Informatik oder Wirtschaftsinfo

Sauerländer

Cadet 4th Year
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So, jetzt sinds nur noch wenige Wochen bis zum Ende der Einschreibefrist und ich bin mir immer noch unsicher.
Habe grundsätzlich Interesse an beiden Bereichen - Informatik und Betriebswirtschaft.
Zu mir: Mathe fand ich immer recht interessant, gehörte aber nie zu denen, die immer alles direkt verstanden haben. Hatte im LK meist so 10 Punkte. Englisch ist mir immer einfach gefallen. Mein größtes Problem: War schon immer der nicht so kontakfreudige, eher introvertierte Typ. Kann mich selbst später nicht wirklich im Vertrieb oder in der Beratung sehen. Das würde wohl gegen Winfo sprechen?
Bei der reinen Informatik hab ich allerdings Angst, dass ich es nicht packe, das Studium ist ja theoretisch ziemlich anspruchsvoll.
Wär cool, wenn jemand dazu was schreiben könnte.
 
Ein Wirtschaftsinformatiker wird nicht zwingend im Vertrieb oder in der Beratung eingesetzt. Eher interne Beratungen sind gegeben. Und die haste als normaler Info ja auch.
Du kannst dich ja auch spezialisieren. Auch ein Wirtschaftsinformatiker kann als Programmierer enden :)

Wenn dich Informatik sowie Wirtschaft interessiert dann würde ich dir auf jeden Fall den Wirtschaftsinformatiker empfehlen.
 
Programmierer sollte aber nicht der Anspruch sein, das wird eh outgesourced nach sonst wohin...
Mach wirtschaftsinfo, da hat man später einfach die besseren perspektiven. denn die verknüpfung von technik und wirtschaft ist einfach viel mehr gefragt als der reine techniker.
 
Bei einem reinen Wirtschaftsinfo-Studium wirst Dich Dich schon sehr speziell aufgestellt haben. Meiner Meinung nach wäre es sinnvoller, das Informatikstudium zu beginnen. Schließlich hast Du auch dabei ja noch Vertiefungs- und Wahlmöglichkeiten. Dann könntest du z.B. Wirtschaftsinfo als Vertiefung oder so belegen. Mathe wirst Du in beiden Fächern brauchen!! Aber jede Uni (oder zumindest Fachschaft) bietet doch Studienverlaufspläne an. Da erkennst Du doch, was Dich erwartet...
 
Sauerländer schrieb:
Habe grundsätzlich Interesse an beiden Bereichen - Informatik und Betriebswirtschaft.

Klingt nach Wirtschaftsinfo :-)

Sauerländer schrieb:
Zu mir: Mathe fand ich immer recht interessant, gehörte aber nie zu denen, die immer alles direkt verstanden haben. Hatte im LK meist so 10 Punkte.

Das würde ebenfalls WInfo bestätigen, denn bei Info hast du noch mehr Mathe und theoretische Grundlagenfächer...

Sauerländer schrieb:
Englisch ist mir immer einfach gefallen.

Gut, denn mehr und mehr Vorlesungen sowie auch Seminare werden in Englisch gehalten.

Sauerländer schrieb:
Mein größtes Problem: War schon immer der nicht so kontakfreudige, eher introvertierte Typ.

Da werden die Seminare wohl kein so großer Spass für dich werden. Aber im Endeffekt übst du das ja im Studium, denn du musst oft deine Ergebnisse präsentieren. Hinzu kommen eben die Seminare und Abschlussvorträge.

Sauerländer schrieb:
Kann mich selbst später nicht wirklich im Vertrieb oder in der Beratung sehen. Das würde wohl gegen Winfo sprechen?

WInfo hat erst mal nichts mit Vertrieb zu tun. Beratung ggf. wenn du was im Bereich Consulting/Unternehmensberatung machen willst. Aber es gibt auch genügend andere Bereiche. Allerdings bist du so oder so mit anderen Menschen in Kontakt, sei es intern oder extern.

Sauerländer schrieb:
Bei der reinen Informatik hab ich allerdings Angst, dass ich es nicht packe, das Studium ist ja theoretisch ziemlich anspruchsvoll.

Da müsstest du halt ins kalte Wasser springen und schauen wie es klappt. Zur Not kannst du dann ja noch zu WInfo wechseln und schauen, was du an Prüfungen angerechnet bekommst...
 
Das mit dem Programmierer war auch nur ein Beispiel.

blablub1212 hat allerdings recht. Der Wirtschaftsinformatiker ist derzeit im Deutschen Arbeitsmarkt weitaus mehr gefragt als der pure Informatiker.

Ich behaupte sogar dass jede Informatiker Stelle auch von einem Wirtschaftsinformatiker besetzt werden kann.
Umgekehrt ist das schon schwieriger, da einem Informatiker die Fachkenntnisse der Betriebswirtschaft fehlen.
 
Cpt. Subtext schrieb:
Ich behaupte sogar dass jede Informatiker Stelle auch von einem Wirtschaftsinformatiker besetzt werden kann.
Umgekehrt ist das schon schwieriger, da einem Informatiker die Fachkenntnisse der Betriebswirtschaft fehlen.

Überhaupt nicht, denn die Wirtschaftsinformatiker haben normalerweise von Informatik überhaupt keine Ahnung.
Das mit dem Wirtschaftsinformatiker gibts auch nur in Deutschland! In keinem anderen Land der Welt kriegt derjenige so viel Geld, der eigentlich überhaupt nichts Produktives macht. Deswegen funktioniert es bei uns auch nicht mehr.

Aber heutzutage meint auch schon jemand er könne Programmieren, wenn es für ein Hello World gereicht hat.
 
@Cpt. Subtext
Das ist Schmarrn.
1. Wirtschaftsinfo ist weder Fisch noch Fleisch und ist für technisch anspruchsvolle Jobs unbrauchbar
2. Informatiker != Programmierer!


@GrinderFX
Genau so ist es.
 
Cpt. Subtext schrieb:
Ich behaupte sogar dass jede Informatiker Stelle auch von einem Wirtschaftsinformatiker besetzt werden kann.

Selten so eine unqualifizierte Aussage gelesen...
 
GrinderFX schrieb:
Überhaupt nicht, denn die Wirtschaftsinformatiker haben normalerweise von Informatik überhaupt keine Ahnung.
Das mit dem Wirtschaftsinformatiker gibts auch nur in Deutschland! In keinem anderen Land der Welt kriegt derjenige so viel Geld, der eigentlich überhaupt nichts Produktives macht. Deswegen funktioniert es bei uns auch nicht mehr.

Aber heutzutage meint auch schon jemand er könne Programmieren, wenn es für ein Hello World gereicht hat.

Wer redet vom programmieren?
Und das Wirtschaftsinformatiker keine Ahnung von Informatik haben halt ich für ein Gerücht.

SheepShaver schrieb:
@Cpt. Subtext
Das ist Schmarrn.
1. Wirtschaftsinfo ist weder Fisch noch Fleisch und ist für technisch anspruchsvolle Jobs unbrauchbar
2. Informatiker != Programmierer!


@GrinderFX
Genau so ist es.

1. Wirtschaftsinfos bilden sogar eine sehr wichtige Schnittstelle zwischen wirtschaftlichen und technischen Anforderungen. Diese Jobs halte ich und wahrscheinlich noch ein paar andere für sehr anspruchsvoll.
2. Vielleicht zu einem Großteil, und selbst das würde ich nicht unterschreiben.

snow1 schrieb:
Selten so eine unqualifizierte Aussage gelesen...

Ok, zugegeben, jede war übertrieben. Aber viele. Fachliches Know How des Wirtschaftsinfos vorausgesetzt.
 
Cpt. Subtext schrieb:
Und das Wirtschaftsinformatiker keine Ahnung von Informatik haben halt ich für ein Gerücht.

Da hat er nicht unrecht... 90% der Wirtschaftsinformatiker die ich bisher erlebte, haben wirklich nicht viel Ahnung von Informatik. Selbst einige meine ehemaligen (Informatik-)Professoren haben das (hinter vorgehaltener Hand) gemeint...

Cpt. Subtext schrieb:
1. Wirtschaftsinfos bilden sogar eine sehr wichtige Schnittstelle zwischen wirtschaftlichen und technischen Anforderungen. Diese Jobs halte ich und wahrscheinlich noch ein paar andere für sehr anspruchsvoll.

Da gebe ich dir Recht, WInfler bilden die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik.

Cpt. Subtext schrieb:
Ok, zugegeben, jede war übertrieben. Aber viele. Fachliches Know How des Wirtschaftsinfos vorausgesetzt.

Informatik ist nicht nur Java + Datenbanken...

Ich würde mal sagen der Anteil der WInfler in den Bereichen Automotive, Medizintechnik, Echtzeitsysteme, Künstliche Intelligenz, Robotik, Computer Vision, Computer Grafik, Hochleistungsrechnen, wissenschaftliches Rechnen / Numerik, Modelchecking, theoretische Informatik, u.v.m. ... ist verschwindend gering
 
snow1 schrieb:
Da hat er nicht unrecht... 90% der Wirtschaftsinformatiker die ich bisher erlebte, haben wirklich nicht viel Ahnung von Informatik. Selbst einige meine ehemaligen (Informatik-)Professoren haben das (hinter vorgehaltener Hand) gemeint...

Ist eine reine Spezialisierungssache, wenn du mich fragst.
Zudem kommt es noch auf die Uni bzw. FH an. Die Prozentualen Anteile an Informatik und Wirtschaft im WI Studium sind hier teilweise enorm abweichend.

FH Konstanz hat zum Beispiel 70% IT 30 % WI
andere 60% IT 40% WI
usw.

Bei Universitäten ist es glaub noch mehr WI. Kann ich jetzt aber nicht mit Sicherheit sagen und stelle es einfach mal in den Raum mit Hoffnung auf Berichtigung :)


snow1 schrieb:
Informatik ist nicht nur Java + Datenbanken...

Habe ich ja auch nie behauptet. :)


@Threadersteller

Vielleicht wäre es noch interessant zu wissen in welcher Position du dich später sehen möchtest. Gibts da schon konkrete Vorstellungen? An was möchtest du arbeiten?

Wirtschaftsinformatik ist auch ziemlich anspruchsvoll von daher würde ich da für mich keine Abstriche machen.

Es besteht allerdings eine noch höhere Chance als WIler in eine beratende Funktion zu rutschen. Als Informatiker gibt es diese Positionen natürlich auch, hier sehe ich allerdings auch größere Chancen in der Forschung unterzukommen und stärkerer Kommunikation im Team als nach außen zu haben. Gerade in manchen der Positionen die Snow1 aufgeführt hat.
 
"Informatiker != Programmierer!"

Naja, kommt darauf an, wo und wie man eingesetzt wird. Manch einer wird Admin nach dem Studium! Andere, wie ich z.B., landen in der Softwareentwicklung. Termindruck, Gefrickel, Termindruck, Kaffee, Fußball, Pizza - nervige und sinnfreie Meetings.

Aber ich bin froh, so wenig Kundenkontakt zu haben.

Dafür gibts keine Karrieremöglichkeiten. Das zum Thema "flache Hierarchien"...


Dennoch vermisse ich bei der Entwicklung ein paar betriebswirtschaftliche Hintergründe. Wenn man plötzlich irgendwelche Lieferscheine, Kundenverwaltung, Rabatte, Umsatzsteuer etc. implementieren soll und keine Ahnung von der Materie hat - nicht gerade hilfreich. Da muss man auch mal ein BWL Buch verwenden. "Muss ich den Standardrabatt auf die Einzelpositionen vor oder nach dem Kundenrabatt berechnen / berücksichtigen?" ;-)
 
GrinderFX schrieb:
Das mit dem Wirtschaftsinformatiker gibts auch nur in Deutschland! In keinem anderen Land der Welt kriegt derjenige so viel Geld, der eigentlich überhaupt nichts Produktives macht. Deswegen funktioniert es bei uns auch nicht mehr.


Selten so gelacht. Das heutige Aufgabenfeld von WIN geht stark in die Systemanalyse, Requirements Engineering und Co. Und das ist einer der kritischsten und wichtigsten Punkte, die es bei der Leistungserstellung, vor allem in der Softwarebranche, überhaupt gibt. WINler sind nicht dazu da, um zu programmieren.
 
carom schrieb:
WINler sind nicht dazu da, um zu programmieren.
Genausowenig, wie "richtige" Informatiker. ;)

@CoolHandLuke
Vielleicht hab ich mich nicht so klar ausgedrückt. :)
Programmierer = bekommt Design so detaliert wie möglich vorgegeben, erfüllt keine Designaufgaben, hat keine Komponentenverantwortung.
Informatiker = seine Hauptaufgabe ist das Design und die Architektur von Softwaresystemen zu definieren, Spezifikationen zu schreiben, etc. pp.
Die beiden Aufgaben können natürlich auch in Personalunion existieren, aber für das reine Programmieren braucht man eigentlich keinen Hochschulabschluss.
 
SheepShaver schrieb:
@CoolHandLuke
Vielleicht hab ich mich nicht so klar ausgedrückt. :)
Programmierer = bekommt Design so detaliert wie möglich vorgegeben, erfüllt keine Designaufgaben, hat keine Komponentenverantwortung.

In der Theorie ist dies korrekt ja :D

SheepShaver schrieb:
Informatiker = seine Hauptaufgabe ist das Design und die Architektur von Softwaresystemen zu definieren, Spezifikationen zu schreiben, etc. pp.

Hauptaufgabe des Designs und der Architektur von Software liegt im Bereich von Software-Engineers zu Deutsch Software Ingenieuren. Das ist sogar nochmal was anderes als ein Wirtschaftsinformatiker oder Informatiker. Eigener Studiengang. Aber vielleicht ja auch noch für den TE interessant.
Der Studiengang nennt sich Software-Engineering und befasst sich hauptsächlich mit gerade genannten und der anschliessenden Realisierung (also Programmierung).

SheepShaver schrieb:
Die beiden Aufgaben können natürlich auch in Personalunion existieren, aber für das reine Programmieren braucht man eigentlich keinen Hochschulabschluss.

Und dann kommt sowas wie Windows dabei raus :D
Man braucht Ihn nicht nein, aber man sollte Ihn schon haben wenn man in größeren Firmen unterkommen will. Oder woran machen die auf den ersten Blick deine Kompetenz fest?
 
Cpt. Subtext schrieb:
Hauptaufgabe des Designs und der Architektur von Software liegt im Bereich von Software-Engineers zu Deutsch Software Ingenieuren. Das ist sogar nochmal was anderes als ein Wirtschaftsinformatiker oder Informatiker. Eigener Studiengang. Aber vielleicht ja auch noch für den TE interessant.

Software-Engineering hört man in jedem Info Grundstudium und kann man darüberhinaus auch noch vertiefen.

Aber ich glaube du bringst hier was durcheinander. Bei manchen Firmen wird man als "Software-Ingenieur" nach seinem Studium angestellt. Insofern ist das eine reine Stellenbezeichnung für Softwareentwickler mit akademischen Abschluss und ist nur ein Synonym für Softwareentwickler.

Es gab glaube ich früher Studiengänge wo man als Dipl-Ing für Software/Informatik-schlagmichtot abgeschlossen hat. Das war aber eine Ingenieursausbildung mit Informatikteil, also recht technisch.

Cpt. Subtext schrieb:
Der Studiengang nennt sich Software-Engineering und befasst sich hauptsächlich mit gerade genannten und der anschliessenden Realisierung (also Programmierung).

Es gibt einige wenige Master-Studiengänge mit Focus auf Software-Engineering. Oft auch auch Bereiche wie Automotive bezogen. Aber wenn man zu Software-Engineering (ist eh Pflicht), Patterns, Projektmanagement, Testing und Softwarequalität Vorlesungen gehört hat, ist man wohl nicht weniger qualifiziert.

Ein Software-Engineer in der Rolle eines Architekten wird man ohnehin nicht an der Uni. Dazu muss man erst mal 5-8 Jahre als "einfacher" Entwickler arbeiten, bis man sich Skills und Erfahrung angeeignet hat.

Cpt. Subtext schrieb:
Und dann kommt sowas wie Windows dabei raus :D
Man braucht Ihn nicht nein, aber man sollte Ihn schon haben wenn man in größeren Firmen unterkommen will. Oder woran machen die auf den ersten Blick deine Kompetenz fest?

Schau mal die Anforderungsprofile für einen Entwickler bei Google an: "BSc or MSc degree preferred with strong academic record (PhD is a plus)". Soviel zu studierte Informatiker programmieren nicht.

Wer schreibt wohl die zig-Millionen Zeilen Code für die Software in einem Airbus, BMW, Kernkraftwerk? Bestimmt keine Fachinformatiker :D
 
Und ich sag es nochmal:
der Informatiker ist kein Programmierer. Er ist allerhöchstens auch Programmierer.
Ich arbeite seit ein paar Jahren bei einem recht großen Konzern als Software Architect mit einem Team von Software Ingenieren (Dipl.Inf.s) und was wir hier machen hat vielleicht zu 10% mit Programmieren zu tun. Davor habe ich bei einem kleinen Mitelständler gearbeitet. Da wurden die "dummen" Programmier-/Scriptingarbeiten vom Fachinformatiker erledigt, das Softwaredesign von den Dipl.-Inf.s.
 
Zuletzt bearbeitet:
SheepShaver schrieb:
Und ich sag es nochmal:
der Informatiker ist kein Programmierer.

In der Regel nicht. Aber in Bereichen wo Safety und Security eine Rolle spielt oder eine Menge fachliches Know-How benötigt wird.

Ich habe paar Jahre im Automotive Bereich bei einem großen Konzern gearbeitet, da wird die Programmierung ausschließlich von Dipl-Infs und Dipl-Ings (E-Technik) durchgeführt.

Leider gab es gerade im Bereich Informatik eine massive Bildungs-Inflation. In der aktuellen c't ist z.B. ein Stellenangebot:

Zu Ihren Aufgaben zählen insbesondere:
- Konfiguration, Installation und Wartung von Netzwerkkomponenten
- Konfiguration und Installation von Firewalls
- Administration von VPN-Zugängen
- Monitoring des Netzwerkes und Fehlerbeseitigung
- Servicedesk
- Administration von IT-Systemen (Server, Workstations, Drucker usw.)
- Unterstützung von Mitarbeitern beim Umgang mit IT-Systemen

In jedem Fall sollten Sie folgende Qualifikationen mitbringen:
- abgeschlossenes Studium der Informatik (Uni/FH)
- fundierte Kenntnisse in Linux und/oder Windows
- ...

Ich dachte mir WTF?!? Na gut, wer sich als Dipl-Inf dahin bewirbt hat entweder einen an der Klatsche oder ist sehr verzweifelt...
 
Zuletzt bearbeitet:
snow1 schrieb:
Software-Engineering hört man in jedem Info Grundstudium und kann man darüberhinaus auch noch vertiefen.

Aber ich glaube du bringst hier was durcheinander. Bei manchen Firmen wird man als "Software-Ingenieur" nach seinem Studium angestellt. Insofern ist das eine reine Stellenbezeichnung für Softwareentwickler mit akademischen Abschluss und ist nur ein Synonym für Softwareentwickler.

Es gab glaube ich früher Studiengänge wo man als Dipl-Ing für Software/Informatik-schlagmichtot abgeschlossen hat. Das war aber eine Ingenieursausbildung mit Informatikteil, also recht technisch.

Diese Studiengänge gibt es bis heute. Und es keine reine Stellenbezeichnung.
Das jeder Informatiker im Grundstudium Software Engineering hört ist ja wohl selbstverständlich.



snow1 schrieb:
Ein Software-Engineer in der Rolle eines Architekten wird man ohnehin nicht an der Uni. Dazu muss man erst mal 5-8 Jahre als "einfacher" Entwickler arbeiten, bis man sich Skills und Erfahrung angeeignet hat.

Da stimm ich dir absolut zu


snow1 schrieb:
Schau mal die Anforderungsprofile für einen Entwickler bei Google an: "BSc or MSc degree preferred with strong academic record (PhD is a plus)". Soviel zu studierte Informatiker programmieren nicht.

Wer schreibt wohl die zig-Millionen Zeilen Code für die Software in einem Airbus, BMW, Kernkraftwerk? Bestimmt keine Fachinformatiker :D

Was wird mir hier eigentlich immer in den Korb gelegt? Das sagte SheepShaver nicht ich ^^

SheepShaver schrieb:
Und ich sag es nochmal:
der Informatiker ist kein Programmierer. Er ist allerhöchstens auch Programmierer.
Ich arbeite seit ein paar Jahren bei einem recht großen Konzern als Software Architect mit einem Team von Software Ingenieren (Dipl.Inf.s) und was wir hier machen hat vielleicht zu 10% mit Programmieren zu tun. Davor habe ich bei einem kleinen Mitelständler gearbeitet. Da wurden die "dummen" Programmier-/Scriptingarbeiten vom Fachinformatiker erledigt, das Softwaredesign von den Dipl.-Inf.s.

Und weil euer Unternehmen so handhabt macht das die gesamte Weltwirtschaft so? ;)
 
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