Ins Kloster gehen ...

Testoron

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Mai 2004
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Der Gedanke ist mir und vielen Menschen nicht fremd... einfach für ein bis zwei Monate ins Kloster gehen und sich der absoluten Stille und Ruhe hingeben und von der Welt hier abzuschalten und wieder Kraft zu tanken.

Das will ich gerne machen...

nur würde ich gerne wissen ob einer Infos über so einen Trip hat ? und in welches Kloster man in Brandenburg sowas machen kann?

.... Danke
 
Hallo,

eine interessante Frage, habe selbst mal eine Lange Phase der Selbstfindung durchgemacht und auch mit einem solchen Gedanken gespielt. Habe es dann aber gelassen und selbst ein paar Dinge probiert, habe z.B. mal 7 Tage gefasstet, viel Meditation geübt usw.
Leider kann ich dir daher bei deiner Suche nicht helfen, wünsche dir aber viel Erfolg dabei!
 
Du sagt es ... es ist ein Art der selbstfindung... irgendwie ist mal wieder ien MOmat wo ich am Rad drehe. Meditation ist ein Art die mir schon einige male geholfen hat.. Nur hab ich keine Ausdauer und sehe ein Kloster und zwei Monate Abschottung als den richtigen Weg für mich.

Sollte einer eine andere Idee haben wie man sich selber wieder findet und ruhe bekommt im Leben bin ich offen für..
 
Hey :) ..dieses Buch hab ich schon gelesen ! Hat mir sehr gefallen& geholfen! Nur muss ich mich mal abschotten... keine Party keine Frauen kein PC ... kein Job ... einfach mal die ganze scheisse weglassen.

Ich bin in einem Kreislauf wo ich jeden Tag Verlockungen unterzogen werde und ihnen nachgeben.. Ein Kloster ist wie ich denke das beste für mich.. bevor ich ganz mich runterwirtschafte ;)
 
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Schon gelesen, ist ja witzig... na ja, dann bleibt mir nichts als dir nochmals viel Glück bei der Suche zu wünschen! Ich kenne das Phänomen, im Alltag wird man immer wieder von der "normalen" Welt eingehot, auch wenn es "keine alltäglichen Momente" gibt ;) Also, GL!
 
Ein echt guter Vorschlag ... !! THX
 
Campino war z.B. bei den Benediktinern. Habe mal ein Interview mit derem höchsten Mönch gelesen - der hat selbst eine Rockband und hat sich auch ganz fit angehört.
 
Was hat das den mit der Gläubigkeit zu tun? Richtig, rein garnix!

Hier geht es darum sein "altes" Leben hinter sich zu lassen und einfach mal 2-3 Monate abzuschalten!
 
Ich finde, das ist fast schon zu einfach, wenn man in ein Kloster geht und sich dort dem Tagesrhythmus unterwirft. Es sei denn, man macht das aus „spirituellen“ bzw. religiösen Gründen.

Ebenso gut könnte man zuhause die Klingel abstellen, den Stecker aus der TAE-Dose ziehen und meinetwegen die Kabel für die Stromversorgung des Fernsehers und des Computers auslagern. Das Handy gleich dazu.

Und dann schaut man, ob man im richtigen Leben mit sich selbst (und mit sich allein) klarkommt. Die Klostersituation ist immer eine Ausnahmesituation. Doch auf die kommt es nicht so sehr an. Viel wichtiger ist doch, in seinem vertrauten Umfeld ins Gleichgewicht zu kommen.

Wnn man das nicht schaffen sollte, wäre es an der Zeit, sich eine alternative Strategie zu überlegen. Den Jakobsweg gingen 1985 nur knapp 700 Pilger. Im Jahr 1995 waren es schon 20.000 und seit 2005 über 94.000. Das hat wenig mit Stille und Besinnlichkeit zu tun, sollte man denken. Das ist seit dem Buch von Hape Kerkeling eher ein Massen-Event.
 
Nein, cashcow, darum geht es nicht. Eben der Abstand zum "richtigen"(?) Leben wird bewusst gesucht, um eben dieses Leben aus der Distanz zu reflektieren. Ein Wechsel des Blickwinkels kann Wunder bewirken, ich finde es nicht hilfreich, aus der scheinbar ohnehin schon verblockten Situation heraus Inspiration bzw. Kraft für ein eventuelles Umdenken oder Neuorientieren erhalten zu wollen.
 
Dann kann man auch in die Karibik fliegen und sich zwei Monate lang unter die Palmen legen. Mehr Abstand geht kaum.

Aber gut, jeder macht das, was er für richtig und notwendig hält.
 
In der Karibik hat man aber immernoch die 'weltlichen' Einfusse die auf einen wirken.

Was manche (und auch mich manchmal) an dem Gedanken "Kloster" reizt ist, das einfache Leben.
Es geht nicht einfach um Abstand, sondern um komplett abschalten.
 
Wenn du aus dem Kloster rauskommst ... was machst du dann? Wandelst du dein Leben komplett um oder beginnst du mit den Fehlern, die dich dazu zwingen, abschalten zu müssen, wieder von vorn? Wenn letzteres, kannst du dir die Zeit im Kloster auch sparen, denn es wäre nichts weiter als ein längerer, erholsamer Urlaub.
 
Also eine Reise in die Karibik das würde mich nur weiter in dem unterstützen was ich bin und was ich macht...

Also als erstes .. ein kühles Bier 0o dann den Mädels hinterher schauen dann sich eine anlachen und Party machen.. Am besten dann noch eine Wohung nehmen und neue Freunde einladen :freak: Super dann stehe ich da wo ich heute bin :freaky:

(Und ja ich bin Katholisch -- aber kein guter befolger der 10 Gebote;) ...

nene.. als ein Kloster ist in meinen Augen ein "reiner" Ort! Und um sich selber zu finden ist erst mal der Abschottung unterzuziehen! Keine Ablenkung von aussen und sich mindestens zwei Wochen Zeit geben alle Gifte im Kürper und Geist zu befreien. Dann geht es an den Aufbau und Stärkung von Kürper und Geist. Wenn ich dann wieder rauskomme.. sind diese Laster die mich Heute plagen und als Suchtgefährdet zu bezeichnen sind keine oder eine geringe Verlockung.

Das ist mein Weg um mich wieder zu Stären und mich von der ganzen Neumodernenscheisse :freak: besser schützen zu künnen. Eigentlich sollte jedes Kind sowas machen damit es nicht Süchtig wird im Kindesalter von dem was schadet.
 
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Ich verstehe deinen Wunsch, kann aber nicht nachvollziehen, warum du ihn ausgerechnet in einem Kloster Realität werden lassen willst. Es ist IN erzählen zu können: "Ich war 3 Wochen im Kloster und bin nun voll der Entspannte", aber wirklich bringen wird es nichts.

Es gibt weit schönere und vor allem freiere Plätzchen auf der Welt als Klöster. Zum Abschalten und Runterkommen brauch man keine hauptamtlich religiösen Pappnasen um sich herum - auch nicht als Katholik. Gerade falls du nur wenig Zeit einplanst (irgendwo steht "mindestens 2 Wochen") ist ein Kloster keine gute Idee. Wenn du dort halbwegs zur Ruhe gekommen bist, indem du dich dem Trott der anderen anpaßt hast, ist die Zeit schon wieder um.

Ich rate eher zu einer Örtlichkeit, die nicht nur durch eine Mauer und 10 min Fußmarsch vom nächsten Aldi entfernt ist, und die dich idealerweise mit weniger Personal konfrontiert. Wie wäre es mit einer Hallig oder einem Nest in Sibirien. Urlaub oder - besser - einige Monate Arbeit in einem "Low-Tech-Gebiet" halte ich für erfolgversprechender als den modernen Kurzausflug ins Kloster. Lappland ist auch klasse.
 
Wenn Testoron denkt, dass es ihm hilft, wieso nicht? Ich ziehe zum Zwecke der Kontemplation allerdings immer die freie Natur vor, nach 'ner langen Wanderung oder einem Campingwochenende im Wald kehre ich immer ausgeglichen und mental gestärkt zurück.
Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass das Klosterleben auf Zeit einen Wandel in den Lebensumständen herbeiführt. Es wird vielleicht ein Anstoss gegeben, die eigentliche Arbeit wartet aber dann erst:
Wenn ich dann wieder rauskomme.. sind diese Laster die mich Heute plagen und als Suchtgefährdet zu bezeichnen sind keine oder eine geringe Verlockung.
Die sind dann immer noch da, die haben nämlich Zeit. Hier habe ich keshkau falsch verstehen wollen:
Und dann schaut man, ob man im richtigen Leben mit sich selbst (und mit sich allein) klarkommt. Die Klostersituation ist immer eine Ausnahmesituation. Doch auf die kommt es nicht so sehr an. Viel wichtiger ist doch, in seinem vertrauten Umfeld ins Gleichgewicht zu kommen.
Das stimmt. Ich bin allerdings immer noch der Ansicht, dass der Anstoss zum "ins Gleichgewicht kommen" zwar gegeben ist, aber außerhalb des gewohnten Umfeldes eine Stärkung erfahren muss. Abstand -im Kloster oder wo auch immer es einsam genug ist- ist wichtig.
 
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