News Ionenwind soll zukünftig Chipkühlung erleichtern

@Gordon15

die größe von spulen (oder besser gesagt trafos) richtet sich meines erachtens in erster linie nach der benötigten leistung. in diesem falle ist die leistungsaufnahme sehr gering. in einem kleinen fernseher z.b. gibt es einen trafo der spannungen im 5-stelligen bereich erzeugt und dabei so groß ist wie eine photodose (ca. 3 cm durchmesser x 5 cm länge, falls jemand nicht weiß was ich meine).
 
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Ja in jeder Leuchtstoffröhre gibts ne wahnsinns Spannung. Allerdings wird da meines Wissens auch kein Wehneltzylinder benutzt, sondern einfach die Wechselspannung dafür genutzt.
Um 230V so hoch zu bekommen müssten wir ein Verhältnis von etwa 37 haben, d.h. wenn wir mal ne kleine 100 Windungsspule nehmen bräuchten wir eine mit 3700 Windungen als Gegenstück. Das wäre nicht gerade handlich, sind sie auch in Röhrenfernsehern nicht. Natürlich sind das nicht solche Klumpen wie im Physikunterricht, dennoch wird das ne ordentliche Masse haben und auch seine Geräusche von sich geben. Mal sehen wie sie das lösen, die Zukunft spricht ja bekanntlich [Name eines Kreditinstituts]
11,7 Mikroampere... 1 Ampere = 1 Coloumb pro Sekunde -> Coloumb = 6,24150948(54) · 10^18 e-
also bleiben etwa 73 *10^12 Elektronen pro Sekunde...das ist...nix!
Hmmm...handverlesene elektronen im Angebot, ich seh da ne Marktlücke ;)

/edit: Ah da war einer schneller. Naja ne Photodose ist auch schon nicht schlecht, denn die ist ja gut gefüllt.
 
So oder so ... Die Sache ist umstritten ... für mich und für euch wahrscheinlich auch ... ich denke das man bald nichts mehr von hören wird wenn die Kollegen das nich hinbekommen dann vergraben sie sich schnell mal ... Man wird sehn.
 
das ist ja mal eine inovative entwicklung!
echt krass!
 
also ich denke außer dem brummen des trafos und luftströmungen im milimeterbereich dürfte man glaube ich nicht viel hören, falls es so seien sollte wie im artikel beschrieben. aber die technik ist ja bei weitem noch nicht ausgereift, geschweige denn ist es ja noch überhaupt nicht sicher, ob daraus überhaupt was werden kann.
 
naja ich denk das wird sich nicht durchsetzen in nächster zeit. Da gefällt mir die Idee von der onchip-wakü besser, die auch zurzeit getestet wird.
 
Wal TÖTEN???

8,5kV könnte ich mir durch den Körper jagen ohne das es mir was ausmacht. Elektrofeuerzeuge bzw. Piezokeramische Zündelemte gibt es zum Beispiel auch mit 13kV, und was machts?? es bizzelt.

kommt eben doch immer auf den Strom an der da mitwirkt!
 
ProSpeed schrieb:
Dazu kommt, dass man die 8,5kV erstmal mit einem Trafo erreichen muss und bei solchen Spannungen gibt das ein durchaus hörbares Summen.
:rolleyes:

Man wird bei einer solchen Anwendung nicht mit großen Trafos hingehen sondern wie in alten Fernsehern/Monitoren mit Hochspannungskaskaden arbeiten.
Bei Leistungen bis 0,1 Watt lässt sich sowas auch noch gut mit Bauteilen aus der SMD-Technik lösen.
Letzten Endes arbeiten die Koronas sowieso meistens mit Gleichspannung, da würde das reine Hochtransformieren von Wechselspannungen (die im PC beim Netzteil aufhören) sowieso nix nützen.

Die Isolation von solchen Spannungen ist da Sicherlich noch das größte Problem - erst Recht wegen dem Staub. Rechnet man ca. 3000 Volt, die man für einen Millimeter Durchschlag benötigt könnten mit 8500 Volt fast 3 mm überwunden werden. Wenn dann noch Staub dazu kommt, können schnell gefährliche Krichströme fließen. Gerade bei den letzten Stufen einer Kaskade tauchen hier u.U. auch Probleme auf.

Ozon dürfte das nächste Thema sein. Sauerstoff wird bei der Koronaentladung zu Ozon "ionisiert", was nicht gerade schön ist. Leider wird dazu in der Meldung kein Bezug zu genommen.

Achja, wie mein Vorredner schon sagte: Spannung tötet nicht, nur der Strom.
Und auch da muss man noch zwischen Wechselspannung und Gleichspannung unterscheiden. Bei Wechselspannungen (mit entsprechend Frequenz) ist die Gefahr von Kammerflimmern und das "irgendwo festhängen" deutlich höher.

mfg Simon
 
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Schon lustig die Experten hier ;) Hochspannungen im µA Bereich lässt sich auch mit Halbleitertechnik herstellen, Kondensator-Dioden Kaskade.
Die Technik scheint mir noch sehr unausgereift zu sein , so eine CPU wird ohne Wärmeableitungsfläche nicht nur 50° heiss. Der Ionenwind wird um die 50°C Temp-Differenz ausgleichen müssen , z.b. von 90° auf 40° . Besser wärs aber wenn die zukünftigen CPUs wieder passiv kühlbar sind was sich laut den Plänen ja auch abzeichnet.
 
Simon schrieb:
Achja, wie mein Vorredner schon sagte: Spannung tötet nicht, nur der Strom.

Spannung tötet auch, ich weiss nich warum sich die Mär rumspricht, das Spannung egal wie hoch sie ist nicht töten kann, solang man nur kleine A Zahlen hat. Was letztendlich tötlich wirken kann, ist die Leistung die der Körper aufnimmt ;) und da sind Strom und Spannung beide zu gleichen Teilen mitverantwortlich.

Naja Ozon ist auch sone Sache, das wird überall wo hoher Strom durch Luft fließt "produziert".

@Voyager: Naja richtig Passiv würde ich das auch nicht nennen :D
 
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Also bei 230V reichen schon 50mah um dich zu töten

Also

Ich bin der meinung das du bei 8500V // 0,0135A brauchst um zu sterben das heisst

0,00001176A reichen nicht und ein memschen zu töten .

aber ist schon geil was man mit strom machen kann ^^
 
Ja da haste schon recht. Aber ich denke meine Vorredner meinten halt dass man häufig hört z.B. 5 KV oh je wie gefährlich dabei liegen die 5 KV auf einen 50pF Kondensator und in diesem ist dann einfach nicht genügend Energie gespeichert um einen Menschen zu töten.

zum Thema Surren: Die Schaltung muss nicht surren oder brummen, ich habe als Diplomarbeit auch einen Schaltregler gebaut. Den konnte man auch nicht surren hören außer man hat ihn bei 125°C betrieben oder man hat ihn mit über 1A betrieben (er war außgelegt auf 700mA). Surrren hängt numal nicht nur von der Spannung ab, sondern auch mit welcher Frequenz gearbeitet wird, und welche Leistung geliefert werden soll.

Kaskadenschaltung: Ja man kann auch mit Kaskadenschaltungen sehr hohe Spannungen erzeugen, vor allem Dingen dann wenn die Schaltung nur sehr wenig leistung liefern muss.

Der Punkt mit sehr niedrigem Strom:
Auch wenn hier nur µA fließen, das ist doch egal. Ich könnte x Anwendungen aufzählen in denen nur solche Ströme auftreten also das ist kein Thema. Da du noch in der Ausbildung bist denke ich jedoch das du mit Sicherheit auch solche Schaltungen (und ihre Anwendungen) während dieser noch antreffen wirst.

@ Gordon

Also die Spannung in eine hähere Spannung umzuwandeln ist echt kein Thema. Bsp. Auto. Dort werden aus 12V ! mehrere KV gemacht für z.B. Motorzündspannung im Auto oder Xenonscheinwerfer.
Allerdings wird dort zusätzlich noch Leistung benötigt.


So das wars jetzt dann aber mal mit der e-tECHNIK FÜR HEUTE.
 
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Darum fahren ja so viele mit Diesel Autos!

Weil sie sich vor den 25.000+ Volt der Zündanlage fürchten! :-)

Soll man denen verraten, daß die Xenonlamperln mit der selben Spannung zünden?
Oder, daß die Pumpe-Düse Einspritzung auch mit ähnlich hohen Spannungen arbeitet(Piezoelement)

Mein Gott!
Wie gefährlich ist da erst ein Tintenstrahldrucker!
 
Man kann damit nur nen Wal töten wenn auch genug Ampere anligen ... Ich kann dich auch mit 1.000.000. Volt schocken und es kribbelt bei dir nur auf übelste Art und Weise ... OK ... möglicherweise kannst du dich dann nicht bewegen solange du unter dem Strom stehst. Sterben tust du aber nicht. Eben nur wenn du auch ne etwas höhere Stromstärke hast.
Greetz,
GMAN
 
BenniKo schrieb:
Spannung tötet auch, ich weiss nich warum sich die Mär rumspricht, das Spannung egal wie hoch sie ist nicht töten kann, solang man nur kleine A Zahlen hat. Was letztendlich tötlich wirken kann, ist die Leistung die der Körper aufnimmt ;) und da sind Strom und Spannung beide zu gleichen Teilen mitverantwortlich.
Nö,

es ist ein Unterschied, ob 5.000.000 Volt mit 0,000001 Ampere (1 Mikroampere) oder 50 Volt und 100 mA den Körper angreifen.
Beides sind 5 Watt.
Die Muskeln/Herz zeigen bei 50 Volt und 100mA eine heftigere Reaktion.

mfg Simon
 
also Creshal......

1. ich halte net viel vom Übertakten
2. wenn man den lüfter austauscht verliert man die garantie .......... und die brauch ich aber ( das solltest du wissen ) :freak:
 
Die News ist mal wieder nichts als heisse luft

in dem interview mit dem typ in der originalen quelle steht nirgends, dass es in absehbarer zeit mit dieser technik möglich sein soll, high-end grafikkarten zu kühlen.
momentan experimentiert man hauptsächlich mit dem einsatz in mobilen geräten.

150W (einer grafikkarte oder cpu) sind immer noch 150W, egal welche kühllösung die abführt. irgendwie muss das ganze aufgenommen und aus dem gehäuse transportiert werden. das geht nicht ohne oberfläche und volumen. auch eine wasserkühlung brauch nen grossen radiator...
 
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