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Ins Kloster gehen ...
- Ersteller Testoron
- Erstellt am
pampelmuse
Admiral Pro
- Registriert
- Juni 2005
- Beiträge
- 7.211
Oder heuer für ein paar Monate auf einem geeigneten Schiff an.
Musst dir halt zur Regel machen keinen PC mitzunehmen.
Könnte auch was sein. Denk mal drüber nach
Musst dir halt zur Regel machen keinen PC mitzunehmen.
Könnte auch was sein. Denk mal drüber nach
markus1234
Banned
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- Sep. 2006
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- 3.897
Hallo.
Ich habe schon öfters von diversen Örtchen gelesen, die noch wie vor einigen hundert Jahren leben.
Ohne Technik, ohne gelaber, ohne alles - nur das Notwendigste.
Was besseres gibts nicht um sich selbst zu finden, denk ich mal.
Der Mensch ist nich für das Moderne geschaffen, auch wenn es meistens Sinn macht.
In einem Kloster wird dir meistens sehr langweilig sein .. außerdem tun die Knie nach 2 Stunden beten weh
In so einem Dorf hättest du allerdings immer etwas zu tun, kannst dich auf das Wesentliche des Lebens konzentrieren, sprich dich selbst finden.
mfg,
Markus
Ich habe schon öfters von diversen Örtchen gelesen, die noch wie vor einigen hundert Jahren leben.
Ohne Technik, ohne gelaber, ohne alles - nur das Notwendigste.
Was besseres gibts nicht um sich selbst zu finden, denk ich mal.
Der Mensch ist nich für das Moderne geschaffen, auch wenn es meistens Sinn macht.
In einem Kloster wird dir meistens sehr langweilig sein .. außerdem tun die Knie nach 2 Stunden beten weh
In so einem Dorf hättest du allerdings immer etwas zu tun, kannst dich auf das Wesentliche des Lebens konzentrieren, sprich dich selbst finden.
mfg,
Markus
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pampelmuse
Admiral Pro
- Registriert
- Juni 2005
- Beiträge
- 7.211
Und mit öffentlichen Hexenverbrennungen, ohne Zahnpasta sowie Verhütungsmitteln...
Sorry, musste sein
Vom Camino in Spanien würd ich Abstand nehmen. Das praktizieren viele mittlerweile als Tourismus.
Da kann man sich nciht mehr wirklich abschotten hat dann doch wieder alles um sich rum.
Gibt allerdings noch nicht so stark frequentierte Pilgerwege.
Sorry, musste sein
Vom Camino in Spanien würd ich Abstand nehmen. Das praktizieren viele mittlerweile als Tourismus.
Da kann man sich nciht mehr wirklich abschotten hat dann doch wieder alles um sich rum.
Gibt allerdings noch nicht so stark frequentierte Pilgerwege.
Datapoint
Newbie
- Registriert
- Nov. 2008
- Beiträge
- 3
Hallo,
was erwartest Du denn von einem Klosteraufenthalt? Gespräche mit Gläubigen, ein in Dich gehen durch Ruhe? Für Mönche ist ein anderes Leben alltäglich als Du bestimmt glaubst. Arbeiten und Arbeiten, Studieren und Studieren und Beten und Beten. Ich war einige Zeit im Tibetan Camp in Delhi und habe da in einem Kloster gewohnt, wo auch Zimmer vermietet wurden. Wenn Du gut englisch kannst und kontaktfreudig bist, dann würde ich Dir dazu raten. Dein Weltbild wird sich verändern, Du wirst einen kleinen Kulturschock bei Deiner Rückkehr nach Deutschland erleben und bestimmt neu wertvolle Freunde gewonnen haben.
Schau mal hier: Delhi
Zu Bddhisten findest Du leicht Zugang, zu Hindus eher nur privat. Nirgendwo kannst Du besser Dein Selbst finden wie bei den einfachen Moslems, Hindus oder Buddhisten.
was erwartest Du denn von einem Klosteraufenthalt? Gespräche mit Gläubigen, ein in Dich gehen durch Ruhe? Für Mönche ist ein anderes Leben alltäglich als Du bestimmt glaubst. Arbeiten und Arbeiten, Studieren und Studieren und Beten und Beten. Ich war einige Zeit im Tibetan Camp in Delhi und habe da in einem Kloster gewohnt, wo auch Zimmer vermietet wurden. Wenn Du gut englisch kannst und kontaktfreudig bist, dann würde ich Dir dazu raten. Dein Weltbild wird sich verändern, Du wirst einen kleinen Kulturschock bei Deiner Rückkehr nach Deutschland erleben und bestimmt neu wertvolle Freunde gewonnen haben.
Schau mal hier: Delhi
Zu Bddhisten findest Du leicht Zugang, zu Hindus eher nur privat. Nirgendwo kannst Du besser Dein Selbst finden wie bei den einfachen Moslems, Hindus oder Buddhisten.
magix
Commander
- Registriert
- Okt. 2005
- Beiträge
- 2.232
hallo,
ich dachte vll ist dieser thread der richtige für meine pläne
ich bin gerade schüler 12 klasse und möchte nach dem abitur (evtl auch nach der zivi zeit) eine selbstfindungs phase durchmachen um den sinn meines leben zu finden und zu erkennen was wirklich wichtig ist und wie gut man es hier im deutschen mittelstand eigentlich hat.
ich denke schon eine weile darüber nach und kloster ist das was mir als erstes eingefallen ist. allerdings bin ich atheist und daher weis ich ob ein katholisches kloster der richtige ort für mich ist.
hat jemand eine idee wo man hingehen könnte? ich will das ganze mindestens 6 monate machen eigentlich 1 jahr aber wenns mir da gefällt würde ich auch nicht auch den rest meines lebens dort verbringen. ich will auf jedenfall von zuhause weg und würde auch ins ausland gehen wobei ich dabei nicht weis ob es gut ist wenn man die sprache nicht beherrscht.(ich kann perfekt englisch) ich will quasi alles materielles zuhause lassen und arbeiten und denken.
hat jemand schon einmal eien ähnliche erfahrung gemacht?
ich dachte vll ist dieser thread der richtige für meine pläne
ich bin gerade schüler 12 klasse und möchte nach dem abitur (evtl auch nach der zivi zeit) eine selbstfindungs phase durchmachen um den sinn meines leben zu finden und zu erkennen was wirklich wichtig ist und wie gut man es hier im deutschen mittelstand eigentlich hat.
ich denke schon eine weile darüber nach und kloster ist das was mir als erstes eingefallen ist. allerdings bin ich atheist und daher weis ich ob ein katholisches kloster der richtige ort für mich ist.
hat jemand eine idee wo man hingehen könnte? ich will das ganze mindestens 6 monate machen eigentlich 1 jahr aber wenns mir da gefällt würde ich auch nicht auch den rest meines lebens dort verbringen. ich will auf jedenfall von zuhause weg und würde auch ins ausland gehen wobei ich dabei nicht weis ob es gut ist wenn man die sprache nicht beherrscht.(ich kann perfekt englisch) ich will quasi alles materielles zuhause lassen und arbeiten und denken.
hat jemand schon einmal eien ähnliche erfahrung gemacht?
MountWalker
Fleet Admiral
- Registriert
- Juni 2004
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- 14.368
Also ich glaube es ist äußerst unwahrscheinlich, dass man durch täglichen Überlebenskampf in einer verlassenen Ex-Kolchose in Sibirien zu sich selbst finden kann, überhaupt halte ich es für unwahrscheinlich, dass man sich selbst überhaupt im Nichts finden kann, weil das eigene Ich ja etwas ist, das nur in seinem jeweiligen Umfeld existiert. Wenn man überlegt, ob man das eigene Umfeld wechseln sollte, ist die offizielle Ausrede, im Kloster oder in Sibirien zu sein, dafür hilfreich, dass einen das Umfeld wieder aufnimmt, wenn man sich doch dafür entscheidet, es behalten zu wollen - trennt man einfach nur die Klingel und sperrt das Telefon, hasst einen das Umfeld später. Auf einer Reise in eine Umgebung die mir bisher unbekannt ist, finde ich nicht mich selbst, sondern Neues und durch diese neuen Eindrücke verändere ich mich auch unweigerlich, wobei die Vorbildung natürlich entscheidend ist. Bspw. würde ein echt aufgeklärter Mensch (jemand der nicht nur glaubt, aufgeklärt zu sein, weils alle glauben, sondern der es wirklich ist) sich im Kloster vermutlich auch über Jahre kaum ändern, ein unaufgeklärter Junkie (egal ob süchtig nach Rauschmitteln, Sex, Konsumgütern oder sonstwas) dürfte dort hingegen schon nach wenigen Monaten tiefstens religiös (süchtig nach Religion) werden.
Vom Wildnisurlaub rate ich auch eher ab, wenn man noch keine spirituelle Erfahrung hat (spirituell und religiös ist nicht das gleiche - ich kann auch spirituell sein, wenn ich davon überzeugt bin, dass die gesamte Spiritualität nur eine Show in meinem Kopf ist), weil das Leben als Jäger und Sammler entgegen dem gesellschaftlichen Vorurteil für nicht wenige Menschen nicht schwieriger ist, als das Leben in der modernen Arbeits-Gesellschaft, sondern leichter - emotional ist es für einige Menschen meiner Meinung eine Art Paradies und wenn man das in den Semesterferien macht, ohne darauf vorbereitet zu sein, was einen (emotional/spirituell) erwartet, kann es sein, dass man ("schul"-)lernunfähig zurückkehrt. Man muss in einem Studium viele Sachen lernen, die einen überhaupt nicht interessieren und das kann nach spiritueller "Erleuchtung" schwerer fallen als vorher.
Vom Wildnisurlaub rate ich auch eher ab, wenn man noch keine spirituelle Erfahrung hat (spirituell und religiös ist nicht das gleiche - ich kann auch spirituell sein, wenn ich davon überzeugt bin, dass die gesamte Spiritualität nur eine Show in meinem Kopf ist), weil das Leben als Jäger und Sammler entgegen dem gesellschaftlichen Vorurteil für nicht wenige Menschen nicht schwieriger ist, als das Leben in der modernen Arbeits-Gesellschaft, sondern leichter - emotional ist es für einige Menschen meiner Meinung eine Art Paradies und wenn man das in den Semesterferien macht, ohne darauf vorbereitet zu sein, was einen (emotional/spirituell) erwartet, kann es sein, dass man ("schul"-)lernunfähig zurückkehrt. Man muss in einem Studium viele Sachen lernen, die einen überhaupt nicht interessieren und das kann nach spiritueller "Erleuchtung" schwerer fallen als vorher.
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magix
Commander
- Registriert
- Okt. 2005
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- 2.232
ich werde wahrscheinlich ein freiwilliges soziales jahr in afrika oder süd amerika als entwicklungs helfer machen.
aber eigentlich will ich mich noch mehr von der westlichen welt distazieren anstatt mit entwicklungsarbeit unsere kultur und ideale zu vermitteln.
das selbstfinden steht eher im hintergrund, ich will eher mein leben wertschätzen lernen. ich will auch auf jedenfall unter leuten sein und nicht allein in der wildnis.
ich frag mich auch ob ich so in einem ausländischen klöster überhaupt für 1 jahr aufgenommen werden würde. ich glaube noch nicht man deutsche klöster würden einen ersthaft aufnehmen. ich meine mal gelesen zu haben das man eien abgeschlossene lehre oder abitur braucht um in ein kloster aufgenommen zu werden. klöster sind ja auch wirtschafts unternehmen die produktiv arbeiten müssen um sich zu finnazieren.
aber eigentlich will ich mich noch mehr von der westlichen welt distazieren anstatt mit entwicklungsarbeit unsere kultur und ideale zu vermitteln.
das selbstfinden steht eher im hintergrund, ich will eher mein leben wertschätzen lernen. ich will auch auf jedenfall unter leuten sein und nicht allein in der wildnis.
ich frag mich auch ob ich so in einem ausländischen klöster überhaupt für 1 jahr aufgenommen werden würde. ich glaube noch nicht man deutsche klöster würden einen ersthaft aufnehmen. ich meine mal gelesen zu haben das man eien abgeschlossene lehre oder abitur braucht um in ein kloster aufgenommen zu werden. klöster sind ja auch wirtschafts unternehmen die produktiv arbeiten müssen um sich zu finnazieren.
MountWalker
Fleet Admiral
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- Juni 2004
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Naja, dein Beitrag klingt auch nur danach, dass du, weil du die westliche Gesellschaft hasst in eine "unwestliche" Gesellschaft gehen willst, um die westliche Gesellschaft dort, wo sie nicht ist, noch mehr hassen zu lernen, was dann aufgrund der inneren Erwartung auch geschehen wird. Ich finde das eher traurig, weil du dann vermutlich Jahrzehnte brauchen wirst, um zu erkennen, dass die Leute da nicht wirklich anders sind und wir Menschen nicht wegen einer kulturellen Erziehung, sondern vor allem angebohren so sind, wie wir sind. Eigennützige Wesen halt, was gar schlecht sein muss. Ernesto Guevara de la Sierna, der von Leuten in der "offiziellen Antifa-Organisation" ja gerne verehrt wird, konnte die Lüge, nach der er lebte, auch nur deshalb nicht erkennen, weil er, wie du es versuchst, vor der Erkenntnis floh, indem er seine kubanische Staatsbürgerschaft aufgab um weiter Krieg führen zu dürfen.
Nichts gegen das Kennenlernen anderer Kulturen, das ist ne super Sache, aber dann bitte unvoreingenommen und nicht mit der felsenfesten Vorraussetzung, dass da alle Menschen gleich ganz total anders sein müssen, als die Menschen, die dich hier enttäuscht haben - weil sie das in deiner subjektiven Wahrnehmung sonst unweigerlich sein würden, auch wenn sie es möglicherweise nicht sind.
P.S.
Schon ein Blick in die Liste der interessantesten Aufklärer und Philosophen zeigt dir, dass diese Trennung in gegeneinander gerichtete Kuzlturen unsinnig ist: Da steht völlig zurecht ein Julian Sorell Huxley neben einem Jiddu Krishnamurti.
P.P.S.
Mal ein schönes Zitat, dass den Pessimisten anspricht: "You have to be a light to yourself -- not the light of a professor, an analyst or a psychologist or the light of jesus or the light of buddha. You have to be a light to yourself - in a world, that is utterly becoming dark." Kein Westler, kein "Judeochristian", sondern der Inder Jiddu Krishnamurti in einem TV-Interview in den 60ern. Wohin willst du vor der Realität der Menschen fliehen?
P.P.P.S.
Selbst Schimpansen führen richtigen Krieg.
Nichts gegen das Kennenlernen anderer Kulturen, das ist ne super Sache, aber dann bitte unvoreingenommen und nicht mit der felsenfesten Vorraussetzung, dass da alle Menschen gleich ganz total anders sein müssen, als die Menschen, die dich hier enttäuscht haben - weil sie das in deiner subjektiven Wahrnehmung sonst unweigerlich sein würden, auch wenn sie es möglicherweise nicht sind.
P.S.
Schon ein Blick in die Liste der interessantesten Aufklärer und Philosophen zeigt dir, dass diese Trennung in gegeneinander gerichtete Kuzlturen unsinnig ist: Da steht völlig zurecht ein Julian Sorell Huxley neben einem Jiddu Krishnamurti.
P.P.S.
Mal ein schönes Zitat, dass den Pessimisten anspricht: "You have to be a light to yourself -- not the light of a professor, an analyst or a psychologist or the light of jesus or the light of buddha. You have to be a light to yourself - in a world, that is utterly becoming dark." Kein Westler, kein "Judeochristian", sondern der Inder Jiddu Krishnamurti in einem TV-Interview in den 60ern. Wohin willst du vor der Realität der Menschen fliehen?
P.P.P.S.
Selbst Schimpansen führen richtigen Krieg.
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