Internet-Reichweite unzureichend - Dlan + Router als Lösung?

shakespeare

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Hallo,

folgendes Problem: Bei der Telekom habe ich unlängst meinen Uralt DSL 6.000 Anschluss in einen DSL 50.000 umwandeln lassen. In diesem Zuge und im Rahmen der dabei ebenfalls durchgeführten Umstellung auf VoIP habe ich einen neuen Router (Speedport Entry) erhalten. Dieser hat jedoch eine extrem schwache Reichweite und deckt nicht den zweiten Teil der Wohnung, der über eine eigene Zugangstür zu erreichen und somit vom Router räumlich getrennt ist, ab.

Vor diesem Hintergrund bin ich auf der Suche nach einer Lösung, mit der ich auch im zweiten Teil der Wohnung zufriedenstellend ins Internet gehen kann.

Ich hatte daran gedacht, das Internet-Signal zunächst per Steckdose - Devolo Dlan - ans andere Ende der Wohnung zu senden und es dort per Wlan Router wieder für alle Wlan - Endgeräte empfangsfähig zu machen.

Funktioniert dies so wie ich es mir vorstelle? Welchen günstigen(!) Wlan - Router würdet Ihr empfehlen - gerne auch gebraucht. Wichtig wäre mir, dass ich etwa eine USB-Festplatte einspeisen könnte oder aber einen Drucker dranhängen könnte - sofern dies möglich ist.

Über zügige Antworten und Lösungshinweise wäre ich sehr dankbar.
 
Hi,

generell sollte das funktionieren.
Allerdings kommt es darauf an ob es getrennte Stromkreise gibt und wie gut der Empfang am Ende über das Dlan ist da hier Störeinflüsse eine Rolle spielen.

--> http://www.tp-link.de/products/details/cat-18_TL-WPA4226KIT.html

Du kannst das ja mal testen, gibt ja zur Not ein Widerrufsrecht.
Damit hast du den "Router" (meintest wahrscheinlichen einen Accesspoint) direkt in dem zweiten Adapter integriert und hättest am Adapter selbst auch 2 Lan-Anschlüsse um z.B. einen Netzwerkdrucker anzuschließen.

Kostenpunkt: Ca. 65€
 
Zuletzt bearbeitet:
Zumindest ein W724V müsste es da mMn schon sein.

Der Entry 2 hat weder Gigabit-LAN noch aktuelle W-Lan Standards...

Aber, ob das das Problem löst ist noch eine andere Frage.

Wie weit ist denn der 2. Teil der Wohnung entfernt?

Ein relativ günstiger Router mit Modem wäre der TP-Link VR200V oder auch der W724V. Wenn du den Router weiterbenutzen möchtest, kann man diesen auch als reines Modem verwenden, die 100Mbit/s LAN reichen ja für 50Mbit/s VDSL aus.

Eine günstige Möglichkeit wäre dann der TP-Link Archer C2:
http://geizhals.de/tp-link-archer-c2-a1084374.html

Der hat auch die aktuellen Standards, zwar nicht die größten Datenraten, aber, auch 433Mbit/s reichen Erfahrungsgemäß aus, selbst bei schlechterem Empfang kommen VDSL50 komplett an.
Im 2,4GHz kommt es auf die Geräte an, 150Mbit/s n landet meistens bei nur 40Mbit/s was nicht reichen würde, bei 300Mbit/s kann man schon bei 70Mbit/s landen was defintiv reicht.

Powerlan ist nicht meins, da kann ich nix zu sagen. Lieber ein gescheites W-Lan Signal :D
 
Eigentlich hast du jetzt 3 Optionen :

1. nutze deinen alten Router weiter -> scheint ja vorher damit funktioniert zu haben

2. nutze einen WLAN Repeater

3. nimm eine DLAN Set und erweitere dein Netz so

Ich fahre bei mir eine Kombination dieser Lösungen.
Das gesamte Haus hat flächendeckend WLAN, was unter anderem durch Repeater stabilisiert wurde.
Gleichzeitig habe ich ein billiges TPLink AV500 DLAN Set am Start. Das drückt ~7-8MB/s durch. Und das trotz mieser Voraussetzungen :D
 
Ich kann dir nach meinen Erfahrungen dringlichst von einem Dlannetz abraten. Wir haben es im Haushalt auch mehrere Jahre genutzt und leider konnte damit nicht mal eine 6000er Leitung ausgelastet werden (Dlan Devolo 200Mbit) - oft ging es auch mit Verbindungsabbrüchen einher. Mit der Umstellung auf 200mbit Glasfaser haben wir uns dann doch dazu entschlossen Kabel zu legen :-). Bei einem Verwandten ging selbst auf kurze Distanz nichts, wenn eine bestimmte Leuchte angeschaltet war. Das System hat halt mit einer Menge Störquellen zu kämpfen, und da wird auch kein Dlan "ne Nummer größer" nichts nutzen.
Wie meine Vorredner schon mitgeteilt haben, kannst du es mal testen und ggf. von deinem Widerspruchsrecht Gebrauch machen. Andere Lösungen wird wohl nur ein WLAN Repeater oder die Leerrohre abklopfen sein.
 
Bei dlan würde ich eher auf die von AVM setzen. Hatte bis ich schließlich doch nen Kabel gezogen hatte Devolo und AVM Geräte im Einsatz. Bei den Devolos hatte ich häufiger das Problem, dass sie sich zwischendrin ab und zu aufgehangen hatten. Mit denen von AVM hatte ich selbst über größere Entfernungen nie Probleme.

Als 4. Möglichkeit bliebe noch den neuen Router durch noch nen neueren zu ersetzen. Natürlich einen mit möglichst guten WLAN n Eigenschaften.
 
Wie wäre es mit der 7430? Gibt es auch bei Mediamarkt, Saturn, usw.
http://geizhals.de/avm-fritz-box-7430-20002733-a1244183.html

derChemnitzer schrieb:
Lieber Devolo und dann hast du gutes Netz denn die nutzen auch Phasenübergreifend den Nullleiter mit
Da sich das mit dem Nullleiter und PE so vielversprechend angehört hat, habe ich es ausprobiert. Es war in zwei getesteten Häusern genauso schlecht wie andere Powerline-Geräte. Und auch schlechter als die zu ersetzend angedachten WLAN-Repeater. Damit möchte ich nur sagen, dass es immer auf die konkrete Gegebenheit ankommt, ob es taugt oder nicht.
 
Hallo,
da möchte ich gerne eine fünfte Option in den Raum werfen:
im Routermenü die Sendeleistung auf 100% hochfahren, nach einem leeren W-Lan Kanal suchen, damit du mal als erstes keinen Gegner im W-Lan hast.(Inssider) Dann den Router an einem guten Sendeplatz platzieren: keine Glasplatte darunter, keine Basistation eines schnurlosen Telefones daneben, den Router so hoch und frei wie möglich stellen bzw. hängen.
Falls das nicht reicht: Netzwerkkabel in die Hand nehmen und am anderen Ende der Wohnung einen zweiten Router aufstellen.
Gleicher Namen, gleiches Passwort, dann sollte das W-Lan funken.
Zu D-Lan: lass es sein, kostet nur Geld. Und Gesundheit bei der Strahlenbelastung. Musst mal Tante Goggle befragen nach Störungen von D-Lan. Ist ein interessantes Thema.

Gruß Manfred
 
Traumhaft finde ich ja immer den Vorschlag mit dem Kabel.

Also ich würde mal sagen das in 80% meiner bisherigen Wohnung keine einfach verlegen eines LAN Kabels möglich war. Und ich wollte nicht unbedingt jede Wand/Decke mit einem Loch versehen um mein LAN Kabel zu ziehen. Es muss ja auch einem gewissem optischen Anspruch gerecht werden. Eine Affenschaukel oder ein Router wie dumm an der Wand kommt mir nicht ins Haus.

Bei Eigentum würde ich die kacke zur not unter putz legen :D
 
Es gibt Fußleisten oder Kabelkanäle, die man auf Fußleisten bringen kann. Es gibt flache LAN-Kabel. Zwischen Affenschaukel und Unterputz gibt es also noch mindestens diese Möglichkeit. Man muss natürlich wollen und nicht mit trotzig verschränkten Armen bei allem das Gesicht verziehen. Mit so einer Einstellung kann man alles ausschließen.

PS: Und verlegete Kabel sind bei manchen nicht nur traumhaft sondern Realität.
 
@founti:
so, so 80% deiner Wohnung entspricht doch ganz klar einer Wohnung, weil Wohnung ist nicht Mehrzahl sondern na rate mal Einzahl.
Wenn Du zu faul bist um Kabel zu verlegen, dann ist das Dein eigenes Problem. Kauf Du dir lieber ein paar DLan Adapter und Ruh ist.
Hier geht es um aufzeigen verschiedener Möglichkeiten, vielleicht hat der TE ja keine zwei linke Hände wie manch anderer und bekommt die Kabel verlegt. Evtl. gibt es in seiner Wohnung auch Fußbodenleisten?
Klar ist Stecker in die Steckdose stecken einfacher, aber dafür auch verlustreicher, wenn du weißt was ich meine.
In den aktuellen Fußleisten bekommst man genügend Kabel unter, und falls Laminat vorhanden ist am Rand zwischen Wand und Laminat legen. Hatte ich jahrelang.

@shakespeare:
lass uns doch mal über die Gegebenheiten in deiner Wohnung erfahren, dann wäre schnelle Hilfe einfacher.

Manfred
 
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