Twostone
Commodore
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unisolblade schrieb:Squid als transparent proxy laufen lassen und gut ist
abgesehen davon, daß Squid auch protokolliert braucht es natürlich ein Konzept, daß den Zugang zu den Logs den Befugnissen und den rechtlichen Grundlagen entsprechend regelt, auch in Österreich.
Als Beispiel hier mal ein Auszug aus einem Log, mit Aufschlüsselung der Zeiten und des Volumens pro Domain für einen User für einen Tag (heute) (in diesem Falle mein eigener Rechner). Es ist auch noch detaillierter möglich, aber irgendwann muß es ja auch mal genug sein mit der Kontrolle.
Es braucht übrigens nicht zwangsläufig einen Log-Analyzer, um herauszufinden, wer was angesurft hat, es macht das Ganze jedoch recht Bedienerfreundlich und übersichtlich. Für den gewerblichen Einsatz jedoch sollte der Schutz der Privatsphäre an erster Stelle stehen. Die volle Adresse sollte dann auch wirklich nur in den Log-files auftauchen, und nur da, und sonst kein anderer darauf Zugriff haben. Eine Aufschlüsselung nach Domain und Rechner wäre dann das Ende der Überwachung, und die Logfile-Auswertungen sollten auch nur nach dem vier-Augen-Prinzip gesichtet werden.
Sinnvoller, den Proxy vernünftig einzurichten, mit sinnvollen ACLs (whitelist), so entfällt auch das ewige Sichten endloser Logfiles.
