km am Tag, versteht die Welt nicht.
Bodensee -> Sedrun, 200km, 1m bis 2m Schnee, bei minus 6°... war locker mit dem Toyota bz4x machbar.
Bodensee -> Valencia, 1550km, 4 Stopps à 30min, bei 28°, 5 Personen , klappt mit Planung ganz gut. Anstatt 16h dann in 18h aber gemütlich.

Die Verarbeitung des VWs muss dann aber passen, nicht um jeden Preis billig!
Ergänzung ()

Dr.Pawel schrieb:
mehr als 250km Reichweite sehe ich weder beim ID2 noch beim ID1.
Wer fährt denn wirklich mehr als 200Km am Tag? So gut wie niemand.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Weyoun
E Autos interessiert hier keinen. Wie soll man auch vernünftig tanken wenn man in einer Wohnung lebt ohne Garage. Noch dazu hat man in Deutschland mit die höchsten Strompreise.
 
nighteeeeey schrieb:
2027 leider viel zu spät. Bis dahin werden die Chinesen die Marktherrschaft übernommen haben. Und was man jetzt schon so von denen sieht, völlig zu recht.
In Europa? Das sieht unter den Top-10 noch ein bisschen Mau für eine Markherrschaft aus.

Domi83 schrieb:
Die haben doch den Schuss nicht mehr gehört... ein ID.2all … sollte unter 20.000 anfangen und ein ID.1 sollte dann noch tiefer anfangen.

Ich selbst habe mit meinen Verbrennern aus dem VAG Konzern (Golf 3, Golf 6 GTD, Golf 7 GTD) absolut null Probleme. … würde wieder ein Fahrzeug aus dem VAG Konzern nehmen, aber nicht bei den Preisen.

Okaaaaay…
1. Volkswagen Golf 3 (1991) Der lag bei etwa 22.000 DM. Inflationsbereinigt heute circa 23.000€.

2. Volkswagen Golf VI GTD (2009). Grundpreis etwa 28.500€

3. Volkswagen Golf VII GTD (2013) Einstiegspreis rund 31.500€.

Die GTD Modelle machen in dem Argument keinen Sinn. Und der Golf 3 wäre, wenn man den in den Vergleich hiefen will heute im Einstieg direkt zwischen ID1 und ID2.all angesiedelt. Wobei wir noch nicht safe wissen was die ID-Schüsseln am Ende für Fahrzeuge sein werden. Aktuell, nur Blabla, kein Test, also abwarten.

Der VWAG-Konzern hat massive Probleme. Die Kritiken und Tendenzen die man aber teils liest sind einfach nur hanebüchen und gehen meiner Meinung nach in die falsche Richtung.
VW hat kein generelles Preisproblem.
Und ja, sie wären heute spät dran, aber angefahren ist der Zug in Europa zumindest auch noch nicht.

Aber…
Die Prozesse die dieses Unternehmen intern fährt sind von haarsträubend bis geschäftsschädigend. Stellenweise schlimmstes Behördentum.

Der Wasserkopf existiert in fast allen Bereichen. Jeder Mensch in Arbeit ist weg von der Straße, alles toll. Aber der Verein kann keine Wohlfahrt sein.

Verantwortungen sind bis aufs kleinste herunter gebrochen. Entweder ellenlange Entscheidungsprozesse für den kleinsten Scheiß und/oder sich vor der Arbeit sträuben weil man ja das große Ganze nicht zu verantworten hat.

Die Teileentwicklung allein ist pro Fahrzeug-Modell so derartig Fragmentiert, sodass man sich ständig Synegieeffekte verbaut geschweige denn am Ende ein OTA-Updatefähiges System alà Tesla haben könnte….
Ein Baukasten und ein Minimum an Komponenten (Revisionen)? Einfach nur nein.

Die Modellpalette strategisch ist komplett irre. Premium über alles. Ich sage nur Tiguan All Space streichen (als Weiterentwicklung vom Tiguan) und dafür den Tayron zwischen Tiguan und Touareg als komplette Neuentwicklung zwischen prügeln. Das versteht im Konzern auch keine Produktive Sau mehr will ich meinen…
Aber einen gut laufenden VW eUP kann man sich nicht leisten weil zu geringe Marge (wenn man ihn hätte am Leben halten wollen…).
Das mag auf dem Papier klar sein aber wenn der ID2.all zum Beispiel noch so lange auf sich warten lässt und da eine dicke Lücke klafft von ein paar Jahren versteht der Kunde das sowieso nicht mehr, aber auch die „0815“-Belegschaft (ich sag mal Non-Strategisches-Management) schüttelt nur noch den Kopf über so eine Entwicklung.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: cma_i und chaopanda
controlokk schrieb:
Aber E-Auto ist ja so grün 💚🤣
So grüne wie ein Fahrrad oder Schiene ist es natürlich nicht, kann man aber von einem Automobil auch nicht erwarten, aber allemal besser als Verbrenner-Auto.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Drummermatze
Die Preise glaube ich erst wenn ich sie sehe.
Und dann bleibt auch die Frage der Reichweite wenn da dann nur Minibatterien drin sind bringen die Autos nicht viel.
 
controlokk schrieb:
Nicht nur das, die wollen dich und alle anderen auch an die Infrastruktur binden und mit der Reichweite knechten. Aber E-Auto ist ja so grün 💚🤣
Ein E-Auto Produziert über die gesamte Lebensdauer nur halb so viel Treibhausgasemissionen wie ein herkömmliches Verbrennerfahrzeug. Und um so länger es genutzt wird umso besser fällt die Bilanz aus. Und was in deinen Augen ist Grün? Alles was Produziert wird muss mit einem gewissen Maß an Energie Hergestellt werden, jedes noch so kleine teil was man irgendwo kaufen kann.

Und zum Thema Reichweite ist von 335 Km bis hin 610 Km alles drinnen (BMW iX) bei 35 Minuten Ladedauer beim iX.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kraeuterbutter
P.Jay schrieb:
Oje, wann wird der Michel mal aus seinem Traum erwachen und sich nicht weiterhin, selbst erfundenen Stuss vorm Spiegel erzählen? Vielleicht im Jahre Zwanzig Drölf Und Zwanzig ...

Anhang anzeigen 1579854
https://magazin.insta-drive.com/elektroautos/news/verkaufszahlen-elektroautos-europa-2024/

Und was soll mir das jetzt sagen?

1. Keines dieser Autos ist in der Kategorie, um die es hier geht.

2. Auch ist hier kein einziges chinesisches Modell zu verzeichnen. Außer natürlich, man zählt Volvo dazu. Die Fahrzeuge sind allerdings weder früh am Markt gewesen - wie dein Bild beweist - noch sonderlich günstig (ab 40k €). Gilt ebenso für die Konkurrenz von bspw. Smart #1.

3. Auf einzelne Modelle zu schauen ist reichlich unterkomplex. Enyaq und ID.4 basieren auf der selben Plattform, spielen in der selben Fahrzeugklasse und kommen beide aus dem selben Konzern. Kombinierst du diese, landest du bei 133.630 Autos und somit auf Platz 2.

4. Der ID.4 war ohnehin - zurecht - ein unbeliebtes Auto, unabhängig von der Konkurrenz. Dass Skôda aus der selben Kategorie mehr verkauft als der Mutterkonzern, muss man auch erstmal schaffen 😂

5. Tesla lebt hier seinen Reputationsvorsprung aus - noch. So langsam bekommen die Leute aber mit, dass auch andere Hersteller (bessere) Elektroautos bauen können. Und ob man sich jetzt noch ein Swasticar von Lone Skum kaufen möchte, bleibt ebenso fraglich. In Deutschland jedenfalls sind die Zahlen von Tesla nach Elmos Auftritten bei Mango Mussolini kräftig eingebrochen.

1000082081.png


Am Ende ging es mir nur darum, ob ein Elektrokleinwagen in 2-3 Jahren zu spät sei, wenngleich aktuell aufgrund von Populismus sowie durch rechte Parteien getriebene Petromaskulinität ohnehin die Verkaufszahlen einbrechen, zumindest hier in Europa. Ich freue mich jedenfalls auf Klein- und Kleinstwagen a la ID.2 und ID.1 ✌️
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: chaopanda, Weyoun und Buttkiss
wechseler schrieb:
In Indien wird der Dacia Spring mit einem Verbrennungsmotor für 3.000 € neu verkauft.
Durchschnittliches Jahresgehalt in Indien: 2990,- USD

Durchschnittliches Jahregehalt in Deutschland: 51.800,- USD

sprich: in Deutschland kannst du dir mehr als einen Dacia Spring zu deutschem Preis kaufen...
in Indien nicht für indischen Preis
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SIR_Thomas_TMC
Schon verrückt, wie viele "Wirtschaftsweisen" hier im Forum sind...:rolleyes:
Mal im Ernst, wir deutschen müssen endlich begreifen, dass nicht alles nur schlecht und viel zu spät ist.
Die News bringt das, was hier viel häufiger mal wieder bräuchten: Zuversicht, "Eier" und auch mal wieder etwas Zukunftsweitsicht!
Es gibt so viele richtig coole Innovationen und Entwicklungen in Deutschland entgegen unserer "Es-ist-alles-so-schlecht-Presse". Realitätsferne bringt niemanden was, klar, aber den Kopf in den Sand stecken eben auch nicht.
Vielleicht sind wir zukünftig einfach die "Spezial Manufaktur" der Welt, die "richtig geilen technischen "Scheiß" herstellen und eben nicht immer nur super hyper billig sind.
Ich empfinde es als ein guten Impuls in die richtige Richtung und das Design VW-Artig "ansprechend gut". Cheers
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: OpenSystemFan, Weyoun und BVZTIII
Ich mag VW, .. hab einen Tiguan und einen Polo.

Mit beidem sehr zufrieden, obwohl der Tiguan ein "Bescheisser-"Diesel ist.

Aber wer hat damit gerechnet nach 8 Jahren nochmal 3.500 € zurück zu bekommen. Ich nicht.


So blöd es klingen mag, ... VW hat sich allerdings selbst abgeschafft.
Mit Woke Entscheidungen, Grünen im Management und Preisen jenseits von Gut und Böse.

Ein aktueller (Elektro-)VW kommt für mich nicht in Frage.
Auch wenn der ID7 schon gut aussieht.

Trotzdem ist für mich die Entscheidung mittlerweile gefallen, die beiden Verbrenner bis zum "Auseinanderfallen" zu fahren.

VW hat mit den grandiosen Jahren gedacht es ginge ewig so weiter.
Löhne sind massiv gestiegen und Boni wurden ausgezahlt.

Und jetzt, in Krisenzeiten hat man einen übelsten Rucksack auf.

Und zusätzlich können Sich die Normalbürger einen "VOLKS-"wagen nicht mehr leisten.

Ich hätte grundsätzlich Bock auf einen ID3 (28.000 € - jung gebraucht von mir aus) oder einen ID7 (38.000 €) ...
Dann aber auch nur wenn ich einen Benefit ziehe und quasi NICHTS mehr fürs laden zahlen müsste.

Ich bin in Vorleistung gegangen mit einer PV.
Schon dort werden mir Steine in den Weg gelegt.

E-Autos viel zu teuer um einen Wechsel zu rechtfertigen.

Aber Trump und Konsorten sorgen jetzt peu a peu eh dafür, dass das Verbrenner Verbot kippt.

Die Preise der Neuwagen sinken aktuell massiv. Weil einfach viel zu viel rum steht. (Ein Blick in mydealz zeigt mittlerweile gute Angebote, noch nicht sehr gut, aber gut)

Mir als Motorsport Begeisterten, hat auch die Aufgabe der VW Motorsport Abteilung einen Dämpfer verpasst.

Im Rallysport wurden damals die Autos perfektioniert und mit der öffentlichen Aufmerksamkeit in die weite Welt getragen. Mit viel Erfolg.

Jetzt hat man diese Werbeplattform aufgegeben. (An der Spitze der Weltelite - VW Polo WRC 2013-2016)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: cma_i
Syrato schrieb:
Bodensee -> Valencia, 1550km, 4 Stopps à 30min, bei 28°, 5 Personen , klappt mit Planung ganz gut. Anstatt 16h dann in 18h aber gemütlich.
also die 2h mehr wegen Ladepausen?

fährt jemand wirklich - 5 Leute im Auto - mit nem Diesel etc. 1550km non-stop !?!?
in den Urlaub?

also 16h eingesperrt ins Auto ohne Pausen?
wirklich?

also unsere Urlaubsfahrten (2 + 2 Kinder) mit Diesel schauen anders aus...
bei so ner STrecke wären min. 2h Pause angesagt, eher mehr (trotz Diesel)

16h am Stück....
von nem Busfahrer oder LKW-Fahrer verlangt man, dass er nach 4,5h Fahrt min. 45min Pause macht




Syrato schrieb:
Wer fährt denn wirklich mehr als 200Km am Tag? So gut wie niemand.
so ist es...

und lustigerweise schwören einige derer, die das machen müssen tatsächlich auf E-Auto wegen FAhrkomfort
 
shysdrag schrieb:
Scheitert es an Real-Reichweiten <XXX km? -> 30-40km durschntl. Fahrweg pro Arbeitskraft in Europa sprechen eigentlich dagegen. Aber, klar fährt man dann doch etwas weiter will man keinerlei Kompromisse eingehen.
Ich glaube das ist das größte Problem.
Selbst wenn man eine E-Auto hat mit gut 400km reichtweite muss man es bei der üblichen Arbeitsstrecke und einem Ausflug am Wochenende 1x die Woche laden.

Wenn du aber weder auf der Arbeit noch zu Hause die Möglichkeit hast dann hängst du jede Woche ca. 1h oder mehr auf einem Baumarktpakplatz an der Schnellladesäule.

Die Zeit muss man sich dann auch erstmal nehmen wollen.....und können. Kann ja sein du musst unter der Woche nachladen und dein Terminplan ist schon voll.
 
Inxession schrieb:
So blöd es klingen mag, ... VW hat sich allerdings selbst abgeschafft.
Mit Woke Entscheidungen, Grünen im Management [...]
Wie kann man nur so verblendet sein?
Was sind denn woke Entscheidungen und inwiefern haben diese zu Umsatzrückgang geführt? Welche Grünen sitzen im Management? Was sind denn deiner Meinung nach die aktuellen Probleme bei VW?
 
Karl S. schrieb:
Viel zu klein für Familien mit Kleinkindern. Also immer noch kein Volkswagen.
Wann begreift Ihr endlich, dass "Volkswagen" einfach nur ein Name ist? Immer dieses dämliche "kein Volkswagen mehr" Gelaber. War der Phaeton etwa ein Auto fürs "Volk"? Hast Du Dich 2002 auch schon beschwert, dass den das "Volk" nicht bezahlen konnte?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: cma_i und Weyoun
McLovin14 schrieb:
Wie kann man nur so verblendet sein?
Was sind denn woke Entscheidungen und inwiefern haben diese zu Umsatzrückgang geführt? Welche Grünen sitzen im Management? Was sind denn deiner Meinung nach die aktuellen Probleme bei VW?

Julia Willie

Woke Entscheidungen = All Electro Strategie ... zudem viel zu teuer
Wenn man im Massenmarkt nichts absetzt, weil zu teuer, korreliert das natürlich mit dem Umsatz.

Die Probleme sind in meinem Post angesprochen.

  • Zu hohe Gehälter
  • Zu hohe Boni
  • Woke´r Einfluss
  • Kein Auto für den Massenmarkt

Natürlich kommen noch andere Dinge on Top wie hohe Energiepreise etc.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: cma_i, romeon, cookie_dent und eine weitere Person
Zurück
Oben