Image von HDD auf SSD - problemlos möglich?

mu_fi

Lieutenant
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Hallo Leute

Da die SSD-Preise mittlerweile langsam in halbwegs angenehme Regionen rutschen und ich mir schon lange mal ne SSD gönnen wollte, hab ich mir überlegt, eine für meinen Laptop (HP Compaq 6510b) zu kaufen. Es würde die OCZ Agility 3 120GB werden (P/L-Empfehlung hier im Forum).

Um den Aufwand möglichst gering zu halten, dachte ich mir, "machst du doch einfach nen Image der jetzigen Platte mit Acronis True Image und klonst das dann auf die neue SSD". Dann hätte ich eben praktisch keinen Aufwand.

Meine jetzige HDD ist folgende: Seagate Momentus XT 500GB. Ich würde dann auf dieser HDD extra noch alle Daten auf eine Partition verschieben, die kleiner als 120GB ist (ist glaube ich Bedingung für Acronis True Image, hab eh nur ca. 70 GB an Daten drauf).

Würde das so einfach gehen oder gäbe das Probleme (z.b. mit Treibern?)? [Hab eben nicht sehr viel Ahnung von SSDs]

Vielen Dank für eure Ratschläge und Tipps! ;)
 
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Technisch ist es möglich, aber ich würde es nicht unbedingt empfehlen, da sich die Technologien in einigen Dingen doch sehr stark unterscheiden. Nur wenn du das OS komplett auf einer SSD neu installierst, hast du meiner Meinung nach Gewissheit, dass alle Einstellungen an diese Technik angepasst sind.

Dauert doch auch mit Win7 gar nicht mehr so lange wie früher.
 
@franklin88
Vielen Dank für den guten Tipp! :)

Wie lange hat bei dir der Umzug von HDD zu SSD gedauert? Ich kann das ja auch am Desktop machen, indem ich dort beide Platten anschliesse, oder?

Es ist mir klar, dass deine vorgeschlagenen Platten besser sind als die OCZ, nur sind mir die zu teuer. Die Geschwindigkeit ist mir sowieso nicht so wichtig.


@The_1st_Knight
Ich verstehe deinen Punkt, nur das Problem ist weniger die Installation, sondern die Programmeinstellungen, die massig Zeit brauchen.
 
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...also länger wie eine Stunde wird es sicher nicht dauern bei der Größe der Platten.

Am Desktop bin ich jetzt etwas überfragt. Im konkreten Fall mit deinem Notebook würde ich die SSD als externe Platte am Notebook anschließen falls du da eine Möglichkeit hast und dann einfach das Programm von Chip durchlaufen lassen.

Funktionieren tut es so auf jedenfall perfekt, war selbst skeptisch und wollte erst neu installieren aber es hat einfach so genial geklappt das ich das Programm guten Gewissens jedem empfehlen würde. Du wirst nach dem abstecken der alten und anschließen der neuen Platte einfach nicht merken das jetzt irgendwas anders ist außer das SSD bedingt natürlich alles etwas schneller geht. Mails da, Einstellungen da, alle Programme und Treiber da und und und....

Du merkst ich freu mich immer noch das es so reibungslos geklappt hat :D
 
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Das Alignment ist nicht das einzige Problem.
Prüfe auf jeden Fall noch ein paar andere Dinge nach dem Umzug:
http://blogs.msdn.com/b/e7/archive/2009/05/05/support-and-q-a-for-solid-state-drives-and.aspx

Windows 7 will disable disk defragmentation on SSD system drives. Because SSDs perform extremely well on random read operations, defragmenting files isn’t helpful enough to warrant the added disk writing defragmentation produces. The FAQ section below has some additional details.
Be default, Windows 7 will disable Superfetch, ReadyBoost, as well as boot and application launch prefetching on SSDs with good random read, random write and flush performance. These technologies were all designed to improve performance on traditional HDDs, where random read performance could easily be a major bottleneck. See the FAQ section for more details.
Since SSDs tend to perform at their best when the operating system’s partitions are created with the SSD’s alignment needs in mind, all of the partition-creating tools in Windows 7 place newly created partitions with the appropriate alignment.
Und wer weiss was sonst noch.

Hier noch ein paar Sachen:
http://www.pc-experience.de/wbb2/thread.php?threadid=30040/
 
Hallo ich habe nur noch SSD meine Empfehlung BS installieren und dann nach und nach von der HDD auf die SSD kopieren dann bist Du auf der sicheren Seite.
 
Vielen Dank an euch alle für die guten Ratschläge und Tipps.

Nachdem mir aber der User Holt eine PN geschickt hat, in der er mir davon abrät, SF-2281 SSDs mit async. NAND mit alten Chipsätzen zu kombinieren und mir zu teureren SSDs rät, werde ich mir wahrscheinlich erst im Herbst eine SSD kaufen, wenn dann auch ein neuer Laptop-Kauf ansteht (Core i5/i7, Ivy-Bridge).
Ausserdem schreckt mich der Post von miac etwas ab.

Dachte eigentlich, es wäre relativ unproblematisch, so ein Umzug. Da ich aber keine Risiken und mögliche Komplikationen eingehen will, warte ich lieber bis zum Herbst. Da sind dann die Preise auch wieder tiefer für SSDs.
 
"Be default, Windows 7 will disable Superfetch"

Wäre es nicht besser, SuperFetch trotz SSD aktiviert zu lassen, da der RAM immer schneller ist als es selbst eine SSD wäre?
SuperFetch bringt bei normalen Festplatten einen enormen Geschwindigkeitsvorteil, also nehme ich an, dass er bei SSDs auch immer noch ein Quentchen Geschwindigkeit bringt und somit die Kiste erst richtig rund läuft.
Warum sollte man denn den RAM nicht als Platten-Puffer benutzen, wo es doch die IO-Operationen drastisch reduzieren würde?
 
Marathon, lies doch mal genau, da steht: "Be default, Windows 7 will disable Superfetch, ReadyBoost, as well as boot and application launch prefetching on SSDs with good random read, random write and flush performance." Windows misst die Performance der SSD und entscheidet dann, ob Superfetch verwendet wird oder nicht. Jeder Cache hat ja auch einen Preis, man muß ihn verwalten und bei jedem Zugriff zuerst mal prüfen, ob die Daten nun schon im Cache sind. Wenn das länger dauert als der Zugriff selbst, dann kann man nur verlieren. Obendrein muß ja auch wenn die Daten nicht im Cache waren entschieden werden, ob diese jetzt gelesenen Daten nun gecacht werden sollte und wenn ja, welceh dafür ggf, zu verdrängen sind, was auch Aufwand ist und somit Zeit kostet.

Man sieht das bei einigen Test von RAID-Controllern mit und ohne Cache an die SSDs gehängt werden. Die ohne Cache sind i.d.R. schneller und schaffen mehr IOPS als die mit Cache, einfach weil die Cacheverwaltung bei denen langsamer ist als der Zugriff auf die SSD selbst.
 
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