Im Ausland mit deutscher IP surfen, VPN Server selbst hosten?!

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#1
Guten Morgen CB-Gemeinde.

Ich setze mich gerade im Kopf mit einer Lösung für einen VPN Server auseinander. Ich möchte ganz gerne im Ausland mit deutscher IP surfen, allerdings würde ich gerne einen eignen VPN Server hosten, um nicht abhängig zu sein von einem VPN Anbieter.
Hat da jemand schon Erfahrung mit gemacht? Ich dachte da zum Test vorerst, das ganze über meinen Rechner laufen zu lassen. Falls sich das ganze bewährt, würde ich mir einen Rasperry anschaffen, nur für diesen Zweck.

Hättet ihr Tipps für mich? Kann man dazu raten? Oder ist dem eher abzuraten? Wie sieht es da mit der Sicherheit aus?

Als Leitung habe ich in Deutschland eine 100Mbit down/40Mbit up Leitung der Telekom, was denke ich ausreichend sein sollte.



Vielen Dank euch im Vorfeld schonmal!
 
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#2
Fritzbox daheim damit sollte es gehen.
 
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#3
Jede Fritzbox hat das integriert, hast du eine Fritzbox?

Ich mach das selbe mit meiner 7490 am VDSL100 der Telekom. So konnte ich in Griechenland Amazon Prime Deutschland schauen :)
 

der_garTen

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#4
Als Hardware wird ein Speedport W724V benutzt.... und eine Fritzbox kostet ja auch n bisschen mehr als ein Rasperry Pi 🙄
 
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#5
Ich empfehle eine FritzBox 7430. Kostet um die 100€ und es ist einfach komfortabel nutzbar.
 

der_garTen

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#6
Vielen Dank für eure Tipps mit der Fritzbox. Ich werde das heute in Angriff nehmen und mir eine nette Box anschaffen.
 
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#7
Ein OpenWrt-Router, eine Fritz!Box oder ein Raspberry Pi sollten gehen. Was die Sicherheit angeht: darauf achten dass der Softwarestand immer aktuell gehalten wird. Anmeldung per Zertifikat ist Passwörtern vorzuziehen.

Was die VPN-Geschwindigkeit angeht, solltest du von keinem dieser Geräte Wunder erwarten. Deren MIPS/ARM-CPUs ohne Kryptobeschleunigung schaffen vielleicht 20 Mbit/s.
 

deollz

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#8
Ich würde den Raspberry Pi bevorzugen, für 35 Euro bekommt man keine FritzBox mit VPN Funktion.
Und damit kann man auch noch wenn Bedarf, andere Server darauf installieren.
Du brauchst ja auch noch einen DynDNS Dienst und da bist Du mit dem Raspberrry Pi ganz klar auf der besseren Seite was die Auswahl betrifft.
 
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#10
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#11
falls du dir schon immer mal einen NAS kaufen wolltest, mit der synology diskstation geht das ganze auch ;). sogar mit verschiedenen techniken (sprich: opven vpn usw.).
 
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#12
Du brauchst ja auch noch einen DynDNS Dienst und da bist Du mit dem Raspberrry Pi ganz klar auf der besseren Seite was die Auswahl betrifft.
Die Fritzbox kommt schon mit einem 'DynDNS'-Service frei Haus. Nutze ich seit ueber einem Jahr aus den USA heraus ohne Probleme. Gleichwohl denke ich auch das die Anschaffungskosten fuer den PI geringer sind und man hat darueber hinaus mehr Moeglichkeiten. Ob der TE das braucht ist eine andere Geschichte...
 
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#13
Ich hab zuerst die VPN-Lösung aus der FritzBox genutzt, und hab dann die Lösung aus meinem Synology-NAS genutzt. Nachteil der FB-Lösung war für mich immer, dass die VPN-Verbindung an den iOS-Geräten unterbrochen wurde, sobald ich diese in Standby geschickt habe. D.h. man musste immer wieder neu verbinden.

Mit der NAS-Lösung ist das nun vorbei. Abgesehen von den weiteren Features die sich mit einem NAS realisieren lassen bleibt die Verbindung auch dauerhaft gehalten.

Als DynDNS-Service habe ich für beide Varianten übrigens das kostenlose goip.de verwendet.
 

der_garTen

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#14
Ich hab gar nicht gesehen, dass ihr hier noch so aktiv seid. Danke für die ganzen Antworten!!!

Ich habe meinen Speedport W724v in Rente geschickt und mir die Fritzbox 7430 gekauft.

Alles funktioniert wunderbar und genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Danke für den Tipp :)
 
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