Also wenn ein Landwirt irgendwas auf seinem Land anbauen möchte, ist der verpflichtet regelmäßig Bodenproben zu nehmen. Ein Labor stellt dann fest, was an Nährstoffen fehlt und in welcher Menge diese aufgefüllt werden dürfen. Man soll ja nicht zu viel Mittel ausbringen. Die armen Bienen, Mücken und Fliegen.
Bei unseren Hofeinfahrten mussten wir den kreuzenden Radweg im Bereich der Einfahrten abtragen und von einem Straßenbauunternehmen den gesamten Untergrund in diesem Bereich neu aufbauen und den Radweg verstärkt asphaltieren lassen. Weil 3-mal im Jahr ein 40-Tonner drüberfährt! Die Rinderzucht direkt daneben fährt jeden Tag dutzende Male mit Traktoren, Anhänger, Anbaugeräten, Dreschern und anderen schweren Fahrzeugen durch ihre Einfahrten, ohne Verstärkung. Der Radweg hält.
Geht bei einem solchen Großprojekt keiner vorher hin und prüft, ob der Boden tragfähig genug für so ein massives Gebäude ist? Kaum zu glauben, was hier alles in die falsche Richtung läuft. Hätte ja keiner Ahnen können, dass dieses Baugrundstück eigentlich feinstes Ackerland mit 90 cm Humusschicht ist, das zu unser aller Wohlergehen hätte beitragen können. Bei einer vorangegangenen Prüfung der Bodenbeschaffenheit wäre den Verantwortlichen Planern dies aufgefallen.