In Perioden gehäufte, kurzzeitige Internetabbrüche

dave477

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Hallo liebe Community!

Erklärung des Titels: Ich habe aktuell täglich 5-10 kurzzeitige Internetabbrüche (im Weiteren auch Mikroabbrüche genannt). Diese hatte ich über einen Zeitraum von ca. 5-6 Monate lang nicht, wobei ich vor diesen 5-6 Monaten (ca. November 2025) die Abbrüche für einige Wochen auch fast täglich hatte. Davor hatte ich auch wieder einige Wochen / Monate Ruhe. und davor gab es wieder eine Periode, in der ich diese Mikroabbrüche über einige Woche täglich hatte. Dies geht nun seit ca. 3 Jahren so. Die Perioden mit vielen Mikroabbrüchen treten 2-3 mal im Jahr auf. Nach meinen Beobachtungen ist eine davon immer im Bereichj Juni / Juli. Es scheint mir unwahrscheinlich das dies eine Rolle spielt, aber es gehört zum Problembild.

Merkmale:
  • Das Problem trat zum ersten Mal ca. 3 Monate nach einen Anbieterwechsel zur Telekom auf. Zuvor lief mein Internet über einen Cable Router mit Anbieter Vodafone. Nach dem Wechsel bezog ich das Internet über einen "normale" Router, also DSL Anschluss
  • Ich verliere die Verbindung zum Internet dabei NUR an meinem PC. Während der Internetabbrüche sind andere Geräte nicht betroffen. Man möchte gerne darauf schließen, das es an meinem PC liegt. Was diese Schlussfolgerung zunächst mal verwirft, ist das ich bereits ein kompletten Systemwechsel vollzogen habe und das Problem auf beiden Rechnern aufgetreten ist. Dabei wurden ALLE Komponenten AUßER zweier Festplatten gewechselt. Die Festplatten varrierten über die Zeit in ihrer Nutzung, d.h. es war z.B. nicht immer Windows auf der gleichen Festplatte.
  • Die Abbrüche sind meist von der Dauer 5-30 Sekunden, in seltenen Fällen eine oder zwei Minuten. Dabei finden diese Mikroabbrüche über einen Zeitraum von 2-10 Minuten mehrmals hintereinander statt. Manchmal 2-3 mal, manchmal 10 mal oder mehr.
  • In seltenen Fällen war es so, das nach vielen Abbrüchen hintereinander mein Internet am Computer gar nicht mehr ging und ich den Router neu starten musste. Zumeist hatte ich aber nach den Phasen der Mikroabbrüche wieder für eine Weile Ruhe.
  • Es scheint mir manchmal so, als ob die Abbrüche in Verbindung mit einem Spiel (Conqueror's Blade, Steam) stehen, da in 90% der Fälle das Problem beim Spielen dieses Spiels auftreten. Allerdings muss man erwähnen, das ich meinen Rechner auch hauptsächlich dazu nutze. Dennoch treten die Abbrüche auch sozusagen im Leerlauf auf. Z.B. vorhin hatte ich nur Spotifyapp am PC an und der Mikroabbruch fand statt.
Eigene Problembehandlungsveruche
  • Testen anderer Ethernetkabel und statt Ethernet auch Verbindung über WLAN getestet
  • Kompletter Hardwarewechsel (bis auf zwei ca. 10-15 Jahre alte SSD Festplatten, die eigentlich einwandfrei funktionieren)
  • Mehrere Neuinstallationen von Windows (mit vollständigem Festplattenwipe, sowohl 10 als auch 11)
  • Über CMD ping 8.8.8.8 simultan an meinem PC und meinem Arbeitslaptop gepingt. Paketverluste fanden dabei NUR ein meinem PC statt, während am Laptop im selben Moment alles ok war. Beide waren währenddessen mit einem Kabel am Router verbunden. Dabei habe ich alle Kombinationen mit Kabel und LAN Eingängen am Router probiert.
  • Mehrere Netzwerkadaptertreiberversionen getestet (vom Hersteller natürlich)
  • Externen USB-Netzwerkadapter angeschlossen und darüber Internet bezogen, statt den Eingang am Mainboard zu nutzen.
  • Alle möglichen Energiesparoptionen am Netzwerkadapter und in sonstiogen Windows Einstellungen getestet
  • Alle externen USB-Geräte nacheinander abgeschlossen (Maus, Tastatur, Webcam, Bluetooth adapter, einfach alles was dran war nacheinander abgesteckt und gewartet bis der Fehler wiederkam). Alle USB Geräte in andere Ports gesteckt.
  • Wireshark Aufzeichnungen während der Probleme gemacht und mit CahtGPT/Gemini versucht zu analysieren
  • DMP-Dateien mit ChatGPT/Gemini versucht zu analysieren (bitte kein KI-hate, ich habe halt alles versucht)
  • Provider kontaktiert die mir sagten, alles sei von ihrer Seite aus in Ordnung
  • verschiedene Router getestet, verschiedene Eingänge am Router getestet, verschiedene OS am Router
  • Verschiedene BIOS Versionen getestet
  • IPV6 komplett abgestellt
  • Statische IP Adresse und statische DNS Server getestet
  • ...es gibt noch mehr an das ich mich jetzt gerade nicht erinnere, aber das Problem habe ich seit 3 Jahren und ich habe enorm viel versucht
Der beste Versuch:
Ich hatte einst einen vielversprechenden Ansatz bei dem kurzzeitig der Meinung war, das ich das Problem identifizieren konnte. In der Windows Ereignisanzeige -> Windows Protokolle -> Anwendung konnte ich sehen, dass dort ein Fehler der zeitlich als Auslöser passen würde auftaucht: Quelle: Windows Error Reporting. Ereignis ID 1001.

Im Allgemein Bereich des in der Ereignisanzeige dieses Fehlers ist unter "Angefügte Dateien" dieser Pfad angegeben: "\\?\C:\WINDOWS\LiveKernelReports\USBXHCI\USBXHCI-20250419-2131.dmp". Daher habe ich mal versucht das zu verfolgen, die DMP-Datei mit WindDebug analysiert und versucht den genauen Ursprung des Fehlers zu finden.
Die Analyse habe ich dann versucht mit KI (Gemini) zu machen (ich weiß das man hier mit hoher Fehlerwahrscheinlichkeit rechnen muss, aber dennoch). Ergebnisse waren:

  • BUGCODE_USB3_DRIVER (144) & USBXHCI.SYS: Der Absturz passiert direkt im USB-Kernstack von Windows
  • VEN_8086&DEV_7A60: Hardware-ID des Übeltäters VEN_8086, steht für Intel. Es ist der USB-Controller, der fest auf deinem Intel-Mainboard verbaut ist.
  • CONTEXT_ERROR_AFTER_SET_DEQUEUE: Der USB-Controller hat versucht, einen Datenstrom zu stoppen und an einer anderen Stelle fortzusetzen (z. B. weil ein Gerät kurz nicht geantwortet hat). Dabei kam es zu einem logischen Fehler, woraufhin der Treiber "Notbremse" gezogen hat.
  • Live Generated Dump: Es war kein Bluescreen, bei dem der PC komplett ausgeht, sondern ein Live-Dump. Windows hat gemerkt, dass der USB-Treiber abgestürzt ist, hat versucht ihn im Hintergrund neu zu starten und dieses Protokoll geschrieben. In genau diesem Moment bricht für ein paar Sekunden jede Verbindung ab, die an diesem Controller hängt.
Da heute ein Mikroabbruch war, habe ich im Anhang die dazugehörige DMP-Datei von USBXHCI-20250419-2131 angehängt, samt aller Inhalte des Ordners aus dem Pfad \C:\ProgramData\Microsoft\Windows\WER\ReportQueue\Kernel_144_ddf89e1f475feb78ed4d9f7a6af02841aef1b73_00000000_8a1a7aea-73af-45bc-b44a-4c62af0cd0ac.

Zusätzlich habe ich wireshark capture file aus einer Aufzeichnung aus Wireshark.

Als letztes noch mein System:

Betriebsystemname Microsoft Windows 11 Home
Version 10.0.26200 Build 26200
Weitere Betriebsystembeschreibung Nicht verfügbar
Betriebsystemhersteller Microsoft Corporation
Systemhersteller ASRock
Systemmodell Z790 Pro RS
Systemtyp x64-basierter PC
System-SKU To Be Filled By O.E.M.
Prozessor 13th Gen Intel(R) Core(TM) i5-13500, 2500 MHz, 14 Kern(e), 20 logische(r) Prozessor(en)
BIOS-Version/-Datum American Megatrends International, LLC. 16.02, 13. Jan. 2025
SMBIOS-Version 3.5
Version des eingebetteten Controllers 255.255
BIOS-Modus UEFI
BaseBoard-Hersteller ASRock
BaseBoard-Produkt Z790 Pro RS
BaseBoard-Version
Plattformrolle Desktop
Sicherer Startzustand Ein
PCR7-Konfiguration Erweiterung zum Anzeigen erforderlich
Windows-Verzeichnis C:\WINDOWS
Systemverzeichnis C:\WINDOWS\system32
Startgerät \Device\HarddiskVolume10
Gebietsschema
Hardwareabstraktionsebene Version = "10.0.26100.1"
Benutzername
Zeitzone Mitteleuropäische Sommerzeit
Installierter physischer Speicher (RAM) 32,0 GB
Gesamter physischer Speicher 31,8 GB
Verfügbarer physischer Speicher 22,2 GB
Gesamter virtueller Speicher 39,8 GB
Verfügbarer virtueller Speicher 28,5 GB
Größe der Auslagerungsdatei 8,00 GB
Auslagerungsdatei C:\pagefile.sys
Kernel-DMA-Schutz Ein
Virtualisierungsbasierte Sicherheit Wird ausgeführt...
Virtualisierungsbasierte Sicherheit – erforderliche Sicherheitseigenschaften Allgemeine Virtualisierungsunterstützung
Virtualisierungsbasierte Sicherheit – verfügbare Sicherheitseigenschaften Allgemeine Virtualisierungsunterstützung, Sicherer Start, DMA-Schutz, UEFI-Code Readonly, SMM Security Mitigations 1.0, Modusbasierte Ausführungssteuerung, APIC-Virtualisierung
Virtualisierungsbasierte Sicherheit – konfigurierte Dienste Durch Hypervisor erzwungene Codeintegrität
Virtualisierungsbasierte Sicherheit – ausgeführte Dienste Durch Hypervisor erzwungene Codeintegrität, Hypervisor-erzwungene Paging-Übersetzung
App Control for Business-Richtlinie Erzwungen
App Control for Business-Benutzermodusrichtlinie Aus
Unterstützung für automatische Geräteverschlüsselung Erweiterung zum Anzeigen erforderlich
Es wurde ein Hypervisor erkannt. Features, die für Hyper-V erforderlich sind, werden nicht angezeigt.


Leute, ich brauche Hilfe! Ich bin kein Experte, daher verzeiht mir Begriffsstutzigkeit oder unpräzise Formulierungen, bei denen ich einfach nicht genau weiß, wie man sie präziser formuliert. Bitte lasst mich wissen, falls noch weitere Informationen/Dateien notwendig sind.

Ich bedanke mich im Voraus HERZLICH für jede Antwort!

LG David
 

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Welcher Router ist aktuell im Einsatz?
Steht etwas im Log vom Router?
Kannst du während das Problem auftritt noch den Router anpingen?
Läuft das nun bei dir aktuell alles wieder auf Standardeinstellungen?
 
Ich würde mal einen anderen PC oder Laptop mal mit dem Lan Kabel verbinden. Wenn der Fehler nicht mehr auftritt, wirds dein PC sein.
 
Am DSL-Router kann es nicht liegen (DSL-seitig), da ja nicht das DSL zusammenbricht, sondern die Verbindung zwischen PC und Router. Nach Angaben des TE ist nur der eine PC betroffen, sonst nichts.
Deswegen ist schon der Titel "kurzzeitige Internetabbrüche" vollkommen falsch, da das KEINE sind.
Das spielt sich alles im eigenen Netz ab, somit sind es "Netzwerkhuster" intern.

Es werden auch massig Infos geliefert, leider sind die fast unnötig/unbrauchbar und - natürlich - fehlt die Angabe zum jetzt verwendeten Router.
Es geht hier also um die Verbindung PC --> Router?

Die bisherigen "Problembehandlungsversuche" sind leider wenig sinnvoll und bringen nicht den Fehler ans Tageslicht.

So würde ich erst mal anfangen:
  • Steckt der PC nun mit Kabel DIREKT am Router oder ist da noch ein weiterer Switch dazwischen?
  • Setze auch testweise mal das Netzwerk zurück. (Start --> nach "Netzwerk zurücksetzen" suchen.
  • Neues Kabel mal probiert und Laptop am Kabel des PCs betrieben?
 
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Hast du auf dem PC irgendeine Art von Software-Firewall oder Virenscanner (abseits von Windows Defender) installiert?

Tritt das Problem auch auf, wenn du den PC mit einem Live Linux bootest?
 
Ggf würde ich es mal mit Linux probieren um das Problem auf Hardware oder Softwareebene einzugrenzen.
Wichtig wär natürlich auch die gesamte Netzwerkinfrastruktur zu wissen.
 
Zusätzlich zu den anderen Testmöglichkeiten, die zuvor genannt wurden: der Intel 13500 wäre auch von dem Designfehler betroffen. Wie lange lief der Rechner mit einem UEFI ohne die Notfallfixes?
Dazu UEFI updaten versuchen kannst Du auch noch.
 
Sind den auf beiden pc eine virensuite wie bitdefender oder avira installiert?
 
Wie kann ich hier Leute markieren?

@diVerse
Kein Wland Repeater im Einsatz. Keine Antivirensoftware. Nur Windows Defender.
Prozessor wurde wie gesagt schon ausgetauscht. Schätze das schließt weitere Diagnosen diesbezüglich aus. Des Weiteren kann ich hier keine *.pcap Dateien in den Anhang setzen.

@Wo bin ich hier

FritzBox 7530 AX, davor Telekom Speedport Smart 4.
In den "Ereignissen" (FritzBox UI) steht nichts. In früheren OS konnte ich leicht Protokolle abgreifen, gerade finde ich die Funktion nicht. Dort stand aber stets nur das die Verbindung eben unterbrochen war und dann wiederhergestellt wurde.
Und nein, in dem Moment kann ich den Router meine ich nicht anpingen, aber ich werde das nochmal testen wenn es wieder auftritt! Der Router ist auf Standardeinstellungen, Energiesparoptionen, Windows einstellungen...alles default



@prian

"Am DSL-Router kann es nicht liegen (DSL-seitig), da ja nicht das DSL zusammenbricht, sondern die Verbindung zwischen PC und Router.":

genau,, danke.

."..der Titel "kurzzeitige Internetabbrüche" vollkommen falsch.:

Kann ich den Titel noch ändern? Wie würdest du es nennen?

So würde ich erst mal anfangen:
  • Steckt der PC nun mit Kabel DIREKT am Router oder ist da noch ein weiterer Switch dazwischen?
--> steckt direkt, 15 m Kabel.
  • Setze auch testweise mal das Netzwerk zurück. (Start --> nach "Netzwerk zurücksetzen" suchen.)
--> schon oftmals gemacht. Habe ich vergessen der Liste hinzuzufügen
  • Neues Kabel mal probiert und Laptop am Kabel des PCs betrieben?
--> 2 verschiedene Kabel probiert. Ja mit Laptop als Referenzgerät wie gesagt "alle" Kombinationen getestet

Kannst du mir sagen, welche Infos die "brauchbaren" wären?
 
@dave477
Den Titel kannst Du bei Bedarf von den Moderatoren ändern lassen, einfach auf "Melden" klicken und Deinen Wunsch äußern. Selbst kann man das nicht machen.

Du schreibst oben, dass beim Fehler "Live generated dump" jede Verbindung abbricht, die am USB-Controller hängt. Tritt der Fehler dann auch auf, wenn am NW-Anschluss des Mainboards das steckt?

Grundsätzlich, wenn Du schon mehrere Installationen von Windows gemacht hast und der Fehler immer wieder auftritt, dann solltest Du eine letzte Neuinstallation machen (ggf. das bestehende System wegsichern) und nur das installieren was notwendig ist um den Fehler zu reproduzieren. Also nur im Rechner Board samt CPU/RAM und GraKa und SSD, keine weiteren Gerätschaften falls vorhanden.
Dann nur Windows mit Chipsatztreiber, aktuellem GraKa-Treiber, Sound und den aktuellsten NW-Treiber.
Dazu noch das Game und mal probieren.

Was mich wundert ist, dass der Fehler NUR an DIESEM PC mit LAN (intern/USB) UND WLAN auftritt, korrekt?
Theoretisch kann auch das Board einen weg haben, denn ein Problem mit dem Netzwerk intern würde ich bei so einem Fehlerverhalten eher nicht mehr annehmen, da muss was anderes in die Suppe spucken (zur Disposition stehen dann neben Board noch CPU, RAM, SSD und - eher sehr unwahrscheinlich - GraKa).
Du hast sicherlich alle notwendigen Komponenten zum Tauschen vorrätig, oder? (just kidding) :D

Mit den "brauchbaren" Infos meinte ich das Wesentliche, es war teilweise "blinder Aktionismus" auch mit dabei (alles ab "Provider ..."). :D
Trotzdem ist die Vorarbeit und der Infofluss bis auf ein paar Kleinigkeiten (z.B. Verschweigen des Routers) vorbildlich. Wenn wir das nur immer hätten.
 
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dave477 schrieb:
Dort stand aber stets nur das die Verbindung eben unterbrochen war und dann wiederhergestellt wurde.
Schick mal einen Screenshot dieser Meldung (bzw. auch denen davor und danach). Denn das hört sich ja so an, als ob doch Deine DSL Verbindung abbricht.

Sicher, das im Falle de Abbruchs andere Geräte nicht betroffen sind? Smartphones schalten häufig einfach auf mobilnetz um, wenn das WLAN keine Internetverbindung bereitstellt.
 
TomH22 schrieb:
Schick mal einen Screenshot dieser Meldung (bzw. auch denen davor und danach). Denn das hört sich ja so an, als ob doch Deine DSL Verbindung abbricht.
Genau DAS wird es nicht sein, die wäre nicht in ein paar Sekunden wieder da, ein Re-Connect dauert länger.
Außerdem hat der TE ja explizit erwähnt, dass auf dem Router NICHTS zu sehen ist davon und dass es nur EINEN PC betrifft. Somit ist DSL RAUS aus dem Thema.
TomH22 schrieb:
Sicher, das im Falle de Abbruchs andere Geräte nicht betroffen sind? Smartphones schalten häufig einfach auf mobilnetz um, wenn das WLAN keine Internetverbindung bereitstellt.
Er hat parallel dazu auch ein Laptop, das munter auf die 8.8.8.8 samt Antwort weiterpingt.
 
Es fehlt die Netzwerkbeschreibung. Passiert das auch wenn einzig allein der PC am Router steckt und alles andere inklusive Wlan ausgeschaltet ist? In den Tracedateien sieht man ja verschiedene IPv4 Netzwerke.
 

Vielen Dank für die vielen Antworten. Bevor ich auf diese einzeln eingehe:​

Ich habe gerade einen Abbruch getriggert. Diese nahm ich um 16:09:00 wahr (fortan können wir es falls wir darüber sprechen als "Ereignis 1609" bezeichnen). Ich habe im Moment des Verbindungsverlusts meinen Router angepingt . Zeitüberschreitung und 3 von 4 Pakete gingen verloren und (@redjack1000) das war bei meinem alten Speedport Router auch so. Im selben Moment griff ich mein Handy und öffnete schnell ein Youtubevideo. Es hatte Verbindung, alles normal. Der Router: keine Mucken, alles entspannt am leuchten.

In den Minuten vorher ist meine Ereignisanzeige voll mit Windows Error Reportings. Das Game Conquerors Blade war wieder an.

Im Anhang dazu:
Screenshot_Ereignisanzeige_1
Screenshot_Ereignisanzeige_2
Screenshot_Routerping
Screenshot_Supportdaten_FritzBox

_________________________________________________________________________________________________________________

Danke @TomH22! Durch deinen Impuls hab ich mich nochmal intensiver mit der Suche nach einer präzisen Ereignisprotokollierung des Routers umgeschaut. In der Standardansicht ist das ja gar nicht zu finden. Ich bitte um Verzeihung das ich zuvor nicht gründlicher nach solchen Protokollen gesucht habe. Aufjedenfall ist dies jetzt vorhanden und ein wie ich finden vielversprechender Screenshot im Anhang.

@prian

Danke. Ich werde den Titel versuchen über diesen Weg zu ändern.

"Du schreibst oben, dass beim Fehler "Live generated dump" jede Verbindung abbricht, die am USB-Controller hängt. Tritt der Fehler dann auch auf, wenn am NW-Anschluss des Mainboards das steckt?"

Nein, es bricht nicht jede Verbindung die am USB-controller hängt ab, vorausgesetzt das meint das auf einmal alle USB-Geräte versagen. Der Fehler trat sowohl bei einer Verbindung mit dem Router über den NW-Anschluss des Mainboards auf als auch bei der Nutzung eines USB-Ehternetdapters. Das war glaube ich ein Misverständnis. Das oben geschriebene bei dem Punkt "Live generated dump" war eine Antwort von Google Gemini zu der Analyse des DMP-Files (USBXHCI-20250419-2131.dmp) durch WinDbg. Zur Erinnerung: Ich habe in der Ereignisanzeige -> Windows Protokolle -> Anwendung den Fehler Windows Error Reporting (Ereignis ID 1001) identifiziert, der eben als markantes Ereignis etwa 30 Sekunden vor dem Verbindunsverlust auftrat. In dessen Fehlerbeschreibung wurde dieser USBXHCI-20250419-2131.dmp aufgelistet. Habe mich daher darin versucht die Fehlerquelle aufzuspüren, nach meinen Recherschen sollte man mit WinDbg den DMP analysieren. Die Analyse habe ich dann in die KI kopiert und Antworten gesucht. Das ist also KI-Output

"Neuinstallation machen (ggf. das bestehende System wegsichern) und nur das installieren was notwendig (t CPU/RAM und GraKa und SSD, keine weiteren Gerätschaften; Windows mit Chipsatztreiber, aktuellem GraKa-Treiber, Sound und den aktuellsten NW-Treiber. Dazu noch das Game"

Danke. Den Versuch werde ich baldmöglichst unternehmen wenn sich in den nächsten Tagen und angesichts des heutigen Fehlers (s Anhang) nichts anderes ergibt.

Was mich wundert ist, dass der Fehler NUR an DIESEM PC mit LAN (intern/USB) UND WLAN auftritt, korrekt?

Hier muss ich kurz zurückrudern und es ist mir auch etwas peinlich. Ich habe es mit WLAN getestet und der Fehler trat in dem Zeitraum der WLAN Nutzung (einige Stunden) nicht auf. Ich hatte nur einen sehr alten WLAN Stick der total lahm ist. Aber ich werde noch heute oder morgen meinen WLAN Stick ausgraben und den Testzeitraum ausweiten. Bitte um Verzeihung.
Theoretisch kann auch das Board einen weg haben, denn ein Problem mit dem Netzwerk intern würde ich bei so einem Fehlerverhalten eher nicht mehr annehmen, da muss was anderes in die Suppe spucken (zur Disposition stehen dann neben Board noch CPU, RAM, SSD und - eher sehr unwahrscheinlich - GraKa).
Du hast sicherlich alle notwendigen Komponenten zum Tauschen vorrätig, oder? (just kidding) :D

Angenommen das Board hat einen weg: Dann würde das Problem aber nicht monatelang ruhen, oder? Außerdem waren ja bereits zwei Boards betroffen, was letztlich dennoch nicht ausschließt, das dieses einen weg hat. Die einzige Konstante zwischen meinem alten Rechner und meinem neuen sind die zwei sehr alten SSD's und das ein oder andere SATA-Kabel das ich halt immer wieder benutze.

Mit den "brauchbaren" Infos meinte ich das Wesentliche, es war teilweise "blinder Aktionismus" auch mit dabei (alles ab "Provider ..."). :D

Das trifft es auf den Punkt. Try & Error dachte ich. Dazu will ich aber noch sagen, das ich auch einem "Profi" daraufgeschaut habe. Profi heißt, er wartet die Server in unserer Firma und managed die IT + Problembehandlung etc. Dieser Mensch hat sich für ca. zwei Stunden mit mir über AnyDesk connected. Ich habe ihm Screenaufnahmen von dem "Happening" gezeigt und ihm soweit alles was ich hier beschrieben habe auch erklärt. Er hat mit einer Ping software simultan meinen Router und irgendeine Internetseite angepingt. Zumindest fiel ihm auf, das manchmal der Ping zu meinem Router etwas "zu lang" war. Dies sollte ja <1ms sein, war aber ohne erkennbares Muster ab und an bei 3ms. Am Ende fanden wir keine echte Ursache und er sagte: Mit ganz viel Aberglaube und Fantasie und Glück hilft folgender Befehl in der cmd:

netsh int ip reset > c:\resetlog.txt

Lustigerweise war auch genau danach erstmal Ruhe. Dieses mal jedoch klappte das nicht, wobei der Befehl so wie ich es verstanden habe nur eine .log-Datei löscht, die dann neu erstellt wird. Naja auch hier gibt es für einen Laien wie mich mehr Rätsel als Erkenntnisse.

Trotzdem ist die Vorarbeit und der Infofluss bis auf ein paar Kleinigkeiten (z.B. Verschweigen des Routers) vorbildlich. Wenn wir das nur immer hätten.
Danke. Ich weiß sehr zu schätzen, das sich Leute hinsetzen und helfen. Daher will ich Niemandes Zeit verschwenden und bemühe mich auch um gründliche Kommunikation.

____________________________________________________________________________________________________________

@Luftgucker nein, ich glaube alle Verbindungen zu allen übrigen Geräten zu trennen habe ich noch nie probiert. Ich werde das testen danke.
 

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dave477 schrieb:
Zumindest fiel ihm auf, das manchmal der Ping zu meinem Router etwas "zu lang" war. Dies sollte ja <1ms sein, war aber ohne erkennbares Muster ab und an bei 3ms.
Daran ist nichts ungewöhnlich, hier mal ein Verlauf von meinem IMAC zu meinem Router

Code:
ping 172.16.1.8
PING 172.16.1.8 (172.16.1.8): 56 data bytes
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=0 ttl=64 time=1.200 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=1 ttl=64 time=1.745 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=2 ttl=64 time=1.689 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=3 ttl=64 time=1.208 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=4 ttl=64 time=1.152 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=5 ttl=64 time=1.682 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=6 ttl=64 time=1.255 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=7 ttl=64 time=1.826 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=8 ttl=64 time=1.800 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=9 ttl=64 time=1.246 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=10 ttl=64 time=1.354 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=11 ttl=64 time=1.890 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=12 ttl=64 time=1.727 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=13 ttl=64 time=2.471 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=14 ttl=64 time=116.446 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=15 ttl=64 time=1.263 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=16 ttl=64 time=2.173 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=17 ttl=64 time=2.034 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=18 ttl=64 time=1.694 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=19 ttl=64 time=1.223 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=20 ttl=64 time=1.737 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=21 ttl=64 time=2.189 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=22 ttl=64 time=2.155 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=23 ttl=64 time=2.224 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=24 ttl=64 time=2.121 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=25 ttl=64 time=1.635 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=26 ttl=64 time=2.023 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=27 ttl=64 time=2.151 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=28 ttl=64 time=1.130 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=29 ttl=64 time=2.129 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=30 ttl=64 time=1.217 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=31 ttl=64 time=1.899 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=32 ttl=64 time=1.708 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=33 ttl=64 time=1.915 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=34 ttl=64 time=2.391 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=35 ttl=64 time=2.041 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=36 ttl=64 time=1.621 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=37 ttl=64 time=2.075 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=38 ttl=64 time=2.292 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=39 ttl=64 time=1.746 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=40 ttl=64 time=1.721 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=41 ttl=64 time=1.156 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=42 ttl=64 time=1.806 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=43 ttl=64 time=2.064 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=44 ttl=64 time=2.066 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=45 ttl=64 time=2.613 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=46 ttl=64 time=2.390 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=47 ttl=64 time=1.680 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=48 ttl=64 time=2.558 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=49 ttl=64 time=2.512 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=50 ttl=64 time=1.831 ms
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=51 ttl=64 time=1.740 ms

Cu
redjack
 
Und die Frage nach dem UEFI und der CPU?
 
redjack1000 schrieb:
Daran ist nichts ungewöhnlich, hier mal ein Verlauf von meinem IMAC zu meinem Router

Code:
ping 172.16.1.8
PING 172.16.1.8 (172.16.1.8): 56 data bytes
64 bytes from 172.16.1.8: icmp_seq=0 ttl=64 time=1.200 ms

Cu
redjack
Naja, das kann ich bei mir nicht nachvollziehen:
Code:
$ ping a.b.c.d
PING a.b.c.d (a.b.c.d) 56(84) bytes of data.
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=1 ttl=64 time=0.309 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=2 ttl=64 time=0.242 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=3 ttl=64 time=0.257 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=4 ttl=64 time=0.250 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=5 ttl=64 time=0.216 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=6 ttl=64 time=0.253 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=7 ttl=64 time=0.257 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=8 ttl=64 time=0.701 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=9 ttl=64 time=0.699 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=10 ttl=64 time=0.607 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=11 ttl=64 time=0.804 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=12 ttl=64 time=0.891 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=13 ttl=64 time=0.789 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=14 ttl=64 time=0.618 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=15 ttl=64 time=0.701 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=16 ttl=64 time=0.697 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=17 ttl=64 time=0.613 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=18 ttl=64 time=0.251 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=19 ttl=64 time=0.251 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=20 ttl=64 time=0.252 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=21 ttl=64 time=0.252 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=22 ttl=64 time=0.253 ms
64 bytes from a.b.c.d: icmp_seq=23 ttl=64 time=0.246 ms
^C
--- a.b.c.d ping statistics ---
23 packets transmitted, 23 received, 0% packet loss, time 22492ms
rtt min/avg/max/mdev = 0.216/0.452/0.891/0.235 ms
$
Der höhere Ping in der Mitte ist ein iperf3 der parallel dazu lief.
 

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