In Ears bis 600€

skillwilde

Cadet 3rd Year
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Apr. 2012
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Hey Leute,

aktuell nutze ich fürs Gaming die Sennheiser HD660S, würde aber gerne auf ein paar In Ears umsteigen, welche Klanglich keine Abstriche machen und grade im Gaming eine optimale Ortung bieten.
Die In Ears sollten ein gutes bzw. abnehmbares Kabel haben und gute Aufsätze für die Ohren. Alternativ könnt Ihr mir auch gerne In Ears und zusätzlich Aufsätze empfehlen.
Mein Problem ist allerdings das meine Ohren mit günstigen In Ears und Aufsätzen nicht klar kommen und die Luftzirkulation hinter den In Ears unterbrochen wird, gibt es da bessere Aufsätze?

Vielen Dank vorab für eure Hilfe.
 
In-Ears und Aufsätze für die Ohren??? Irgendwie passt das nicht. Oder habe ich irgendwas verpasst?
 
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Darf man Fragen, warum du auf In Ears umsteigen möchtest, wenn Dir bereits bekannt ist, dass du mit diversen In Ears Probleme hast?
Kommst du mit deinen Sennheiser nicht mehr zurecht?
Styling Gründe?

Meinst du mit Aufsätzen die kleinen Gummi Nüpsel, die auf den In Ear gesteckt werden und für die unterschiedliche Größe der Gehörgänge sind?
 
Wenn du den perfekt sitzenden In-Ear willst, kommst du wohl um eine Otoplastik nicht herum. Ob dein Budget dafür reicht, weiß ich nicht.

Firmen wie Comply oder Spinfit bieten jede Menge unterschiedliche Erartips an, da sollte auch was für deine Ohren dabei sein.

Abdichten muß es schon, sonst hast du keinen Bass.
 
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Die Bauform "InEars" ist doch, meines Wissens nach, darauf ausgelegt innerhalb des Ohres möglichst gut abzudichten, um äußere Akustik Einflüsse zu reduzieren und "ihr Akustik Potential" möglichst ausschöpfen zu können.

Die "Aufsätze" für InEars sind, soweit mir bekannt, meist genormt.
Es gibt die unverstärkten Silicat Aufsätze, sowie die mit Hartschaumstoff ummantelten Silicat Aufsätze.

Der Gehörgang gibt dabei das Maß des Tragekomfort an.

Leider kann ich da nicht ganz mitreden, da die räumliche Ortung in Videospielen für mich, beim Kauf von Kopfhörern keine Maßgebliche Rolle spielt.
 
@an - dy Ich meine mit den Aufsätzen diese Nylon/Gummi Dinger auf den InEars.
@Millkaa Die Kopfhörer drücken sich bei längeren Sessions sehr extrem ab und da möchte ich jede Stunde mal wechseln.
@garbel Also würde der Abdruck oder sowas dann schon alleine 600€ kosten?
@hYpac0w Leider ist es für mich so schwierig bei den Unmengen an Modellen noch Überblick zu behalten, welche da wirklich besser oder einfach nur teurer sind etc.
 
Wenn, dann würde ich auch Shure empfehlen.

Wobei ich zum spielen recht schnell wieder weg von in ears zurück zu einem over ear gegangen bin.
 
600 ist eine völlig absurde zahl für in ears.
naja, mit apfel logo vielleicht. aber sogar das wäre extrem absurd.

und luftzirkulation hinter den silikon teilen gibts nun mal nicht bei in-ears. mir wäre da nix bekannt.
 
Eigentlich sinds bei Shure nur 3 Modelle die für dich interessant sein sollten, die SE215, SE425 und SE535.
Ich selber hatte nur die SE215 und auch nur zum Musik hören. Sie haben mir aber mehrere Jahre gute Dienste erwiesen. Leider kann dir aber nichts Empfehlen, was ich nicht selber getestet habe. Probehören wäre sicher immer am Besten :)
 
skillwilde schrieb:
@garbel Also würde der Abdruck oder sowas dann schon alleine 600€ kosten?

Da kenn ich mich leider nicht aus, ich hab noch immer einen Eartip gefunden, der gepasst hat. Manche Hersteller von hochpreisigen Inears arbeiten mit Hörgeräteakustikern zusammen. Aber ein Hörgeräteakustiker sollte in der Lage sein, für jeden Inear eine Otoplastik herzustellen.
whats4 schrieb:
600 ist eine völlig absurde zahl für in ears.

Nein, das ist überhaupt nicht abgehoben. Sehr gute Inears kosten auch schonmal vierstellige Summen.
 
jo, ich weiss.
man kann auch lautsprecherkabel um ein paar hunderter pro meter kaufen.
ommm faktor inklusive.

ändert nix an der absurdität.
 
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Ein Abdruck selbst kostet nix oder wenig. Da spritzt dir der Hörakustiker deines Vertrauens einfach nur Knete ins Ohr und wartet 10 Minuten. Die Frage ist, was dann passiert - stellt er die Otoplastik für ein In Ear Modell her, das eigentlich Aufsätze nutzt oder lässt du dir einen Custom In Ear von einem Kopfhörerhersteller fabrizieren.

Im ersten Fall hatte ich mal knapp 100 Euro gezahlt (ohne die Kopfhörer) und im zweiten Fall gehts dann bei 600 Euro gerade erst los.
Mal als Beispiel: UE-5 Pro oder UE-5 Ambient

Inzwischen funktioniert sowas auch über 3D-Scans des Ohrs. Das ist eventuell teurer als die Methode mit Knete.

Besser gefallen mir aber Schaumstoff-Aufsätze (Comply). Gerade wenn man (still) mitsingt und sich dadurch Kiefer und Gehörgang bewegen, verschwindet bei Silikon oder der ausgehärteten Abdruckknete (bei mir) die Dichtung. Bei dem Schaumstoff ist das hingegen nie ein Problem gewesen.

(Weiter als Beispiel) Comply bietet für so ziemlich alle In Ears passende Aufsätze. Wenn du etwa hier auf "Find Your Fit Here" klickst und deine Kopfhörer eintippst, sagt er dir, welche Aufsätze passen.

Mal als Überblick, was es denn an In Ears Schönes gibt: Thomann In Ears
Da gibts dann auch ein paar Rezensionen, über die du eventuell vorab herausfindest, was dir gefallen könnte. Weil im Endeffekt kommt es darauf an, wie du den Sound magst. Hilft nix, wenn ich dir meine Badewanne-UEs oder die linearen StageDiver ans Herz lege, du aber ganz andere Vorlieben hast.
 
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whats4 schrieb:
ändert nix an der absurdität.

Ja, es gibt die Gigantomanie, gewürzt mit ganz viel Esoterik im High(est)-End (Kabel für 10.000 Euro, Plattenspieler für 100.000 Euro, Lautsprecher für 500.000 Euro), aber es gibt auch eine Welt jenseits von Beats und Teufel und Konsorten, das ist dann "einfach" nur sehr hochwertige Technik. Und die kostet halt eben auch genug.

An einem sehr guten Inear für 1000 Euro oder Verstärker für 10.000 Euro ist noch nichts Absurdes, auch wenn es vielleicht nicht deine Welt ist.
 
@Radde Welches Material verwenden die von Ultimate Ears dann bei den Aufsätzen?
@TriceO Habe mir diese Comply Aufsätze angeschaut, die wären sicherlich um einiges besser, aber ich wüsste da wirklich nicht welche Größe ich von den Aufsätzen bräuchte.
@garbel Wenn 1000€ In Ears deutlich besser sind dann kann es von mir aus auch 1000€ kosten, hatte jetzt nur mal 600 angesetzt, weil ich dachte da müsste man ausreichend Auswahl bekommen von sehr guten In Ears. Vielleicht hab ich mich da auch einfach verschätzt.

Generell sollten die In Ears am besten den Sennheiser Kopfhörern ähnlich sein vom generellen Klangbild. Soweit ich weiß sind die Sennheiser Kopfhörer sehr ?Neutral?
 
skillwilde schrieb:
Generell sollten die In Ears am besten den Sennheiser Kopfhörern ähnlich sein vom generellen Klangbild.

Ich will hier niemandem seine Expertise schmälern, aber eventuell solltest du zusätzlich auch noch mal in spezialisierteren Foren vorbeigucken. Etwa Head-Fi oder Hifi-Forum.
Dort gibt es dann sicher auch jemanden, der dir sagen kann, was vom Frequenzgang deinen HD660 ähnelt.

skillwilde schrieb:
Habe mir diese Comply Aufsätze angeschaut, die wären sicherlich um einiges besser, aber ich wüsste da wirklich nicht welche Größe ich von den Aufsätzen bräuchte.

Die Complys gibts üblicherweise im Dreierpack (sprich drei Paar, Größe X), es gibt aber auch extra Packs mit verschiedenen Größen (als Beispiel). Vielleicht sind andere Anbieter (INAIRS, Foamer, KLIM usw.) aber auch gut, zumindest günstiger.
 
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