Ich genieße jeden Tag, den ich älter werde und dabei merke, daß ich mir einen großen Teil meines kindlichen Spieltriebes noch erhalten konnte. Das ist enorm wichtig in dieser gehetzten Welt, die einem den ganzen Tag mit drögen, blassen, schwierigen und anderen Dingen, die nur negative Adjektive verdienen, versucht, den Alltag zu versauen.
Als Kind war die Welt so schön und bunt und vieles so neu und aufregend. Man hatte zwar kein eigenes Geld und keinen Sex usw., aber man war doch (zumindest viele von uns) ein ganzes Stück glücklicher, wenn es darum ging, sich dem Spiel und Spaß hinzugeben (ohne Alk, Drogen etc.).
Manchmal versetze ich mich in die Stimmung zurück, in der ich als Kind gespielt habe oder durch den Supermarkt gewandert bin. Die Gerüche, die Geschmäcker, die Farben... alles war intensiver.
Ich versuche, das auch beim Zocken noch in gewissen Teilen wieder zu erleben. Freilich ist das Hirn schon einigermaßen durch 7 Jahre Studium und Ausbildung und Schicksal etc. eingenordet und läßt sich oft nur schwer dazu überrreden, albern und frei zu sein. Aber ich versuche es ernsthaft, sonst werd ich verrückt.
Irgendwann 1980 (oder so) habe ich auf einer Philips G7000 meine ersten Videospiele gezockt. Booooah ey! Das ist mittlerweile 25 Jahre her! Ich bin mit Computerspielen aufgewachsen und werde sie (hoffentlich) noch lange mögen.
Ich bin mittlerweile 30. Mit 16 oder 18 oder 20 oder 22 habe ich immer gedacht: "Ob ich mit 30 oder 40 immer noch Metal höre? Immer noch gerne Videospiele spiele? Immer noch gerne mit voller Wucht durch eine Pfütze fahre und mich gerne im Dreck suhle?"
JA MANN! DAS IS IMMER NOCH ALLES SAUGEIL!